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Antenne WM-Blog

Das erste Training der Deutschen Nationalmannschaft

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Ohne Polizei geht gar nichts! Auf der Anfahrt vom Mannschaftshotel "Velmore Grande" in das Lucas Moripe-Stadion zum täglichen Training wird der Bus von Polizeifahrzeugen begleitet. Der 20minütige Trip führt Schweinsteiger, Podolski, Neuer und Kollegen vorbei an Townships, die Spieler werden täglich mit der Armut in Südafrika konfrontiert.

 

Rund 3500 Fans waren beim Auftakt dabei, die kostenlosen Tickets wurden über die Deutsche Botschaft und die Deutschen Schulen verteilt. Klar, das sich auch einheimische Fans die Gelegenheit nicht entgehen lassen, mit ihren Vuvuzelas für Stimmung auf der Tribüne zu sorgen. Mit dabei: Die Kopie der Weltcup-Trophäe, das Original bleibt natürlich in Südafrika, da sind sich die Bafana Bafana-Anhänger ganz sicher!


 Selbstvertrauen auf den Shirts:"yebo", ein Wort aus der Zulu-Sprache, ist das Motto der Spieler von Teamchef Jogi Löw. "Ja" bedeutet es und soll heißen: Ein klares "Ja" zur ersten WM auf dem afrikanischen Kontinent und "Ja, wir holen den WM-Titel"!


 Knapp 30.000 Zuschauer passen in das Stadion, hier tragen sonst der aktuelle Meister SuperSport United und die Mamelodi Sundowns aus Pretoria ihre Heimspiele aus. Auch wenn die Deutschen mit mehr Unterstützung gerechnet hatten: Die gut 3500 Fans machten Stimmung und Schals, Mützen, Fahnen und Vuvuzelas sorgten für eine farbenprächtig Kulisse.

Fußball-Deutschland hat Millionen Bundestrainer, vereinzelt sind sie auch beim Training mit kritischem Blick dabei. Werner Focke ist Mathe- und Sportlehrer an der Deutschen Schule Johannesburg, er will sich Tricks für seine Schulmannschaft abgucken.

Sonnenschein und Temperaturen um 25 Grad tagsüber, für Zuschauer und Spieler war der Trainingsauftakt im milden südafrikanischen Winter angenehm.

Sonnenuntergang im Winter, um 17.23 Uhr war es vorbei mit milden Temperaturen und Sonnenstrahlen. Bei Flutlicht beendeten die Nationalspieler ihr erstes Training und die begeisterten Fans bekamen noch eine Zugabe: Die Spieler warfen ihre "yebo"-Shirts in die Menge.

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