28.01.2011 21:44 | von Stefan Lippeck | 2 Kommentare
Die Jahn-Behörde
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Allgemeines
Der frühere DDR-Bürgerrechtler Roland Jahn ist vom Bundestag zum neuen Beauftragten für die Stasi-Unterlagen gewählt worden.
535
Abgeordnete stimmten am Freitag in Berlin für Jahn als Nachfolger von
Marianne Birthler, 21 Parlamentarier enthielten sich und ebenfalls 21
votierten gegen Jahn. Der 57-jährige Journalist war der einzige Kandidat
für den Posten. Er wurde für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt.
Jahn
sagte nach seiner Wahl in der Abendschau, er sehe sich in seinem Amt als Anwalt
der Opfer. Es sei ein Zeichen gegen das Vergessen und für die weitere
Aufarbeitung der SED-Diktatur. Er empfinde Genugtuung, dass er jetzt die
Akten verwalten werde, nachdem er selbst so lange den Repressalien
durch die Stasi ausgesetzt war, so Jahn. Zugleich warb er dafür, alle
DDR-Biographien differenziert aufzuarbeiten, auch die der Täter. Ein
Schlusstsrich jedenfalls dürfe nicht gezogen werden.
Jahn hatte
1983 die oppositionelle "Friedensgemeinschaft Jena" in seiner
Heimatstadt mitgegründet. Noch im selben Jahr wurde er nach
verschiedenen Protestaktionen gegen das SED-Regime ausgebürgert.
Seit 1991 arbeitete Jahn als Redakteur des
ARD-Politikmagazins "Kontraste" und für den rbb. Seit 2006 war er Chef
vom Dienst und stellvertretender Redaktionsleiter.


Es wäre für mich interessant zu wissen wer die Abgeorneten waren die gegen Herrn Jahn gestimmt haben ??.
Gesendet von uwelein am 30.01.2011 07:11 #
@ uwelein
Meiner Meinung nach waren es welche der "die Linke", braucht wohl auch nicht viel Nachdenken.
Im Übrigen wird eine gute Tradition durch Herrn Jahn fortgesetzt!!!.
Gesendet von rg am 30.01.2011 19:05 #