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Lange Wege zum Hauptbahnhof

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Auch über drei Jahre nach der Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs ist die Vernetzung in die Stadt nicht optimal. Seit 2006 hat sich für viele Berliner die Anbindung an den Fernverkehr der deutschen Bahn verschlechtert. Um ihren Zug zu erreichen, brauchen heute rund 65 Prozent der Bahnkunden mehr Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der London School of Economics and Political Science des Stadtökonomen Gabriel M. Ahlfeldt.

Besonders benachteiligt sind der Südwesten, das klassisches Einzugsgebiet des Zoologischen Gartens und der Ostteil der Stadt. Die Anbindung der daran angegrenzten Gebiete hat sich nur leicht verschlechtert. Dagegen haben der Norden und Nordwesten und das Gebiet um den Bahnhof Südkreuz leicht profitiert, am deutlichsten hat sich die Fernbahnanbindung nördlich des Hauptbahnhofs und westlich von Spandau verbessert.  

Zudem sollen neuen innerstädtischen Verbindungen die Wege wieder kürzer machen. Doch bis die Straßenbahn aus dem Osten, die S-Bahn 21 (Verbindung mit dem Ring) oder die U5 vollständig fertiggestellt sind,  werden die Unterschiede in der Stadt bleiben. 

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