29.10.2010 21:06 | von Redaktion | 4 Kommentare
Verträge zur Privatisierung der Berliner Wasserbetriebe im Besitz der "taz"
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Allgemeines
Die bisher unter Verschluss gehaltenen Verträge zur Privatisierung der Berliner Wasserbetriebe sind nicht länger geheim. Die Tageszeitung "taz" ist nach eigenen Angaben im Besitz des Papiers und veröffentlicht in ihrer neuesten Ausgabe Details der umstrittenen Abmachung (ab Samstag zum Download auf www.taz.de/wasservertrag). Seit der Privatisierung floss demnach an die Konzerne ein Gewinn von 1,3 Milliarden Euro. Das Land Berlin erhielt jahrelang weit weniger Anteile am Gewinn, obwohl es noch die Hälfte der Anteile besitzt.
Inzwischen sind die Wasserpreise mit Hilfe von ebenfalls vertraulichen Änderungsvereinbarungen soweit gestiegen, dass auch das Land einen höheren Gewinn macht.
Die schwarzrote Regierung unter dem damaligen Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) hatte die Berliner Wasserbetriebe zu 49,9 Prozent verkauft und dafür 3,3 Milliarden Mark erlöst. Die Offenlegung des Vertrags wird seit Jahren durch Klagen und ein Volksbegehren angestrebt.


Die gesamte Politiker-Mischpoke steckt da mit drin, und dann kühn den Eid schwören, Schaden von der Bundesrepublik zu wenden!!!
Da fällt mir sofort zum xten Mal Max Liebermann ein.
Gesendet von rg am 30.10.2010 08:50 #
Da kocht einem doch die Wut hoch...!
Was jedoch können wir Bürger dagegen tun?
Da wird betrogen, gemauschelt, gezockt und..und und...!
Wir, die Bürger stehen da wie die Dummen.
Und ihr werdet sehen das ganze Ding geht aus wie das "Hornberger Schießen"
Letztendlich werden wir noch die Konventionalstrafe zahlen müssen oder kann mit irgendjemand sagen was wir noch dagegen tun können ....wir die Bürger.....?????
Gesendet von uwelein am 31.10.2010 07:45 #
Antwort auf Uweleins Frage: Nichts!
Gesendet von hani am 31.10.2010 14:13 #
Wir werden nun erfahren, was damals und später abgeschlossen wurde, aber für den Verbraucher wird sich nichts ändern. Wir haben doch für unser Wasser schon längst gezahlt.
Gesendet von Helen am 01.11.2010 21:43 #