08.04.2010 16:43 | von Redaktion | 6 Kommentare
Zehntausende zur Eröffnung des Tempelhofer Feldes erwartet
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Allgemeines
Mit einem großen Eröffnungstag am 8. Mai wird das Flugfeld des früheren Flughafens Tempelhof der Öffentlichkeit übergeben. Derzeit läuft die Gartenarbeit im Tempelhofer Park auf Hochtouren - diese sieht derzeit etwas merkwürdig aus: Hier werden keine Kartoffeln mit dem Presslufthammer ausgegraben, sondern die alten Startbahnlampen. Und dann werden Zäune gezogen - zum Schutze der brütenden Vögel oder ihrer natürlichen Feinde.
Radfahrer, Skater, Läufer, Spaziergänger - alle können sich schon mal warm laufen für das Eröffnungswochenende am 8./ 9. Mai, und die ehrgeizigsten unter ihnen werden an einem Wettlauf teilnehmen können - dem IGA-Lauf, der auf die Internationale Gartenbauaustellung verweist, die 2017 im Tempelhofer Park stattfinden soll. Zur Eröffnung werden Eingänge im Osten, Norden und Westen des früheren Flugfeldes eingerichtet, von Info-Buden flankiert und Ballons markiert. Und nur am Eröffnungswochenende wird auch die große Halle des Flughafengebäudes als Zugang zum Flugfeld genutzt werden können.
Auch die Gegner des geplanten Tempelhofer Parks bereiten sich auf das große Eröffnungswochenende vor und planen ein alternatives Veranstaltungsprogramm.


Am Anfang war ich schon ziemlich skeptisch was die Schließung Tempelhofs und die Pläne des Senats betraf.
Nun aber gibt es kein zurück mehr. Sicherlich, eine schöne Grünanlage ist schon wünschenswert.
Allerdings weiss ich als Berliner auch, wie sich eine solche Anlage in einigen Monaten präsentieren wird. Die Vorstellungen von Junge-Reiher sind natürlich illusorisch. Schaut man sich die Hasenheide, die Rehberge oder den Weinbergspark an, weiss jeder was ich meine. Wer soll denn dort Regelungen durchsetzen ohne Leben und Gesundheit aufs Spiel zu setzen? Berlin hat nun mal leider ein massives Kriminalitäts- und Vandalismusproblem. Und wenn dann eine Frau Junge-Reiher erzählt, diese Probleme werden gar nicht erst auftreten, dann sage ich: Nachtigall, ick hör dir trapsen...
Gesendet von Rainer Muhl am 09.04.2010 13:06 #
Werden auch Schilder aufgestellt, vor Kontaminiertem Boden und Fliegerbomben wird gewarnt?
Gesendet von Lester am 09.04.2010 17:43 #
Tja, die größte Grillwiese Berlins geht an den Start.
Spannend dürfte auch die " Reclaim Tempelhof Initjative werden.
sind überhaupt genug Beamte da? 7 Tage nach dem 1 . Mai wirds schwierig werden bei momentan 28 angesagten Demos zum 1.Mai.
Na ja, ick bleibe in meinen Garten.
Und bei schönen Wetter lade ich @Uschi Kowalski ein ( aber nur mit Kuchen ) ;-)
Gesendet von Toska am 09.04.2010 18:34 #
"Nachtigall, ick hör dir trapsen... "
Der war gut.
Wer glaubt denn das Flughafen Tempelhof auf Dauer freigegeben wird als Riesenpark für Berliner, die dort nur umsonst durchs Gehege trampeln dürfen.
Ab 2017 Gartenausstellung? Mal sehen.
Neue Häuser sollen gebaut werden auf einem Areal das größer als der Tiergarten ist.
Sozialbauten kaum. Da hat sich der Senat ja öffentlich verabschiedet.
Werden's wieder paar schicke Stadtvillen für die obere Mittelschicht.
Bedauerlich nur dass die Finanzkrise in die öffentliche Suppe gespuckt hat und alles versalzen hat.
Wie so vieles in Berlin. Ob mit oder ohne Krise:
das Riesenrad, groß angekündigt , nichts als heiße Luft.
der Gasometer auf dem ehemaligem Gasag Gelände, Ausbau eines Energieforums seit 2008 eine Luftnummer.
Steglitzer Kreisel, Asbest verseucht immer ein guter Grund ein Gebäude zu sanieren oder ganz abzureissen, Leerstand;
Zukunft : ungewiss.
Steglitzer Bierpinsel seit 1976 wurde nichts restauriert. Großspurige Eröffnungsankündigungen von irgendwelchen sonstwem Yuppies, bisher nur kalter Kaffee. Optisch eine dreckige Katastrophe zum wegrennen.
Berliner Stadtschloss? Braucht kein Mensch. Aber alle wollen es haben.
Vergangenheitsleichen als da wären:
Tempodrom Anhalter Bahnhof.
Spreedreieck , Friedrichstr. Verschwendung von Steuergeldern.
Dafür dürfen dann die Berliner sich auf dem ehem. Fughafen Feld ihre Sandalen ablatschen. Das kostet wenigstens fast gar nichts . Erst mal.
Gesendet von Lester am 09.04.2010 20:15 #
Wenn man Angst vor kontaminiertem Boden oder Fliegerbomben hat, dann sollte man erst gar nicht hingehen. Nur, wer weiß denn genau, wo solche Dinge nicht noch herumliegen? Wie wir in der letzten Zeit feststellen konnten, kann es überall solche Hinterlassenschaften geben.
Gesendet von Helen am 09.04.2010 21:54 #
Ja, sollten wir doch auch mal drüber nachdenken, wie lange Kriege nachwirken, nicht nur bei uns in Berlin. soo lange nach dem Krieg.
Wo ist 1704?
Gesendet von Elisa am 09.04.2010 23:19 #