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Verbraucherschützer warnen vor teuren P-Konten

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Seit dem 1. Juli 2010 haben Bankkunden den Anspruch, dass ihr normales Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umgewandelt wird. Wie der Name schon sagt, darf dort ein festgelegtes Guthaben im Ernstfall nicht gepfändet werden. Doch auch hier liegt der Teufel im Detail. Denn wer sein Girokonto in ein P-Konto umwandeln möchte, stößt nicht nur auf eine Menge Probleme bei einigen Bankhäusern, er muss teils tief in die Tasche greifen. Denn die Banken dürfen für das Pfändungsschutzkonto Gebühren erheben und manche greifen da richtig zu.

Nach Abendschau-Recherchen gibt es große Unterschiede bei den Gebühren. Die Netbank verlangt stolze 20 Euro monatlich. Dagegen führt die Ing diba das P-Konto kostenfrei.

Das Geld eines Schuldners ist dann monatlich bis zu einer Höhe von 985,15 Euro vor Pfändung geschützt. Ein Kind im Haushalt erhöht den Betrag um 370,36 Euro. Entsprechend der Unterhaltsverpflichtung wird der Betrag für weitere Kinder um 206,56 Euro aufgestockt. Miete, Strom und Daueraufträge können also weiter bezahlt werden. Ein Nachteil ist aber, dass das P - Konto bei der Schufa registriert wird.

Oliver Rieck von der Verbraucher-Zentrale Berlin rät den Verbrauchern, die Bankgebühren  zu vergleichen und im Zweifelsfall die Bank zu wechseln - zunächst mit der Eröffnung eines Girokontos, das später in ein P-Konto umgewandelt werden kann. 

Kommentare:

Wo bitte ist das Problem mit den höheren Gebühren für ein solches P-Konto?

Die Banken haben ein grösseres Arbeitsvolumen, als mit normalen Girokonten, also ist der Mehraufwand gerechtfertigt. Dazu können die Banken keine Zusatzgebühren, wie z,B. Überziehungszinsen für solche Konten verdienen.

Eine Bank ist nun mal, nicht mal das Sozialamt! Und das ist auch gut so!

Und zum Thema: Schufa:
Ich finde es richtig, dass mir als Gläubiger eines potenziellen Kunden, mir die Möglichkeit gegeben wird, solche Kunden auszusortieren.

„Patienten“ die ein solches P-Konto brauchen, haben über längere Zeit ihre Zahlungsmoral bewiesen und solche Kunden brauche ich nicht, auch nicht als Bank!

Gesendet von Aussteiger am 09.07.2010 06:54 #

Aussteiger!
Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu! Wer nicht mit Geld umgehen kann, muss es vielleicht auf diese Art lernen!

Gesendet von Wolfgang am 09.07.2010 09:55 #

@ Aussteiger meinte am 09.07.2010 06:54

Das kann man so oder so sehel.

Gebührenunterschiede von fast 20 Euro sind jedenfalls unmöglich!!!

Gesendet von rg am 09.07.2010 12:30 #

@Aussteiger

Sie sollten mit zweierlei Maß messen und nicht so von " oben herab" schreiben.

Wo haben denn bitteschön die Banken eine Mehrarbeit? Da werden ein paar Knöpfe am PC gedrückt und fertig ist die Umwandlung eines Girokontos in ein P-Konto.

Die Banken nutzen ihre Handlungsfreiheit aus und zocken gerade bei den Kontogebühren ab , wo es nicht mehr geht.
Alles reine Profitsucht.

Mit der Schufa ist das auch so eine Sache. Sie muss sein, völlig o.k. , aber sie muss ihre Arbeitsweise ändern. Längst getilgte Kretite stehen noch Jahrelang in der Schuf. Für mich hat das schon fast wie eine Stigmatiesierung eines Schuldners zu tun.

Gerade Selbstständige mit einen kleinen Geschäft z.B. Kiosk geraten schnell in die Schuldenfalle, haben zum Teil hier ganzes Vermögen reingesteckt um sich über Wasser zu halten.

Man sollte da nicht so pauschal urteilen.

Sie mögen Glück gehabt haben @Aussteiger- aber eins ist gewiss, auf den Friedhof könnste nichts mitnehmen.

Gesendet von Toska am 09.07.2010 15:25 #

Vielleicht erklärt ja jemand den Leuten hier, warum ein "Pfändungsschutzkonto" ("P-Konto") völliger Unsinn ist, ist sicher sinnvoller als hier über Gebühren zu streiten!

Aussteiger meinte am 09.07.2010 06:54

"Eine Bank ist nun mal, nicht mal das Sozialamt! Und das ist auch gut so!"

Merkwürdiger Satz, aber auch für Banken gelten gesetzliche Bestimmungen, damit meine ich nicht die Gebühren, sondern den Umgang mit Pfändungen! Die Bank unterliegt hier einer Sorgfalts- und Durchführungspflicht, und für diese werden dann auch keine Extra-Gebühren fällig, sondern vlt. Regreßansprüche. Wenn die Banken wiederum Extra-Gebühren für ein "Pfändungsschutzkonto" haben möchten, dann ist das nichts anderes, als wenn die Banken ihren Kunden freundlich lächelnd erklären, dass sie ihre Kunden für ziemlich doof halten! So etwas kommt zwar auf dem Sozialamt auch vor, aber hinter vorgehaltener Hand! und nicht dem Kunden direkt ins Gesicht!

Und wenn irgendjemand glauben sollte, dass ein "Pfändungsschutzkonto" tatsächlich besser gegen Pfändung schützt als ein ganz normales Girokonto, der sollte sich schnellstmöglich einmal schlau machen. Es ist nichts anderes als das, was seit Jahren bei den Banken abläuft: möglichst wenig tun, also geringerer Aufwand gleich geringere Kosten, das Tun auf die Kunden verschieben, spart Personalkosten, und trotzdem dafür dann für diese durch die Kunden selbst erledigte Arbeit Gebühren erheben. Banken sind eben schlau, die Kunden hoffentlich auch!

Gesendet von A. Eisenreich am 10.07.2010 03:27 #

Aussteiger

Toller Beitrag
Ich gehöre zu denen, die Ihrer Ansicht nach nicht mit Geld umgehen können. Zig Tausende Schulden, freundlicherweise von meinem Ex mir hinterlassen. Brav abgezahlt solange ich konnte. Erst mit der Erkrankung kam der totale Absturz.

Sie haben überhaupt keine Ahnung, WAS im Leben alles passieren kann.

Zum Thema Schufa: dass ich dort negativ eingetragen bin, wusste ich ja. Allerdings sind da auch längst abbezahlte Einträge weiter vorhanden. Sogar 2 Einträge, die aufgrund einer Namensgleichheit aufgeklärt werden konnten. Und glauben Sie mir, es ist NICHT lustig, beweisen zu müssen, dass man nicht der ist, der Kredit aufgenommen hatte. Da wurden tatsächlich Kredite, die auf meinen Ex liefen, der einen männlichen Vornamen trägt, zu meinem gemacht. Da wurde einfach unterstellt, dass statt Horst die Uschi...Unglaublich.

Wolfgang

Erklären Sie mir (und allen anderen) doch einfach mal, wie man lernt, mit Geld umzugehen, wenn keines (mehr) da ist. Danke

Im übrigen ist es gut, dass mal jemand, hier der RBB Blog, darauf hinweist, was mit dem P- Konto abläuft. Zum Glück bin ich ebei meiner Bank gut aufgehoben und ich werde gut behandelt. Auch als Quasi kein Geld bringender Kunde.
Als ich noch Geld brachte, es aber weniger wurde, hat mir die vorherige Bank gekündigt. Ohne Grund, laut AGB möglich. Das ohne Pfändung oder irgendein anderes Theater....

Es geht auch nicht darum, dass jemand, der Schulden hat, geschützt wird, das scheinen Wolfgang, Aussteiger (und sicher einige mehr) nicht zu kapieren. Liegt vielleicht an mangelnder (ER) Kenntnis der Zusammenhänge.
Ein Betrag von ca 900 Euro ist IMMER geschützt als Existenzminumum. Der Witz ist doch, dass diese Leute (ich gehöre dazu) weit dadrunter liegen und bei einer Pfändung dass den Staat Geld kostet. Wissen Sie nicht wie es läuft oder stellen Sie beide sich nur dumm?

Dann mal hier:
Pfändung geht ein. Konto vorläufiges Zahlungsverbot. Bei Sozialleistungen darf 7 Tage (nicht Werktage) darüber verfügt werden, aber keine Überweisungen müssen ausgeführt werden. Nehmen wir an, Kontoinhaber ist krank. Frist abgelaufen. Dann geht der Kontoinhaber zumn Amtsgericht und beantragt die Freistellung.
Jetzt kommt der Steuerzahler ins Spiel: die REchtsantragstelle schreibt den Gläubiger an-pro forma-denn die MÜSSEN zustimmen. Der Gläubiger bockt-um den Kontoinhaber unter Druck zu setzen- hat ja 4 Wochen Zeit.
KOntoinhaber hat nix zu essen für sich und seine 2 KInder. Geht also zum Jobcenter/ Sozialamt, bekommt Lebensmittelgutscheine. Miete nicht gezahlt. Vermieter mahnt.
Nach 4 Wochen Geld frei. Im nächsten Monat das gleiche.

Mittlerweile Mahngebühren Energieversorger, Telefon, Vermieter, 'nur' ja 2,50Euro.
Das geht munter, trotz Schadensbegrenzungspflicht laut BGB des Gläubigers (der das unterlassen MUSS, es aber nicht tut) weiter...

Jetzt rechnen Sie zwei doch mal die Kosten, den Aufwand von Amtsgericht und Jobcenter/ Sozialamt aus, die so verursacht werden und sagen mir was besser ost. Ein P-Konto, dass dem Gläubiger dieses sinnentleerte Mittel, denn der Kontoinhaber KANN NICHT zahlen, nimmt oder ist die sich nach oben drehende Kostenspirale besser für Sie als Leistungsträger der Gesellschaft?

Gehören Sie etwa auch zu denen, die der Augenwischerei 'Bürgerarbeit' zustimmen?
Tsss, der Wehrdienst wird verkürzt, ZIvildienst hängt dran und diese Stellen MÜSSEN besetzt werden. Warum nicht mit ADÄQUAT bezahlten Arbeitnehmern? Die sich Rentenpunkte und vor allem eine Art Selbstwert erarbeiten können.
Wenn ich alr bin, möchte ich NICHT von frustrierten Menschen, die jahrelang besch***behandelt wurden von miesgelaunten Sachbearbeitern, Banken etc gepflegt und betreut werden.

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 11.07.2010 08:17 #

@Kowalski
mein Beitrag zu *Aussteiger wurde ja erst gar nicht veröffentlicht, obwohl der so-schlimm nun auch nicht war.
Daumen runter, für die Negativ-Löschung.

Wenn man einmal drin ist in dieser Schuldenspirale kann es Jahre dauern, bis man wieder herauskommt.
Von der psychischen Belastung gar nicht zu reden.

Leute die genug Knete besitzen, werden das in den seltensten Fällen nachvollziehen können und verstehen werden sie es schon gar nicht.
Obwohl der liebe Gott die Menschen alle gleich gemacht hat, hört die Gleichstellung schon unmittelbar nach der Geburt auf.

Gesendet von peter am 12.07.2010 13:07 #

Aussteiger meinte am 09.07.2010 06:54

"Dazu können die Banken keine Zusatzgebühren, wie z,B. Überziehungszinsen für solche Konten verdienen."

Genau da beginnt der Verderb!

Wolfgang meinte am 09.07.2010 09:55
"Wer nicht mit Geld umgehen kann, muss es vielleicht auf diese Art lernen!"

Schon die Bankenkrise vergessen? Konnten die Herren mit Geld umgehen?

Der Bürger bürgt und wie geht die Regel?
Der Bürge ist immer schlimmer dran als der Schuldner.

Dann wollen wir mal hoffen, dass der Fall nie eintritt!!

Gesendet von Blickwinkel am 12.07.2010 17:00 #

Aussteiger, Dein Statement passt irgendwie nicht zu Deinem Nickname.

Warum können dann die großen Sparkassen wie z.B. Berlin, Köln, hamburg oder München das P-Konto umsonst anbieten bzw. man zahlt nur die ÜBLICHEN Girokontogebühren? Die volle Funktionalität bleibt erhalten. Sogar Dispo und Kreditkarte kann man dort behalten, wenn man das Konto umwandeln läßt.
Andere Banken -insbesondere die Online-Direktbanken- versuchen einen mit hohen Gebühren oder Ec-Kartenentzug davon abzuhalten, das bestehende Konto umzuwandeln, oder versuchen einen loszuwerden.

Aussteiger, verschulden kann man sich ganz schnell. krankheit, Arbeitslosigkeit oder auch Selbständigkeit. Schon mal selbständig gewesen, Aussteiger. Sehr wahrscheinlich nicht.!
Also mal schön den Ball flachhalten und nicht so von oben herab.

Gesendet von mähler am 14.07.2010 07:57 #

Ein solches P-Konto brauchen unsere Fußballnationalspieler hoffentlich nicht, obwohl der 3.Platz bei der Weltmeisterschaft ein weiterer Rückschritt gegenüber der letzten WM ist. Schuld hat Trainer Löw, der mit miserabler Taktik und Aufstellung uns den WM-Titel verspielt hat. Er sollte schnell zurücktreten.

Gesendet von Laube am 14.07.2010 09:21 #

@ mähler,

nur mal so, zur Info:

Ich war bis vor 7 Jahren selbstständig und habe mich dann in den Vorruhestand versetzt und geniesse nur noch mein Leben.
Und das ist auch gut so.

Gesendet von Aussteiger am 14.07.2010 12:33 #

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