19.04.2009 20:25 | von Oliver Jarasch | 69 Kommentare
Rad gegen Autobahn
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Allgemeines
Zur Radler-Demo gegen die Ausbaupläne der A 100 haben sich am Sonntag nachmittag rund 1500 Berliner auf den Weg gemacht. Vor allem Anwohner von Treptow, Neukölln und Friedrichshain befürchten eine unzumutbare Lärmbelästigung. Der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne) hat das Projekt als überdimensioniert kritisiert. Der Senat will aber an dem Konzept festhalten und nennt die Verkehrsplanung zukunftsweisend.
Schlagwörter: demonstration | 100 | a | rad


Kommentare (69)
Bürgerinitiative Stadtring Süd BISS meinte am 19.04.2009 21:53 Permalink
Mehr Infos zu Einwendungen gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100 auf der Webseite der Bürgerinitiative Stadtring Süd Berlin BISS
www.stop-a100.de
Toll, dass so viele auf der Demo mitgeradelt und geskatet sind!
Thomas meinte am 19.04.2009 22:16 Permalink
Ich war vor allem wegen der schönen Fahrrad-"Stadtrundfahrt" dort und muss sagen, es hat viel Spaß gemacht. Den Initiatoren vielen Dank und viel Erfolg!
CARambolagen meinte am 20.04.2009 01:03 Permalink
Es war eine tolle Demo!
CARambolagen unterstützt die Ziele der BISS. 3 Kilometer Autobahn für 420 Millionen Euro??? Wer so etwas heute noch baut der handelt fahrlässig, kriminell und vor-gestrig!
Vive la Velorution!
Toska meinte am 20.04.2009 05:44 Permalink
Ja, man kann ja auch einen Trampelpfad machen anstatt Autobahn .
Würde auch besser zu einer Hauptstadt passen.
Martin meinte am 20.04.2009 07:31 Permalink
Es war eine großartige Veranstaltung, die gezeigt hat, das sich immer noch viele Menschen für Akionen begeistern lassen. Besonders beeidruckt mich auch das Engagement der Anwohner der Beermannstr. , die uns ihre Gärten gezeigt haben, die weg sollen. Dieses Biotop muss gerettet werden ebenso wie der Erholungswert des Treptower Park. Wer will sich schon mitten in den Abgasen von 60000 Autos täglich erholen.
Ich hoffe, das die Aktionen zum Stopp führen !
Nobbi meinte am 20.04.2009 08:29 Permalink
Bestimmt wollen oder haben alle diese Pedalo-Ritter auch einen Job?
Vielleicht ist dieser auch ganz bequem mit dem Fahrrad und dem ÖPNV zu erreichen?
Wie schön für sie...
Bei etwas gründlicherem Nachdenken stellt sich dann leider doch heraus, dass es in unserer Gesellschaft ohne PKW, LKW, Sonderfahrzeuge wie Polizei, Feuerwehr, Notarzt, Technisches Hilfswerk usw. usw. usw. nicht geht... (und vielleicht auch, dass diese Fahrzeuge in einer volkswirtschaftlich vertretbaren Zeit von A nach B kommen sollten? Und ohne Staus in engen Straßen, die für ein gewisses Verkehrsaufkommen nicht ausgelegt sind?)
Und irgendwann lässt sich dann die Weltanschauung dieser Pedalo-Ritter auf den Kernsatz reduzieren:
Kraftfahrzeuge sind schon wichtig fürs gemeine Volk, aber bitteschön, bringt sie woanders zum Einsatz und nicht ausgerechnet in unmittelbarer Nähe meines ritterlichen Anwesens und meiner ritterlichen Burg!
Laube meinte am 20.04.2009 09:46 Permalink
@liebe Radler, diese 3 Km Autobahn wird vielen eurer Demonstranten das Leben retten, denn die Brummis, die auf der Autobahn fahren, können keinen Radler töten. Und dafür sind doch 420 Millionen Euro nicht zu viel ? Oder ?
RG meinte am 20.04.2009 11:00 Permalink
@ Nobbi meinte am 20.04.2009 08:29
Ihnen, Laube und Toska möchte ich mal widersprechen. Ich selbst bin von der Autobahn nicht betroffen.
Also dann: Ob eine 3 Km Autobahn für 1/2 MRD (jetzige Planung)
der Weisheit letzter Schluss ist, darf man wohl bezweifeln.
Genauso stellt sich die Frage, wie so man Kleingärten und Wohnhäuser im geplanten Umfang vernichten muss.
Zu Bedenken wäre auch noch, dass der Verkehrsminister und der RBm PartyKlaus in der Sozialen PD vereint sind.
Aussteiger meinte am 20.04.2009 11:56 Permalink
Wozu Strassen oder Autobahnen in Berlin?
Berlin wird doch immer mehr von ärmeren Bevölkerungsschichten (die sich leider kein Auto leisten können und auch nicht wegziehen können), alternativen Spinnern und Öko-Chaoten bewohnt.
Menschen die einfach "nur normal Leben & Arbeiten wollen" werden doch systematisch aus dieser Stadt vertrieben und das ist schlimm.
Linke & SPD werden es schon schaffen Berlin in den Abgrund zu teiben.
Aussteiger meinte am 20.04.2009 11:59 Permalink
@ Nobbi,
"Kraftfahrzeuge sind schon wichtig fürs gemeine Volk, aber bitteschön, bringt sie woanders zum Einsatz und nicht ausgerechnet in unmittelbarer Nähe meines ritterlichen Anwesens und meiner ritterlichen Burg!"
Das Gleiche gilt für Flughäfen, Kraftwerke und vieles mehr !!!
Nobbi meinte am 20.04.2009 12:12 Permalink
@RG meinte am 20.04.2009 11:00
„Also dann: Ob eine 3 Km Autobahn für 1/2 MRD (jetzige Planung)
der Weisheit letzter Schluss ist, darf man wohl bezweifeln.“
Sie und ich haben Achtung und Ehrfurcht und vielleicht sogar Furcht vor solchen Geldsummen (1/2 MRD €), aber wir haben auch nicht täglich über den Einsatz solcher großen Beträge zu entscheiden. Bei der Abwrackprämie ist der Fall sicher anders gelagert, aber auch dort war immer wieder das Argument zu hören, dass allein durch die Mehrwertsteuer ein beachtlicher Teil des Geldes wieder an den Staat zurück geht. Dann geht es um Arbeit und Beschäftigung und Belebung der Wirtschaft: So vermute ich (genau weiß ich es nicht), dass genau dieses Weiterbauen an der Stadtautobahn auch im Sinne des Kunjunkturpaket 2 geschieht:
„Für die Modernisierung der Infrastruktur werden allein 17 bis 18 Mrd. Euro bereitgestellt. Das Geld geht in den Ausbau von Straßen und Schienen, sowie Schulen und Universitäten. Zudem soll in schnelle Breitband- Internetnetze investiert werden.“
http://www.insm.de/insm/Themen/Steuern-und-Finanzen/INSM-Dossier-Konjunkturprogramm/Das-Konjunkturprogramm-2.html
Ferner muss man bedenken, dass diese Verlängerung der Autobahn um 3 km in den Augen der Unternehmer, die Berlin als Standort in Erwägung ziehen, oder aber auch ständig prüfen, ob sich zu bleiben lohnt, die Attraktivität der Stadt beträchtlich erhöht. Das wird insbesondere dann der Fall sein, wenn, wie im letzten Autobahn-Thread angesprochen wurde, die Verlängerung der Stadtautobahn über Pankow bis an den Berliner Ring erfolgt sein wird.
„Genauso stellt sich die Frage, wie so man Kleingärten und Wohnhäuser im geplanten Umfang vernichten muss.“
Als ich fünf Jahre alt war, habe ich Rotz und Wasser geheult weil meine Familie einen Kleingarten aufgeben musste, an dessen Stelle dann eine große, moderne Kindertagesstätte gebaut wurde! Ich war damals wohl so ein richtiger kleiner Trotzkopf und Egoist. Jedenfalls wurde mir seinerzeit zu bedenken gegeben, dass im Kindergarten nun ALLE Kinder spielen können, und nicht nur ich allein! (Sie ahnen es: Das war damals noch in der DDR...)
1704 meinte am 20.04.2009 13:05 Permalink
@ Nobbi (20.04.2009 12:12)
die verlängerung der stadtautobahn wurde bereits geplant und beschlossen, da ahnte in diesem land noch niemand, daß es so etwas wie eine finanz- und wirtschaftskrise geben würde. auch ein konjunkturpaket II war am planungshimmel nicht erkennbar. aber Sie haben trotzdem in der hinsicht recht, daß nun natürlich super mit dem anliegen des konjunkturpaketes II argumentiert werden kann, auch wenn die maßnahmen an sich dadurch keineswegs an sinnhaftigkeit gewinnen...
bzgl. unternehmer - die haben seinerzeit maßgeblich einfluß darauf genommen, daß die stadtautobahn entsprechend verlängert werden soll - das war allerdings bereits im jahre 2003ff...
zu ihrem letzten absatz: Sie kennen sicher den satz "gemeinwohl geht vor eigennutz" - dazu sollte man sich natürlich immer überlegen, was "gemeinnutz" bzw. "eigennutz" wohl konkret meint. so kann es dann gut sein, daß der bau eines kindergartens überaus sinnvoll, während die verlängerung einer autobahn gemeinwohlschädigend sein kann. da gilt es halt immer, eine abwägung dahingehend zu treffen, was dem gemeinwohl am ehesten nützt, und das meint keineswegs lediglich die interessen einflußreicher kreise in der stadt!
übrigens, das argument "arbeitsplätze" schaffen, erhalten usw. ist mittlerweile schon fast so weit gediehen, daß es geradezu als eine art universalargument genutzt werden kann - stimmt immer und ist natürlich unwiderleglich richtig! meinen zumindest immer die, die es ständig als argument benutzen...
ÖHA meinte am 20.04.2009 14:35 Permalink
"achtung zynismus"
jaja, alles ist wichtiger als der wohnraum von menschen, ausser es geht um luxusvillen, und natürlich sind alle die in den häusern wohnen die für die autobahn abgerissen werden sollen jetzt ökospinner, chaoten und pedaloritter weil sie für ihre rechte kämpfen weil sie sowieso keinen job haben, alle anderen würden sich ja nie im leben zur wehr setzen, völlig undenkbar...........
"zynismus ende"
Christian meinte am 20.04.2009 15:07 Permalink
Dieser Autobahn ist eine Schweinerei!
420 Millionen Steuergelder...das Stadtschloss lässt grüßen
RG meinte am 20.04.2009 16:20 Permalink
@ Nobbi meinte am 20.04.2009 12:12
Jetzt bleibt mir hier nur noch auf das Ende der Autobahn hinzuweisen: Die Elsenbrücke!!!
Unsere Tochter arbeitet in der Lückstr. und fährt häufig mit dem Pkw, auch weil sie ihn dort tagsüber benötigt.
Die Elsenbrücke ist ja bereits heute ziemlich stark frequentiert, besser wird es dann bestimmt nicht.
Ich war zwar als Kind im Kindergarten, als eigene Erinnerung habe ich nur "Rotz und Wasser", weil ich der kleinste Zwerg bei Schneewitchen war... (Icke im Westen, ist aber grundsätzlich wurscht).)
Aussteiger meinte am 20.04.2009 17:22 Permalink
@ ÖHA,
"alle anderen würden sich ja nie im leben zur wehr setzen, völlig undenkbar..........."
Sie können sicher sein, ich kann und setze mich zur Wehr, wenn ich es für angebracht halte. Ich beschreite dafür aber den Rechtsweg und belästige dafür aber keine Mitbürger mit sinnlosen Demos.
Nobbi meinte am 20.04.2009 18:05 Permalink
@ÖHA meinte am 20.04.2009 14:35
„...natürlich sind alle die in den häusern wohnen die für die autobahn abgerissen werden sollen jetzt ökospinner, chaoten und pedaloritter weil sie für ihre rechte kämpfen ...“
Ich sehe gar kein einziges Recht (Singular), das gegenüber diesen Menschen verletzt werden würde, ganz zu schweigen von mehreren Rechten (Plural). (Plural kommt aber besser, das sieht in jedem Fall nach „mehr“ aus...)
Als Mieter einer Wohnung oder als Pächter eines Kleingartengrundstücks hat man klar definierte Rechte und auch Pflichten. Wenn aus übergeordneter Interessenlage (die ich in diesem Fall gutheiße) Häuser und Kleingärten weg müssen, dann müssen die Leute entsprechend eben dann umziehen. Das und nichts anderes ist das Recht und die Rechtslage. Anderenfalls würden die Rechte und das übergeordnete Interesse der Allgemeinheit verletzt.
In solchem Fall ist ein Umzug jedem Menschen zumutbar!
ÖHA meinte am 20.04.2009 18:06 Permalink
1.) ist eine demo niemals sinnlos wenn man auf etwas aufmerksam machen will,
2.) und zweitens ist das demonstrieren ein von "rechtswegen" zugesichertes recht um sich zur wehr zu setzen..............
3.) fühlen sich vielleicht auch der eine oder andere mitbürger von der autobahn belästigt...........
1704 meinte am 20.04.2009 18:06 Permalink
@ Aussteiger (20.04.2009 17:22)
kleiner zwischenruf: es gibt keine "sinnlosen" demos - warum kann es die in dieser demokratie nicht geben? weil jede demonstration die ausübung grundgesetzlich garantierter rechte darstellt, mithin also immer mindestens diesen einen sinnvollen zweck erfüllt. dabei spielt es keine rolle, ob jemand die einführung bunt gepunkteter tomaten einfordert oder die meinung zum ausdruck bringen möchte, daß ganzjähriges wachkoma ein erstrebenswertes lebensziel darstellt, ob jemand die umwandlung Berlins in ein naturreservat als politisches ziel in umlauf bringen möchte oder freibier für alle fordert, usw. usf. ...
Axel-D. meinte am 20.04.2009 18:26 Permalink
Alle Jahre wieder!
Nun haben wir wieder eine Sau (Autobahnprojekt) die wir durchs Dorf (Medien;blog etc.) tragen können.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass Anfang der 90-iger Jahre das Autobahnprojekt, in erweiterter Form also von der Seestraße über die Ostseestraße, am PrenzlBerg vorbei und dann abgeschwenkt in Richtung Ostkreuz, weiter über die Elsenbrücke schon einmal in der Diskussion stand.
Gegenteilige Meinungen dazu gab es kaum, weil ja die Hauptbetroffenen im Osten wohnten. Nun geht es ans Eingemachte und da ist die Empörung groß.
Toska meinte am 20.04.2009 19:02 Permalink
@RG/11:00
Was haben Sie denn gegen den Bau ? Sie schreiben doch selbst, dass Sie nicht davon betroffen sind.
Verbreitern kann man ja den Stadtring nicht, also muss verlängert werden.
Auf den Stadtring fährt man doch jetzt schon Tempo 30.
Und die, von der Radlerdemo, sind doch diejenigen , die wegen jeden Scheiss mit dem Auto zu Aldi fahren, oder an die andere Ecke von Berlin , weils da etwas billiger ist.
@Nobbi 08:29 hat da völlig Recht. Dem kann ich nur zustimmen.
tango meinte am 20.04.2009 19:46 Permalink
Totgesagte leben bekanntlich länger.
Das trifft auf das Vehikel Auto zu.
Das Auto als treibende kraft für die Wirtschaft.
Die Westtangente lässt grüßen .
Das waren noch Zeiten.
Freie fahrt für mündige Bürger. Hieß es mal.
Gibt es diesen eigentlich noch in dieser "vorgekauten" Gesellschaft?
@Öha 14:35
ich kann eigentlich keinen zynismus in deinem beitrag erkennen
eher den hauch einer gewissen resignation auf diese gesellschaft.
ÖHA meinte am 20.04.2009 19:54 Permalink
@toska
woher willst du denn wissen , wo die 1.500 pedaloritter vom wochenende einkaufen gehen ?
karla meinte am 20.04.2009 19:56 Permalink
"Und die, von der Radlerdemo, sind doch diejenigen , die wegen jeden Scheiss mit dem Auto zu Aldi fahren, oder an die andere Ecke von Berlin , weils da etwas billiger ist."
Iiiesch 'abe gar kein Auto.
Mein Freund übrigens auch nicht (Führerschein wohl, Auto aber dem Sohn, welcher in Bayern studiert abgetreten). Der wohnt auch "da unten"... und fährt mit dem Rad zu mir nach Rckd. hoch.
Nötig hätte er es nicht, jobmäßig. Aber die Verkehranbindungen in Berlin, die verleiten einfach zum "Nichtauto".
Also, was wollen Sie uns sagen, @Toaka, aus Spandau?
ÖHA meinte am 20.04.2009 20:17 Permalink
@tango
das mit der westtangente ist mir auch schon in den kopf gekommen, als ich die pläne mal verglichen habe über den verlauf der A100........
aber von resignation kann keine rede sein, ich habe da durchaus noch hoffnung was die klage gegen den autobahnring angeht ;-)
Helen meinte am 20.04.2009 20:48 Permalink
Ich hoffe, daß es zum Bau kommt. Ich stimme @ Nobbi zu.
Wohnhäuser werden auch woanders abgerissen und Kleingärten sind sicher nur gepachtet.
Alles möge sich verändern - nur meine kleine Welt möge erhalten bleiben.
Ökospinner meinte am 20.04.2009 21:07 Permalink
Hallo an alle die für den Ausbau sind:
ich bin generell auch für Infrastrukturmaßnahmen, die zur Optimierung des Verkehrs und damit weniger verstopften Straßen führen, aber ich finde es schade und traurig, dass so wenige von euch Umweltbelange in ihre Überlegungen mit einbeziehen.
Es ist doch immer das gleiche - neue Müllverbrennungsanlagen, neue AKWs, größere Flughäfen, neue Autobahnen: alles vermeintlich effiziente und arbeitsplatzschaffende Maßnahmen nur eben leider ein Raubbau an der Natur. Mir kann niemand erzählen, dass dieses Projekt dem Allgemeinwohl dient, es dient in erster Linie kurzfristigen gewinnorientieren Interessen privater Akteure, in diesem Fall am ehesten der Straßenbau- und Automobillobby, nicht aber einer Verkehrsoptimierung Deutschlands:
All die Menschen die gerne schnell und bequem mit dem Auto von A nach B fahren vergessen leider viel zu oft, dass sie sich von diesem LUXUS des Individualverkehrs in absehbarer Zukunft verabschieden müssen. Der weltweite Peak of oil - möge er nun 2010 oder erst 2020 erreicht sein - wird kommen und wir werden alle sehr hart aufschlagen, weil "die westliche Welt am Ölhahn hängt wie ein Heroinsüchtiger an der Nadel".
Um nicht ungenau zu sein: natürlich könnte es bald Technologien geben, die einen bezahlbaren Individualverkehr wieder möglich machen werden (ich selbst habe daran allerdings erhebliche Zweifel) aber nach heutigem Stand der Technik gibt es sie nicht!!! Und es ist einfach nur Irrsinn, eine Autobahn für 422mill. € zu bauen, die man in spätestens 20 Jahren nicht mehr benutzen kann, weil es schlicht keinen erschwinglichen Kraftstoff gibt!
Tut mir leid, aber im 21. Jahrhundert sollte man nicht nur an heute und morgen, sondern auch mal an übermorgen denken: Fracht gehört auf die Schiene (jaja Züge werden auch nicht mit Sonne und Liebe betankt, aber eine deutlich höhere Energieeffizienz ist unbestreitbar) und in einer Stadt wie Berlin kommt man überhall mit dem ÖPNV hin, aber das ist natürlich nicht ganz so cool wie mit dem eigenen Auto...
Soll nicht zynisch sein, aber wie gesagt man könnte manchmal das Gefühl bekommen, dass es keine Klimakatastrophe und keine Ressourcenknappheit gibt, wenn man das hier so liest, es ist eben unpopulär als Politiker die Wahrheit zu proklamieren und für sich selbst auch einzugestehen: Wie leben über unsere Verhältnisse und werden uns einschränken müssen!
[um das Klischee abzurunden: Text wurde mit Ökostrom geschrieben =)]
Nobbi meinte am 20.04.2009 22:33 Permalink
"Ökospinner meinte am 20.04.2009 21:07
Hallo an alle die für den Ausbau sind: ...
[um das Klischee abzurunden: Text wurde mit Ökostrom geschrieben =)]"
Sie bewegen sich in der Tat in Klischees, wenn Sie gleich automatisch und ungeprüft die Meinung vertreten müssen, alle die für den Ausbau sind könnten gar nicht zugleich auch Befürworter der Energiewende sein!
Ich für meinen Teil habe in einem vorigen Thread meine Meinung dazu klar und deutlich vertreten (s. Link)
Ihre Bedenken bzgl. der Umsetzung neuer Technologien kann ich gut verstehen, halte diese aber für stark pessimistisch – nicht aber für realistisch.
In Amerika versucht man derzeit bei den großen Autokonzernen die Zeichen der Zeit neu zu deuten. Auch in Deutschland übrigens tut sich etwas. Die Kurse von BMW und Mercedes sinken. Das derzeitige Kaufverhalten der Automobil-Kunden spricht zudem eine sehr deutliche Sprache:
Eine Sprache, die bei den Unternehmern bisher noch immer verstanden worden ist.
Und was sonstige Ressourcenknappheit anbelangt, so geht die Forschung mit Riesenschritten voran. Ich denke nur mal an Neuentdeckungen wie Graphen z.B.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Revolution_in_der_Mikroelektronik%3F/736326?inPopup=true
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1724150&
http://de.wikipedia.org/wiki/Andre_Geim
freerix meinte am 20.04.2009 22:42 Permalink
Anstatt durch überteuerte Autobahnbauten im Stadtbereich die Staus auf genau diesen Autobahnen zu verlängern sollte an Konzepten gearbeitet werden, den Verkehr im Stadtgebiet langfristig zu verringern. Die Stadt gehört den Menschen, die darin leben, und nicht den Autos, die sie durchqueren.
Aussteiger meinte am 20.04.2009 22:50 Permalink
@ Ökospinner,
in einem Punk muss ich Ihnen zustimmen (in einer Stadt wie Berlin kommt man überhall mit dem ÖPNV hin) aber zu welchem Preis?
Ich vergäude (ohne Not) etwas von dem, das ich nur begrenzt habe: Lebenszeit!
ÖHA meinte am 20.04.2009 23:51 Permalink
@Aussteiger meinte am 20.04.2009 22:50
und deswegen sollen alle anderen die auf der demo dabei waren oder in den entsprechenden blocks wohnen etwas mit not von dem opfern was sie auch nur begrenzt haben und in berlin nur begrenzt vorhanden ist: lebenszeit zum suchen einer neuen bezahlbaren wohnung ?
Mampe meinte am 21.04.2009 08:02 Permalink
Alle Beitraege von NOBBI
Ich kann ihnen in allen Punkten nur zustimmen, weil ich genau auch diese Ansichten vertrete!
RG meinte am 21.04.2009 08:56 Permalink
@ Helen meinte am 20.04.2009 20:48
Sie haben recht, Kleingärten sind in der Regel nur ver-(ge-)pachtet, allerdings ohne die darauf befindlichen Lauben/Häuser.
Und auch Häuser werden woanders abgerissen.
Nur wie man mit den Menschen darin umgeht macht die Sache aus.
Im Übrigen habe ich meine Gründe gegen den Autobahnbau ja dargelegt. Vielleicht wird dieser Post von mir gesendet.
ae meinte am 21.04.2009 10:22 Permalink
ich stimme 'ökospinner' voll zu.
wie man in dieser diskussion sieht, ist es für uns als gegner der autobahn wichtig, die argumente, die wir vorbringen genau auszuwählen.
der abriß von 4 häusern betrifft nur wenige. die wahre sauerei ist aber, daß mit diesem autostraßenwahn dinge geschädigt werden, die allen gehören, und das nicht nur kurzfristig, sondern vielleicht sogar endgültig.
und, ich hatte es schon geahnt, an das argument, daß wir unsere umwelt und lebensgrundlage zerstören, indem wir das autofahren mit aller gewalt propagieren und erleichtern, daran wagen sich die autobahnbefürworter nicht heran.
stattdessen zielen sie genau auf die paar kleinkarierteren gegenargumente und punkten damit. ein paar hundert bäume und 14ha neu versiegelte fläche? wen interessiert das schon noch, wenn man gezeigt hat, daß wir autobahngegner ja doch nur unsere kleingärten im kopf haben (ich bin übrigens weder mieter in der beermannstraße noch kleingärtner).
man sollte sich auch einmal anschauen, wie ausgesprochen hoch der intelligenzgrad einiger argumente für die autobahn ist:
zitat toska: "Verbreitern kann man ja den Stadtring nicht, also muss verlängert werden."
hä? super!
und dann gleich der nächste satz: "Auf den Stadtring fährt man doch jetzt schon Tempo 30."
nochmal hä? was soll uns das denn nun sagen? autobahn gut? autobahn böse?
@nobbi
zitat: "Fahrzeuge [sollen] in einer volkswirtschaftlich vertretbaren Zeit von A nach B kommen"
die bereits fertiggestellte autobahn vom ad neukölln bis nach schönefeld bringt gerade mal 10 min zeitersparnis gegenüber dem adlergestell. ich weiß es, weil ich nicht nur fahrrad, sondern manchmal auch auto fahre. (thema 'pedaloritter')
und übrigens spart sie gerade mal 10-20% verkehr in den umliegenden wohngegenden. eine akustische entlastung der anwohner würde aber erst bei mindestens 50% weniger autos eintreten.
abgesehen davon, dachte ich immer, menschen sollen von a nach b, und fahrzeuge sind dabei nur ein mittel zum zweck... aber egal.
fazit: begreift endlich, daß es nicht um ein paar kleingärten geht, sondern daß eine längere autobahn nicht weniger sondern mehr verkehr bedeutet.
(Nachzulesen in seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen, z.B. im von Volkswagen finanzierten Projektbericht „Mobilität 2020 – Perspektiven für den Verkehr von Morgen“ der Wissenschaftlervereinigung acatech (www.acatech.de))
Aussteiger meinte am 21.04.2009 10:36 Permalink
@ ÖHA,
ich habe mir mal etwas genauer angeschaut um was es sich da für Wohnhäuser handelt. Muss man dafür Miete zahlen? Ich dachte dafür bekommt man "Entschädigung".
Nobbi meinte am 21.04.2009 11:35 Permalink
@ae meinte am 21.04.2009 10:22
"die bereits fertiggestellte autobahn vom ad neukölln bis nach schönefeld bringt gerade mal 10 min zeitersparnis gegenüber dem adlergestell."
Gut und sehr sachlich von Ihnen, dass Sie meine Ansicht in dieser Form konzedieren! Nun sollte man die Zeitersparnis einmal Stück für Stück addieren, wenn man etwa von Neukölln nach Tegel, nach Wedding, nach Steglitz usw. fahren muss.
"... abgesehen davon, dachte ich immer, menschen sollen von a nach b, und fahrzeuge sind dabei nur ein mittel zum zweck... aber egal."
Ich habe viele Jahre im West-Teil gearbeitet und war dort auch bei mehreren Firmen berufstätig, für die ich mit meinem Privat-PKW unterwegs war zu Kunden, und Arbeitsmaterial, Werkzeug, Waren usw. transportieren musste. Man macht sich für gewöhnlich wohl gar keine Vorstellung davon, was in PKW's (um nur mal dabei zu bleiben) notwendigerweise so alles mitgeführt wird, was Sie nie im ÖPNV alles transportieren könnten!
Ansonsten sehe ich eine Verkehrsdichte, so wie sie ist, auch mit gemischten Gefühlen.
Was aber ein wichtiger Punkt für mich ist:
Berlin braucht Industrie, braucht produzierendes und verarbeitendes Gewerbe und dafür selbstverständlich auch die optimalen Rahmenbedingungen, um mit anderen Standorten konkurrieren zu können (ist nun einmal leider so, dass die vielen Menschen hier in dieser Stadt auch i.d.R. Arbeit haben wollen, entsprechend ihrer Qualifikationen...)
Kommentar meinte am 21.04.2009 11:40 Permalink
Ich weiss gar nicht was los ist ist, schließlich ist Autobahnbauen eine gute alte deutsche Tradition - die halten immer Jahrzehnte...!
Leider allerdings wurde das nie zum Exportschlager.... da hat wohl jemand etwas falsch gemacht.... na sowas aber auch.
Aussteiger meinte am 21.04.2009 12:18 Permalink
@ ae,
und wie hoch ist die Zeitersparnis auf dem Strassenzug
" Buschkrugallee, Rudower/Neuköllner Str." ?
Da ist das Verkehrsaufkommen um mehr als 20% gesunken
Aber das ist ja nur im "Westen", das interessiert viele Ossis nicht (siehe Volksentscheid über Tempelhof)
Mal sehn ob das veröffendlicht wird
ae meinte am 21.04.2009 12:25 Permalink
nochmal an nobbi:
zitat: "dass es in unserer Gesellschaft ohne PKW, LKW, Sonderfahrzeuge wie Polizei, Feuerwehr, Notarzt, Technisches Hilfswerk usw. usw. usw. nicht geht..."
der rettungswagen wird dann leider im stau an der elsenbrücke steckenbleiben. da nutzt es auch nichts mehr, wenn er vorher schnell die autobahn heraufgebraust ist...
ÖHA meinte am 21.04.2009 13:18 Permalink
@aussteiger
nö dafür zahlt man miete.............
@ae
naja das ist halt das ewige st.floriansprinzip................
ansonsten es ist ja richtig und unbestritten mit dem umweltargument, aber das ist es ja nicht alleine. die wohnhäuser mögen eine sache sein. die kiezumstrukturierung, zu der auch in dem fall der ganze mediaspreebereich zählt eine andere und das trifft drei bezirke wie eine panzerfaust: kreuzberg neukölln friedrichshain, und wie ich das oben und nicht nur ich schon erwähnt habe, erinnert das eher an eine westtangente 2.0.............
man solte sich als gegner der sache nicht auseinanderflettern mit den argumenten, sondern alle argumente zusammentragen, sonst kommt das eher rüber wie ne alte karrikatur von anno dazumal ein hippi und ein autonomer auf einem boot auf weiter see: der eine schreit ich will mietverträge und der andere schreit ich will revolution und das boot zerbricht........
ÖHA meinte am 21.04.2009 13:20 Permalink
@aussteiger
genausowenig wie die wessis der palast der republik interessiert hat.............
Nobbi meinte am 21.04.2009 15:49 Permalink
@ae meinte am 21.04.2009 12:25
"der rettungswagen wird dann leider im stau an der elsenbrücke steckenbleiben. "
"Die Elsenbrücke in Berlin ist die einzige Straßenbrücke, die die beiden ehemaligen Bezirke Friedrichshain und Treptow miteinander verbindet." Quelle: Google Maps
In der Tat muss man auf der Google Map ellenlang scrollen, bis man spreeabwärts irgendwann mal zur nächsten Brücke kommt (von Tunnel ganz zu schweigen). Auf Natur und Grünflächen wird also jede Menge Rücksicht genommen. Immer aber geht für manche Kreise alles nicht. Ein Tunnel vor oder hinter der Elsenbrücke vielleicht? – Zeter! Mordio!
Für jede Richtung ließe sich auf der Elsenbrücke (wenn man schon mal am Bauen ist) eine zusätzliche Fahrspur einrichten und gleichzeitig Fußgänger und Radfahrer auf leichte, moderne, kleine Brücken (oder auch zwei) seitlich daneben positionieren. Wenn man denn nur wollte und nicht gegen alles ist.
Nobbi meinte am 21.04.2009 16:04 Permalink
ÖHA meinte am 21.04.2009 13:18
"naja das ist halt das ewige st.floriansprinzip................"
Angesichts der vorher vertretenen Positionen halte ich das für eine 180°-Verdrehung.
"kiezumstrukturierung, zu der auch in dem fall der ganze mediaspreebereich zählt eine andere und das trifft drei bezirke wie eine panzerfaust: kreuzberg neukölln friedrichshain,"
(Hervorhebung Nobbi) Liest die @Redaktion Öha eigentlich noch durch, oder will man doch eher nur noch seine Ruhe haben?
Nobbi meinte am 21.04.2009 16:43 Permalink
ÖHA meinte am 21.04.2009 13:18
„mediaspree ... trifft drei bezirke wie eine panzerfaust: kreuzberg neukölln friedrichshain, ...“
Wie bekannt sein dürfte:
„In den letzten Kriegsmonaten wurden Millionen dieser Waffen hergestellt und an Soldaten sowie an den Volkssturm ausgegeben.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Panzerfaust#Geschichte
Es ist ebenso bekannt, dass z.Zt. in der „Diskussion“ alle Register gezogen werden.
TAZ: “Welche Botschaft soll denn bitte mit dem Anzünden von Autos transportiert werden?“
Jonas Schiesser von der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (Arab):
„... Die Klassenzugehörigkeit anhand eines Autos einzuschätzen sehe ich aber eher kritisch. Anders ist es bei gezielten Angriffen auf Fahrzeuge der Bundeswehr, von DHL oder der Deutschen Bank. Auf diese Konzerne politischen Druck aufzubauen hat seine Legitimität. ...“
Aus dem Interview:
"Diese bürgerliche Gewaltdiskussion langweilt nur"
http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ba&dig=2009%2F04%2F21%2Fa0166&cHash=74e6483e7c
Toska meinte am 21.04.2009 17:26 Permalink
@karla 20.04.09/19:56
Mensch, Dein Freund muss aber durchtrainierte Waden haben. Von da 'unten'.. bis nach Reinickendorf ist ja ganz schön.
Die Verkehrsanbindungen sind ja in Berlin auch gut, haste völlig Recht.
Aber hast Du Lust , nach 22 Uhr mit der BVG zu fahren. Ich nicht so sehr, oder zu radeln.
Und nun sei doch mal ehrlich, der Stadtring muss doch verlängert werden und ob wir hier uns aufregen oder nicht, vom Senat ist das schon längt in Sack und Tüten und wird gemacht.
Das kann man nun drehen und wenden, der Stadtring enspricht nicht dem, was man unter Weltstadt versteht.
Übrigens kannste weiter Du zu mir sagen :-)
ÖHA meinte am 21.04.2009 18:15 Permalink
@nobbi
mitnichten ist das ein völliges verdrehen der tatsachen und vor allem habe ich nichts von autoanzünden geschrieben. es ging mit der panzerfaust dabei einfach nur um eine bildhafte darstellung für eine situation, b.z.w. das es eben um mehr geht als nur die drei wohnhäuser...............
und was ich mit dem st.floriansprinzip meinte, bezieht sich darauf, das @ae meinte an welche argumente sich die befürworter nicht ranwagen und überlesen als gäbe es sie nicht und sich deswegen auf die anderen argumente stürzen, nicht mehr und nicht weniger................ wie ist das mit dem protest gegen die windräder die da grad neu gebaut werden ? auch alles chaoten ??
so ich hoffe ich konnte klären..............
ÖHA meinte am 21.04.2009 18:15 Permalink
@nobbi
ersetz halt panzerfaust mit dampfwalze..........
Hernando Velasquez meinte am 21.04.2009 18:38 Permalink
@Nobbi 16:04 und 16:34
Du hast recht.
Es ist schon erstaunlich, was aus einer bestimmten Ecke so alles durchgeht.
Öha regt sich auf der einen Seite künstlich über Bagatellen auf (z.B. bestimmte Jacken und Hosen) und benutzt hier auf der anderen Seite gewaltverherrlichende Floskeln, dass sich einem die Haare sträuben.
Ich hoffe, dass die Polizei diese "Panzerfauststimmung" im Auge behält.
Warum legen die sich nicht mal eine Nacht lang in Zivil auf die Lauer und nehmen die Brandstifter und Sachbeschädiger auf frischer Tat fest?
Oder will man warten, bis es nur noch mit Wasser- und Flammenwerfern geht?
Selbst so eine harmlose Fahrraddemo muss den Linksradikalen herhalten um sich etwas die Langeweile zu vertreiben.
ÖHA meinte am 21.04.2009 20:06 Permalink
also wo ist denn bitte sehr die gewaltverherrlichung? mir sträuben sich die haare wie sich versucht wird um die inhalte von aussagen drumrumzuwinden versucht wird, weil man etwas etwas verblümt und bildhaft schildert, und vor allem wie schnell gerne vergessen wird, das ich mich schon oft genug gegen gewalt ausgesprochen habe..........., vor allem wenn ich so lese wie hier schon ganz anderes losgelassen wurde hier im blog und auch durchging........
und speziell an @HV
das mit den klamotten hatten wir andersrum aber auch schon, also lasst uns mal wieder zum kern der diskussion zurückkommen, sonst können wir es gleich bleiben lassen.............
und um alle missverständnisse auszuräumen übrigens noch einmal zur klärung: das mit den klamotten und mit dem autoanzünden kam jetzt nicht von mir.............
alejandro meinte am 22.04.2009 17:29 Permalink
An die Befürworter der A100,
es geht hier nicht nur um einige Millionen mehr oder weniger, oder die Verteidigung egoistischer Interessen. Es sind Grundsatzfragen, die geklärt werden müssen: Wie wollen wir überhaupt leben?
Das Auto an sich bedeutet für viele Bürger Unabhängigkeit, Arbeitsplatz und bei Vielen ist es unverzichtbar. Doch das Auto bringt auch eine ganze Reihe von Nachteilen, die die gesamte Bevölkerung eines Landes trägt: Luftverschmutzung, ständiger Lärm, Verkehrstote, Platzmangel, Ölkriege...
Schauen Sie bitte den Zustand diese Welt: Wie wissen nicht mehr, was wir essen, Kriege werden im Namen der Freiheit geführt, die Bürgerrechte werden eingeschränkt, die Kinder drehen durch und dazu noch die Erderwärmung, die immer mehr Fragen aufwirft. Und Sie möchten noch eine Autobahn mit mehr Lärm, mit mehr Abgasse?Es ist höchste Zeit umzudenken und dabei dürfen wir keine Manipulation mehr dulden.
(Haben Sie sich gefragt wie viele m² die Autos nur in Deutschland in Anspruch nehmen?)
Ich wohne in Friedrichshain und wenn ich mir täglich (!) 60.000 zusätzliche Autos vorstelle dann kann ich gleich die Koffer packen: Stau in der Grünbergerstr, Stau in der Schlessischestr, im Treptower Park würde man keine Ruhe mehr finden und die Anwohner der Beermannstr. müssten irgenwohin. Aber nicht nur die Bewohner von drei Bezirken wären betroffen, auch die Besucher, auch der Kommerz, z.B. die zahlreiche Cafés und Clubs, die Berlin weltweit so attraktiv machen.
Ganz klar gehöre ich zu den Real-Optimisten: Es ist möglich eine Stadt nach den eigenen Bedürfnisse zu gestalten und dies ist jetzt eine Gelegenheit, die wir als Berliner nicht verpassen sollten. Berlin könnte (und ich sage es als Ausländer) weltweit Vorbild im Umweltschutz sein. Wir müssen es nur wollen. Wenn die Hauptstadt Deutschlands kapituliert, was bleibt für den Rest der Welt? Eine umweltfreundliche Zukunft schliesst eine gesunde Wirtschaft nicht aus, mehr noch, es ist in dieser ungewisse Welt die beste Aussicht, die ich mir vorstellen kann.
Liebe Autofahrer, Sie werden nicht enteignet doch fragen Sie sich bevor Sie in Ihren Tempel einsteigen, ob das Fahrrad auch eine Möglichkeit ist. Denken Sie, dass Sie auch saubere Luft brauchen, Sie möchten auch ruhig schlaffen und Ihre Kinder sollen nicht überfahren werden.
Ich gehe noch weiter:
- Tempo 10 in engen Strassen, Wohngebiete oder mit Kopfsteinpflaster und Ausbreitung der Verkehrsberuhigte Zonen (weniger CO², weniger Lärm, weniger Unfälle).
- Abwrackpremie für Fahrräder
- Freiwilliger Autofreier Sonntag mit kostenloser BVG (finanziert von den fahrenden Autos und von den Millionen der A100)
- Besteurung auf Flugverkehr: Das Geld kommt in die öffentlcihen Verkehrsmittel.
Auch ich war bei der Demo und es hat mir Mut gemacht. Wir werden alles Mögliche tun, um die Autobahn zu verhindern. Wir brauchen neue Lösungen und eine neue, zeitgemässe Mentalität.
A100 STOPPEN! ! !
karla meinte am 22.04.2009 18:48 Permalink
@Toska
"Aber hast Du Lust , nach 22 Uhr mit der BVG zu fahren. Ich nicht so sehr, oder zu radeln. "
Tja, ich fahre BVG oder radle. Ob du dazu Lust hast oder nicht.
Vielleicht solltest du es einfach mal versuchen?
Berlin hat wirklich reichlich Anbindungen, für den Individualverkehr sowie auch für den Privatverkehr.
Nobbi meinte am 22.04.2009 19:39 Permalink
@alejandro meinte am 22.04.2009 17:29
Ist ja alles sehr interessant, was Sie vortragen, nur habe ich – während Sie Ihre Argumente hier so schön abspulen – meine Pro-Argumente bereits vorgetragen gehabt, und habe keine Lust mich hier ständig nur zu wiederholen.
Aber aktuell mal etwas von der anderen Seite unseres globalen Dorfes:
Habe gerade Neuigkeiten im Zusammenhang mit der „Shanghai Auto Show 2009“ zur Kenntnis nehmen dürfen.
102.000 Autos verkaufte VW im März 2009 in China. Und Porsche schreibt (während bei uns im Inland nur noch sehr wenig Absatz verbucht wird) in China glänzende Zahlen und die Preise liegen dabei auch noch sogar doppelt so hoch, wie bei uns!!
Der Markt gibt das her.
China der Zukunftsmarkt für die deutsche Autoindustrie?
Na warum denn nicht! Lassen wir die Produktion doch auch gleich abwandern!
Gegen China wird keine Fahrraddemo veranstaltet wg. „Auto-Terror“. CO2 kennt aber bekanntlich keine Grenzen. Ach ja, ich vergaß ... dagegen demonstrieren wir nicht, weil wir dem kommunistischen System dort ja vielleicht auch möglichst wenig Schwierigkeiten machen wollen (stille Hoffnung auf „ex oriente lux“?) – Unserem System hier will man hingegen Schwierigkeiten machen, wo man nur kann!
Deshalb kann ich über die Demo von einer Handvoll Mietern und Kleingärtnern und solchen, die aus dem Treptower Park einen „heiligen Hain“ machen wollen (in Anlehnung an Ihre Bezeichnung Auto = Tempel) doch nur müde lächeln.
Noch einmal:
Ich bin dafür, mit äußersten Anstrengungen vom Ölverbrauch wegzukommen und Alternativenergieträger zu erproben, und auch solche Autos dann schleunigst in Serie zu fertigen. Nur kann und will ich Menschen nicht richtig ernst nehmen, die meinen, wir könnten KFZ im nennenswerten Umfang durch Bahn, Binnenschifffahrt, ÖPNV und Fahrräder ersetzen. Wer mit solchen unrealistischen Vorderungen daherkommt, setzt sich mir dem Verdacht aus, Systemgegner im weitesten Sinne zu sein.
alejandro meinte am 22.04.2009 21:01 Permalink
An NOBBI
Ja, Sie verstehen mich (fast) richtig. Ich bin zwar kein Systemgegner im Sinne, dass ich die gesamte Infrastruktur in Frage stelle aber doch die Ausführung und die Prioritäten des Systems denn es geht auch anders und diese Frage ist wohl realistisch und man wird sie wohl stellen dürfen, oder?
Wie gesagt, man kann nicht von einem Autoland wie Deutschland verlangen, dass wir alle auf einmal auf Fahrradfahren umstellen. Es geht mehr darum, dass wir effizienter mit Mobilität und Resourssen umgehen (Ist Ihnen nicht aufgefallen wie viele Fahrer im Berufsverkehr alleine sitzen? Und nicht alle müssen nach Bernau oder Potsdam fahren). Berlin ist in diesem Sinne gegenüber viele Städte der Welt weit voraus: In den USA z.B. muss man zu Hause bleiben wenn man kein Auto hat, in südamerikanischen Städte wie Sao Paulo, Santiago oder B.Aires kann man kaum atmen und die Augen brennen sofort. Es geht immer schlechter aber es geht auch besser.
Es wäre realistisch den Flugverkehr zu besteuern damit die Leute mit der Bahn fahren. "Ich flieg nach Düsseldorf fürs Wochenende", schon mal gehört?
Sie erwähnen China: Das ist wirklich besorgniserregend. 1 Milliarde Menschen und alle wollen Autofahren. Wie soll das gehen? Bereits jetzt ist die Verschmutzung unerträglich und darunter leiden nicht nur die Chinesen, sondern auch der ganze Planet. Und die Deutschen machen mit. Es wäre sinnvoller, dass Deutschland sich auf den Export von grünen Technologien konzentriert.
Sie sehen, es geht uns allen an aber bevor ich mich in der chinesische Tagespolitik weiter einmische, kann ich doch einen Beitrag leisten in meinem Bezirk. Global denken, lokal handeln. Es klingt wie ein Cliché aber es ist ein guter Ansatz.
Alles Gute!
Aussteiger meinte am 23.04.2009 05:38 Permalink
@ alejandro,
zwei Punkte ihn Ihrem Beitrag haben mir besonders gefallen und die lassen sich sehr gut zusammen fassen.
"Es wäre realistisch den Flugverkehr zu besteuern damit die Leute mit der Bahn fahren. "Ich flieg nach Düsseldorf fürs Wochenende", schon mal gehört?" und "Ist Ihnen nicht aufgefallen wie viele Fahrer im Berufsverkehr alleine sitzen?"
Uns ist die Bahn zu teuer und ausserdem nutze ich auch am Zielort gerne mein Auto.
Deswegen nutzen wir seit über 30 Jahren die Mitfahrzentralen (gibt es fast überall in Europa). So können beide Seiten die Reisekosten sehr gering halten und was auch schön ist, man lernt sehr interessante, nette Menschen kennen.
ÖHA meinte am 23.04.2009 21:45 Permalink
@Nobbi meinte am 22.04.2009 19:39
nein wir können den den KFZ-verkehr nicht durch öffentlichen nahverkehr komplett ersetzen da hast du recht, aber wir können ihn soweit verringern, das wir dafür keine neuen autobahnen brauchen und es reicht die alten in schuss zu halten.............
ÖHA meinte am 23.04.2009 22:27 Permalink
@Nobbi meinte am 22.04.2009 19:39
aprpos china, schon vergessen was da letztes jahr zur olympiade alles demonstriert worden ist ? und das nicht nur von systemverweigerern.............
ich frage mich sowieso wo du und manch anderer immer hernimmt: demonstrant=systemverweigerer........
Nobbi meinte am 24.04.2009 09:00 Permalink
@ÖHA meinte am 23.04.2009 21:45
"nein wir können den den KFZ-verkehr nicht durch öffentlichen nahverkehr komplett ersetzen da hast du recht, aber wir können ihn soweit verringern, das wir dafür keine neuen autobahnen brauchen und es reicht die alten in schuss zu halten............."
Hier vermischst Du zwei Dinge, die man m.M.n. unter gar keinen Umständen vermischen darf:
• Einmal das "wir", der sich als erklärter Volkswillen im Rahmen der Möglichkeiten manifestiert.
• Dann das "wir", das sich aus ich, du, er, sie, es usw. zusammenstzt.
Das zweite Wir kann im Rahmen geltender Gesetze machen was es möchte, und dafür, dass das auch so bleibt – mit Liberalität und Freiheit des Willens usw. – werde ich mich jederzeit aktiv einsetzen!
@ÖHA meinte am 23.04.2009 22:27
"aprpos china, schon vergessen was da letztes jahr zur olympiade alles demonstriert worden ist ? und das nicht nur von systemverweigerern............."
Medientamtam, der nichts anderes möchte als an anderem Medientamtam anzudocken, bleibt bei mir hoffentlich auch künftig unterhalb der Wahrnehmungsgrenze.
Ich habe selber genug Anliegen, die nicht wahrgenommen werden, das kannst Du mir glauben...
"ich frage mich sowieso wo du und manch anderer immer hernimmt: demonstrant=systemverweigerer........ "
Im Falle von @alejandro (22.04.2009 21:01) hat mich mein Ahnung ja wohl nicht ganz getrogen. Immerhin ein ganz netter "Systemverweigerer" habe ich den Eindruck, was ja auch meine These bestätigt, dass man nicht in allen Lebenslagen einem Schwarz-Weiß-Denken verhaftet sein sollte, sondern den Geist auch immer anderem zugänglich halten sollte...
1704 meinte am 24.04.2009 12:32 Permalink
vielleicht ist ja noch nicht so weit ins bewußtsein gedrungen, daß jeder mensch "systemgegner im weitesten sinne" ist, andernfalls könnte man sich gar nicht so recht erklären, was erziehung eigentlich bewirken soll, man muß ja nicht so weit gehen zu meinen, erziehung sei einübung in die klassengesellschaft, aber daß kinder erst einmal ein egozentrisches weltbild leben und z.t. sehr mühevoll lernen müssen, daß es soziale regeln gibt, die es nicht nur zu beachten gilt, sondern die sich auch gegen die eigenen egoistischen interessen richten, sollte man schon in seine überlegungen mit einbeziehen. auf der anderen seite stellt sich die frage, wenn jemand so leicht als "systemgegner im weitesten sinne" desavouiert werden kann, wie man sich das mit den utopien wohl vorzustellen hat - immer gleich verbunden mit einer verordneten vorstellungsgrenze, weil sonst ja das system in frage gestellt sein könnte? so wie das automobil eine grundlegende umwälzung gesellschaftlicher art darstellt, werden andere möglichkeiten genauso umwälzend sein und auch das automobil wieder zum verschwinden bringen.
natürlich sind verkehrssysteme vorstellbar, in denen automobile gar nicht mehr vorkommen, ob sie dann die besseren sind, kann ja diskutiert werden, manchmal geht auch probieren vor studieren. wenn aber ständig auf der grundlage gedacht wird, daß das, was ist, keinem grundlegenden wandel unterzogen werden darf, dann verordnet man der gesellschaft geistigen stillstand. und bekanntlich, das weiß man seit Konfuzius, bedeutet geistiger stillstand tod!
zum anderen ist es eine merkwürdige diskussionshaltung, die einfordert, daß jemand erst einmal des anderen essentielle überzeugungen teilen muß, bevor er darauf hoffen darf, als gesprächspartner ernst genommen zu werden...
wenn man sich einmal ansieht, welches potential noch zur automobilisierung von gesellschaften vorhanden ist, dann erahnt man vielleicht auch die chance in der zukunft, mit alternativen verkehrssystemen die nase vorn zu haben - man könnte also durchaus die frage stellen, ob es nicht wesentlich sinnvoller ist, 420 mio euro in die entwicklung neuer verkehrssysteme zu stecken anstatt damit 3 km autobahn zu bauen...
Nobbi meinte am 24.04.2009 15:41 Permalink
@1704 / 24.04.2009 12:32
Da sich dieser Beitrag doch wohl doch nicht an mich richtet, aber ausschließlich auf mir getroffenen Aussagen aufbaut, habe ich nur sehr wenig Lust mich damit auseinander zu setzen.
Ich weiß nicht, welchen Teil der Wirklichkeit Sie denn immer so für sich herausfiltern. Meinerseits bin ich sehr wohl darüber informiert, dass an den Universitäten, – wie auch bei den Autoherstellern selbst –, Fahrzeugkomponenten für die nächsten Fahrzeuggenerationen erprobt, entwickelt und sogar bereits in Serie verbaut werden, die über mehrere Stufen in Richtung "fahrerloses Auto" gehen. Unfälle, – verursacht durch menschliches Fehlverhalten/Versagen – werden zunehmend der Vergangenheit angehören. Auch Menschen, die auf verschiedene Art gehandicapt bzw. behindert sind, werden künftig am Straßenverkehr teilnehmen können usw.
Natürlich verteidige ich ein System, innerhalb dessen dieses Geld dafür ausgegeben und investiert wird, und das ein Interesse daran hat, dass irgendwelche Systemgegner und dogmatische Links-Ideologen nicht alles in den Schmutz treten und zerstören ("...natürlich sind verkehrssysteme vorstellbar, in denen automobile gar nicht mehr vorkommen..."), um sich und ihre geistige Überlegenheit dann selbst "feiern" zu können.
In diesem Sinne und zu diesem Behuf kann ich echte Gegner dieses Systems und seiner Möglichkeiten eben nicht ernst nehmen.
Sie sind für mich uninformiert und ideologisch vereinnahmt.
Wenn Sie meinen, ich desavouiere allein schon dadurch jemanden, dann diskutieren Sie hier besser mit jemand anderem oder setzen Ihre, nicht so konkret jemand ansprechenden RANDNOTIZEN zu meinen Postings weiter fort.
"... man muß ja nicht so weit gehen zu meinen, erziehung sei einübung in die klassengesellschaft, ... "
Ach? Gibt es sie denn immer noch, die Klassengesellschaft? Habe ich da in der Schule nicht richtig aufgepasst? Die Zeitung nicht richtig gelesen? Habe ich bisher mit den falschen Freunden verkehrt? ... Was habe ich nur falsch gemacht, dass ich die Klassengesellschaft, – von der Sie sprechen – gar nicht (mehr) sehen kann?
1704 meinte am 24.04.2009 18:34 Permalink
@ Nobbi (24.04.2009 15:41)
ich habe mich nicht direkt an Sie gewandt, weil ich mit meinem beitrag keineswegs nur Sie ansprechen wollte, sondern auch all jene, die Ihnen nicht widersprochen haben. es geht auch nicht um Ihre einstellung zum thema an sich, sondern um den letzten absatz Ihres postings, und dort besonders: "... Nur kann und will ich Menschen nicht richtig ernst nehmen, die meinen, wir könnten KFZ im nennenswerten Umfang durch Bahn, Binnenschifffahrt, ÖPNV und Fahrräder ersetzen. Wer mit solchen unrealistischen Vorderungen daherkommt, setzt sich mir dem Verdacht aus, Systemgegner im weitesten Sinne zu sein." (Nobbi, 22.04.2009)
und wie Sie unschwer meinem kommentar entnehmen können, ging es mir ganz besonders um "systemgegner im weitesten sinne"...
eine kleine bemerkung sei mir gestattet, schon deshalb, weil Sie mir vorwefen, ein systemgegner und dogmatischer links-ideologe zu sein: ich habe noch nie jemanden getroffen, der so wie Sie gegen seine ureigensten interessen und seine eigene lebenswirklichkeit argumentiert und von der richtigkeit seiner argumente auch noch überzeugt ist - das sehe ich als erstaunliche und bemerkenswerte leistung an.
Nobbi meinte am 24.04.2009 19:11 Permalink
@1704 meinte am 24.04.2009 18:34
"ich habe noch nie jemanden getroffen, der so wie Sie gegen seine ureigensten interessen und seine eigene lebenswirklichkeit argumentiert und von der richtigkeit seiner argumente auch noch überzeugt ist"
Ochh ... das können Sie so pauschal aber nun auch nicht sagen!
Ich tue meinen Mund – was meine vitalen Interessen betrifft – doch genug auf. Dennoch versuche ich (ich versuche), mich innerhalb berechtigter(?) Forderungen zu bescheiden.
Aber lassen Sie uns an dieser Stelle die Erörterungen mal auf sich beruhen.
Hernando Velasquez meinte am 24.04.2009 20:02 Permalink
@1704 meinte am 24.04.2009 18:34
"...ich habe noch nie jemanden getroffen, der so wie Sie gegen seine ureigensten interessen..."
Könnten Sie uns stattdessen vielleicht mal ein paar Handlungsanweisungen dafür geben, wie man durch Klassenkämpfe a la 1704 seine Interessen wirkungsvoller vertreten kann?
Hernando Velasquez meinte am 24.04.2009 20:06 Permalink
@1704 meinte am 24.04.2009 18:34
"...ich habe noch nie jemanden getroffen, der so wie Sie gegen seine ureigensten interessen..."
Könnten Sie uns stattdessen vielleicht mal ein paar Handlungsanweisungen dafür geben, wie man durch Klassenkämpfe a la 1704 seine Interessen wirkungsvoller vertreten kann?
1704 meinte am 24.04.2009 23:25 Permalink
bzgl. posting von @ Hernando Velasquez meinte am 24.04.2009 20:02 bzw. 20:06 finde ich, daß 1 mal reicht...
(ich mache mir auch keine gedanken darüber, wie das denn passieren konnte)
Hernando Velasquez meinte am 25.04.2009 09:01 Permalink
@1704 meinte am 24.04.2009 23:25
Keine Antwort?
Habe ich Sie verärgert?
Das täte mir leid.
(ich mache mir gedanken darüber, wie das denn passieren konnte)
1704 meinte am 25.04.2009 12:57 Permalink
@ Hernando Velasquez (25.04.2009 09:01)
gehen Sie einfach davon aus, daß 1704 Ihnen geantwortet hat, aber wie Sie sehen, sehen Sie es nicht, stattdessen sehen Sie lediglich den letzten beitrag von 1704, der sich schon gar nicht mehr an Sie richtet...
aber, falls es Ihnen wirklich wichtig ist: verärgert haben Sie mich nicht, eher amüsiert, und als 2ter aufguß war es nicht einmal originell - bzgl. meiner bemerkung in klammern: 1704 wird recht häufig "gezwungen", postings wieder und wieder zu senden, manchmal mit gar keinem sichtbaren erfolg, da nimmt es dann schon ein wenig wunder, wenn in einem moderierten thread doppelpostings möglich sind - denken Sie einmal drüber nach...
Helen meinte am 25.04.2009 18:51 Permalink
@ 1704
Ich nehme an, den Zwang zu postings immer und immer wieder haben Sie sich selbst auferlegt. Manchmal könnte man auch mal verzichten.
1704 meinte am 26.04.2009 09:45 Permalink
@ Helen (25.04.2009 18:51)
der mensch ist ein willensbegabtes lebewesen, so auch 1704, aber Sie haben 1704 etwas mißverstanden, denke ich...
schönen sonntag!
Helen meinte am 26.04.2009 19:08 Permalink
@ 1704
Sie irren, ich habe Sie nicht mißverstanden.