04.08.2010 19:18 | von Redaktion | 6 Kommentare
Wohin mit den dealenden Kids?
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Allgemeines
Vergangene Woche hat die Polizei Berlins jüngste Dealer – 11, 12 und 13 Jahre alt - festgenommen. Mal wieder festgenommen, muss man sagen, denn die Jungen hauen immer wieder ab. Für die Behörden ist das ein Dilemma, denn in Berlin gibt es keine geschlossenen Heime, in denen die Kinder untergebracht werden können. Vergangene Woche mussten sie deshalb nach Brandenburg gebracht werden. Inzwischen ist die Politik alarmiert. Mit einer Lösung für das Problem der Kinderdealer wird sich eine Arbeitsgruppe aus Senatsjugend- und Innenverwaltung sowie bezirklichen Jugendämtern und Kindernotdiensten beschäftigen.
Heute besuchte Klaus Wowereit das Übergangslager Lichterfelde. Hier leben minderjährige Asylsuchende, die ohne Erwachsene nach Berlin gekommen sind. Auch einer der minderjährigen Drogendealer war dort untergebracht, der aber von hier floh und jetzt in einem Heim in Brandenburg ist. Dass das Heim in Lichterfelde für jugendliche Kriminelle nicht geeinigt ist, davon konnte sich Wowereit überzeugen. Dass für sie nun geschlossene Heime gebraucht werden, davon will er nicht sprechen.
Mehr dazu - gleich in der Abendschau on Tour – heute aus Kladow.


im grunde handelt es sich um eine überschaubare anzahl von kindern, die von ihren kriminellen, arabischen großfamilien gnadenlos missbraucht werden.
für das problem gibt es nur eine lösung: sie müssen raus aus diesen strukturen.
es gibt ja einrichtungen, in denen sie betreut und erzogen werden können. die jugendämter müssten einfach nur handeln.
Gesendet von candide am 04.08.2010 19:27 #
Was dieses Thema betrifft, kann ich nur das Buch der verstorbenden Kirsten Heisig " Das Ende der Geduld" empfehlen.
Gesendet von Toska am 04.08.2010 21:02 #
Nun also auch die Berliner Abendschau! Besser wäre es gewesen, wenn die Berliner Abendschau sich um die Fakten bemüht hätte, nicht um das Nachpfeifen falscher Melodien.
"In den Jahren 2008 bis 2010 hatten wir insgesamt 106 Drogendelikte von Kindern. In 66 Fällen ging es dabei um den Besitz geringer Mengen, in 38 um den Handel, also Dealer, und in zwei Fällen um den Anbau von Drogen."
"Von den 106 erwähnten Taten waren in 54 Fällen die Täter deutsche Kinder, die auch deutsche Eltern hatten. In 16 Fällen waren die Täter hier geboren, hatten aber Migrationshintergrund. 23 weitere Taten wurden von libanesischen Kindern begangen, und zwölf von Tätern aus anderen Ländern. Übrigens: Die 23 Taten der Libanesen, die die Medien zurzeit besonders interessieren, wurden von neun verschiedenen Kindern begangen."
"Es gibt libanesisch-kurdische Familien mit überdurchschnittlich vielen Mitgliedern, die Straftaten begehen. Aber auffällig sind nur sechs von mehr als 20 Großfamilien."
Nachzulesen in dem Interview mit dem Polizeipräsidenten in Berlin Dieter Glietsch im Tagesspiegel vom 2.8.2010, Nicht warten bis zur zehnten Festnahme
Gesendet von K. Ahrau am 05.08.2010 01:14 #
Nun, der Jugendwahn in Deutschland "suche Spezialisten für ..., mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung, Alter: bis 20 Jahre" macht auch bei den Kriminellen nicht halt. Diese werden immer jünger. Leider hindern die Gesetze, dass Rechtsanwälte und Justiz mit diesen Kindernkriminellen Geld verdienen können, weil diese strafunmündig sind. Also gibt es nur eine Lösung: ein neues Gesetz, dass Kinder ab 6 Jahren angeklagt und eingesperrt werden. Dann ist für Justiz und Anwälte die Welt wieder in Ordnung.
Gesendet von Laube am 05.08.2010 06:48 #
Man könnte glauben, dass das Problem der Kinder-Straftäter ein neues ist. Stimmt nicht. Neu ist, dass die Behörden jetzt an der Unterbringung dieser Kinder in "geschlossenen" Heimen scheinbar interessiert sind.
Wer vor 10 und 20 Jahren auf die ausländischen Kinder-Straftäter hinwies, fand sich schnell in der rechten Ecke wieder.
Ich glaube nicht, dass sich hier irgendetwas ändern wird.
Ein Grundsatz der Verwaltungsbehörden heisst nicht umsonst:
Da kann ja jeder kommen, dass haben wir immer schon so gemacht. Gute Nacht ihr Politiker.
Gesendet von rg am 06.08.2010 15:53 #
Hallo ihr Blogindianer
habt ihr den Regentanz geprobt? Bitte, ist doch genug oder;-)
" Dass für sie nun geschlossene Heime gebraucht werden, davon will er nicht sprechen. "
Hat irgendjemand irgendwas anderes erwartet? Er sitzt das aus, bis er HOFFENTLICH die Quittung bekommt. Dann kann er sitzen, wo er will.
Die Antwort auf die Frage, wohin mit diesem 'Kindern' liegt doch auf der Hand.
Die Heime, betreuungsintensiv, zeigen doch, dass es funktionieren kann. Die 'Erfolgsquote' ist hoch und wer aus diesen Heimen raus ist und erneut straffällig wird, weil er/ sie sich nicht um Unterstützung an Behörden wendet, wenn er erpresst wird von den Hintermännern (wobei ich überzeugt bin, dass gerade hinter solchen Geschäften auch Frauen stecken), der hat nix gelernt und gehört schlicht eingesperrt. Ja, auch mit 11. Natürlich nicht in Knäste, sondern in Heime. Allerdings dann nicht mehr mit 24/7 Überwachung und Unterstützung, sondern nur noch überwacht.
Es sind, zum Glück nur wenige, 11 jährige (oder noch jüngere) die ihre Mitschüler quälen bis aufs Mark. Nicht nur einmal (was schon schlimm genug ist für die/ das Opfer).
Uschi Kowalski
Gesendet von Kowalski am 06.08.2010 20:14 #