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KontrasteBlog

Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?

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Bundeswehr (C) rbb 2009Durch die Kasernen der Bundeswehr weht immer noch der Geist der Wehrmacht. Kontraste deckt auf, wie massiv die Bundeswehr auf fragwürdige Quellen und Ausbildungsinhalte der Wehrmacht zurückgreift. Wie verbreitet diese unselige Tradition noch ist, schildert ein Bundeswehrausbilder exklusiv in Kontraste.

Kommentare (142)

Habe bereits meinen kommenttar an sie geschickt. Sie sollten die Unterlagen, wie z.B. den Traditionserlaß auch berücksichtigen.

Als Offizier der Reserve, heute 70 Jahre alt, bin ich erschüttert über die Zustände. die Sie schildern. Wir waren damals (1962) im Aufbruch zu einer Bundeswehr, die die Demokratie verteidigt. Wir hatten vorbildliche Offiziere. Da scheint sich was im Verlauf der Jahre eingeschlichen zu haben, was dieser ehrenhaften Neugründung einer Bundeswehr - Stichwort Staatsbürger in Uniferom - zuwiderläuft

Danke für die Aufklärung, bleiben Sie dran.

Mit freundlichen Grüßen
Holger Münzer

Traurig wie wiedermal unsere Soldaten vorgeführt und niedergemacht werden. Täglich halten sie Ihren Arsch für Eure Demokratie hin und geniessen null Ansehen und Respekt in der Öffentlichkeit. Natürlich und unbestritten wurden von der Wehrmacht enorme Verbrechen begangen, allerdings war es auch eine der besten Armeen überhaupt. Es zeigen sich wiedermal die Auswirkungen von 60 Jahren Gehirnwäsche und Aberziehung von Patriotismus. Niemals ist es nur Schwarz oder Weiss, sondern ein Übergang mit vielen Grautönen. Dies ist natürlich nichts für den Populismus und Grüner Stimmungsmache dieser Sendung.

Ein Volk braucht eine Tratition auch andere Völker pflege ihre Tratitionen. Z.B. die Amerikaner, die Kavellerie, welche die Indianer fast ausgerottet hat. wer nach dem Krieg geboren ist wie ich hat es satt sich ständig etwas voshalten zu lassen was über sechzig Jahre her ist.
Es ist typisch, daß sich gerade ein "Grüner" so künstlich aufregt.

Bericht finde ich total überspitzt, wir rechnen heute auch noch nach Adam Ries oder soll die Mathematik verändert werden? Vielleicht bekomme ich bald noch 10 Euro heraus, wenn ich 20 Euro bezahlen muß!

Zum Thema BuGa

Ich wohne in Gera, wir hatten 2007 die BuGa. Auch hier sollten weit mehr als 200 Bäume gefällt werden, u.a. 80 Jahre alte Kiefern. Wir Grünen haben eine Baumschutzinitiative gegründet, die meisten Bäume stehen noch heute. Und die Besucher waren froh, im Schatten wandeln zu können. Es geht auch anders! Doch dazu bedarf es auch Zivilcourage!

Mann sollte nicht alles schlecht machen, was die Wehrmacht gemacht hat.viele haben an etwas geglaubt und waren bereit dafür zu sterben.
Mfg

Da ich selbst aktiver Soldatt bin und so weiß von was ich Rede, kann ich nur sagen das die von Ihnen geführte Diskussion absolut lächerlich ist und die gezeigten Beispiele aus dem zusammenhang gerissen wurden. In keiner mir bekannten Institution in Deutschland wird so peniebel auf Anzeichen von rechten Gedankengut geachtet wie in der Bundeswehr. Auf welche Beispiele soll sich die junge Armee den beziehen in der Gefechtsausbildung? Ohne Eigene Erfahrung wird das wohl schwer.

Während meiner Grundausbildung 1997 in der inzwischen aufgelösten Heeresfliegerausbildungsstaffel 8/III in Mayen / Eifel hat ein Fähnrich (Nachname: Pink) während eines Vortrags zum Thema Kampfgase, Zyklon B als "Duschgel" bezeichnet. Es gab in der Tat Kameraden, die in der Bundeswehr ihre rechte Gesinnung auslebten. Zum Glück waren sie in der Minderheit.

Ich selber habe 9 Monate Grundwehrdienst geleistet und dabei einige Dutzend Kameraden besser kennengelernt und auch über Politik reden gehört. Die ganz überwiegende Mehrheit war demokratisch eingestellt und hatte mit Neonazismus oder ähnlichen Ideologien nichts zu tun. Ich möchte hier auch einmal betonen, dass mittlerweile eine nicht geringe Zahl an Migranten wie Türken, Afrikanern oder Osteuropäern in der Bundeswehr dient. Bei uns in der Kompanie ging es kameradschaftlich und tolerant zu.
Im übrigen ist die Bundeswehr ein Spiegel der Gesellschaft. In dieser Armee gibt es Soldaten die sicher sehr konservativ eingestellt sind (was ja zunächst einmal nicht verboten ist) und dann aber wieder auch eine Menge Kameraden, die eher dem linken Spektrum zuzuordnen sind. Das man in der Bundeswehr immer noch gewisse Traditionen aus der Wehrmacht findet, hängt meiner Meinung nach einfach damit zusammen, dass es sich dabei, ganz unabhängig von den von ihr verübten Verbrechen, um eine sehr effektive Armee gehandelt hat. Natürlich ist die Bennenung von Bundeswehrkasernen und Kriegsschiffen nach Generalen aus dem Krieg bedenklich, aber man sollte auf keinen Fall den Fehler begehen und die Wehrmacht mit der Waffen SS gleichzusetzen.
Zu guter Letzt würde ich mir wünschen, dass unsere Armee endlich einen Verteidigungsminister bekommt, der Ahnung von der Materie hat und diesen Job nicht einfach als ärgerliche Plichterfüllung sieht. Ich denke unsere Soldaten die im Ausland einen harten Job haben, hätten dies verdient!

Man sollte wirklich unterscheiden.In meiner Bundeswehrzeit (82-84) wurden wir nicht mit den angesprochenen Leitfäden konfrontiert.Wieso heute diese "Landserromantik" auftaucht dürfte mit Ignoranz zusammen hängen.Allerdings haben schon in den 80er Jahren diese Diskussionen stattgefunden in denen über Traditionspflege in der Bundeswehr siniert wurde.Meiner Meinung nach wird in der Bundeswehr weitaus weniger polemisiert als an manchen Stammtischen und das Problem dürfte letztendlich mehr bei dem Wissensstand der meisten Soldaten über die Zeit von 33-45 und die Rolle der Wehrmacht in dieser Periode liegen.

Hallo,

leider gibt es noch immer Lehrer, die bei der Bundeswehr studiert haben und rechtsradikale Germanisten oder Historiker sind und an einer Schule unterrichten. Ich weiß leider aus eigener Erfahrung als Abendgymnasiast, wie sehr gerade nationalsozialistisches verherrlichtes Gedankengut von nicht nur älteren Pädagogen in Unterrichtsinhalte einfließen, mit dem genauen Wissen, in wie weit man (erwachsene) Schüler manipulieren kann, ohne, dass die Lehrer zur Verantwortung gezogen werden können, da sie um die Legalität eines Andeutungsstils genau bescheid wissen.

kuck doch mach nach Frankreich in der Fremdenlegion wir heute noch SS Liedgut gesungen und der Sagt keiner was da gegen ! doch der deutsche Soldat wirt bei ihnen als Mörder dargestellt ! das ist ein horn !

ich kanns echt nicht mehr hören! die bundeswehr ist nunmal keine kleingärtnerkolonie, sondern eine armee, die uns im kriegsfall unsere wohlstandsgesäße retten soll. nicht mehr und nicht weniger.
es ist auch völlig realitätsfern, zu verlangen, vorgaben, die in der wehrmacht galten, nicht mehr zu verwenden. wenn man so handeln würde, könnte man auch sagen: 'das rad wurde vom steinzeitmenschen erfunden, los finden wir was anderes!'
letztlich schlägt die behauptung, die bundeswehr sei für rechtsradikales gedankengut verantwortlich dem fass den boden aus. diese soldaten sind alles erwachsene männer und frauen. meinen sie etwa, das lesen dieser lehrbücher macht jemanden zu einem nazi? da gibt es genügend andere faktoren, aber es ist ja immer schön, einen schuldigen zu finden.
ich verfolge normalerweise sehr gern und oft die politmagazine oder -talkshows, aber so eine verzerrende darstellung wie in diesem fall ist mir noch nie untergekommen.

Es ist wirklich widerlich, was da vor sich geht. Aber wundern sollte es eigendlich nicht. Ich sehe das in einer Linie mit Öttingers Filbinger Rede. Es kann mir keiner erzählen, dass dies nicht beabsichtigt ist. Nein, das hat Methode. Dazu passen auch die Überwachungsskandale bei Lidl, der DB, der Telekomergleicht. So schießt man langsam aber sicher eine Demokratie sturmreif.

Ja das ist doch ein klares Bild unserer Regierung.Es kommt ja nicht von ungefähr das diese Regierung im zusammenhang mit oder im Namen der Demokratiedoch schon ziemlich viele Grundgesezänderungen Zur Durchsetzung der Demokratie erlassen.Ist das im sinne der Sogenanten erfinder der Demokratie
oder lassen sich Hoch gefeierte Jornalisten zu diesen Themen wegen der zu heizen Themen Kaufen.es steckt doch ein Klares kalkühl dahinter .Oder nicht. Fakten Fakten Fakten.Für Geld tun wir alles.

M.f.G.
Parra

Es hat mich erschüttert, dass ich gesehen habe, was in unserer "vorbildlichen" Bundeswehr abläuft!

Ich bin zwar ein Pazifist, aber ich habe der Bundeswehr noch so viel Feingefühl und Treue zugetraut, dass so etwas in meinen Augen nie passieren kann!

Es ist mir ein Rätsel wie man so leicht unserer VERFASSUNG den Rücken zeigen kann...

Und es tut mir leid, was mit unserem Staat passiert ist!!

Meine Meinung zu diesem Thema ist folgende: Wer in der Bundeswehr dient und dann auch noch Ausbilder ist, sollte schon zwischen den Sachverhalten von vor über 60 Jahren und dem heutigen Ausbildungskonzept der Bundeswehr unterschieden können und dieses auch so den Soldaten vermitteln können. Deshalb finde ich es persönlich echt traurig von den Medien, das sich an den beiden angesprochenen Büchern für die Ausbildung hochgezogen wird...

Liebe Redaktion,

ich bin grundwehrdienstleistener und muss ihn sagen das in meiner Kaserne das Polieren der Stiefel verboten oder nicht erwünscht ist
weil die SS Polierte Stiefel hatte man achtet sehr peniebel darauf das
wir Jungen Soldaten uns Politisch Korrekt verhalten...aber ist ist doch nicht zu verübeln das man Beispiele aus dem 2.Weltkrieg zur
schulung nimmt...dank solchen sehr negativen und alle über einen Kamm schährenden Beiträgen fügen dazu bei das mann das die ganze Ausbildung immer langweilig und Realitätsfern wird DANKE

leider sind das keine einzelfaelle, auch in auslandseinsaetzen praesertieren sich deutsche soldaten (natuerlich nicht allesamt,tatsaechlich jedoch ein deutlicher teil) von oben herab als stolze nazis der herrenrasse und opfer von falscher politk hitlers. zb. im kosovo. eine fatale ausendarstellung unserer bevoelkerung, die die die bundeswehr letztendlich finanziert. es kann nur besser werden. frohe ostern.

Wieso kann man nicht einmal die Kirche im Dorf lassen? Es handelt sich hier um taktisches, nicht politisches Schulungsmaterial. Auf welche Erfahrungen wollen Sie denn zurückgreifen? Barrikadenbau 1848? Keine Armee distanziert sich so vom problematischen Teil ihrer Vergangenheit wie die Bundeswehr!
Völlig unter den Tisch fällt auch, aus welchem Jahr die gezeigten Bw-Handbücher stammen. Den "völkischen Geist" bezeichnete übrigens Clausewitz bereits vor 200 Jahren als eine der "moralischen Hauptkräfte" eines Heeres.

Ich kann über so viel Halbwissen echt nur den Kopf schütteln.
In den Traditionen der Wehrmacht zu stehen, stellt kein Verbrechen dar.
Weiterhin wird seit Jahrzehnten auf Grundlagen, die schon zur Zeiten der Wehrmacht herrschten, ausgebildet. Nicht mit dem Hintergrund etwas zu verherrlichen, sondern dass die dort vermittelten Ausbildungsinhalte im militärischen Sinne bis zum heutigen Tage Maßstäbe setzen. Das gilt auch für Menschenführungsgrundsätze, wie Führen durch Vorbild, etc.
Das Video zur Scharfschützenausbildung in der Wehrmacht ist im Übrigen in den Vereinigten Staaten noch heute im Dienst. Mit deutscher Sprache und englischen Untertiteln.
Zum Thema Waffen-SS: Sie hat im zweiten Weltkrieg die kämpfende Truppe der SS dargestellt und Tatsache ist, dass sie nicht mehr und nicht weniger Kriegsverbrechen begangen hat, als die Mitglieder anderen Truppenteile oder Angehöriger anderer Armeen.
Auch die dort praktizierten Grundsätze, sind bis zum heutigen Tage ersichtlich, nicht zuletzt in der heute genutzten Flecktarnuniform, diese wurde Art der Tarnung wurde z. B. von der Waffen SS als erstes genutzt.
Nächster Punkt ist, dass Soldaten, die nachweislich ein rechtsradikales Verhalten an den Tag legen, umgehend durch den MAD geprüft werden und gegebenenfalls aus dem Dienst entfernt werden.
Ich selbst habe mindestens bei drei Soldaten die notwendigen Schritte eingeleitet und diese wurden auch nach kürzester Zeit aus der Bundeswehr entfernt.
Die Zustände wie sie geschildert werden, habe ich meinen 8 Jahren Bundeswehr als Offizier, Zugführer und stellvertretender Kompaniechef in der Panzergrenadiertruppe nie beobachten können. Ich kann dabei für mehr als 10 Standorte sprechen.

Bei allem gebotenem Respekt gegenüber dem Journalismus, auf welche Erfahrungen in Punkto Ausbildung sollte sich die Bundeswehr denn stützen? Jede Art der Ausbildung, sei es bei Feuerwehr oder auch Sanitätsdienst stützt sich auf Erfahrungen vergangener Jahre und teilweise Jahrhunderte. Und gerade in dem sensiblen Bereich Militardienst erspart eine solide Ausbildung, die auf Erfahrungen, auch aus dem zweiten Weltkrieg, bassiert, Menschenleben! Unsere Soldaten sind mittlerweile in verschiedenen Ländern im Einsatz und sollten nicht von Personen, die anonym im Fernsehen auftreten in den Schmutz gezogen werden.
Hätte dieser "Soldat" im Fernsehen beweisbare Argumente für derartige Vorfälle gehabt, hätte er sich an seine Vorgtestzten wenden können und müssen, anstatt anonym im öffentlichen Fernsehen die Bundeswehr zu diskriminieren.
Vor solche Personen kann ich keinerlei Respekt empfinden!

Kriegsgeschichtliche Beispiele müssen nicht grundsätzlich falsch sein, nur weil sie der Nazi-Zeit entstammen.

Ich kann "Felix" nur zustimmen.
Natürlich der Nationalsozialismus des letzten Jahrhunderts ein verbrecherisches Regime.
Allerdings kann ich (ich beziehe mich jetzt auf den Teil des Berichts, in dem die Ausbildungsunterlagen heute dargestellt wurden) nach meiner Meinung und nach meinem Wissen sagen, dass AUCH HEUTE noch militärische Grundsätze die aus der Erfahrung gewonnen wurden, gültig und zweckmäßig sind.
In der Hand eines guten und natürlich demokratischen Ausbilders unserer Armee sind diese Unterlagen ein guter Leitfaden und Anhalt für die Ausbildung.

Unselige Traditionspflege der Wehrmacht in der Bundeswehr, erscheint absolut gängig und normal....Thema Stasi ist dafür viel geeigneter im täglichen Umgang....die Keime der braunen Vergangenheit haben fruchtbaren Boden gefunden, zum Glück lässt sich die DDR viel besser aufarbeiten als das Dritte Reich!!!
Die BRD ist an dieser Stelle kopflastig...eine Aufarbeitung der unmittelbar verendeten DDR fällt viel leichter als das Dritte Reich, zumal viele "alte Kameraden" zum Rückgrat der der Brd wurden.
Bleiben wir dennoch optimistisch für die Zukunft

Mich wundert in dieser Republik garnichts mehr. Soviel "braune Restgesellschaft", die sich auch heute noch in hohen und höchsten Ämtern unseres Staates profilieren können, geben doch für die Jugend "exzellente Vorbilder" ab.
Man braucht sich doch nur mal das Abendprogramm von ARD mit allen seinen Programmsendern und ZDF anzusehen, wie oft dort das "Dritte Reich" mit all seinen Auswirkungen dargestellt und teilweise als garnicht so übel gezeigt wird.
Von Widerstandskämpfern ist, mal abgesehen von den Hitlerattentätern, überhaupt keine Rede, da diese ja vorwiegend Mitglieder der KPD waren. Oder wer kennt von unserer Jugend den Namen Ernst Thälmann, wer weiß heute noch etwas über die antifaschistischen Kampfbataillone im Spanienkrieg?
Es wäre doch auch mal interessant, darüber im Fernsehen etwas zu erfahren.

Was soll an diesem Beitrag gut gewesen sein? Ich widerspreche nicht, dass die Bundeswehr für Leute mit rechter Gesinnung eine Tummelwiese ist. Das ist aber nicht erst seit heute bekannt.

Doch wie hoch ist der Wahrheitsgehalt wirklich? Für den normalen Zuschauer ist das nicht überprüfbar. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich behaupten, dass es mal wieder sehr überspitzt dargestellt wurde. Aber das wundert mich bei den Medien nicht im geringsten.

Bringt doch endlich mal vernünftige Berichte.

Soeben habe ich den Beitrag über die Bundeswehr in diesem Magazin gesehen und muss sagen, dass ich sehr ungehalten bin. Die einseitige Darstellung, die suggeriert, dass es sich bei den Angehörigen der Bundeswehr um „Altkader im Geiste“ handelt, geht doch erheblich an der Wahrheit vorbei. Kein Wort darüber, dass Neonazis und ähnlich denkend ewig vorgestrige Angehörige in den Reihen der Bundeswehr disziplinar verfolgt werden, bei längerdienenden in der Regel mit einer umgehenden Entlassung aus dem Dienstverhältnis und auch noch Post vom Staatsanwalt bekommen. Stattdessen der dilletantische Versuch, den Rückgriff auf taktische, NICHT POLITISCHE!!!!!!!!, Erfahrungswerte als Wehrmachtstradition zu verkaufen. Bei den gezeigten bzw. vorgestellten Ausbildungshilfen handelt es sich schlicht und ergreifend um bittere Erfahrungen, die eine deutsche Vorgängerarmee teuer bezahlt hat, in einem Krieg, den ein menschenverachtendes Regime vom Zaun gebrochen hat. Bei genauer und umfassender Recherche hätte den Redakteuren der Sendung auffallen müssen, dass in den Ausbildungsvorschriften auch Erfahrungswerte von Clausewitz enthalten sind, ebenso wie aus dem ersten Weltkrieg oder auch neueren Kriegen, die andere Armeen gefochten haben. Viel interessanter ist aber die Tatsache, dass sogar westliche verbündete Armeen die taktischen Erfahrungswerte übernommen haben und ausbilden, sogar die Rote Armee und ihre Nachfolgestreitkraft bedient sich dieser Erfahrungswerte und greift auf alte Wehrmachtsvorschriften im wörtlichen Zitat zurück. Nach Lesart der Redaktion kann somit nur eine Schlussfolgerung möglich sein: Bei allen Soldaten aller Nationen aller Armeen dieser Welt, die sich auf Erfahrungswerte der Wehrmacht stützen, handelt es sich um Nazisoldaten. Aber für den gemeinen und zum selbständigen denken befähigten Bürger dieses Landes, ist dies schlicht als Polemik erkennbar. Abschließend drängt sich mir somit der Verdacht auf, das die Redakteure ihr journalistisches Handwerk wohl an den Ausbildungsinhalten des Goebbelschen Propagandaministeriums erhalten haben und praktizieren. Das war einfach nur schlecht.

Diese Sendung war einseitiger Müll hoch drei. Daran krankt dieses Land. Es wird nicht mit gleichem Maß gemessen. Die Wehrmacht war genausowenig eine Verbrecherorganisation wie die US-Army. Dass es überall Truppen gab, die das getan haben, ist klar. Der unterschied ist nur, dass unsere verurteilt wurden und die Sieger nicht! Und noch nach 70 Jahren werden diese Soldaten, die schwer geblutet haben, mit Dreck beküblelt. Schade über Euch. Besonders über diese Journaille.

Ich, als Otto - Normalo habe jetzt so langsam die Nase voll.
Es muss doch eine Möglichkeit geben, jetzt wo die Obama - Manie
auch in Deutschland greift, langsam zu sagen, WIR SIND IM 20´TEN
JAHRHUNDERT ANGEKOMMEN.....
Es muss schluss sein mit Rechtem Gedankengut in der Bundeswehr
(Bezüge auf Kämpfe müssen nicht aus dem 3ten Reich sein, sondern es gibt historisch andere Quellen)...
Bänker (nicht die kleinen Bankangestellten, sondern die Raffgierigen)
müssen zur Rechenschaft gezogen werden...
Wie bekommen wir eine rechtliche Handhabe gegen solche VOLLIDIOTEN ???
Wobei die Richter auch der Lobby hörig sind...
Lobbyisten werden immer von VOLLIDIOTEN die das Geld besitzen
auf Politiker angesetz um das Recht auf Ihre Seite zu beugen...
Wo sind die Lobbyisten für den kleinen Mann, der Angst um seinen Job und sein Lebenswerk hat.
ES GIBT KEINE !!!
Der Journalismuss kann dieses nicht leisten. Es fehlt an Charaktären in diesem Land, die einen Arsch in der Hose haben!

mfg Stefan Söth

Das gerade vermeintliche Elite-Einheiten besonders viel Wert auf "ihre" Geschichte leg(t)en, haben wir als Rekruten bereits am 1. Tag unserer Grundausbildung feststellen können: die Wände des gesamten Flures waren mit Sprüchen, Bildern und Symbolen aus Wehrmachtzeiten verziert.

Später lernten wir jeweils in den Zügen verschiedene Lieder, welche meist ebenfalls ihren Ursprung nicht nach 1945 fanden. Auch unser Zugmotto sagte viel aus: "Klagt nicht, kämpft!". Oder aber das Motto vom 2. Zug: "Siegen oder sterben!". Diese Sprüche oder aber auch diverse Symbole wurden nach der Grundausbildung auch auf T-Shirts oder Sweatshirts gedruckt.

Erst als damals (Dez 1997) im Stern (?) von den Fallschirmjägern in Altenstadt (?) berichtet wurde, wurden in einer Tag-und Nachtaktion alle Wände geweißt. Zudem wurden o.g. T-Shirts etc. offiziell verboten. Gleichzeitig wurden Zuglieder neu "gedichtet".

Insofern überraschte mich der heutige Bericht nicht wirklich.

Ein ehemaliger Fallschirmjäger.

Ihr Beitrag ist zu begrüßen, aber auch zu kommentieren: Gut ist, daß die Bundeswehr als einzige staatliche Institution nicht nur der parlamentarischen Kontrolle des Bundestages durch den Wehrbeauftragten unterworfen ist sondern auch durch die Presse/Medien kontrolliert wird. Gut ist auch, daß der seit Bestehen der Bw immerwährende Versuch der organisierten ehemaligen Soldaten der Wehrmacht, sich wie auch immer in die Bw "einzuschleichen", überwacht und offengelegt wird. Falsch ist seitens der Medien der immerwährende Versuch, Tradition und Führungs- bzw. Einsatzgrundsätze zu vermischen und der Bw damit öffentlich einen "braunen" Anstrich verpassen zu wollen. Falsch ist es auch seitens der Bw, im Jahre 2009 auf der unteren Soldatenebene sich der Wehrmachtsereignisse und Quellen bedienen zu wollen/müssen - die Zeiten haben sich geändert. Fakt ist, daß unsere Soldaten im Einsatz, z.B. in Afghanistan, sich ausschließlich zur Selbstverteidigung ihrer Waffe bedienen dürfen, denn: Es gibt für die Bw keinen Schießbefehl, von Panzerfausteinsatz keine Spur! Das hätte im Beitrag auch gebracht werden müssen. Die Bundeswehr ist unverändert eine reine Verteidigungsarmee mit Feuer-frei-Gebot erst nach Beschlußfassung durch das Parlament. Dennoch gilt es, in ihrem Inneren auf die Unterwanderung durch braune Geister und braunen Geist zu achten. Insofern war Ihr Beitrag aus meiner Sicht zu begrüßen.
Dies schreibt Ihnen ein ehemaliger Oberstleutnant (West), der die Bundeswehr vor mehr als 18 Jahren zuletzt von innen gesehen hat.

Ich arbeite in einem grossen Industriekonzern. Die Qualität bzw. Fürsorge zur Aufarbeitung alter, ja sogar unsachgemässer Dokumente ist nicht nur ein Problem in der Bundeswehr. Es ist gut dass sie darüber berichten, doch beachten müssen wir alle, dass die Soldaten für ihre Mission angepasst ausgebildet und motiviert werden müssen. Steht einem Ausbilder nichts besseres zur Verfügung, so nimmt er dass was er hat: Die Erfahrung unserer Vorväter. Das was wir an Unmenschlichkeiten im Büroalltag erleben (wo mitunter auch Selbstmorde geschehen) ist äußerst harmlos gegen das was die Soldaten im Einsatz erleben werden. Ich will die Benutzung falscher Dokumente damit nicht entschuldigen. Doch sollten sie in ihren Berichten darauf achten, dass jetzt nicht alle Soldaten schuldig sind, sondern lediglich ein Organisationsteil. Das wird schnell im Bildzeitungsstil verwässert.

Es ist schön seltsam, wie Ihre journalistische Vorgehensweise ist:
Sie stellen Minister Jung als "Ehrenmitglied" dieses Pionierverbandes dar, zeigen die Hintergründe dieses Verbandes und erst zum Schluss zeigen Sie, dass der Minister sich von dem Verband wieder getrennt hat.
Sie lassen also bewusst und in voller Absicht den Zuschauer während der gesamten Dauer Ihres Beitrages im Unklaren, wo Sie doch wissen, das Minister Jung sich längst anders entschieden hat.
Schade für KONTRASTE.

Ich kann das Problem nicht erkennen. Wohl ist der Rechtsradikalismus in aller Form zu bekämpfen besonders in den Reihen der Bundeswehr, hier gibt es gegebenenfalls auch Handlungsbedarf, aber wieso sollten wir auf Wissen und Erfahrungen in der Kriegsführung verzichten, die auch zum Schutz unserer Soldaten dienen?
Würde auch jemand auf die Idee kommen, auf Errungenschaften in Wissenschaft, Technik, Medizin, etc. zu Verzichten nur weil diese zw. 33 und 45 gemacht wurden?

Es ist leicht in das populistische Horn zu blasen das ihre Sendung bedient. Ich habe nicht einmal in der Bundeswehr gediehnt, trotzdem finde ich Ihren Beitrag zum kotzen. Entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, aber ich glaube ich drücke damit eine Meinung aus, die ein Großteil unserer Bundesbürger vertritt, oder gerne vertreten würde. Haben wir uns nicht langsam genug Asche auf unsere Häupter gestreut ? Unsere Großväter, die wir meist nicht einmal kennen gelernt haben, waren nicht alles Verbrecher. Verbrecher waren auf beiden Seiten. Nur die Verlierer sind doie richtigen Verbrecher, siehe Nürnberger Prozesse. Höhren Sie endlich auf unser Volk in die Pfanne zu hauen. Ich habe in keinem Krieg gekämpft, mein Vater hat in keinem Krieg gekämpft. Meine Großväter sind beide in Russland gefallen, einer davon bis heute vermisst. Und ich werde den Teufel tun mich dafür zu schämen. Ich bin stolz ein Deutscher zu sein.

Markus Pöschel

Ich habe noch 18 Monate Grundwehrdienst geleistet. Dies war Ende der 80 er Jahre. Wenn man ein Buch wie z.B. 0815 - in drei Bänden liest wird man feststellen, daß fast alle Befehlsarten, vom "Vergattern" bei Wache und links schwenk Marsch aus der ehemaligen Wehrmacht stammen. Ist deshalb eine "Vergatterung" bei Wache rechtsradikal und erzieht Soldaten zu Einheiten der Waffen-SS ? Nein, im Gegenteil wird ein Soldat der Bundeswehr mit Menschenwürde behandelt und daher lernt er auch die Unterschiede. In der US-rmy werden junge Rekruten mit Schimpfnamen in der Grundausbildung herabgewürdigt. In der Bundeswehr fragt ein Ausbilder ob er einen anfassen darf, bevor er beim Richten eines Unforteils behilflich ist. Diese Armee hat Staatsbürger in Uniform - besonders auch wegen der Wehrpflicht - wie keine andere der Welt. Soll Sie in dieser Tradition weiterbestehen, dann können wir sicher sein, daß sich unsere Geschichte nicht wiederholen KANN und WIRD.

Ich ärgere mich über die Kommentare der ewig gestrigen...
aber umsomehr freue ich mich über die Kritischen Kommentare
der aufgeschlossenen ...
ES MUSS ETWAS PASSIEREN IN DIESEM LAND!
Eine friedliche Revolution haben wir schon hinter uns, aber wo bleibt die zweite.................
mfg

Hätte die Kontrasteredaktion sich wirklich mit dem Thema beschäftigt und ordentlich recherchiert wäre ihnen sicher aufgefallen das die von der Wehrmacht gemachten Einsatzerfahrungen vor allem von den Amerikanern und Israelis aufgegriffen wurden und bis in unsere Zeit Lehrstoff an den Offiziersschulen sind. In der kanadischen Armee gehört das Buch "Panzergrenadiere" von Panzermeyer bis heute zur Pflichtlektüre der Offiziersanwärter. Außerdem empfehlenswert das Buch "Kampfkraft" von Martin van Creveld einem israelischen Militärhistoriker der unter anderem beschreibt das die israelische Armee bei ihrem Aufbau vor allem auf Ausbildungsinhalte der Wehrmacht zurück griff. Wieso dürfen dann deutsche Soldaten nicht genauso gut ausgebildet werden wie unsere NATO- Partner???
Den Journalisten die diesen Bericht verbrochen haben empfehle ich doch neun Monate ihrer Zeit zu opfern und ihren Wehrdienst abzuleisten.

In meinen 12 Monaten Grundwehrdienst und meiner aktiven Reservistenzeit habe ich keine Verherlichung von irgedwelchen möglichen Verbrechen der Wehrmacht gehört oder einem vermittelt worden bekommen. Ganz im Gegenteil, Veteranen der US-Army sprich unsere ehemaligen Feinde konnten nur ehrenvolles über ihre Kriegsgegner berichten. Viele ehem. Wehrmachtssoldaten pflegen mit ihren Kameraden von der anderen Feldpostnummer sehr gute Kontakte. Wenn selbst englische oder amerikanische Generäle mit Hochachtung gegeüber der Wehrmacht sprechen, dann kann an den Vorwürfen gegen die Wehrmacht nicht viel drann sein. Des weitern sind viele Vorwürfe ggn. die Wehrmacht mit dem damaligen Recht der Haager Landkriegsordung abgedeckt gewesen. Die Bundeswehrsoldaten werden über diese heute noch zum Teil gültigen Rechtslage unterrichtet. Die extrem humanistisch ausgelegten Ausbildungsverodnungen sind halt nicht praxistauglich. Deshalb ist eine, auf NATO Ebene übliche Doktrin, auch bei anderen NATO-Partnern üblich. Ego: Die Wehrmacht ist heute noch in anderen Staaten Vorbild für das Militär. Den Status Quo müssen wir beibealten sonst ist die NATO nur noch ein Trachtenverein. Wollen wir das?

Wir schicken wieder junge Männer, und das ist Neu auch Frauen, in einen Kampfeinsatz. Geschickt von Parteien mit jeder Menge von Pazifisten und Friedensaktivisten. (Kosovo)
Leider hat sich diese schöne Welt gedreht, es wird gestorben und getötet im Namen der Freiheit.
Jetzt wundert sich eine Schar der Heilsbringer aus einer verdammten Entfernung das diese Bundeswehr sich auf militärische Grundweisheiten erinnert die auch sehr genau von der größten Armee des Westen studiert und man staune in ihren Strategien verwandt wird.
Eine Armee ohne Tradition und Vorbilder tut sich schwer wenn man Leute dahin schicken will wo sie das verlieren was jeden von uns am liebsten ist -Gesundheit - Leben und Moral.
Die Sprache und das Wesen der Menschen die in dieser Umgebung leben müssen unterscheidet sich zwangsläufig von denen einer Etappe , dort wird angegriffen und verteidigt - gestorben und was sonst noch und hier dürfen sie diskutieren über das warum. Zu der Diskussion was unterscheidet einen Bericht von 1944 eines Kampfes zu heute - Zeit und Ort.
Was allerdings nicht in die heutige Zeit passt ist braune Philosophie, diese Dummschwätzer verdienen unsere Verachtung. Aber nicht die Leistung des deutschen Soldaten, richtig für die falsche Ideologie und warum soll man die heutige Armee nicht an diese erinnern.

Es gab wohl derzeit keine bessere Themen zur Hetze?
Ich mache ihnen einen Vorschlag: Beraten sie die Bundeswehr doch einfach bei dem Thema Gefechtsdienstausbildung. Ihre Kenntnisse müssen ja höher sein, als sie Erfahrungen der Soldaten, welche damals kämpfen mussten. Um mehr geht es hierbei nämlich nicht, als um die gemachten erfahrungen. Es geht hierbei ÜBERHAUPT nicht um die Traditionen der Wehrmacht! Hier sind lediglich die Erfahrungen eines realen Kampfeinsatzes interessant für die Ausbildung! Nennen sie einen Grund, weshalb auf diese Erfahrungen in der Ausbildung verzichtet werden sollte. Der Hintergrund, weshalb diese Erfahrungen überhaupt erst gemacht werden konnten, ist jedem Ausbilder bekannt.
Schön finde ich auch, dass für sie alle Verbrecher sind, welche in diesem Krieg ihren Kopf hinhalten mussten und einfach nur überleben wollten. Danke, dass sie meine Familie und meinen Beruf in den Schmutz ziehen und beleidigen. Solch eine einseitige Berichterstattung darf es bei einem öffentlich-rechtlichen Sender nicht geben! Das ist noch nicht einmal das Niveau der Bild-Zeitung! aber ich kann sie beruhigen. Die Bundeswehr-Führung wird diese Ausbildungshilfen, ja HILFEN, sofort aus dem Verkehr ziehen. Haben sie nicht zufällig noch eine Kaserne gefunden, welche umbenannt werden müsste? Denken sie einfach mal an die Jungs, welche für ihre Sicherheit sorgen!

der Bericht zu den auf Erfahrungen der Wehrmacht basierenden Ausbildungsbüchern hat mich leicht zum Schmunzeln gebracht. Diese Bücher existieren seit etwa 25 Jahren.
Dass es bei den Veteranen etliche gibt, die noch ziemlich braun gefârbt sind, ist allgemein bekannt.
Was in dem Bericht aber vollkommen unterschlagen wurde, ist die Tatsache dass sowohl ehemalige Wehrmachts- als auch ehemalige Waffen-SS-Angehörige die Bundeswehr aufgebaut haben. Und wenn ich recht informiert bin, gab es um die 800 Ritterkreuzträger, die wieder Soldat der Bundeswehr wurden.
Interessant wâre ja auch die Frage, wann diese Gedenksteine aufgestellt wurden.

Wen ich die Kommentare hier so lese kommt mir einfach das kotzen. Die Wehermacht war eine Aggressionsarmee und hat auch viele Völkerrechtsverbrechen bei den Überfällen auf andere Staaten begangen. Wie kann man da noch etwas verherlichen na und verloren hat sie den Krieg auch, den sie angefangen hat.
Es ist einfach schrecklich was für ein Geist noch besteht. Jetzt verstehe ich auch, warum wir uns eigentlich noch Schämen müssen, über das was die Wehrmacht auch getan hat.

Als Zeitsoldat kann ich den Beitrag nur als sehr tendenziös
und diskriminierend betrachten. Aber ich habe von Kontraste
nichts anderes erwartet.
Auch das ein unkenntlichgemachter "Kamerad" seinen
anonymen Auftritt hat, der viele Kameraden ins "rechte" Licht
rückt, war zu erwarten. Solche finden sich immer.
Ich bin froh, daß ein Großteil der Kommentare hier zeigt,
daß viele nicht auf den Sinn des Beitrages hereinfallen, die BW
in die rechte Ecke zu schieben.

Also ich habe beim Bund ständig Landser Hefte gelesen wenn es die zeit erlaubte wurde nie von auch nur einem dienstgrad ab unteroffizier aufwärts angepfiffen das nicht zu lesen unter der Dienstzeit.
Es gibt leider immer wieder schwarze Schafe schauen wir mal in die Top Manager an die Unternehmen gehen pleite und die Kassieren noch Mio Abfindungen, aber das ist ein anderes Thema und gehört jetzt nicht hier her.
Dieser Stefan Söth hat gar nicht so unrecht.
Mein Opa war in der Wehrmacht ich habe viel von im gehört und auch gelernt so das ich sagen nicht alle waren Nazis und wer hat damals im Osten die Russen aufgehalten um die Zivil bevölkerung zu schützen das die nach Westen fliehen konnten.
Ich finde den Wirbel um die Bundeswehr zu machen und an den Soldaten die Ihren Dienst machen wo manch andere ganz schnell wieder unter Mamis Decke schlüpfen würden.
Lassen Sie das sgen von einem Reservisten der Lieber heute als Morgen wieder zum Bund gehen würde als manche die nie dort waren und dann nur schlechtes verbreiten.

mfg U.Jansen

Das was hier von der Bundeswehr berichtet wird, wundert mich nicht im geringsten.

Spätestens seit dem völkerrechtswidrigen Einsatz (kein UN-Mandat) der NATO unter Beteiligung der Bundeswehr
im Kosovokrieg und seit der Beteiligung der Bundeswehr an dem imperialistischen Raubkrieg in Afghanistan, abgesegnet sogar vom Bundesverfassungsgericht, ist eine stete Militarisierung der Bundesrepublik Deutschland zu verzeichnen, die durchaus wieder in einem faschistischen Regime münden kann, wenn dieses auch ganz anders geartet sein wird als die faschistische Diktatur unter Hitler.
Weitere Anzeichen für diese Militarisierung sind zum Beispiel die Tatsache, dass Angela Merkel in einem Akt
höchster Gewissenlosigkeit den Massenmörder, Kriegsverbrecher und Faschisten Gorge W. Bush zum G7 Gipfel in Heiligendamm empfangen hat oder dass mittlerweile jährlich gewaltige Aufmärsche von Nazis in Dresden von den Vertretern dieses Staates genehmigt werden.
R. Schulze

Da haben ein paar Holzköpfe wieder mal Gelegenheit gehabt sich hier zu verewigen. "Bravo"
Wozu sollte denn Die Bundeswehr dienen. Vielleicht sollte man das mal die politische Führung fragen.
Denen, die hier auf Nazi und Wehrmachtshelden ihren kleinen Eid ablegen, sei mal gesagt: Lasst euch mal so ein paar Kugeln um die Ohren pfeifen. Ihr knallt euch die Hosen bis zum Anschlag voll.

Am Besten wir lernen die taktischen Grundsätze neu! Vielleicht gehen dadurch noch mehr unserer eigenen Soldaten "drauf", auch wenn es nicht in unserer Heimat ist! Kampfeinsatz ist nun mal kein Golfspiel! Auf welche Erfahrungen sollen wir denn zurückgreifen?
Wir -die Bundeswehr sind die einzigen die sich richtig mit der Religion der Grundsätzen der Länder und dem Völkerrecht auseinandersetzt, schaut doch mal die Vorgehensweise der Amerikaner an!
Für mich grenzt es teilweise schon an "unterlassene Hilfeleistung" bei der Ausbildung. Unsere toten Kameraden werden dadurch nicht wieder lebendig, eher mehr! Wer schreit wohl wieder am meisten, wenn die Bundeswehr gebraucht wird und es dann nicht richtig kann? Das hat hier nichts mit Rechtsradikalismus zu tun, sondern wie man seinen "Job" perfekt, möglichst ohne Fehler erlernen und machen kann!
Sorry, Ihr habt in diesem Bericht das "Bildniveau" erreicht! Hauptsache irgendeine Schlagzeile, geht der Stoff langsam aus? Habt ihr erst jetzt von diesen Ausbildungshandbüchern gehört?
Ich kenne diese auch, war aber vor mehr als 5 Jahren beim Bund!

@ Schulze, R. :

Auf diesen Kommentar kann man wunderbar Dieter Nuhr zitieren:

"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."

Die Zensur schlägt wieder zu. Leute, seid wachsam. Der neue Faschismus kommt von LINKS! Hier ist Demokratie und Meinungsfreiheit in Gefahr. Die, die vorgeblich die Freiheit verteidigen wollen, zerstören sie! Zum Glück werdet IHR das ganze Internet niemals kontrollieren. Und auch die GEDANKEN SIND FREI, auch wenn euch das noch so ankotzt!

Also ich habe beim Bund ständig Landser Hefte gelesen wenn es die zeit erlaubte wurde nie von auch nur einem dienstgrad ab unteroffizier aufwärts angepfiffen das nicht zu lesen unter der Dienstzeit.
Es gibt leider immer wieder schwarze Schafe schauen wir mal in die Top Manager an die Unternehmen gehen pleite und die Kassieren noch Mio Abfindungen, aber das ist ein anderes Thema und gehört jetzt nicht hier her.
Dieser Stefan Söth hat gar nicht so unrecht.
Mein Opa war in der Wehrmacht ich habe viel von im gehört und auch gelernt so das ich sagen nicht alle waren Nazis und wer hat damals im Osten die Russen aufgehalten um die Zivil bevölkerung zu schützen das die nach Westen fliehen konnten.
Ich finde den Wirbel um die Bundeswehr zu machen und an den Soldaten die Ihren Dienst machen wo manch andere ganz schnell wieder unter Mamis Decke schlüpfen würden.
Lassen Sie das sgen von einem Reservisten der Lieber heute als Morgen wieder zum Bund gehen würde als manche die nie dort waren und dann nur schlechtes verbreiten.

mfg U.Jansen

Ich verstehe die überzogene Polemik des Beitags nicht... Unbestrittenerweise muss man gegen jeden Extremismus innerhalb der BW vorgehen (egal aus welcher politischen Richtung) und auch falsch verstandenes Traditionsbewusstsein gezielt bekämpfen.
Ich selbst habe als ehemaliger Offizier die Schriften "Üben und Schießen" und auch "Einsatznah ausbilden" zur Vorbereitung und Durchführung von Ausbildungen sehr gerne verwendet.
Insgesamt kann ich aber den "Wirbel" in Ihrem Betrag nicht nachvollziehen. Geht es in den Schriften um die Verbreitung von nazionalsozialistischen Gedankengutes oder darum dem Soldaten/Ausbilder themenbezogen Anregungen zu geben, um seine Soldaten zielgerichtet auszubilden? Geht es darum, dass militärische Grundsätze falsch sind, weil sie aus einer "bestimmten" Zeit stammen?
Alle militärischen Auseinandersetzungen sind in einem "normalen" oder auch perversen politischen Rahmen geführt worden. Aus Sicht des Ausbilders/militärischen Vorgesetzten ist es mein einziges Anliegen den mir anvertrauten Soldaten die bestmögliche Ausbildung zu geben oder auch sinnvoll zu führen. Da ist es mir ehrlichgesagt extrem egal, ob ich aus Erfahrungen schöpfen kann, die bei Waterloo, im Mekong-Delta, bei Issos, vor Baghdad oder im II. Weltkrieg gemacht wurden. Spätestens im Feld, Wald oder in einer Ortschaft ist der politische Rahmen egal, dann geht es einizg ums Überleben und dass man besser und schneller handelt, als der Gegner, dann helfen auch Erfahrungen, über die man lesen konnte und die man nicht schmerzhaft selbst machen muss oder einer der Kameraden.

Vielleicht sollte die Bundeswehrführung die eine oder andere Formulierung oder auch Zitat in den Büchern überdenken, aber ein generelles "Verteufeln" der beiden Bücher halte ich als deutlich übers Ziel hinausgeschossen. Und genau aus dem Grund halte ich Ihren Bericht in dieser Hinsicht für polemisch und sehr einseitig dargestellt, um nicht zu sagen unfair!

Mit was Sie allerdings absolut recht haben ist die Forderung, dass jegliches rechte Gedankengut und auch überzogenes Traditionsbewusstein schon im Keime zu ersticken ist. Eine Verknüpfung bzw. Gleichstellung mit den beiden angesprochenen Büchern und den o.a. "Traditionsproblemen"? Da machen Sie es sich doch ein wenig zu einfach und vermischen militärische Ausbildung mit dem politischen Rahmen...

Die Wehrmacht wird oft hingestellt, als wenn diese eine Verbrecherarmee gewesen wäre. Dies ist aber nicht der Fall. Bei ca. 6 Mill. Soldaten kann es nicht ausbleiben, das auch verbrecherische Aktionen vorkommen. Alles in allem sind die Soldaten der Reichswehr, auch wenn dies viele linke Intellektuelle nicht wahr haben wollen, moralisch viel hochstehender gewesen, als die Soldaten der amerikanischen oder gar die der sowjetischen Armee. Dies wird von vielen alliierten Kriegsteilnehmern sogar bestätigt. Sie sollten vielleicht mal über die Wehrmachtuntersuchungsstelle berichten, deren Akten sich in Freiburg befinden. Kaum ein deutscher Historiker läßt sich dort blicken. Meist sind nur ausländische Historiker an dem Material interessiert, welches die Wehrmacht stark entlaßtet. An der geschichtlichen Wahrheit hat in unserem Land kaum einer, der nahezu gleichgeschalteten Medien, wirklich Interesse. Es geht nur darum, unsere Eltern und Großeltern zu verunglimpfen. Ich hätte vor der Redaktion großen respekt, wenn diese differenziert berichten würde. Den Herrschenden linkslastigen Historikern nach dem Mund zu reden, dazu gehört nun wirklich kein Mut.

Ich halte das ganze Thema für völlig überzogen. Ich bin selbst Soldat und konnte in meiner bisherigen Dienstzeit keinerlei Tradition und Verbindung zur Wehrmacht erkennen. Der Bezug in Vorschriften wie "Einsatznah ausbilden" auf Kriegserlebnisse von ehemaligen Wehrmachtssoldaten halte ich grundsätzlich nicht für falsch. Manche Kampfsprüche sind nicht o.k., aber wie soll man Soldaten anders ausbilden, als mit Erfahrungen. Die Bundeswehr hat bisher und so bleibt es hoffentlich auch, keine Kriege geführt und kann somit auf keinen Erfahrungsschatz zurück greifen. Selbst die Zentralen Dienstvorschriften beruhen auf der Taktik und militärischer Grundlagen aus dem 2.Weltkrieg. Bei der Auflistung von Erlebnisberichten handelt es sich wohl nicht um Verherlichung des Nationalsozialismus, sondern um praktische Erfahrung. Kriege sind grundsätzlich nicht gut und der zweite Weltkrieg ist definitiv unter einem falschem und schlechten politischen Hintergrund geführt worden. Ich finde es aber eine Unverschämtheit, wie immer wieder die ganze Wehrmacht und alle Soldaten dieser Armee in den Dreck gezogen werden. Die Wehrmacht hatte insgesamt 18,2 Millionen Soldaten. Der Anteil derer, die sich an Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben, ist zur der Gesamtzahl verschwindend gering. Die meissten haben ehrenvoll gekämpft und viele ihr Leben gelassen. Die meissten hatten auch nichts mit dem Nationalsozialismus am Hut, sondern mussten kämpfen. Selbst große Alliierte Generale, die gegen die Wehrmacht gekämpft haben, waren von der Leistung einzelner Truppenteile der Wehrmacht beeindruckt. Vielleicht sollte man endlich mal Schluss mit der Verurteilung aller Angehöriger machen, weil nicht alle schlecht waren. Wenn ein Reporter ein Verbrecher ist, ist doch auch nicht gleich jeder ein Verbrecher, oder?

Ich denke man soll nicht jedes Heftchen auf die Goldwaage legen. Die Tatsache dass Mitglieder der Waffen-SS auch Mitglieder im Bund deutscher Pioniere sind ist vielleicht unpopulär und 64 Jahre nach einem unseeligen Krieg ärgerlich. Als erstes denke ich, dass jeder auch ehemalige Mitglieder der SS das Recht haben einem Verein bei zu treten. Günter Grass war Mitglied der SS und wird nicht als Neonazi verunglimpft. Jeder Mensch hat das Recht seine Meinung zu ändern. woher wollen Sie wissen, dass ein "Ritterkreuzträger" heute kein überzeugter Demokrat ist? welche Geschichten wollen Sie in den Büchern veröffentlichen? Jede Armee der Welt bildet Soldaten zum töten aus, sonst ist es keine Armee sondern ein Schhützenverein. Möchten Sie die Heldentaten der Amerikaner in Vietnam dem Irak oder Afganistan veröffentlichen. Vielleicht aber auch die Heldentaten der Russen in Tetschenien. Glauben sie tatsächlich, dass alle deutschen Soldaten des 2 Weltkriegs Verbrecher waren. Sicher wollten diese Menschen gewinnen (wer will das nicht), ich meine ein Ritterkreuz darf deshalb keine Schande sein. Mein Gott wieso tritt ein Bundesverteidigungsminister aus einem Verein aus weil es da Mitglieder gibt, die meiner Schätzung nach mindestens 84 Jahre alt sind.

Frohe Ostern

R.Baum

Leute, es is gut jetzt. Die Bundeswehr lenkt uns alle von dem Gartenschau-Bericht ab. Dort ging es darum, dass unsere Steuergelder an Unternehmen verschleudert werden. Einen speziellen Blog dazu finde ich nicht.
Mein Großväter waren im Krieg. Mein Bruder ist Soldat. Ich bin auf alle stolz, weil sie wie ich ihren Job gemacht haben (und mein Bruder den noch macht).
Aber die Verunträuung unserer Steuergelder genauso wie das ewige abzocken durch die Vorstandsmitglieder; das regt mit richtig auf. Letztes jahr gab es ausreichend Herzinfakte und Selbstmorde in einem Land, dass "Demokratie" genannt wird. Werdet endlich wach und steht auf gegen diese Ausbäuter. Redet darüber und handelt wo ihr könnt. Und gewöhnt euch ab, dass wir die bösen Deutschen sind. Wir sind eine Generation die nichts mehr damit zu hat was früher passiert ist. Es war schelcht, doch was mit uns heute passiert ist auch nicht gut.

Hallo allen Bloggern hier,

der Bericht über Wehrmachttraditionen in der Bundeswehr hat mich sehr schockiert.
Ich wurde selbst Anfang des Jahres T2 gemustert, was mich bis jetzt nicht gestört hat. Ich habe mich sogar für einen freiwilligen zusätzlichen Wehrdienst gemeldet.
Die Tatsache, dass Ausbildungshandbücher der Bundeswehr Nazi Ideologie so offen propagieren ist extrem beängstigent.
Auch wie scheinbar alte Wehrmachtverbände geehrt werden stellt einen unglaublichen Skandal dar.
Über die Stellungnahme des Generals der Ausbildung zum Thema Wehrmacht in der Bundeswehr kann ich mich auch nur aufregen.
Der Mann gehört entlassen, unehrenhaft!
Dass es grundsätzliche militärische Weisheiten gibt mag vielleicht richtig sein, doch muss man sie zeitgemäß ausdrücken, unter Ausschluss irgendwelcher Wehrmachtsbezüge. Weder Wehrmacht noch Nazi Regierung dürfen in irgendeiner Weise heroisierend oder auch nur beschönigend dargestellt werden.

Das der Bundesverteidigungsminister den Bund deutscher Pioniere verlassen hat ist ein halbherziger, lachhafter Schritt mit dem Problem umzugehen. Meiner Meinung nach hätte der Herr Minister gleich ankündigen müssen eine Untersuchungskommission aufzustellen die die Bundeswehr entnazifiziert. Diese Kommission sollte dann auch prüfen ob Herr Jung schon länger Kenntniss von diesen beschämenden Zuständen hatte. Denn dann sehe ich auch hier Frau Merkel in der Pflicht diesen Minister in den Ruhestand zu schicken.

Eine braune Bundeswehr kann niemand wollen, deswegen ist hier eine Null-Toleranz-Strategie zuführen!

Meiner Meinung nach muss sofort gehandelt werden, deswegen sollte jeder Offizier, jeder Soldat, einfach jeder der in der Bundeswehr tätig ist, jedes kleinste Anzeichen von Nazi Ideologie
in der Truppe melden, sodass z.B. Soldaten die rechtsradikale Parolen skandieren bestraft werden können und das nicht zu knapp! Arrest, Soldkürzungen und Streichungen wären Strafen die mir da in den Sinn kommen.

Eine Frage habe ich jetzt noch, da ich den Bericht nicht komplett gesehen habe: Werden diese Handbücher vermehrt im Osten Deutschlands verwendet oder finden sich diese Machwerke genauso häufig im Westen Verwendung?

Sooo, nun wünsche ich jedem der hier reinschaut noch frohe Ostern und sage tschüss!

Ich bin ein aktiver Soldat im Ausbildungs- und Gefechtsdienst, im 12. Dienstjahr. Und nach diesem Beitrag muss man als aktiver Soldat hier reagieren.
Diese Bücher sind jedem Ausbilder in Bundeswehr bekannt. Auch ist jedem Ausbilder in der Bundeswehr bekannt das es sich bei diesen Beiträgen, welche in diesen Büchern zu Text geschrieben stehen, um Geschichten und Anekdoten aus der Wehrmachtszeit handelt. Allerdings, da bin ich mir ziemlich sicher, weiß auch fast jeder dieser Ausbilder, welche diese Bücher für ihre Ausbildung nutzen, dass es das letzte ist was eine deutsche Armee an Gefechtserfahrung besitzt. Auch in den Einleitungsworten dieser Bücher steht es geschrieben, dass man diese Geschichten mit Sinn und Verstand benutzen soll. In dem Beitrag ist die Rede vom "Panzervernichtungstrupp" und mit Stimme und Stimmlage wurde hier nun wieder dargestellt das ein Soldat der als ein solcher ausgebildet werden soll an seine "Kameraden" vor 70 Jahren denken, wie sie kämpften und starben. Das es aber in diesem Bericht nur darum geht den Soldaten zu sensibilisieren, dass es hier nicht um einen Film geht der aus Hollywood kommt, daran denkt in diesem Beitrag der Redaktion keiner.
Schlimm finde ich des weiteren, dass hier wieder Politiker und Professoren und und und angehört werden die alle immer nur ein contra geben. Nur ein Mann wurde gehört, Leiter Ausbildung Heeresamt, wurde für ein pro gehört, das spiegelt hier für mich ein absolute Subjektivität wieder.
so schlimm wie die Zeit von 1933 - 1945 für Deutschland und sein Geschichte sind und keiner möchte an diese Zeit erinnert werden. Nur eines muss an dieser Stelle wieder gesagt werden:
Ausbildungsgrundsätze und -taktiken haben sich in den letzten 80 Jahren wenig geändert. Es wurde geändert, dass der Soldat vom "absoluten Schwur auf den Führer" weg kommt. Statt dessen wrid feierlich gelobt, auf die freiheitlich demokratische Grundordnung und auf die Bundesrepublik Deutschland.
Das sollte man hier nicht vergessen.
Denn beim Hochwasser oder auch Gesundheitsschutz (Vogelgrippe) da dürfen ja dann wieder alle mit helfen.
Danke!

Ich habe von 1960 bis 1962 Wehrdienst geleistet, davon das letzte halbe Jahr als Leutnant. Damals gab es noch Truppenführer, Offiziere und Unteroffiziere, die aus der Wehrmacht stammten und den Krieg mitgemacht hatten. Ich muss Ihnen sagen, so etwas, worüber Sie heute abend berichteten, gab es damals nicht auch nur andeutungsweise, von niemand und vor allem nicht von ehehmaligen Wehrmachtsangehörigen.
Die Bundeswehr, so wie ich sie damals erfuhr, war astrein und lupenrein demokratisch, und die ehemaligen Wehrmachtsangehörigen waren in ihrer Dienstauffassung und Dienstausübung vorbildlich.
Die Bundeswehr hat seither eine merkwürdige Entwicklung genommen, und sie wird mir seit Jahren immer fremder. Sie ist auf jeden Fall nicht mehr meine Bundeswehr, das heißt die Bundeswehr, in der ich gedient habe. Mit der seitherigen unguten Entwicklung hat wahrscheinlich auch der ganze Klimbim, der seither Raum gegriffen hat zu tun: Orden und Ehrenzeichen, Affenschaukeln, Lametta, Generale und Stabsfeldwebel zuhauf - beide Ranggruppen waren damals nur spärlich besetzt. Es ist alles tief traurig und eine Affenschande.
Von der Gefahr für die Demokratie ganz zu schweigen.

Noch bis zum heutigen Tage sind BW Kasernen nach Nazi Generälen benannt und solange dieser schlimme Umstand nicht endlich beendet wird, muss sich die Bundeswehr wohl Kritik an Ihrer sog. Traditionspflege gefallen lassen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

es betrübt mich sehr, dass die deutsche Geschichte immer nur als negativ Beispiel verwendet wird ! Sie urteilen hier über die Bundeswehr als wenn sie eine Nazi - Nachfolge Truppe ist ! Es wird hier die Zeitschrift "Landser" angesprochen die in ganz Deutschland legal zu kaufen ist, warum soll ein "Bürger in Uniform" diesen nicht in der Kaserne lesen dürfen ?? Welche Doppelmoral wird hier wieder betrieben ?? Wer fragt heute noch nach Kriegsverbrechen der Schweden (30 j. Krieg ) USA (Vietnam) oder anderer Nationen ?? Nur der Deutsche will immer perfekt sauber sein und macht sich damit lächerlich vor der Welt in seiner Eigenvernichtung, denn letztendlich ist es doch nur ein Aufhänger um von anderen Problemen abzulenken ! Wenn sie es so wollen sollte man doch auch gleich die Hoheitsabzeichen an den Panzern und an anderen Fahrzeugen überdenken. Damals waren es Balkenkreuze mit weißem Strich und heute ?? Nur das Kreuz hat sich geändert !!! Das ist Ihnen wohl noch nicht aufgefallen ?? Es ist schon beachtenswert dass hier Kameradschaften getadelt werden die in unserer Demokratie zugelassen sind ! Oder liegt das nur am Wahlkampf, ein Politiker hätte Schaden nehmen können weil er als national eingestuft werden könnte ??

Es ist unumstritten,dass wir als deutsche Nation den Krieg begonnen haben und uns vieler Verbrechen schuldig gemacht haben, aber wie werden nachfolgende Generationen über unsere
"Friedensmissionen" in heutiger Zeit urteilen ?

MFG M. Großkopf

Die Bundeswehr ist ein Spiegelbild der Gesellschaft! Und die Gesellschaft ist zu großen Teilen braun! Hier rächt sich nach Jahrzehnten eine diletantische Entnazifizierung. Nun aber zu dem Buch "KRIEGSNAH AUSBILDEN" - Hier werden Kriegserfahrungen ausgewertet, die unter anderen dazu beitragen, dass unsere Soldaten im Einsatz am Leben bleiben. Ich kann jeden, der im Einsatz/Gefecht als Soldat Verantwortung für Untergebene trägt, die Lektüre nur wärmstens empfehlen. Ach ja, viele Soldaten der ersten Stunde waren halt ehemalige Wehrmachtssoldaten.
Das hat aber reingarnichts mit der Waffen-SS zutun. War der Herr GraSS nicht dort auch Mitglied. Nächstes Thema: BDPi. Den Rückzieher von BM Jung finde ich feige. Denn im BDPi sind alle in erster Linie Pioniere, egal ob sie vorher bei der Wehrmacht oder z.B. bei der NVA waren. Hier wird Vergangenheitsbewältigung betrieben. Als Kompanniefeldwebel (privat FDP-Mitglied) kann ich nur sagen, dass beim leisesten Verdacht bei mir die Alarmglocken schrillen und es was zwischen die Hörner gibt. Für LINKS und für RECHTS.

Ich verstehe die Kritik einiger Bloger nicht. Der Beitrag war keineswegs einseitig. Es wurde doch das Interview mit einem Bundeswehrvertreter gezeigt. Dieser wies darauf hin, dass es bei dem Ausbildungsmaterial um die militärischen Erfahrungen geht und nicht um die politischen Inhalte.

Der Bericht war gut und hat auf ein nicht zu unterschätzendes Problem hingewiesen. Weiter so!

Noch ein kleiner Tipp:

Auf der Internetseite des Kabarettisten Georg Schramm gibt es ein Video. Dort ist Schramm als Oberstleutnant Sanftleben zu sehen. Der Oberst äußert sich zu dem Thema Bundeswehr und Rechtsextremismus. Sehr lustig! www.georg-schramm.de

Die vielen erschreckend primitiven Kommentare hier im Blog veranlassen mich zum Schreiben. Der Beitrag hat einen bestimmten Geist in der Bundeswehr sichtbar gemacht, ohne pauschal "die" Bundeswehr zu verunglimpfen. Gerade die wütenden Reaktionen auf diese bloße Mitteilung von Fakten zeigen, dass offenbar dieser Geist auch noch in der Gesellschaft ("unter uns") anzutreffen ist. Das ist blamabel nach Jahrzehnten freien Zugangs zu Informationen und Meinungen. Was zeigen all die wütenden und z.T. fast brutalen Reaktionen? Was eigentlich wollen diejenigen, die da offenbar so getroffen von schlichten Fakten sind? Bleibt zu hoffen, dass die Journalistinnen und Journalisten sich nicht irritieren lassen. Großer Dank an diese "vierte" Gewalt bei uns. Und die dringende Aufforderung, so weiter zu machen. Ohne solche Aufklärungsarbeit würden wir wohl langfristig im (braunen?) Sumpf versinken.

Was soll das? warum wird in ihrem Bericht so auf die Bundeswehr eingeprügelt? Dieser Bericht war in keinster Weise objektiv.
Bei der Bundeswehr rechtsradikal auffällig zu werden ist so ziemlich das dümmste was man machen kann. Es wird nicht toleriert und erst recht nicht gefördert. Und, nein, die Bundeswehr reagiert nicht erst wenn es an die Öffentlichkeit kommt, ich weis wirklich nicht wo sie das her haben. Die genannten Beispiele sind absolute Einzelfälle.
Bitte zeigen sie doch ein wenig mehr Respekt und Anerkennung uns Soldaten gegenüber. Leider ist es ja so: wenn nichts negatives über die Bundeswehr zu berichten ist interessiert sich kein Schwein dafür was der "Bund" macht, aber wenn sich dann doch mal jemand daneben benimmt, dann heist es wieder "DIE Bundeswehr" und alles wird ganz groß aufgebauscht
Ich wünsche mir nur ein Wenig mehr Anerkennung für uns Soldaten, besonders für die, die täglich im Auslandseinsatz ihr Leben für uns und für den Erhalt der Demokratie aufs Spiel setzen.

Interessante Sendung. Wenn dieser Soldat(anonym) so unzufrieden mit seinem Dienstauftrag ist, kann er doch seine Entlassung beantragen, Begründung hat er doch wohl? Welche Traditionen sollte sich die Bundeswehr denn aneignen? Ich war lange Zeit in der anderen deutschen Armee, dort versuchte man die die Tradition der Sowjetarmee zu indoktrinieren. Hat nicht funktioniert. Auch ein Kapitän zur See ( Oberst ) kannte das Lied der Erika, und die polnischen Genossen auch! Der weiße Mützenbezug wurde gezogen (in eine ovale Form gebracht) und viele "Schirmmützenträger" der fahrenden Einheiten veränderten die Spannbügel der Mützen, damit ähnelte die Form den Kopfbedeckungen der anderen Marine. Die SU-Marine trägt kreisrunde Mützen. Das sind nur Äußerlichkeiten, und auch schon über 20 Jahre veraltet. Über den Sinn und Wert von Kriegen insgesamt braucht man sicher nicht zu diskutieren. Was mich total stört ist das Gerede von Leuten über den Einsatz von Soldaten insgesamt. Wird ein Soldat im Einsatz getötet, tut ihnen das so leid, und das Podium kann garnicht groß genug sein für die Trauerrede. Schießt der Soldat zuerst und überlebt, ist er so ein schlechter Mensch, hat er doch vielleicht auf Kinder geschossen, (auch 14-jährige können schon sehr gut die MPI bedienen). Und wenn ich dann solche Vorverurteilungen der Presse höre und keiner unternimmt etwas dagegen, ergibt das nur einen Schluß: Mein Sohn wird nicht Soldat, es ist nicht ehrenhaft in diesen Staat.
Und was machen wir nun mit Traditionen und Vorbildern in Deutschland? Vielleicht läßt sich aus Fisher und Ackermen etwas zusammen basteln, klingt doch COUL, nur nicht deutsch.

Entzieht den öffentlich-rechtlichen Sendern die GEZ-Gebühren, damit Leute wie Herr Kobylinski und Konsorten (RBB-Redakteure) kein Sprachrohr finden.

Super,

wieder mal ein schlecht recherchierter Beitrag um händeringend die Deutsche Bundeswehr mit Nazigreuel in Verbindung zu bringen.

Das Ritterkreuz geht auf die Kaiserzeit zurück und war eine militärische Auszeichnung für besondere Leistung im Militärdienst. Wie man hier unschwer erkennen kann gab es die deutsche Wehrmacht schon vor dem dritten Reich! Hier nur von Hitlers Wehrmacht zu reden zeugt schon von gewisser Ignoranz. Es waren im übrigen auch Ritterkreuzträger die das Attentat auf Hitler am 20 Juli 44 ausgeführt haben. Zudem war es Soldaten der Bundeswehr ab 1957 erlaubt militärische Ehrenabzeichen (Orden) die sie im zweiten Weltkrieg erhalten haben, an der Uniform zu tragen. Dazu zählt auch das Ritterkreuz. Einzige Einschränkung war das diese keine verfassungsfeindlichen Symbole aufweisen durften. Pauschal zu sagen das jeder Ritterkreuzträger ein Nazi ist, kann da wohl nicht so ganz richtig sein.

Hier von Geschichtsverfälschung zu reden und die Fakten nicht zu nennen finde ich schon Enorm.

Auch finde ich es zudem seltsam das hier Handbücher zitiert werden, nur weil sie auf Erfahrungsberichten des zweiten Weltkriegs zurück gehen. Es sind die einzigen deutschen Erfahrungsberichte die uns zur Verfügung stehen. Man nennt sowas Militärgeschichte. Es gibt zudem auch russische und amerikanische Abhandlungen aus der gleichen Zeit. Nur das hier deutsche Ziele beschrieben werden.

Schon gemerkt, wir haben seit über 60 Jahren Frieden in Europa!

Ist jetzt jeder Soldat der im zweiten Weltkrieg gekämpft hat, automatisch ein Nazi ?

Werden demnächst auch ehemalige Soldaten der NVA die in die deutsche Bundeswehr integriert wurden als böse Kommunisten geächtet?

Die ewig Berufsbetroffenen werden es nie lernen sachlich mit unserer nicht zu verleugnenden braunen Vergangenheit umzugehen. Nur wenn wir immer und immer wieder alle Fakten der deutschen Geschichte diskutieren kann man den braunen Kräften in Deutschland entgegen treten.

Die deutsche Bundeswehr verteidigt unser Grundgesetz und unsere Demokratie seit über 50 Jahren. Als ehemaliger wehrpflichtiger Soldat war es mir deshalb ein Bedürfnis diesen Beitrag zu kommentieren.

Nachträglich möchte ich noch erwähnen das in userem Grundgesetz Meinungs- Religions - und auch Pressefreiheit garantiert werden. Ich habe seinerzeit einen Eid geleistet dieses zu gewährleisten.

MfG.

Joe

Ihr Bericht über die Bundeswehrausbildung vor dem Hintergrund von Wehrmachtszitaten erstaunt mich sehr. Vor allem die Empörung der berichtenden Journalistin.
Die heutige russische Armee ist die Nachfolge der Roten. Die französische Armee, durch ihre Gründung in der Nachfolge Napoleons, wie die dt. seit dem preussischen Soldatenkönig Friedrich Wilhem I. Das Bestehen von Armeen ist Bestandteil der Souveränität eines Staates. Mit der Gründung der Bundeswehr 1956 hatte die Regierung damals Ihre souveränen Aufträge wahrgenommen und sich trozt Unterbrechung nach 1945 wieder in eine lange militärische Tradition eingereiht. Ob wir wollen oder nicht, die Wehrmacht gehört zur deutschen Geschichte, auch wenn dies geleugnet wird. Es gab eine militärische Ausbildung und ein fähiges Offizierscorps. Das sollten wir in Erinnerung behalten. Dass die Armee durch eine Diktatur fehlgeleitet wurde steht daneben und kann nicht im Vergessen versinken. Jedes Militär in jedem Staat der Welt ist mit seiner Politik vermischt, schliesslich geben die Politiker den Befehl. Aber die Verleugnung der Existenz der Wehrmacht verleugnet auch die Versehrten und Gefallenen und stellt sie heute als die Dummköpfe eines wildgewordenen Diktators hin. Diese arrogante Manie ertrage ich nicht für all die Menschen die ihr Leben lassen mussten. Die Unerträglichkeit wird geschürt durch die Schuldzuweisung an die Wehrmacht. Damit braucht die Politik und öffentliche Meinung sich keine Fragen über die Einsätze des Militärs zu stellen. Es ist ein Ablenkungsmanöver. Die Soldaten stehen alleine da, mit ihrem Auiftrag und werden in der öffentlichen Meinung und Meinungsmache bloss gestellt. DAS IST NICHT IN ORDNUNG. Von Stauffenberg war ein Wehrmachtsoffizier, Rommel, Paulus und viele andere. Sie haben Mut und Tapferkeit bewiesen und können auch heute durchaus als Beispiel dienen.
Im übrigen nähme man den Rechtsradikalen sehr viel Wind aus den Segeln, wenn die Politiker den Mumm hätten, dem Militär nach einer vernünftgen Revision zu gesatten auch offen von Ihren vorgelegten Vorbildern reden zu dürfen. Dann hätten die Rechten keinen Vorwand mehr zu einer falschen Heldenverehrung und auch kein angemasstes Exclusivrecht sich zum "Retter des Vaterlandes" aufzuschwingen.
"Wer die Geschichte verleugnet, ist verdammt, sie zu wiederholen". Es ist KEINE "unselige Tradtion", solange sich das Militär an seine international gültigen Regeln hält und das tut es.
Wer noch in keiner kriegerischen Auseinandersetzung sein Leben einsetzten musste und für ander Leben verantwortlich war, soll sich kein Urteil anmassen.

Vorbilder für eine demokratische Bundeswehr könnten zum Beispiel die tapferen Deutschen und Österreicher sein, die in allierten Uniformen gegen die Nazi-Armeen gekämft haben und von denen unzählige u.a. bei der Landung in der Normandie gestorben sind: für UNSERE Freiheit.
Auch die tapferen Deserteure, die den millionenfachen Massenmord nicht länger mitmachen wollten sind in der Tradition unserer "Staatbürger in Uniform Armee" leider völlig unterrepräsentiert.

Bin Offz. d.R. und habe von 1988 bis 1991 aktiv und ab da an in zahlreichen Reserveübungen gedient. Der Kern des Problemes ist, wo nehme ich eine unbelastete Tradition her. Die Streitkraft vor der BW war nun einmal die Wehrmacht. In ihr haben die ersten Soldaten der BW gedient und die grundlegenden taktischen Verfahrensweisen ( Auftragstaktik usw.) sind von der Wehrmacht übernommen worden. Es gibt keine Stunde Null, weder im millitärischen noch im zivilen Bereich. Die ganze Diskussion über Ehrenhaine und Ausbildungschriften ist in meinen Augen nicht zielführend. Warum lassen wir nicht diese äusseren Zeichen der Wertschätzung für unsere Gross- und Urgrossväter bestehen und verknüpfen sie endlich mit einer ordentlichen politischen Bildung in der Truppe. Hierbei kann dann klar aufgezeigt werden, wie die Menschen die in der Wehrmacht dienten für die verbrecherischen Ziele der Hitlerdiktatur missbraucht worden sind.

Mit freundlichen Grüssen
K. Schneider

@Ewan

Danke für dein Schlußkapitel !

verbrecherisch waren wohl alle damals! mir kann keiner erzählen das das kriegsgeschäft nicht verbrecherisch ist! die wehrmacht hat verloren und wer verliert bekommt die schuld. ich bezweifel nicht das die wehrmacht sich schuldig gemacht hat aber ich denke das es sehr leicht ist sowas aus heutiger sicht mit unserem heutigen rechtsempfinden zu sagen. man darf nie vergessen das damals eine diktatur nicht als negativ empfunden wurde. auch sollten wir deutsche doch endlich uns trauen die wahrheit zu sagen und zwar nicht nur über unsere wehrmacht oder ss oder sa sondern genauso über die anderen armeen die auch verbrecherisch gehandelt haben. man siehe zb in modernen filmen wie der soldat jack ryhen den auspruch : last sie brennen oder wo einfach wehrlose deutsche gefangene erschossen werden. sind diese armeen nicht auch verbrecherisch??? warum zeigen wir deutschen immer nur auf uns? kein anderes land tut dies und wenn diesem bomberharris in london ein denkmal erbaut wurde und dieser mann sogar einen sir titel bekommen hat wo dieser mann unsere städte in schutt und asche gelegt hat - man darf nicht vergessen wer zu dieser zeit in den stadten wohnte - frauen und kinder und alte. warum um himmels willen wurden nie die gleise nach auschwitz oder anderen lagern bombardiert? ich denke das die wehrmacht genauso verbrecherisch war wie alle andernen armeen in dieser zeit.
mit freundlichem gruss
j.k.

Ich war von 1965 bis 1967 bei der Bundeswehr und wir haben das Panzerlied und "fern bei Sedan" gesungen und keine Sau hat sich daran hochgezogen und aufgeregt.
Zeitweise hatten wir einen Bataillonskommandeur, der im 2. Weltkrieg Mitglied der Waffen-SS war.
Aber das war vor den 68-Ganoven, die Nestbeschmutzer der Nation. Sie nannten und nennen das geschichtliche Aufarbeitung, aber sie gießen nur Schmutzkübel über die Nation und der Schaden ist unermeßlich.

die bundeswehr führt wieder krieg wie damals die wehrmacht. es ist kein eroberungsfeldzug wie damals - aber jeder krieg fordert opfer. was haben die vielen toten soldaten damals gebracht? was hat der krieg damals gebracht? - nur leid und immer wieder leid!!! und das ist heute nicht anders!!! was suchen wir in frankreich polen russland ... damals und was hat es uns eingebracht? leid nur leid!!! und heute ?? machen wir uns doch nichts vor , wenn wir ehrlich sind un din uns selbst reinhorchen ist es doch der selbe bittere beigeschmack wie damals - was macht die bundeswehr in afganistan ??? den frieden bringen??? das kann doch wohl eine armee nur in western manier auch wenn noch so gute vorsätze dasind. dafür sollte doch wohl eher die polizei da sein , denn es geht hier doch um recht und ordnung in afganistan. wie würden wir dennn empfinden wenn plötzlich afganische panzer über unsere straßen fahren würden mit der begründung frieden zu bringen??? und wie würden wir es doch als besser empfinden wenn statt panzer polizeiwagen fahren würden!!!
wehrmacht? bundeswehr? reichswehr? tradion? hat dieses land überhaupt tradition? hat man nicht schon angst davor sowas zu sagen ? weil man könnte ja für einen nazi gehalten werden? ist das freiheit??? feiheit was ist das? ist das unsere bürokratie, unser staat der viel für sozial schwache macht und viel mehr für reich macht? ich denke wir haben wahrlich andere sorgen heute als die wehrmacht oder das sogenannte dritte reich das sowieso nie wieder kommen wird. mein opa war in der wehrmacht und mein opa war also ein verbrecher? nein war er nicht!!!!!

in Ihrem Beitrag beziehen Sie sich auf Ausbildungsrichtlinien der späten 80er Jahre, bisher wurde hieran kein Anstoß genommen, dennoch haben Sie Recht, dass Beispiele soldatischer Tugenden wie sie in der Diktatur hochgehalten und gepflegt wurden und die in einem verbrecherischen Krieg geschehen sind, nicht geeignet sind um Soldaten heute entsprechend auszubilden.
Auf der anderen Seite muss aber leider auch die Entwicklung seit 1991 betrachtet werden, heute wird unverholen Aussenpolitik mit Soldaten betrieben, das Wort vom Kriegseinsatz freilich scheuen unsere Politiker....Soldaten werden in Afgahnistan direkter Bedrohung für Leib und Leben ausgesetzt, Vorgesetzte bis in die höchsten Dienstgrade fordern Auftragserfüllung als erstes Ziel
aber was heisst das??
Nach Beschuss in der Nacht Alarmgruppen unsinnig in einen Hinterhalt schicken, Verluste bewusst in Kauf nehmen und Zuhause in Deutschland interessiert es niemanden!
Wie weit sind wir da noch vom "bedingungslosen Gehorsam" des Wehrmachtssoldaten entfernt ?
Hier ist vieles im Argen, ...der erste Auftrag jedes Soldaten ist ja wohl gesund wieder Heim zu kommen !
Der Auftrag kann auch erfüllt werden wenn Vorgesetzte den Grundsatz beherrschen erst der Mensch, dann das Material, und dann der Auftrag!
Der Mensch ist Soldat und muss sich auf Vorgesetzte und Kameraden sowie die Familie Zuhause verlassen können, dann hat er den Kopf frei!
Das Material muss gut und modern sein auch hier muss sich der Soldat darauf verlassen können und erst dann... also Mensch und Material ok, ...dann kommt der Auftrag und dann wird dieser Auftrag engagiert und erfolgreich ausgeführt!
Dieser Grundsatz Mensch Material Auftrag ...führt zum Erfolg und nicht abgedroschene Frasen von Heldentum , Tapferkeit und bedingungsloser Auftragserfüllung! Derartiges ist ja leider aus so manchem Generalsmund zu hören !
Aber bleiben Sie dran am Thema, ein kleiner Tipp:
Seit kurzer Zeit wurde eine Tapferkeitsauszeichnung eingeführt, das eiserne Kreuz was eigentlich ein demokratisches Symbol wäre (1813), wird gescheut. Dieses ist nur noch als Hoheitszeichen gut genug!
Tapferkeitsauszeichnung was bedeutet das wohl??
Eine "Art" Verwundetenauszeichnung" wurde ebenfalls geschaffen,
grundsätzlich ok. gehört eben zum Soldatsein, aber warum jetzt diese neuen Auszeichnungen?
Sind wir bald im Süden Afgahnistans in stärkeren Kontingenten vertreten und brauchen dann entsprechende "Motivationsfaktoren" ???
Bleiben Sie dran...im Wahljahren hört die Politik mehr als sonst auf kritische Medien ...Sie retten im besten Falle das Leben von
Soldaten !
MfG

Liebe Kontraste-Redaktion. Ich wusste garnicht, dass es die beiden Ausbildungshilfen "Kriegsnah ausbilden" und "Üben und Schiessen" überhaupt noch irgendwo in der Bundeswehr gibt. Die müssten eigentlich schon lange vergriffen sein. So stammt "Einsatznah ausbilden" meines Wissens aus den Anfängen der 90iger Jahre des vorigen Jahrhunderts, "Üben und Schiessen" ist auch nicht viel jünger. Da hat Ihr Informant aber tief in seine Mottenkiste gegriffen. Tolle Recherche Ihrerseits. Inhaltlich haben Sie auch nur das aus dem Zusammenhang gerissen zitiert, das inhaltlich gut zu Ihrer Argumentationskette passt. Erinnert mich irgendwie an die berühmte Emser Depesche. Zudem ist Ihr vermummter Informant (Ist es derselbe?) ein Musterbeispiel eines wackeren Staatsbürgers in Uniform. Wenn er denn Zeuge eklatanter Dienstvergehen ist wie Sie vorgeben, hätte er diese melden müssen, um nicht selbst ein Dienstvergehen zu begehen. Ein wahrlich zuverlässiger Leumundszeuge Ihrer Recherche. Wäre ein Klasse Zeuge vor Gericht. Großes Lob möchte ich dagegen Ihrem Kameramann und Ihrem Cutter für eine Passage zollen. Den General aus dem Heeresamt mit Vor- und Nachspann bildlich quasi auf die Anklagebank zu setzen und ihm seine Zitate schön zusammenzuschneiden, ist großartige film-ästhetische Rabulistik, die ich allerdings leider sogar als Laie erkenne. Alleine das bisher aufgezeigte ist schon so dick von Ihnen auf- und zusammengetragen worden, dass der Rest Ihres Beitrag mich auch nicht sonderlich überzeugt hat. Wen wollten sie meinungstechnisch eigentlich treffen? Den Bund der Pioniere (ich vermisse auf deren Homepage die angeblich dort dargestellten Ritterkreuzträger), die Bundeswehr (sie zeichnen das Bild einer Bundeswehr, von der jeder Rechtsextremist Gott sei Dank nur träumen kann, weil es sie so nicht gibt) oder den Minister (Ja ist denn schon Wahlkampf?)? Das habe ich in Ihrem Sammelsurium nicht ganz verstanden. Für einen Gegner war wohl Ihre Faktenlage zu dünn, so dass Sie für Ihre schöne Verschwörungstheorie "Unselige Tradition" statt einer guten viele undeutliche Spuren legen mussten. Fazit: Inhalt Note 6. Demagogie wegen erkennbarer Schwächen in der Umsetzung auch nur Note 4. Zusammen Note 5. Schade eigentlich. Gut gemachte Polemik kann doch dem geneigten Fernsehzuschauer wie mir so viel Freude bereiten.
PS.: Genau so wenig Freude bereiten mir hier die Kommentare von ewig gestrigen Linken und Rechten in diesem Blog. Beide haben, aus diametralen Gründen, eines gemeinsam: Ihr Wunschbild einer Wehrmachttradition der Bundeswehr. Die Gründer der Bundeswehr, sprich der Bundestag, hatten im Gegensatz zu den Nazis die Verteidigung von Freiheit und Menschenwürde im Auge. Und die Bundeswehr ist sich nach über 50 Jahren Armee in der Demokratie Tradition genug. Sie braucht und brauchte keine Hitler-Wehrmacht-Tradition.

Wo hier schon so viele beim Bund waren: Ich habe auch meinen Grundwehrdienst "geleistet". "Highlights": ein StUffz als Ausbilder (1,50m groß, kam von den Panzergrendieren und verehrte Rommel), welcher Abiturienten (also unseren ganzen Zug) verachtete; eine Hand voll aufmüpfiger Kiffer, die ins Offiziersheim abgeschoben wurden; G3 putzen als Beschäftigungstherapie (SigPI auch, und Uzi); dann gabs da noch zwei "Rechtsaußen", die Landserheftchen tauschten und "Lacrimosa" hörten; freitags Saufen in der nahen Dorfdisko, ein schleimender "Kamerad", der als einziger nach 10 Monaten als "Haupt"-Gefreiter entlassen wurde (wohingegen alle anderen "nur" Obergefreite werden konnten); Sanitäter, die während des Gelöbnisses - abgestellt zur Versorgung der Kreislaufschwachen - selbst umgefallen sind... und zehn verschenkte Monate, in denen ich rel. einfach und gut Geld nach Hause brachte, die aber insgesamt zu der sinnfreiesten Zeit meines bisherigen Lebens gehören. Alles in allem weiß ich nicht, wozu es die Bundeswehr gibt... Tornado-Einsätze über Heiligendamm? Mohnfelder beschützen in Afghanistan? Ohne UN-Mandat in den Kosovo? Und alles aus Steuermitteln? Wozu?

Tornados gegen Vogelgrippe
Ausbilder von Jugendlichen überfallen
Dienst an der Waffe, nicht am Menschen

KSK 1
Flugbereitschaft vs Klima
KSK 2

ach ja, und falls hier noch jemand Stauffenberg ins Spiel bringen will:

Liebe Kontraste-Redaktion, können Sie durch Ihre Recherchen Herrn Minister Jung nicht auch noch veranlassen, aus der CDU auszutreten? Oder haben die demokratischen Parteien keine lebenden Ritterkreuzträger als Mitglieder mehr? Und die FDP gehört ganz aufgelöst. Ich erinnere mich da an Herrn Mende als Parteivorsitzenden, der sein Ritterkreuz gern auf Bundespressebällen trug. Naja, damals gab's wohl noch kein Kontraste ;-)

"cefi":
"Wunderbare" Einträge.
"Super" gemacht.

Man merkt, dass Sie schlechte Erfahrungen während Ihrer Zeit in der Bw erfahren haben.
Aber man sollte sich doch die Frage stellen, ob man tatsächlich ALLE über einen Kamm scheren kann!!
Wenn man sich dieser Fragestellung bewusst sein sollte, dann lässt man solche Einträge.

Von jemandem, der etwas länger dabei war und in keinster Weise so etwas erfahren hat.

warum wird von unseren ehemaligen feinden ein ganz anderes bild der wehrmacht gezeichnet als das von ihnen dargestellte ?
sie beleidigen die eignen grossväter und väter .
warum differenzieren sie nicht?
warum wird nur in deutschland so ängstlich mit der vergangenheit umgegangen!
weil der sieger die geschichte schreibt?!
ist es ihnen vielleicht schon mal aufgefallen das es nur ein land auf der welt gibt, dass seine geschichte so verdreht wie deutschland.
warum verknüpfen sie alles gleich mit dem 3.reich?
nach ihrer berichterstattung müssen alle amerikaner ja verbrecher sein ,stichwort;indianer,
oder was ist mit den millionen ermordeter russen unter stalin?
ich habe mal gelesen das die israelische armee eine studie über den 1. und 2. wk gemacht hat und zu der erkenntnis gekommen ist das die die deutschen soldaten mit abstand die besten und fairsten gewesen sein sollen, und das aus israel?!
tatsache ist, es waren die besten soldaten, die im glauben das richtige zu tun, ihr bestes gegen haben.ich habe schon in vielen länder europas gearbeitet und mit vielen unterschiedlichen menschen und rassen über diese zeit gesprochen.keiner kann diese selbstverleugnung verstehen ........
ps. ich bin kein rechter und kein arier
mfg wp

Moin!

Ich selbst war vor rund 10 Jahren Stabsunteroffizier in der Luftwaffe. Und auch wenn ich relativ selten mit rechtsradikalen Parolen oder fragwürdiger Heldenverehrung in Berührung kam, waren diese Elemente dennoch innerhalb der Truppe vertreten.

Ob es ein Gruppenführer auf dem Unteroffizierlehrgang war, der auf einem Marsch mal kurz das (im 2. Weltkrieg entstandene) Lied der Deutschen Panzerfahrer, welches in der Panzertruppe übrigens noch heute gern gesungen wird, anstimmte, oder Kasernen, die nach Kriegshelden der Wehrmacht benannt wurden.

Ein Freund bei der Marine berichtete, daß beim Einlaufen in einen Britischen Hafen gerne 'Bomben auf Engeland' (diesen Text verlinke ich lieber nicht) über die Bordlautsprecher gespielt wurde.

Beispiele wie diese sind mannigfaltig vorhanden, geraten jedoch in den seltensten Fällen an die Öffentlichkeit.

Ich möchte mitnichten alle Soldaten der Bundeswehr in den gleichen, braunen Topf schmeißen -viele geben sich redlich Mühe, braune Tendenzen zu erkennen und zu bekämpfen-; dennoch sind braune Elemente in der Truppe vorhanden.

Bitte berichten Sie weiter und informieren Sie die Öffentlichkeit.

Ach ja: Diese Verklärung der Vergangenheit, das Verbreiten des Märchens von der 'sauberen Wehrmacht' von einigen Kommentatoren hier im Blog widert mich zutiefst an!

@Joe Dalton (ps zum eid)
das muss aber noch vor der einführung des §130 stgb gewesen sein,soweit ich weiss wird bei ihnen in deutschland damit jede
andere meinung zum 3.reich totgeschlagen
da frag ich mich ob eine starke demokratie so einen § braucht
oder stimmt der spruch"demokratie ist nur für die schwachen"
noch ein beispiel:alle haben sich aufgeregt das googel in china zensiert ist versuchen sie mal in googel. de ,www.kameraden.de einzugeben am ende der liste steht ein hinweis das aus rechtlichen gründen nicht alles angezeigt werden kann aber auf googel .es oder googel.ch gibt es das nicht wo bleibt da der aufschrei der gutmenschen? in deutschland ist das immer eine frage des standpunktes china muss man die menschenrechte vorhalten hier machen wir was wir wollen

mfg wp

Schade, dass anscheinend mancher seine Meinung erst artikuliert, wenn er die Bundeswehr bereits verlassen hat. Ist ein echter Verlust für die Bundeswehr und ein Gewinn für jedes Diskussionsforum;-)

@ WP

Der Paragraph 130 STgB beschreibt den Straftatbestand der Volksverhetzung!

Das hat wohl kaum etwas mit dem hier beschriebenen Thema zu tun.

Ich möchte doch sehr darum bitten, unser Grundgesetz nicht in Abrede zu stellen oder auf diese Weise in Misskredit zu bringen.

Die Meinungsfreiheit ist in Deutschland jedem Menschen verbrieft!

Das hat nichts mit Volksverhetzung zu tun.

Nazis haben in diesem unserem Land nichts mehr verloren!

MfG.

Joe

@ andy

du gehörst zu der generation in deutschland die alles nur vom
hörensagen weiss .wen dein lehrer links ist,ist die wahrscheinlichkeit gross das,dass was er dir erzählt seinen linken
geschichtlichen bild entspricht umgekehrt ist es bei den rechten.
du gehörst anscheinend zu den linken und damit ist klar du kannst kein anderes geschichtsbild haben als das was dir die 68. eingetrichtert haben ,du hast nie fragen gestellt,du hast nie über deinen linken tellerrand rausgeschaut .was dich anwidert ist, dass andere menschen nicht deiner meinung sind den du hast nie toleranz gegenüber andersdenkenden gelernt
du willst alls linker nicht verstehen und begreifen das es noch andere meinungen gibt und wie gesagt im zweifelsfalle hollt ihr linken die nazikeule raus und schlagt alle mundtot die nicht euer meinung sind.
bestes beispiel 50 millionen tote unter stalin. der war doch links?
oder?
da hättet ihr linken genug aufzuarbeiten für die nächsten 200 jahre...

trotzdem schöne ostern(ist ein cristliches fest)

mfg wp

@joe dalton

das wollen ja zum glück nur die wenigsten
das bezog sich auf deine worte zum ,,eid,,

mfg wp

Auszug aus dem Soldatengesetz:

"Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen"

Dieser Eid bezieht sich auf die freiheitlich verbrieften Grundrechte die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgeschrieben sind.

Ich finde es bedauerlich das man dies noch extra erklären muss.

Was hat das mit dem § StGB 130 zu tun?

MfG.

Joe

@cefi

da soll es noch den amerikanischen general gegeben haben der in afganistan gesagt haben soll zu einen deutschen politiker,,hätte ich eure SS gehabt, hätte ich das problem mit den taliban schon gelöst..............................

mfg wp

Auszug aus dem Pressekodex des Deutschen Presserates

ZI F F E R 1
WA H R H A F T I G K E I T UND ACHTUNG DER MENSCHENWÜRDE
Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind
oberste Gebote der Presse.
Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage
das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.

ZI F F E R 2
SORGFALT
Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer
Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort,
Bild und Grafik sind mit der nach den Umständen gebotenen
Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu
wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift
oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht
werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen
sind als solche erkennbar zu machen.

@Joe Dalton
Nachträglich möchte ich noch erwähnen das in userem Grundgesetz Meinungs- Religions - und auch Pressefreiheit garantiert werden. Ich habe seinerzeit einen Eid geleistet dieses zu gewährleisten.

dann sag ich es mal so;wen im grundgesetz die meinungsfreiheit verankert ist, dann brauch ich doch nicht den §130 der ein gummi § ist .z.b. amerika , du kannst alles sagen ,alles zeigen ist da etwa die demokratie gefährdet?soweit ich weiss ist da gerade ein schwarzer chef.gerade wen ich was verbiete oder was mit § regeln will habe ich doch was zu verbergern in unseren fall der §130 stgb. jetzt frag ich mich doch wozu gibt es den,dann informiere ich mich , aha ,,Volksverhetzung,,aber was ist das ,dass kann alles sein , sind die ständigen lügen aus berlin nicht auch eine art ,,Volksverhetzung,Volksverhöhnung , ist Volksverdummung nicht auch eine art ,,Volksverhetzung,,

ganz einfach der §130 stgb schränkt die meinungsfreiheit ein
entweder ich kann alles sagen dann habe ich meinungsfreiheit
oder ebend nicht ,dann habe ich die DDR da gab es bekanntlich ja auch meinungsfreiheit solange sie in das system paste

mfg wp

@Edmund S.

schöner beitrag .respekt!!

kleiner tipp du solltest mehr in die braunsche röhre gucken,
dann wirst du feststellen das,dass kein einzellfall ist , gutes beispiel
sendungen die von prof.guido knopp produziert werden
da graut`s mir regelmässig.......

mfg wp

@Axel

axel du brauchst dich nicht schämen. informiere dich richtig und nicht einseitig dann brauchst du dich auch nicht für die bundeswehr noch für die wehrmacht schämen. fehler werden immer gemacht .

oder um es dir bildlich darzustellen.1 pole klaut dein auto sind dann alle polen diebe? --nein!!-- und so ist das auch bei der bundeswehr bzw.bei der wehrmacht gewesen.....

mfg wp

kleine korrektur

es scheint so das googel schweiz seit neusten auch zensiert wird ,
auf jeden fall geht www.googel.es noch, ohne zensur.

allen noch ein schönes osterfest

mfg wp

Also ich finde das man in Deutschland nach über 60 Jahren endlich mal den Kopf davon frei bekommen sollte!
Die Zeiten damals waren anders und ich bin mir sicher das die Leute die sich heute immer noch soo aufregen, vor üb er 60 Jahren die ersten gewesen wären die der Wehrmacht treu gedient hätten!
Es gehört zur Geschichte unseres Landes dazu,kein schöner Teil der Geschichte, aber wir sollten endlich damit umgehen lernen und es akzeptieren weil es war so...
Und meiner Meinung nach schadet keinem Staatsbürger in Deutschland ein bißchen Traditionsbewußtsein...

mfg DS

Wenn die Argumentation der Bundeswehr zu ihrem Bezug zur Wehrmachtsvergangenheit sich auf das militärisch, strategische Nutzen zur Ausbildung reduziert, dann frage ich mich, wieso nicht andere nachweisslich erfolgreiche Strategien und Strategen erwähnt werden. Wie z. B. Napoleon, Che Guevara - um nur zwei zu nennen.

Zweifelos kann die Ausbildung der Bundeswehr auch von Erfahrungen der Wehrmacht profitieren. Das Gegenteil hieße, das Feld unsäglicher Political Correctness zu überlassen.

Es ist aber ein himmelweiter Unterschied, ob diese Erfahrungen nüchtern militärfachlich als Know How vermittelt werden oder in einem zum Teil menschenverachtenden Stil. Dieser läßt nicht nur auf die Übernahme von Know How durch die BW, sondern auch der dahintersteckenden verbrecherischen Ideologien des Dritten Reiches schließen.

Je mehr daher solches Know How z.B. technisch in Ordnung ist, umsomehr darf die Distanzierung von besagten Ideologien nicht nur rechtfertigend deklariert, sondern muß erkennbar gelebt werden.

Wenn man Ihren Bericht gesehen und hier verschiedene Kommentare gelesen hat, weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll...
Es ist schon ein besonderer Ausdruck von Fehlinformation, Halbbildung und Einseitigkeit ( oder Boshaftigkeit?), der einem dabei geboten wird.
Von Gehirnwäsche zu reden, wäre dabei zu einfach. Das träfe auch nur auf die Generation zu, die den Krieg noch aktiv erlebt hat und sich nach Folter, Psychoterror, Vorteilsnahme und jahrelanger "Umerziehung hat verbiegen lassen.
Keine Armee auf dieser Welt verzichtet auf ihre Traditionen und Erfahrungen. Keine Armee dieser Welt hat jemals KEINE Verfehlungen begangen. Die abnormen Betroffenheitsrituale, die durch Ihre Sendung geboten wurden, stellen durchaus mal wieder einen "deutschen Sonderweg" dar, der in seiner selbstzerstörerischen Arroganz nicht zu überbieten ist.
Es wäre wünschenswert, daß Sie sich einmal tatsächlich mit den
Rahmenbedingungen der Weltkriege und den Wurzeln des Nationalsozialismus beschäftigen und nicht ständig Ursache und Wirkung verwechseln. Kanalisiertes Denken ohne den Blick über den Tellerrand, Scheuklappen beim Umgang mit unserer Geschichte, führen bestimmt nicht zu einem qualitativ wertvollem Journalismus, eher zu einer mainstream-gelenktem
geistlosen Effekthascherei...

Der Bericht über die "Traditionspflege" der Bundeswehr muss doch jeden deutschen Staatsbürger zutiefst besorgt machen! Wie berechtigt meine Sorge um das demokratische Bewusstsein in der Bundeswehr ist, zeigen mir doch auch einige Beiträge hier!
Offenbar ist es nach der Wende nicht gelungen, die junge Tradition des 'Staatsbürgers in Uniform' fortzusetzen und auch in einem größeren Deutschland zu vertiefen. Es herrscht in weiten Teilen der unselige Geist einer nicht auf das deutsche Volk, sondern auf Hitler eingeschworenen Wehrmacht und das Gefühl:"Wir sind wieder wer!"
Dabei ist nicht die Traditionspflege das Problem, sondern die Unfähigkeit, mit einer gebrochenen Tradition durch die Jahre des Nationalsozialismus adäquat umzugehen!
Nicht nur die Lehrbücher gehören auf den Müll, auch das Personal sollte wegen erwiesener Unfähigkeit entlassen werden. Denn diese Unterrichtung kann doch wohl kaum die angemessene Reaktion auf eine asymmetrische Bedrohungslage sein?!
Oder stellt sich jetzt nur heraus, dass mit Ende des Kalten Krieges der Bundeswehr der Feind abhanden gekommen ist und die Bundeswehr aufgelöst werden kann? NATO-Jubiläum hin oder her - das Schlechteste wäre es nicht!

Ich möchte darum bitten, Berichte zu diesem heiklen Thema, nicht so zu kürzen, dass der historische Kontext zerissen wird. Es mag schon sein, dass der im Bericht erwähnte Hauptsturmführer Eberhard Heder Ritterkreuzträger (SS-Panzerpionierbataillon 5) Mitglied im Bund deutscher Pioniere ist, verschwiegen wird jedoch, dass er nach dem Krieg in die Bundeswehr eintrat (nach Prüfung durch eine Kommission bezüglich eventueller Kriegsverbrechen) und die Bundeswehr im Jahre 1976 als Oberst verließ. Das Argument im Bericht, innerhalb der Division wären Kriegsverbrechen begangen worden, ist wenig aussagekräftig, da eine Division bekanntlich ein militärischer Großverband ist und nicht jedes Mitglied pauschal in einen Topf geworfen werden kann und sollte. Ausserdem wurde bei den anderen Kriegsparteien von damals bezüglich der Kriegsverbrechen mit unterschiedlichem Maß gemessen, Krieg ist eine schreckliche Entgleisung, in der Menschen zu schrecklichen Entgleisungen verleitet werden, in diesem speziellen Fall natürlich noch durch die barbarische Nationalsozialistische Ideologie bestärkt. Jedoch kann sich keine Seite vom Makel der Kriegsverbrechen freisprechen. Gefangenenerscheißungen gab es auf beiden Seiten.
Im Bezug auf die Ausbildungsmaterialien kann ich nur die Worte von Brigadegeneral Spindler bekräftigen. Objektiv betrachtet revolutionierte die Wehrmacht das Kriegsbild mit dem Blitzkrieg entscheidend, amerikanische Militärs nehmen sie noch heute zum Vorbild, welhalb sollte man deshalb das Rad neu erfinden?

Kleiner Nachtrag:
Ist es nicht schon zutiefst bedenklich, hier der Kontraste-Redaktion für ihre Courage ausdrücklich danken und auf die grundgesetzlich garantiert Presse- und Meinungsfreiheit verweisen zu müssen???
Den Vaterlandsverteidigern sollte statt der Lektüre alter Wehrmachtsweisheiten 'mal wieder zur Pflicht gemacht werden, die ersten Artikel des Grundgesetzes auswendig zu lernen!
Auf andere Armeen dieser Welt zu verweisen, zeigt nur, dass es mit der eigenen Argumentation nicht weit her ist!
"Fremdschämen" ist doch angesagt, wenn man sieht, wie erwachsene Männer um einen Minister wieseln...
Da ist es schon sehr beruhigend, dass die Bundeswehr die Freiheit jwd am Hindukusch verteidigt und nicht im Innern!

Dann soll sich mal bitte auch die SPD schämen: ich habe gerade aus meinem Bücherregal das Buch "Unteroffiziere entscheiden ein Gefecht" herausgeholt, erschienen im Mittler Verlag 1981. Darin werde anhand von Gefechtsbeispielen aus dem Ersten und mit Masse dem Zweiten Weltkrieg Situationen geschildert, die von Unteroffiziersdienstgraden aus allen 4 (! ... ;-) ) damaligen Teilstreitkräften entschieden wurden. Mit einem Vorwort des ehemaligen Verteidigungsministers Georg Leber, in dem er deren Mut und die Entschlossenheit als vorbildhaft bezeichnete. Ich habe "damals" als Leiter UL1 Fallschirmjäger den Band immer meinen Lehrgangsbesten geschenkt ... und wurde nicht dafür gesteinigt.
Wenn man in Gesprächen mit ausländischen Offizieren erfährt, daß in Westpoint und der israelischen Militärakademie nach wie vor noch Mansteins Panzerraid in Richtung Dünaburg und Haussers Verteidigung von Charkow als Paradebeispiele für flexible lageorientierte Truppenführung gegen überlegene Feindkräfte gelehrt werden, daß Otto Skorzeny und Rudolf Witzig immer noch als Paradebeispiele im Taktikunterricht benutzt werden, dann ... nun, dann ist es nicht mehr als verständlich, daß solch ein Geschwätz von "deutschen Militärhistorikern" kommt. Wobei sich jeder, der eine "antimilitaristische Infobroschüre" lesen kann, sich als ein solcher bezeichnen darf, der Begriff sagt nichts über eine nachprüfbare Qualifikation aus

@ achim:
erst einmal danke für deinen beitrag über den Pressekodex! Anscheinend haben die Redakteure bei kontraste davon noch nie etwas gehört?!?

Nun für die Allgemeinheit. Ich habe den Bericht heute Nacht zufällig in der Wiederholung gesehen. Nun wollte ich mir den Bericht noch einmal auf der hp von kontraste ansehen... und da fiel mir auf, dass hier sogar die Schlusssequenz des Originalbeitrages einfach weggeschnitten ist!!! Ungeheuerlich!!! Also, die Tatsache, dass Minister Jung (angeblich aufgrund der Recherche von kontraste) aus dem bdpi wieder ausgetreten ist, wird hier erst einmal völlig weggelassen... Meiner Meinung nach eine grobe Verfälschung des gesamten Beitrages!!!

Also "liebe Redaktion" welches sind die Gründe dafür???

Ich war selbst Zeitsoldat der Bw (1991-2005) und bin als Hptm d.R. ausgeschieden. Und ja, ich war mehrere Jahre im Ausbildungsdienst in einem Lehr-Battaillon, und ich habe auch Auslandserfahrung in Bosnien und dem Kosovo gesammelt.

Natürlich sind rechtsradikale Tendenzen in der Bw nicht zu entschuldigen!!! Ohne wenn und aber!!!

Aber dieser Beitrag von kontraste schlägt dem Fass den Boden aus!!! Hier wird Traditionspflege und das Benutzen von Kriegserfahrungen für die Ausbildung mit Rechtsradikalismus verwechselt!!!
Und wie schon andere Vorredner feststellten, haben sich taktische Grundsätze im Verhalten des einzelnen Soldaten seit dem Beginn von modernen konventionellen Kriegen kaum verändert!!! Und dazu zählen auch die Erfahrungen von Soldaten des II. Weltkrieges, auch wenn diese in der Wehrmacht oder der Waffen-SS gekämpft haben!!!

Und warum sollte die Bw diese Erfahrungen nicht nutzen??? Ich selbst habe die angsprochenen Bücher (Hilfen für den Gefechtsdienst) auch selbst benutzt, und dabei weder die Wehrmacht verherrlicht oder sonstige rechtsradikale Tendenzen verbreitet!!! Im Gegenteil, nach Meinung meiner Auszubildenden haben diese kriegsgeschichtlichen Beiträge die taktischen Grundsätze im Gefechtsdienst nur noch anschaulicher dargestellt!!!

Und warum sollte die Bw auf Traditionen verzichten??? Die Wurzeln einiger heute noch bestehenden Vebände (z.B.: 7. Panzerdivision) liegen nunmal in der Zeit der Reichswehr bzw. Wehrmacht!
Und zur "richtigen" Handhabung der Traditionen gibt es einen eindeutigen "Traditionserlass" der Bw!!! Aber dieser scheint der kontraste-Redaktion ja anscheinend völlig unbekannt zu sein!!!

Ich erinnere hier nurmal an Traditionen der amer. Armee! Da werden die Truppenteile der Kämpfe um Da Nang aus den Zeiten des Vietnamkrieges hoch verehrt (für Insider: hier wurden sehr viele Greueltaten durch die Amerikaner an der Zivilbevölkerung verübt!!!).
In der sogenannten "Hall of Fame" an der amer. Panzer-Truppenschule hängen heute noch die Portraits von Rommel, Guderian oder "Panzermeyer"!!!
Und die taktischen Grundsätze des Panzerkrieges werden heute noch nach den Erfahrungen eines General Guderian gelehrt!!!

Aber wie hier schon jemand schrieb, kann die Bundeswehr in der Ausbildung taktischer Grundsätze das Rad ja wieder neu erfinden!!!

Aber das macht sich natürlich gut... wenn du nach Afghanistan gehst, noch nie etwas vom "Soldat unter Feuer" gehört hast und dir die Projektile um die Ohren fliegen!!!

Vielleicht sollte die Bw ja die Traditionen der ruhmreichen und siegreichen Roten Armee übernehmen??? Dieser Armee, die mit dem Betreten deutschen Bodens hunderttausende unschuldiger Zivilisten getötet, vergewaltigt oder verstümmelt haben???

Also, was sollte dieser Beitrag von kontraste??? Das Ansehen der Bw mal wieder in den Dreck zu ziehen??? Sie zu diffamieren, und es so aussehen zu lassen, in der Bw dienten nur "braune Gesellen"???

Die Redaktion sollte lieber ordentliche Berichte des schweren Dienstes der Bw im Ausland produzieren!!!

Und wer noch mehr über die Bücher wissen möchte, sie liegen direkt vor mir. "Üben und Schießen" stammt aus dem Jahr 1986, "Einsatznah ausbilden" aus dem Jahr 1996. Wobei Letzteres bereits in einer früheren Fassung vorhanden war, da hieß es sogar noch "Kriegsnah ausbilden"!!!
Wundert mich nur, dass sich die Redasktion nicht noch an dem ehemaligen Titel dieses Buches hochgezogen hat?!?

Und hier noch ein kleiner Tipp an einige voherigen Schreiber: Wer selbst nicht den Krieg kennengelernt hat (sei es der II. Weltkrieg oder in Afghanistan, Bosnien oder dem Kosovo), oder noch nicht einmal selbst gedient hat (und darunter zähle ich auch die Redakteure dieses Beitrages!!!) - sollte vielleicht noch einmal seine Kommentare hier überdenken???

Gib da so`nen schönen Spruch: "Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal Fresse halten!!!"

Und noch nen Tipp an den anonymen Bw-Soldaten: Dienst quittieren und in nem Mädchen-Pensionat anheuern!!! Oder sich öffentlich zeigen und gegen eventuelle rechtsradikale Tendenzen in der Bw angehen. Und nicht nur anonym die Klappe aufreißen!!!

Falls ich hier jetzt "einigen Leuten auf die Füsse getreten bin" - tut es mir leid! Aber sorry, das ist meine Meinung!!! Das haben die Bw und erst recht nicht die Jungs und Mädels, die sich für Deutschland im Ausland den Ars.... aufreißen, verdient!!!

In diesem Sinne.... Frohe Ostern!!!

Mal ganz abgesehen davon, daß es sich bei unseren Witzfiguren, genannt Bundeswehr, um ein Kasperletheater, im Gegensatz zur NVA (bei der ich gedient habe) und Sowjetarmee handelt, so ist der Einfluß von Wehrmacht und Sonderverbänden völlig normal. Worüber wird eigentlich das "Maul" aufgerissen. Es ist sogar Pflichtlektüre an den allermeisten höheren Offiziersschulen, die Erkenntnisse aus dem 2. Weltkrieg zu studieren. Und zwar in allen Richtungen (Strategie, Taktik, Politik der Zeit, etc). Also muß es Einfluß nehmen, zwangsweise. Worüber regen sich also die Herrschaften aus den Reihen der besonders "klugen Leute" auf, welche zu doof sind, im wahrsten Sinne des Wortes in direkter (heißt persöhnlicher) Weise mitreden zu können. Waren diese Herrschaften DABEI, zu Wehrmachtszeiten, zu NVA Zeiten, waren sie dabei in Vietnam, oder Afghanistan. Wo kommen also diese Erkenntnisse her, welche um etwas zu vergleichen. Bekannte, Freunde etc. sind als irrelevant zu betrachten. Solch ein Einfluß der alten Zeit, ist definitiv, als normal zu betrachten.

@ Maren Plaschnik

hier noch mal ein Tipp: " Wenn man keine Ahnung hat..."

Die Ausbildungsinhalte allein in der Grundausbildung eines Bw-Rekruten betragen 120 Stunden "Politische Bildung"!!!

Und da werden sehr wohl die ersten Artikel unseres Grundgesetzes behandelt!!! Oder zum Beispiel die Bedeutung eines Feierlichen Gelöbnisses im Gegensatz zum Treueeid der WH.... Oder die Bedeutung eines Bürgers in Uniform!!!

Also, wenn Sie nicht unmittelbar in die Ausbildungsinhalte Einblick haben, halten Sie sich doch bitte mit solchen Kommentaren zurück!!!

Und noch etwas, das Bild der Bw in der Öffentlicheit mit all seinen Facetten (Rekruten, Ausbilder, Auslandseinsätze etc.) ist immer noch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft!!! Also wäre hier vielleicht ein Ansatzpunkt braunes Gedankengut aus den Köpfen der Deutschen zu verbannen!!! In der Allgemeinheit unserer Gesellschaft damit zu beginnen!!! Und dieses Problem nicht allein auf die Bw abzuschieben!!!

Und den Sinn eines Transatlantischen Bündnisses oder der Bundeswehr an sich, sollten sie doch Experten überlassen....

MfG F. Klammer

Meiner Meinung nach ist das schon wieder links-grüner Journalismus, der irgendwelche Panikmache verbreitet. Die Strategien der Wehrmacht waren sehr gut und erfolgreich und haben ja nichts damit zu tun, vor welchem Hintergrund sie gelehrt wurden (Davon abgesehen war die Wehrmacht im Grunde keine Nazi-Institution, sondern eine aus der Reichswehr 1933 hervorgegangene Armee, im Gegensatz zur z.B. SS). Eine Kriegsstrategie ist eine Kriegsstrategie und kein Nazi- Gedankengut.

Ich sehe das ähnlich wie viele meiner Vorredner, dass hier eine Panik generiert wird, die den militärisch-historischen Kontext völlig außer Acht lässt.

Ich werfe dem Redakteur an dieser Stelle eine unvollständige Recherche historischer Quellen, vor allem die aus den Anfängen der Bundeswehr, und absoluten militärischen Dilettantismus vor, wenn er tatsächlich glaubt was er schreibt.

Es waren, nur mal so nebenbei bemerkt, über 700 Träger des Ritterkreuzes am Aufbau der Bundeswehr beteiligt. Ja die Bundeswehr hat sogar ihren Namen selbst auf den Vorschlag eines ehmelaigen Generals der Wehrmacht, Hasso von Manteuffel, erhalten.
Erich "Bubi" Hartmann, der mit über 350 Abschüssen erfolgreichste Jagdflieger aller Zeiten, war zum Ende seiner Dienstzeit in den deutschen Streitkräften, Inspekteur der Luftwaffe der Bundeswehr.
Und diese Beispiele finden sich zu hunderten in der Geschichte der Bundeswehr.

Von der Wehrmacht entwickelte Taktiken wie etwa das "Gefecht der verbundenen Waffen" sind nicht nur immer noch maßgebend für den Einsatz deutscher Streitkräfte, sondern schon vor Jahrzehnten von allen anderen Nationen in ihre Streitkräfte implementiert worden.

Aber mit derartigen Vorwürfen musste sich der erste Kanzler der Republik auch schon herumschlagen, als "neunmalkluge" Journalisten ihm vorwarfen, er habe in seiner neuen Armee ehemalige Offiziere der Wehrmacht.
..worauf Bundeskanzler Adenauer seinerzeit souverän antwortete, dass ihm die NATO nun mal keine 18-jährigen Generale abnehme (!).

Wer einmal Soldat war, oder Soldat ist, der ist sich bewusst, dass man die Erfahrungen aus dem 2. Weltkrieg nicht auf den Müll schmeißen darf, ohne sich vorher mit ihnen differenziert und kritisch auseinandergesetzt zu haben.

Ich als Soldat möchte wissen was mich dereinst erwartet, wenn der hoffentlich nie eintretende Fall der Fälle stattfindet.

Was hier stattfindet ist eine Hexenjagd sondersgleichen und ich glaube weder, dass der Aufdecker dieses "Skandals" jemals begrifen wird was es heißt deutscher Soldat zu sein.

Wir tragen ein verdammt schweres Erbe und eine noch schwerer Bürde, aber wir sind es die einen Eid auf Deutschland geleistet haben und das haben wir als Soldaten der Bundeswehr.

MkG

PS:

Als Soldat der Luftwaffe frage ich mich vor dem Hintergrund derartiger Diskussionen langsam wirklich, wie lange es noch denn noch dauert bis jemand "plötzlich" feststellt, dass unsere Luftwaffen-Unifomen ja denen der Wehrmacht eins zu eins ähneln. Ja mehr noch, dass es vor der Wehrmacht überhaupt keine Luftwaffen-Unifomen, ja nicht einmal die Luftwaffe selbst gab(!)..

Wirklich lachhaft..

Sehr geehrte Frau Plaschnik, dass Sie schreiben, dass aus diesem Blog erkennbar ist, wessen Geistes Kind Angehörige der Bundeswehr sind und waren, verwundert mich doch sehr. Gerade die Masse derer, die sich hier als Soldaten oder ehemalige Soldaten mit Bundeswehrerfahrung geoutet haben, sachlich argumentiert haben und demonstrativ gezeigt haben, dass sie auf dem Boden der demokratischen Grundordnung stehen in einen Topf mit den rechten Krakeelern hier zu werfen, finde ich, um höflich zu bleiben, ignorant.
Ansonsten ein kleiner Hinweis: kontraste macht Meinungsjournalismus, nicht Nachrichtenjournalismus. Das ist nicht verwerflich, sondern eine journalistische Darstellungsform. Unglücklich wird diese Sache nur, wenn dabei die Regeln des journalistischen Handwerks missachtet werden, die auch im Pressekodex niedergeschrieben sind. Journalistische Kritik darf, ja soll durchaus scharf sein. Doch Sie muss wie beim Nachrichtenjournalismus von harten Fakten getragen sein und nicht von Wunschbildern oder Vorurteilen. Und danach sollte man auch als Zuschauer den Beitrag bewerten. Nur leider stimmen die Fakten nicht oder sind sehr dünn belegt und wie Sie zurecht schreiben, aus ganz entlegenen Ecken zusammengekehrt. Als Hauptbeweisstücke falcher Traditionen Ausbildungshilfen, die über 20 Jahre alt sind sowie einen vermummten Informanten heranzuziehen, ist selbst für Enthüllungjournalismus nicht prickelnd. Ja Frau Plaschnik, auch ich bin Soldat. Ich habe meinen Eid geschworen, auch um die Meinungs- und Pressefreiheit zu verteidigen. Dennoch wird es mir und anderen erlaubt sein, mich als Person verbal gegen polemische Anwürfe gleich aus welchem ideologischen Lager hier im Blog oder in der Presse verteidigen zu dürfen. Und ich lasse mich von Ihnen, Frau Plaschnik, oder von anderen nicht in Nazi-Traditionen stellen.
Frohe Ostern

Meiner Meinung nach kann man aus diesen verschiedenen Blog´s erkennen wer hier Ahnung hat und wer nicht.Ich selbst schon 13 Jahre bei der Bundeswehr habe selbst schon mit diesen Büchern gearbeitet.Sollte nun jeman auf die Idee kommen ich wäre rechtsradikal nur weil ich einige Beispiele recht gut finde, dem muß ich leider einen Zahn ziehen, da ich selbst eine " ausländische " Ehefrau habe.
Unser eins hält für manch einen dumm schwätzer hier seinen Kopf im Auslandseinsatz hin, und warum das Ganze ? Weil unsere Regierung ( welche woll die Masse hier gewählt hat sonst wäre es ja nicht unsere Regierung ) dies so entschieden hat.In den Auslandseinsätzen egal wo auf dieser Welt ist die Bundeswehr sehr hoch angesehen, und Warum ? Braune Masse ? Nein, weil die Bundeswehr hilft ! Dem einen oder anderen hier wäre es recht wenn die Bundeswehr aufgelöst wird und was passiert dann ?Das Morden auf der ganzen Welt würde weiter gehen !!!!!!! Aber so wie es hier aussieht wäre manch einem dies ja wohl recht, nicht war
@ Frau Plaschnick

nur weil in der Bundeswehr Themen aus dem II. WK behandelt werden muß nicht jeder gleich Braun sein. Die Kampfhandlungen und geschehnisse des II. Weltkrieges sowie die taktischen Geschehnisse werden sogar bei fast allen Armeen dieser Erde ausgebildet !
Aber sollange ein Sündenbock für die Presse benötigt wird ist die Bundeswehr ja nahe zu perfekt. Jeder sollte mal in sich gehen ob sein Vater oder Großvater nicht auch damals mit dabei war !!!Zum Abschluß möchte ich noch etwas beifügen : Es heißt immer die Bundesehr und die einzelnen Soldaten werden nicht betrachtet, darüber sollte manch einer hier sich mal gedanken machen !!!

Mfg

Das muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
Da dient ein Kommandounternehmen vom 12.09.1943 zur Befreiung des gefangenen Benito Mussolinis durch deutsche Fallschirmjäger der Wehrmacht und Angehörige der Waffen-SS unter Leitung von SS-Hauptsturmführer Otto Skozerny innerhalb der Ausbildung in der Israelischen Armee als Bravourstück.
Übrigens nur ein Beispiel von vielen, auch in Westpoint stehen Taktiken der Deutschen Wehrmacht in den Lehrbüchern.
Und in Deutschland? Schon die Überschrift "Unselige Traditionen" sagt doch alles. Immer schön polarisieren. Liebe Redakteure von Kontraste, mit solchen Artikeln schaden Sie unserer Armee. Und viel schlimmer, Sie wissen nicht, was Sie hier tun. Wer von Ihnen war denn schon Soldat?
Und solche Kommentare wie die von Maren Plaschnick kann man sich getrost schenken, sie sagen nichts zur Sache.
Auch ich war Soldat, von 1974 bis 1978. Damals dienten noch ehemalige Soldaten der Deutschen Wehrmacht. Ich habe sehr gute Kameraden kennen gelernt und möchte die Zeit nicht missen. Mir tun die Soldaten der heutigen Bundeswehr leid, ich möchte nicht mit ihnen tauschen.

Muss mich jetzt nochmal hier zu Wort melden.

Möchte ACHIM und HFW hier noch mal ausdrücklich danken für ihre letzten Beiträge. Kann denen nur nochmal ausdrücklich zustimmen!!!

Dachte schon, ich hätte eine falsche Meinung??? Und nochmals:
Ich unterstütze keinesfalls irgendwelche braunen oder rechtsradikalen Meinungen, weder tat ich dass in meiner aktiven Dienstzeit, noch tue ich dies heute!!! Falls das bei einigen Bloggern hier falsch angekommen sein möge.

Aber dank google kann man sich ja auch ein Bild über manche Blogger hier machen. Dann ist es nicht verwunderlich, dass hier zum Teil parteipolitische Meinungen vertreten werden, nicht wahr, liebe Frau Plaschnik...

Aber dafür haben wir ja die Demokratie und den Grundsatz der Meinungsfreiheit... Und das ist auch gut so!!! Denn nicht zuletzt auch dafür steht die Bundeswehr ein!!!

Also nochmals.... Frohe Ostern

Zitat von : "Traurig wie wiedermal unsere Soldaten vorgeführt und niedergemacht werden........... "

Traurig sind diese Zustände, in dem Beitrag werden nicht
ihre Soldaten vorgeführt sonder diese dumme und sehr unrühmliche
Wehrmachts Traditionspflege.
Keine Armee der Welt braucht die Erinnerung an die Wehrmacht zur Ausbildung.

Ich bin OFW der Reserve und habe meine Dienstzeit von 1971-1981 bei einer Kampfunterstützungstruppe(Flugabwehrregiment 11)bei Heer abgeleistet. Bei uns in der Einheit gab es keine Verbindungen
zur Wehrmacht, weil es keine Flugabwehr beim Heer gab. Daher
war keine Verbindung zu Traditionsverbnden möglich ,was auch
gut war. Im Rahmen der Unrüstung auf die Heeresstruktur IV habe
ich mehrere Wochen in Braunschweig bei einen Panzerbataillon
Dienst gemacht.
Dort kam ich mir vor wie in einem Museum, in den Fluren der Unterkünfte war "Schreine" aufgebaut mit Uniformen und anderen
Objekten der Wehrmacht mit dem Hinweis , das diese jeweiligen
Einheiten der Wehrmacht der Ursprung der BW-Einheit sei.
Dieses hat mich damals sehr erstaunt.
Aber das ist wohl der Unterschied zwischen Kampftruppe(halten sich für besonders Wichtig) und einer Kampfunterstützungstruppe
(wurde oft bei Übungen vergessen und wurden von der Kampftrp.
als unnötiger Balast gehalten.
Ich denke ,dass schon immer bei Kampfttruppen ein enges Verhältnis zur Wehrmacht bestand , da man immer wieder an die Historie der Einheit erinnert wurde (und wenn auch nur der Standort gleich war).

Lieber Bernd, ich glaube niemand, der bei klarem Verstand ist will eine (positive) Erinnerung an die Wehrmacht oder eine unrühmliche Wehrmacht-Traditionspflege. Auch wohl nicht der durch den Beitrag kritisierte Bund der Pioniere. Auf deren Homepage findet sich als Ziel "...ist die gemeinsame Wahrung, Förderung und Pflege der soldatischen Tugenden, besonders der Kameradschaft und der lebendigen Tradition zwischen aktiven und ehemaligen Pionieren, des Andenkens unserer gefallenen und verstorbenen Kameraden, des Gedankens für Freiheit und Recht in unserem Vaterland, der Verbundenheit mit den Pionierverbänden und Pioniergemeinschaften unserer Verbündeten und der uns befreundeten Nationen." Zitatende. Interessant ist auch die Darstellung von kontraste: "Panzertruppenschule Munster. Auf dem Gelände gibt es einen Ehrenhain mit vielen Gedenksteinen für ehemalige Wehrmachtdivisionen. Dorthin pilgern Wehrmachtsveteranen - hofiert von der Bundeswehr." Zitatende. Ich vemute, die dabei gezeigten Aufnahmen wurden am Volkstrauertag gedreht, bei dem - wie auch im Bundestag und überall in Deutschland - a l l e r Opfern von Gewalt, Krieg und Vertreibung damals und auch heute gedacht wird. Ist das schon Wehrmachtstradition der Bundeswehr, wenn an einem nationalen Trauertag Raum für Trauer um Opfer gegeben wird? Zum Verwenden militärgeschichtlicher Beispiele für allgemeinmilitärische Ausbildung ist hier schon genug gesagt worden. Nur soviel: Die amerikanischen Streitkräfte nutzen mittlerweile schon Erfahrungen des Vietcong und Mao's Schriften für ihre Ausbildung, sicherlich nicht zur kommunistischen Indoktrination ihrer Soldaten oder zur Traditionspflege der vietnamesischen oder chinesichen Volksarmee. Als Soldat habe ich gelernt und verinnerlicht, was in unserem Traditionserlass steht und was anerkanntermaßen auch kontraste wiedergibt: "Die Wehrmacht als Organisation begründet keine Tradition der Bundeswehr". Und das ist sehr eindeutig und unmissverständlich.

Lieber Dieter, herzlichen Dank für Deine Beobachtungen aus Braunschweig vor über 28 Jahren. Aber darin liegt der Haken. Mittlerweile ist das Einrichten von so genannten Traditionsräumen durch Erlass eindeutig geregelt. Das, was Du damals in Braunschweig gesehen hast, ist in dieser Form heute nicht mehr zulässig. Auc das Einrichten von so genannten historischen Lehrsammlungen ist an strenge Regeln gebunden, muss wissenschaftlich aufbereitet und kommentiert sein sowie muss von höheren Stellen genehmigt werden. Damit soll falsch verstandener Tradition vorgebeugt werden. Wie immer gilt allerdings, Ausnahmen bestätigen immer mal wieder die REgel, werden aber nicht geduldet.

kontraste bringt in seinem Beitrag Beispiele von rechtsextremistischen Vorfällen in der Bundeswehr in den letzten Jahren. O-Ton:"Bei vielen dokumentierten rechtradikalen Vorfällen der letzten Jahre spielt die Wehrmacht eine Rolle." Sorry, liebe kontraste-Redaktion, das kann ich nur einem Ihrer drei Beispiele entnehmen. Und hier handelte es sich um den Verkauf von Landserheften in einer Kantine eines privaten Pächters, was übrigens lobenswert von einem jungen Offizieranwärter gemeldet wurde. Alle Ihre Beispiele sind dem aktuellen Bericht des Wehrbeauftragten(www.bundestag.de) zu entnehmen, was Sie allerdings als Quelle verschweigen. Leider verschweigen Sie auch, dass in keinem weiteren der Beispiele die Wehrmacht eine Rolle spielte. Sie verschweigen weiterhin, dass die Zahl der rechtsextremistischen Vorfälle in der Bundeswehr nach den Erkenntnissen des Wehrbeauftragten in den letzten drei Jahren rückläufig ist und sich auf einem quantitativ niedrigen Niveau bewegt. Dennoch merkt der Wehrbeuftragte zu Recht an, dass jeder Fall ein Fall zu viel ist. Der Wehrbeauftragtenbericht zeigt auch auf, dass diese Delikte von der Bundeswehr disziplinarisch drakonisch bis hin zur verdienten Entfernung aus dem Dienstverhältnis gewürdigt wurden, von strafrechtlichen Aspekten gar nicht zu sprechen. Der Informant von kontraste beklagt, dass er selber Beispiele erlebt hätte, bei denen solche Vorfälle verschleiert worden wäre. Sorry lieber Informant, die Adresse des Wehrbeauftragten hängt an jedem Schwarzen Brett der Bundeswehr aus und ist auch im Intranet der Bundeswehr leicht zu finden. An den Wehrbeauftragten zu schreiben bedarf es keiner Zivilcourage. Das machen sogar Generale ;-)

leider ist mein beitrag von gestern nicht im blog erschienen, dessen ungeachtet schreibe ich heut wider, ich habe heut morgen die meldung gelesen dass sich die bundeswehr mit der bundespolizei über die kompetenz im falle der hansa stevanger streitet, das ist ein bezeichnentes bespiel dafür das es in den zuständigen kremien nur um macht- und kompetenzgerangel geht, darüber und über die langen bürokratischen wege sollte eine diskusion losgetreten werden aber nicht über vermeintliche tratitionen und ausbildungspraktiken und schon garnicht über die bundeswehr, die in afghanistan und überall ihren auftrag erfüllt, trotz der mangelnden unterstützung und bürokratischen hürden seitens der regierung, die ihr diesen auftrag erteilt hat, in die einsatzgebiete fliegen und schöne reden halten, täuscht selbst die bürger dieses landes nicht mehr über die tatsache hinweg, das es in den oberen ebenen nur noch um macht geht, letztendlich werden die sich im einsatz befindlichen soldaten im regen stehen gelassen, womit bundeswehr, bundespolizei und regierung nur einmal mehr beweisen das sie inkompetent und unfähig ist.

Achim meint: Sachliche, durch Fakten unterlegte Argumente töten jede Diskussion, auch wenn die Demagogen das bedauern.

@ bernd
weshalb soll man auf gute bsp aus der geschichte in der ausbildung verzichten?
im gegenteil!!! selbst verbündete streitkräfte greifen auf diese erfahrungen für ihre eigene ausbildung zurück.
du hast verweigert oder? aber zumindest haben hirnwäsche und aberziehung von nationalstolz bei dir gefruchtet.

Es ist faszinieren und erschreckend wie viele Leute hier Kommentare abgeben die, diesen skandalös Schlechten Bericht für gut heißen. Das sich mündige Bürger von einem Bericht so blenden lassen hätte ich im Blick auf die Deutsche vergangenheit nicht gedacht. Meiner Meinung nach sollte die Bundeswehr und ganz Deutschland offen mit den Traditionen unserer Vorfahren umgehen, bevor es zu spät ist. Hätte unsere Armee soviel Selbstbewußtsein wie Aufgaben hätten wir auch wieder eine der besten Armeen auf der Welt.

Eine Frage an Falli : Haben die Lieder und Sprüche in deine Ausbildung dich zu einem schlechten Menschen gemacht, hat dir die Taraditionspflege geschadet ?

Als ehemaliger Offizier der Bundeswehr,bin ich erschüttert, wie von Ihnen Ritterkreuzträger und andere ehemalige Soldaten der Wehrmacht, die in ihrer Zeit vorbildlich ihre Pflicht erfüllt haben und die in dieser Hinsicht deshalb selbstverständlich auch heute ein Vorbild für mich sind, diskriminiert werden. In keiner Armee dieser Welt schämt man sich über seine früheren Kameraden. Es gibt allgemeine soldatische Tugenden die alle Zeiten Gültigkeit haben, wie Tapferkeit, Mut, Pflichtgefühl, Disziplin, Ordnung usw. und die Gott sei Dank nicht zur Disposition der jeweiligen politischen Ausrichtung stehen. Ich bin trotz meiner Haltung davon überzeugt, dass unsere demokratische Grundordnung die beste Regierungsform der Welt ist und es sich lohnt für ihre Verteidigung das Leben einzusetztn.Sollte der Verteidigungsminister Herr Jung, was ich nicht glaube, tatsächlich seine Mitgliedschaft in der Pionierkameradschaft wegen Ihres Berichtes gekündigt haben,könnte ich ihn nur verachten.

Lieber Horst, ich gehe davon aus, dass Sie nicht per se alle Ritterkreuzträger als Vorbild ansehen, sondern nur die, die vorbildlich ihre Pflicht erfüllt haben und nicht die, die zu Recht wegen Kriegsverbrechen, das gab's auch, abgeurteilt wurden. Für mich persönlich kann ich aber nur die als Vorbild nehmen, die aus den dunklen Jahren des Nazi-Regimes ihre Lehren gezogen haben und nachdem Sie durch den Personalgutachterausschuss für würdig befunden wurden, die Bundeswehr als Armee einer Demokratie nach den Grundsätzen der Inneren Führung aufzubauen. In dem Personalgutachterausschuss saßen übrigens Persönlichkeiten wie Annedore Leber, die Witwe des durch die Nazis hingerichteten Widerstandskämpfers und SPD-Reichtagsabgeordneten Julius Leber, nach dem im übrigen in Berlin durch den damaligen CDU-Verteidigungsminister Rühe eine Kaserne benannt wurde. Unter den Aufgenommenen waren auch ehemalige SS-Angehörige wie der im konstraste-Beitrag namentlich erwähnte spätere Bundeswehroberst Heder, der, wenn er denn 1976 ausgeschieden ist, wohl länger in einer Armee der Demokratie gedient hat als in der einer Diktatur. Ich glaube nicht, dass der Personalgutachterausschuss Leute wie ihn in die Bundeswehr aufgenommen hätten, wenn er sich als Soldat im 2. WK was zu schulden kommen lassen hätte und wenn man nicht von ihm angenommen hätte, dass er für die Demokratie der jungen Bundesrepublik einstehen würde. Warum sollte er dann nicht auch Mitglied des Bundes der Pioniere werden? Im Gegensatz zu Herrn Grass, dem ich das allerdings auch nicht verübele, hat er immerhin sofort zu seiner Vergangenheit gestanden und Rechenschaft abgelegt. Mich würde auch mal interessieren, wieviele ehemalige SS-Soldaten nicht im braunen Dunst Ihrer Vergangenheit hängen gebleiben sind und in demokratischen Volksparteien aktiv die Demokratie in Deutschland mit aufgebaut haben. Und damit mich keiner missversteht: Ich habe mit dem nationalsozialistischen Sumpf von damals und den Verklärern dieser Zeit von heute nichts am Hut. Das muss man leider immer wieder erwähnen, um beim Einbringen von sachlichen Argumenten nicht in die falschen Ecken gedrängt zu werden.

Achim meint: Das Leben wäre doch viel einfacher, wenn es nur Schwarz und Weiß gäbe und nicht auch noch Grau. Die "Kontraste" wären viel besser zu erkennen.

Herr Lorenz, bei aller Liebe, aber Ihren Kommentar kann man so nicht stehen lassen. Der Hitler'sche Weltanschauungs- und Vernichtungskrieg im OSten sowie sein rassenideologischer Völkermord an Juden, Roma und Sinti sind trotz Stalin, Mao, Pol Pot und wie sie sonst noch heißen, einzigartig in der Geschichte. Deshalb sollte man die militärischen Leistungen der Wehrmacht, die seinen Krieg geführt hat, in diesem Kontext nicht als "großartig" bezeichnen. Dass die Alliierten von Hitlers Vernichtungszielen mit der Zeit Kenntnis hatten, heißt ja nicht, dass sie zu dem Zeitpunkt etwas verhindern konnten. Politik ist immer die Kunst des Machbaren. Sonst ginge es einigen heutigen Diktatoren, von deren Untaten wir dank unserer freien Presse kennen, viel besser an den Kragen. Und was Sie Roosevelt zuschreiben, halte ich auch für zweifelhaft. Roosevelt war kein Hasardeur, der den Verlust der gesamten Pazifikflotte und damit eine frühzeitige strategische Niederlage gegen Japan riskiert hätte. Die amerikanischen Flugzeugträger, das eigentliche Ziel des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor, waren nur durch Zufall nicht an ihrem Liegeplatz.
Außerdem: was hat das Ganze mit dem Thema Bundeswehr zu tun?

Sorry, meinte natürlich nicht Herrn Lorenz, sondern Herrn Jansen.

@Achim

ich empfehle dir das buch von

bryan mark rigg isbn-10:3-446-20730-9

rabbi schneersohn und major bloch

zu Roosevelt: da bezieht sich herr jansen sicherlich auf die neuste geschichtsforschung nach und nach werden ja immer mehr akten freigegeben und da kommen naturlich sachen zu tage die in unser bundesdeutsches geschichtsbild nicht passen wollen.

man kann das falsche noch soviel predigen es wird dadurch nicht richtiger

im grossen kontext gesehen hat auch das was mit der bundeswehr zu tun.......

mfg wp

Lieber Herr WP, danke für den Literaturtipp, obwohl ich nicht weiss, wie ich zu dieser Ehre komme. Im Übrigen kenne ich die Verschwörungstheorien, dass Amerika Japan in den Krieg getrieben hätte, die Sie und Herr Jansen ansprechen. Aber noch sind das nicht historisch belegte Theorien, die auch am völkerrechtswidrigen Angriff Japans nichts ändern würden. Immerhin führte Japan bereits seit 1937 einen völkerrechtswidrigen Kolonialkrieg gegen China mit zahlreichen Greueltaten. Soweit zu Ihrem großen Kontext, in dem wahrscheinlich auch Seilhüpfen passen würde wie Sie bereits durch Abschweifen vom Thema in vorherigen Diskussionsbeiträgen bewiesen haben. Außerdem halte ich nichts von persönlichen, direkt auf die Person von Frau Plaschnick gerichtete heftige verbale Angriffe, auch wenn ich mit Frau Plaschnick nicht einer Meinung bin. Persönliche Angriffe haben Sie ja auch bereits vorher in der Diskussion gefahren. Das führt nicht gerade zur Versachlichung. Sollte ich mich jetzt ein wenig aufgeregt haben, bitte ich schon mal für Entschuldigung.
Damit nehme ich eine Auszeit und wünsche allen frohe Ostern

Achim meint: Provokation ersetzt keine Argumentation. Das gilt auch für Herrn Sören S.

@achim

seilhüpfen zur körperertüchtigung würde manchem bw-soldat sicherlich gut tun.im übrigen beziehe ich mich auf die einzelnen
kommentare und da kann es schon mal vorkommen das man etwas vom thema abschweift zumal wen man eine antwort geben
soll oder will das werden sie bei jeder diskusionsrunde erfahren.

zitat:

Dass die Alliierten von Hitlers Vernichtungszielen mit der Zeit Kenntnis hatten, heißt ja nicht, dass sie zu dem Zeitpunkt etwas verhindern konnten.

auf grund dieses satzes wollte ich ihnen dieses auf tatsachen beruhende buch nahelegen.

zitat:

Persönliche Angriffe haben Sie ja auch bereits vorher in der Diskussion gefahren. Das führt nicht gerade zur Versachlichung.

da gebe ich ihnen recht aber ist es nicht interessant, dass immer aus der gleichen politschen ecke auf die bundeswehr und die wehrmacht geschossen wird um mal im militärischen sprachgebrauch zu bleiben. wen ich so, sendungen vom deutschen bundestag sehe muss ich feststellen das dort auch nicht gerade auf die feine art miteinander umgegangen wird und daher hat frau plaschnick nach 30 jahren in der politik sicherlich ein dickes fell bekommen.

dieser beitrag schweift etwas vom thema ab aber ich wollte ihnen
gerne eine antwort geben

abgesehen davon lieber achim ist es schon bemerkenswert das sie sich um 0 uhr 47 noch gemüssigt fühlen noch mal in diesem blog zu gucken was da neues so steht.
dass zeigt ihr interesse an diesem thema und damit haben sie meinen respekt

ps.mein ton ist vielleicht nicht liebenswürdig aber das ist der ton den sie in so mancher talkshow zu hören bekommen wen andersdenkende niedergemacht werden z.b sahra wagenknecht, ich glaube das war bei maischberger auch wen ich für frau wagenknecht politsch gesehen nichts übrig habe.

mfg wp

Den Holocaust leugnen, ist verboten. Aber man darf den Krieg verherrlichen. Aber der Krieg ging dem Holocaust voraus und machte ihn erst möglich.

@walter

mein gott walter, keiner verherrlicht den krieg,!!

mfg wp

"οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας."
("Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor; denn in dem einen begraben die Söhne ihre Väter, in dem anderen die Väter ihre Söhne.")
Herodot, Historien 1, 87, 4 / Krösus

"It is well that war is so terrible - otherwise we should grow too fond of it."
General Robert E. Lee, Schlacht von Fredericksburg, 13. Dezember 1862

"Wir Deutsche blicken mit Schrecken und Scham zurück auf den von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieg und auf den von Deutschen begangenen Zivilisationsbruch Holocaust. […] Es gibt keinen Schlußstrich." - Bundespräsiendt Horst Köhler bei einer gemeinsamen Sondersitzung von Bundestag und Bundesrat zum Gedenken des Kriegsendes am 8. Mai 2005

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