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Antenne WM-Blog

Nach der Niederlage gegen Serbien beginnt das große Zittern für die Fans

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Ein Tor und der Schiedsrichter Alberto Undiano entschieden das Spiel gegen Deutschland: Der Spanier verteilte neun gelbe Karten, die kleinliche Regelauslegung wurde für einen schon nach 36 Minuten zum Verhängnis. 

Miroslav Klose sah die gelb-rote Karte, in Unterzahl lief die deutsche Mannschaft vergeblich dem Rückstand hinterher.

 

Die Atmosphäre im "Nelson Mandela Bay Stadion" stimmte: Zum ersten Mal waren trotz Vuvuzela-Lärm Fangesänge zu hören, tausende deutsche WM-Touristen feierten in den Anfangsminuten ihr Team.

 

92% der Eintrittskarten sind verkauft, hat der Weltfußball-Verband FIFA verkündet. In Port Elizabeth sah das aber anders aus: halbleere Blöcke, rund 10.000 der 46.000 Plätze im Stadion blieben leer.

 

Den sicheren Ausgleich vergeben: Lukas Podolski scheitert in der 61. Minute mit einem schwach geschossenen Elfmeter am serbischen Torhüter, die erste WM-Vorrunden-Niederlage nach 24 Jahren ist perfekt.

 

Nicht jeder Südafrikaner schwört auf Vuvuzela-Lärm: Mzo aus Umtata mit dem passenden Schutz für die Ohren. Als Fan der Serben hat er gut Lachen, im deutschen Lager sieht das nach dem Schlußpfiff anders aus:

 

Ratlosigkeit....

Enttäuschung...

 

und Ernüchterung, der Blick in die Gesichter spricht eine deutliche Sprache.

Brandenburg ist überall mit dabei, an der Unterstützung der Fans aus der Oderstadt hat es nicht gelegen!

Steffen Belitz rollt das Banner zusammen, nächster Einsatz ist dann in Soweto beim Spiel Deutschland-Ghana. Dann grüßt Frankfurt/Oder aus dem größten WM-Stadion "Soccer City" die Fußball-Welt. Und Steffen ist sicher: Die Party geht trotz der Niederlage weiter, an Stimmung fehlt es bislang nicht:

 

Gute Miene zum enttäuschenden Spiel: "Krane" (links im Bild, er verrät nur seinen Künstlernamen!) ist ein Weltreisender in Sachen Sport, er war schon bei den Olympischen Spielen in Peking dabei. Die beiden Frankfurter haben im Internet südafrikanische Gastgeber kennengelernt, unter www.couchsurfing.de bieten sogenannte "Couchsurfer" weltweit ihre Wohnung als kostenlose Unterkunft an. Wie sie zum nächsten Spiel der deutschen Mannschaft ins 1100 Kilometer entfernte Johannesburg kommen, wissen die Beiden noch nicht, das wird spontan entschieden, nur günstig muß es sein. - Hop oder top, nach der Niederlage gegen Serbien ist für "Krane" nicht ganz klar, wie die Fußball-Fanreise in Südafrika jetzt weitergeht:


Ganz ohne Rivalität nach dem Schlußpfiff Sieger und Verlierer: Tim aus Bochum, Vladan und Marco aus Serbien, Peter aus Moers (v.l.n.r.) und  Alexandar (im Vordergrund). Die letzten Gruppenspiele Ghana-Deutschland und Australien-Serbien entscheiden jetzt über Weiterkommen oder Ausscheiden und Heimreise. Für die deutschen Fans bedeutet das: Zurück aus dem sommerlichen Port Elizabeth ins winterliche Johannesburg, beim Abendspiel gegen Ghana gehören Handschuhe, Winterjacke, Mütze und Schal zur Kleiderordnung!

 

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