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Antenne WM-Blog

Noch drei Siege bis zum Titel: Die Deutsche Mannschaft fegt im Achtelfinale England vom Platz

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Nach zwanzig Minuten das 1:0: Miroslav Klose erzielt sein 50. Länderspieltor, der vor der WM stark kritiserte Stürmer sorgt in Südafrika für die wichtigen Treffer.

Hautnah: Die deutschen Fans feiern Lukas Podolski, er trifft in der 37. Minute zum 2:0 gegen England, das Spiel scheint frühzeitig entschieden.

Zur Halbzeit restlos bedient: Englands verletzter Star David Beckham, der seine Mannschaft von der Trainerbank aus unterstützt, ärgert sich über ein nicht gegebenes "Wembley"-Tor. Frank Lampard trifft in der 38. Minute zum vermeintlichen 2:2 Ausgleich für England, der Ball springt von der Unterkante der Latte eindeutig hinter die Torlinie. Das Schiedsichter-Gespann aus Uruguay sieht das anders: Kein Tor für England, das ist der Aufreger des Spiels!

 

Nach dem Schlußpfiff bestimmen schwarz-rot-goldene Fahnen das Bild in Bloemfontein, Deutschland steht nach einem begeisternden Spiel erneut im WM-Viertelfinale!

Eine ganz besonderes Souvenir: Daglef aus München hat sich erst im Januar für den WM-Trip nach Südafrika entschieden, jetzt geht er mit einem englischen Fan-Helm zur Siegesfeier in die Innenstadt von Bloemfontein: 

 

Frust bei den Verlierern: Winston Adams aus Reading zeigt sich ganz "unritterlich": Verloren hat England nur, weil die Schiedsrichter so schlecht waren und den 2:2 Ausgleichstreffer nicht anerkannt haben:

 "Das ist schon eine Schande, wer weiss, wie das Spiel sonst ausgegangen wäre. Das war ein klares Tor! Wenn Du soviel Geld für eine Eintrittskarte bezahlst und dir so eine teure Sportart wie Fußball anschaust, willst du am Ende ein ehrliches Ergebnis haben. Warum kann die reichste Sportart der Welt nicht moderne Technik nutzen? Jede andere große Sportart setzt hochmoderne Technik wie Kameras ein. Beim Fußball werden in der Regel nur wenige Tore erzielt, jedes Tor zählt deshalb umso mehr! Man kann nicht regulär erzielte Tore einfach nicht zählen!"

Martina und Sascha aus Unterfranken haben ihr erstes WM-Spiel in Südafrika gesehen. Jetzt geht's weiter zum Viertelfinale nach Kapstadt und an die Vuvuzelas und die Stimmung im Stadion kann man sich gewöhnen, sagt Sascha:

 

Nach dem Spiel Treff auf dem Busparkplatz: Die Vuvuzela fährt auch in deutschen Bussen längst mit, jetzt darf mit den Planungen für das Viertelfinale gegen Argentinien begonnen werden, am 3. Juli sieht man sich in Kapstadt!

Anfangs in der Abendsonne von Bloemfontein ganz schön geschwitzt, doch jetzt ist Bastian Niemann froh mit seinem Outfit für den südafrikanischen Winter genau das Richtige ausgewählt zu haben. Und vor der Spielanalyse schießt der Papenburger noch einen spitzen Pfeil in Richtung England: Das nicht gegebene Tor zum möglichen 2:2 Ausgleich für die Engländer, darüber sollen die sich nicht so aufregen, sagt er:


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