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Moderlieschen-Posse im Wasserwerk

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Ein Dutzend Moderlieschen, das sind kleine Fische, sichern das Berliner Trinkwasser für 3,4 Millionen Menschen: Solange sie im Aquarium im Wasserwerk fidel und ruhig hin und her schwimmen ist alles in Ordnung. Aber wenn ein Giftstoff ins Trinkwasser gelangen würde, wären sie die ersten, die das spüren und hektisch nach oben schwimmen. Dann wird Alarm ausgelöst. Eigentlich eine prima Sache. Doch das Berliner Amt für Gesundheit und Soziales hat Wind davon bekommen und entschieden: Das ist ein Tierversuch. Das muss aufhören. Die Moderlieschen sollen abgelöst werden. So schnell wie möglich. Augenblicklih experimentieren die Wasserwerke mit Leuchtbakterien, die ähnliches können. Aber das dauert. Im Wasserwerk mussten derweil extra Tierpfleger ausgebildet werden, um sich um die Detektiv-Fische zu kümmern. Klingt absurd. Was meinen Sie?

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