28.10.2010 17:06 | von Redaktion | 33 Kommentare
Längere Laufzeiten für AKW beschlossen
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Allgemeines
Heute hat der Bundestag hat mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition die Verlängerung der Atomlaufzeiten beschlossen. Im Schnitt bleiben alle 17 Reaktoren hierzulande zwölf weitere Jahre am Netz. Der letzte würde erst in dreißig Jahren abgeschaltet werden. Die Opposition will noch versuchen, das Gesetz mit einer Verfassungsklage zu stoppen.
Die frühen Proteste rund um den Bundestag haben also nicht gewirkt. Dabei bereiten schon im Morgengrauen die Ersten ein Massen-Frühstück inklusive Atom-Protest vor. Zur selben Zeit entrollen Greenpeace-Kletterer an der CDU-Zentrale ein Plakat gegen die Lobby-Politik der Regierungspartei. Darauf prostet Angela Merkel dem Vorstandschef des Energiekonzerns RWE zu. Ab acht Uhr gibt es bei den Demonstranten Kaffee, Kuchen und aufessbare Atomkraftwerke. So gut gestärkt bilden die rund 2.000 Menschen um neun eine Kette vor dem Reichstagsgebäude.
Danach zieht ein Teil der Demonstranten zieht weiter zum Brandenburger Tor. Auf dem Pariser Platz gibt es Public Viewing - kein Fußball, sondern Politik - die Live-Übertragung der Debatte aus dem Bundestag über die Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke. Trotz aller Aktionen beschließt der Bundestag die längeren Laufzeiten für die AKW. Der Protest geht also weiter.


"Längere Laufzeiten für AKW beschlossen"
Wie hat es unser „Sonnenkönig“ und baldiger Ex-Bürgermeister so schön gesagt:
Und, das ist auch gut so!
Gesendet von Aussteiger am 28.10.2010 20:00 #
m.M.n. ist eine Verlängerung der AKW - Laufzeiten unumgänglich, wenn wir uns von Energieträger aus dem Ausland unabhängig machen wollen.
Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, daß D die höchsten Energiekosten Europas hat.
Wir sollten mal darüber nachdenken, warum Holländer, Engländer, Schweden, Finnen und Schweizer auf Kerntechnik bauen ?!?!
Das ist wie auf der Autobahn: wer alle für entgegenkommende Falschfahrer hält, ist selber der Einzige. Das trifft auf D auf jeden Fall momentan zu.
Gesendet von Toska am 29.10.2010 09:42 #
Ob das letzte AKW nun 2021(SPD/Grüne) oder später(Schw./gelb) vom Netz genommen wird, es bleibt der Rest ewig auf dieser Welt.
Gesendet von rg am 29.10.2010 13:14 #
rg meinte am 29.10.2010 13:14
Das ist schon seit Jahrzehnten so und wird auch in Jahrzehnten so sein, spielt aber für die Befürworter dieser Technologie keine Rolle, da Atommüll sicher nicht in der Deutschen Oper oder unter dem Alexanderplatz verbuddelt wird, sondern jwd. Von daher kann man natürlich auch sehr entspannt über das Thema reden. Es steht auch kein AKW in Berlin herum (der Forschungs- und der Unterrichtsreaktor stellen hier kein wirklich ernstzunehmendes Problem dar und in diesem Sinne auch keine "richtigen" AKWs), die AKWs in Greifswald und Rheinsberg wurden bereits 1990 abgeschaltet, allerdings wäre das in Greifswald den damaligen Betreibern 1975 beinahe um die Ohren geflogen. Solche Beinahe-Situationen hat es in westdeutschen AKWs auch gegeben, aber da im Nachgang nicht ganze Landstriche radioaktiv verseucht worden sind und nichts den Betreibern um die Ohren flog, tun viele so, als wäre das Betriebsrisiko kalkulierbar. Das stimmt nur leider nicht. Aus der Erfahrung, dass bislang immer alles gut gegangen ist, kann man nicht schließen, dass das auch in Zukunft immer so sein wird. Die deutschen AKWs nähern sich fast alle der einmal von den Erbauern kalkulierten betriebssicheren Laufzeiten. Jedes Jahr darüber hinaus bedeutet entweder die Erfordernis von Nachrüstung und Austausch von Bauteilen, die durch den Gebrauch einen hohen Verschleiß zeigen, und ein zunehmendes Risiko ernstzunehmender Zwischenfälle. Gerade aber beim Punkt die Betriebssicherheit betreffenden Nachrüstung ist der neu ausgehandelte Atomkompromiss sehr generös und entlässt die Betreiber aus dieser verpflichtenden Notwendigkeit. Gleichzeitig wurden dabei sogar Sicherheitsanforderungen, wie sie davor vertraglich ausgehandelt worden waren, weiter zurückgeschraubt. Ich werde es wahrscheinlich nie begreifen wie man tickende Zeitbomben befürworten kann, und auch der Atommüll ist nichts anderes als eine tickende Zeitbombe. Wenn diese irgendwo weit weg ticken, dann kann man hier natürlich ganz beruhigt Licht anknipsen.
Es ist auch nicht richtig, dass Atomstrom billiger ist. Ich wundere mich hierbei auch über die Logik einer Vorrednerin hier, die mit höchsten Energiekosten in Europa argumentiert, sicher wohlwissend, dass seit Jahrzehnten hier im Lande Atomstrom benutzt wird. Dann müsste der Strom heute doch ganz billig sein, und er muss es auch schon vor 10, 20, 30 Jahren gewesen sein. Stimmt nur nicht, Strom war in Deutschland schon immer teuer, und ist dann immer teurer geworden. Ganz entgegen jeder Marktlogik, da die Nachfrage nach Strom seit Jahrzehnten ständig gestiegen ist. Hohe Nachfrage verringert eigentlich den am Markt zu erzielenden Preis. Das stimmt aber nicht für den Energiemarkt in Deutschland. Die Ansicht, ohne Atomstrom ginge nicht, ist auch falsch, da der Anteil an der Gesamtmenge Strom nicht einmal 20 % beträgt. Hätte sich die Atomlobbgy politisch und wirtschaftlich in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht immer wieder durchsetzen können, hätten wir diese nicht einmal 20 % längst durch andere Formen der Energiegewinnung ersetzt und würden heute eine völlig andere Diskussion führen.
Gesendet von K. Ahrau am 29.10.2010 16:15 #
Auch wenn es der Atomlobby gelungen ist, nocheinmal eine Verlängerung der Laufzeiten herauszupressen, so bleibt es unterm Strich doch ein Erfolg des jahrzehntelangen Anti-Atom-Protests, denn die Dinger werden, jetzt halt ein paar jahre später, aber immerhin, endgültig abgeschaltet.
Der eigentliche Skandal besteht darin, daß überhaupt welche gebaut wurden, ohne daß es bis heute ein geeignetes Endlager gibt. Das ist in etwa so, als wenn ich mit einem Porsche ohne Bremsen auf der Autobahn Vollgas gebe.
Eigentlich müsste jedem Politiker oder Strommanager, der für den Bau von Atomkraftwerken Verantwortung trägt, zur Strafe eine Tonne Atommüll in den Hobbykeller gestellt werden.
Gesendet von candide am 29.10.2010 18:17 #
Jeder Neubau sollte als Auflage zur autarken Energieversorgung ein kleines AKW im Keller haben.
Man muss zur richtigen, nachhaltigen Kommunikation dieses noch heiklen Themas nur die "richtige" Bevölkerungsgruppe gewinnen. Schon wäre der größte Atommuffel begeistert dafür, wetten!?
Der Rest kann dann ja mit getrockneten Kuhmist heizen, ein von Oma per Fahrrad betrieben Generator nutzen oder sich unter dem Pelz eines Schafes wärmen, das natürlich politisch korrekt per Selbstmord aus dem Leben geschieden ist.
Gesendet von malaparte am 30.10.2010 12:52 #
@malaparte
:-))
Gesendet von ulla am 30.10.2010 14:57 #
@malaparte
Vielleicht läßt sich das Gerät aus dem Link ergänzend dazu einsetzen.
Gesendet von Hernando am 30.10.2010 17:39 #
malaparte meinte am 30.10.2010 12:52
Ihr Vorschlag ist gar nicht so schlecht! Jedem sein AKWehchen unter den hintern gesetzt, ließe sicher so manchen Atomfreund unruhig werden. Evtl. wird dann auch nicht mehr gewagt, unkontrolliert zu pupsen, weil man sich hinsichtlich der Folgen dann nicht mehr so ganz im Klaren ist, und politisch korrekt ist pupsen ohnehin nicht. Auch hinsichtlich der Entsorgungsfrage des so gesammelten neuartigen Hausmülls dürften sich neue Debatten ergeben, insbesondere dann, wenn das eigene Haus dann auch Endlagerstätte für die abgebrannten Brennstäbe sein soll und damit die Immobilienpreise nachhaltig in den Keller korrigieren dürfte. Ich könnte mir vorstellen, dass da so mancher dann tatsächlich als Alternative lieber an Kuhmist zu Heizzwecken denkt, die Oma beherzter auf einen per Fahrrad betriebenen Generator setzt oder Schaffelle bevorzugt, oder gar, von der Umweltverträglichkeit her noch erfreulicher, gar daran denkt, völlig freiwillig und mit sich selbst im Reinen vorzeitig aus dem Leben zu scheiden.
In diesem Sinne also: Die Wette gilt!
Gesendet von K. Ahrau am 30.10.2010 18:06 #
@malaparte:
unterhalb der atomkraftwerke gibt es noch ein paar andere möglichkeiten, seine bude warm zu kriegen. da muss man nicht auf schafpelze zurückgreifen. aber dafür müsste man sich mit der thematik etwas eingehender beschäftigen. wohl nicht ihre stärke.
ich empfehle ihnen mal eine urlaubsreise nach tschernobyl. da können sie sich mal ansehen, wie segensreich diese technologie auf die umgebung abfärbt. und: vergessen sie nicht eines der nahegelegenen krankenhäuser zu besuchen. schauen sie ruhig in die gesichter der krebskranken kinder, bevor sie sich ein kleines akw in ihren keller stellen!
Gesendet von candide am 30.10.2010 18:19 #
Ich finde es immer wieder sehr witzig, wie sich hier manche wegen der AKW's aufregen b.s.w. alles ins lächerliche ziehen, aber selber kaum bereit sind, sich mit alternativer Stromversorgung etwas näher zu befassen. Ich bin auch kein Freund der AKW's, aber ohne gehts ja auch nicht.
Fasst Euch mal alle an die eigende Nase, denn IHR geht bestimmt nicht sparsam mit Strom um und trennt Euch bestimmt nicht von all diesen doch so angenehmen Geräten, die man halt so braucht , die aber leider nicht ohne Strom laufen.
Ich habe Geräte abgeschafft, insbesondere Stromfresser, zweiten Fernseher, und einiges andere nachdem ein Energieberater bei mir war. Es ist nur ein kleiner Beitrag an die Umfeld, aber es ist einer!!!
@K. Ahrau
mit Omas Fahrrad könnse ja Ihre Kaffemaschine morgends zum laufen bringen, danach Ihren PC u.s.w. Da sparen Sie die Fitnesskosten und Strom auch.
Rummeckern könnt IHR alle, aber ändern fällt schon etwas schwerer.
Gesendet von Toska am 31.10.2010 08:10 #
@Toska
richtig so. nach mir die sintflut.
wenn einem partout nichts mehr einfällt, schafft man die zweite TV-Glotze auf dem Klo ab und die Welt ist gerettet für die Nachfolgegenerationen.
Gesendet von j.debus am 01.11.2010 08:49 #
Toska meinte am 31.10.2010 08:10
Versuchen Sie es einmal damit, etwas, was ein anderer geschrieben hat, erst einmal gedanklich richtig zu erfassen. Ich habe von Stromsparen gar nicht gesprochen, sondern davon, dass die AKWs überflüssig sind. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Allerdings ist die Reduktion von Energieverbrauch durchaus wünschenswert und auch ökonomisch sinnvoll, und im wahrscheinlichen Gegensatz zu Ihnen benutze ich in meinem Haushalt keine Kaffeemaschine, keinen Toaster, keinen elektrischen Eierkocher, keine Espressomaschine, keine Geschirrspülmaschine, einen PC allerdings durchaus, aber der bezieht seinen Strom von einer kleinen Solarstromanlage, die sich auf dem Dach des Hauses befindet und ausreichend Hausstrom generiert. So kommt auch das elektrische Licht in meine vier Wände, und für die Waschmaschine, Radio beziehungsweise Stereoanlage, Wecker und Telefon reicht das auch. Mehr an elektrischen Geräten benutze ich nicht, von daher geht es bei mir bestens ohne AKWs. Bei Ihnen scheint es aber völlig anders zuzugehen.
Gesendet von K. Ahrau am 01.11.2010 11:24 #
@j.debus
Sie haben ja so Recht, die Sinflut kommt aber schon vorher.......................
Genau, vorher kommt noch Hochwasser, ein Vulkanausbruch, Terroranschläge u.s.w.
also, um wat machen Sie sich Sorgen, dass Sie keen Strom mehr haben??
Gesendet von Toska am 01.11.2010 12:53 #
@Toska chen
Machen Sie sich mal keene Sorgen um meine Sorgen und am allerwenigsten, dass ich im Dustern sitzen muss :-))
Erklären Sie doch mal (nee, lieber nich'), wo -hin mit dem ganzen "Müll", freuen Sie sich auf die neuen Castor Container, wenn Polizisten diese "beschützen müssen, weil sie den Eid auf die Verfassung geschworen haben,weil sie hoheitsrechtliche Aufgaben wahrnehmen müssen, ihnen das Denken im Dienst verboten wird, weil die Endlagerung längst keine Endlagerung mehr ist, sondern immer mehr an "Kleinigkeiten" dort entsorgt wird.
Durch Ihre Grundhaltung unterstützen Sie gleichzeitig die Atom Lobby, die von uns aller Steuergelder bezahlt wird.
Damit sich fette Manager dicke Gehälter gönnen.
Ein Beschluss der gültig war, von dieser Lobbyisten Regierung einfach so rückgängig gemacht wurde, versucht man jetzt auch noch den Bundesrat aus-zutricksen.
Und das heißen Sie alles gut?
Dann sind sie scheinbar mit dieser Regierung zufrieden?
Diese Regierung ist ein Desaster für dieses Land, aber die Könige werden ja noch hofiert bei uns in Talkshows mit ihrer elegant erlernten Rhetorik und mit Applaus belohnt-
Gesendet von j.debus am 01.11.2010 19:47 #
@ j.debus meinte am 01.11.2010 19:47
Da hier ja wohl stänkern möglich ist darf ich Sie darauf hin weisen,
dass das Denken bei Polizeibeamten durch ihre Vorgesetzten sehr wohl erwünscht ist.
Im Übrigen gibt es nicht nur Weltverbesserer sondern auch Menschen, die dass Leben eben nehmen, wie dass Leben eben ist.
Gesendet von rg am 01.11.2010 21:04 #
@j.debus
Mein Gott, ich dachte die DDR und ihre kommunistische Ideologie wäre schon lange verfault! Wo haben sie diese peinliche Dialektik her? Gibt es diese kranken Pauker noch? ...und viel wichtiger:
Gibt es geistig "unbefriedigte" Schüler, die den Ausfluss dieser kranken Hirne Gehör schenken?
Gesendet von malaparte am 01.11.2010 21:59 #
@K. Ahrau
"... und im wahrscheinlichen Gegensatz zu Ihnen benutze ich in meinem Haushalt keine Kaffeemaschine, keinen Toaster, keinen elektrischen Eierkocher, keine Espressomaschine, keine Geschirrspülmaschine, ..." .
Gestatten Sie mir die Frage, mittels welcher Energiequellen Sie denn Kaffee aufbrühen und Eier kochen oder verzichten Sie auf den Genuß? Und Geschirr spülen Sie wahrscheinlich nur unter Kaltwasser vom Brunnen vor dem Tore ab, oder?
Gesendet von ulla am 01.11.2010 23:24 #
@Ulla
:-))))
Gesendet von Toska am 02.11.2010 07:25 #
@rg
welchen Vorgesetzten meinen Sie denn?
Es gibt immer einen Vorgesetzten über dem Vorgesetzten.
Neben den Castorteilen laufen keine Vorgesetzten, da läuft das Fußvolk der Polizei nebenher.
Haben Sie sich schon einmal damit beschäftigt, wie so ein Castor Behälter nach außen Reste von Strahlung abgibt wenn man daneben steht bzw. mitlaufen muss?
Welche Weltverbesserer meinen Sie denn?
@was haben die ddr bzw. kommunistische Ideologie mit dem Denken und demokratisch legitimen Widerstand in diesem Land zu tun?
Bei Ihnen erkenne ich nur träges Wohlstandsdenken.
Gesendet von j.debus am 02.11.2010 10:49 #
@j.debus
Sie erkennen garnichts! Sie dreschen nur uralte leere Phrasen und lassen sich von linken Realitätsverweigerern benutzen! Ob aus Naivität oder Nostalgie, weil man schon immer dagegen war, sei dahingestellt.
Solange sie zu den modisch zerlumpten und zerzausten Alt-68ern gehören, mit Trillerpfeiffe, Kindertrommel und das alles mit wichtigen Gesicht und voller Inbrunst betätigen, finde ich das zwar unfreiwillig komisch aber legitim. Wenn sie aber das Tun der Steineschmeißer und Feuerleger gutheißen, die sich mit körperlichen Angriffen auf Polizisten ihr Mütchen kühlen, ist das auf´s strengste zu verurteilen und zu ahnden, oder?
Gesetzestreue= Träges Wohlstandsdenken?
P.S.- Was hat diesbezüglich eigentlich die Rot- Grüne Regierung in den 7 Jahren Amtszeit getan? Hieß die damals verantwortliche Ministerin nicht KÜNAST?
Gesendet von malaparte am 02.11.2010 15:15 #
@ j.debus meinte am 02.11.2010 10:49
Ich habe 34 Jahre lang Vorgestzte bei der Polizei erlebt, keiner hat sich gegen mitdenkende Kollegen ausgesprochen, manchmal ist ja dass Denken auch zur Dienstverrichtung erforderlich.
Wenn ihre Kenntnis über die Polizei nur von C.-Transporten stammt, dann fehlt noch ein erhebliches Stück der Kenbntnis.
Gesendet von 88.73.103.212 am 02.11.2010 15:53 #
Der unbekannte bin ich-rg-.
Gesendet von rg am 03.11.2010 07:18 #
ulla meinte am 01.11.2010 23:24
Die Antwort zu Ihrer Frage findet sich doch bereits in dem Kommentar, auf den Sie sich mit Ihrer Frage beziehen! Ich weiß nun gar nicht, warum Sie eine Frage stellen, die doch längst beantwortet ist!
Gesendet von K. Ahrau am 03.11.2010 11:38 #
@rg
ja,ja der große unbekannte.
Es gibt viele Entscheidungsträger die nie öffentlich in Erscheinung getreten sind.
Den "Rest" erfährt man aus den Medien.
"Die üblichen verdächtigen", die einem tagein tagaus präsentiert werden.
Gesendet von j.debus am 03.11.2010 11:53 #
Ich war auch schon mal ein "unbekannter", also den Ball flach halten @j.debus, das ist anderen auch schon mal passiert, daß nicht der Name sondern eben das "u" erscheint. Wer schon länger hier schreibt, weiß das.
Gesendet von Helen am 03.11.2010 21:18 #
@K. Ahrau
Dann helfen Sie mir mal auf die Sprünge - ich kann die Antwort auf meine Fragen nicht entdecken.
Es ist doch ziemlich unwichtig ob Sie z.B. eine Kaffeemaschine - mit der es wahrscheinlich günstiger wäre - zum Kaffee aufbrühen benutzen oder ob Sie das erforderliche Wasser in einem Wasserkessel zum Kochen bringen, ähnlich ist es mit den Eiern. Auch ein Geschirrspüler arbeitet - die gleiche Menge Geschirr vorausgesetzt - günstiger in Bezug auf Wasser- und Stromverbrauch.
Ich habe ja oben nach der Energiequelle gefragt, die Sie ggf. nutzen. Ihrer Solarstromanlage muten Sie doch "ein Mehr an elektrischen Geräten" als die von Ihnen genannten nicht zu entnehme ich Ihrem Kommentar.
Gesendet von ulla am 03.11.2010 22:32 #
ulla meinte am 03.11.2010 22:32
Sie entnehmen falsch. Fakt ist, dass mein Haushalt nicht ohne Strom dastehen würde, wenn die AKWs von heute auf morgen abgeschaltet werden würden. Ich gehe mit Strom nicht einmal besonders sorgsam um, denn die Anlage ist so leistungsfähig, dass ich das auch gar nicht muss. Sollten Sie sich fragen wie das möglich ist, dann beschäftigen Sie sich einfach mit alternativen Energiegewinnungskonzepten und überreden Sie sich oder Ihren Hauswirt, doch einmal alternative Energie zu nutzen. Es muss nicht einmal die Solaanlange auf dem Dach sein. Ein Wechsel des Stromanbieters kann da schon überaus nützlich sein, ohne dass Sie deswegen auf Ihre Kaffeemaschine, Ihren Toaster, Ihren Eierkocher oder Ihre Geschirrspülmaschine verzichten müssen; es ist auch nicht teurer als der Strom, den Sie heute wahrscheinlich nutzen. Also dann: Atomstrom war gestern, heute und morgen ist er nur noch Müll!
Gesendet von K. Ahrau am 04.11.2010 01:11 #
@ K. Ahrau meinte am 01.11.2010 11:24
Natürlich kann man lange darüber philosophieren, ob die heute mögliche Zahl an Haushaltsgeräten in einem Haushalt nötig ist.
Wenn man aber Stromsparen will, dann sollte man die meisten Haushaltsgeräte NICHT aus dem Haushalt verbannen. Eier kann man auf dem Herd kochen, Eierkocher spart aber Energie.
Abwaschen kann man auch im Waschbecken, mit nem Spüler geht es sparsamer(Wasser) und natürlich deutlich angenehmer(Zeit). So läßt sich die Gerätezahl weiter beschreiben.
Ob die jetzigen Energiesparrlampen das Beste sind ist zu bezweifeln. Man kann auch Sparen ohne solche Lampen!!!
Warum es noch keine Energie verminderte PC gibt, bleibt ein Rätsel und so weiter und so weiter und so weiter.
Gesendet von rg am 04.11.2010 07:41 #
@K. Ahrau
... und, trinken Sie nun morgens Kaffee oder nicht? Die Maschine haben Sie ja abgeschafft - also altdeutsch mit Wasser aus Kessel auf der Herdplatte zubereitet.
Sie schreiben übrigens, daß Sie einen elektrischen Wecker haben. Den Strom könnten Sie nun wirklich sparen und stattdessen einen mechanischen zum Aufziehen benutzen.
Gesendet von ulla am 04.11.2010 07:42 #
@helen
hab ich ihnen was getan?
@rg
Sie vergessen dabei
die Rohstoffe die für den Eierkocher, oder sogar noch mehr die für den Geschirrspüler verwendet werden um diesen erst einmal herstellen zu können.
Im positiven Sinne schafft das irgendwo in Drittländern dieser Welt Arbeitsplätze mit geringem Einkommen.
Am Ende ihrer Lebenszeit dürfen Sie auch nicht vergessen, die Entsorgung dieser Geräte, was wiederum im positiven Sinn gedacht, ebenfalls Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig Energie verbrät zum recyceln.
Mit den Energie"spar"lampen gebe ich Ihnen Recht!
Die Entsorgung ist eine Katastrophe.
Gab da mal einen Bericht im ö.r. TV zwecks Entsorgung.
Diese Lampen werden quer durch Deutschland gekarrt, ebenfalls zu einem sog.riesigen Endlager wo sie dann wohl fachgerecht entsorgt werden.
Auch in den NEUEN ORANGEN Tonnen ist die Entsorgung dieser art von Lampe verboten.
Die meisten dieser Energie"spar"lampen mit ihrer Leiterplatinen Elektronik und Quecksilber Inhalt kommen wie so vieles aus CN.
Das darin enthaltene Quecksilber soll unschädlich sein, auch die "normale" Glühbirne soll angeblich Quecksilber beinhaltet haben.
Was ich für ein starkes Gerücht halte.
Mir ist vor Kurzem im Schlafzimmer eine Energie"spar"lampe durchgeknallt, ohne dass sie entzwei ging und Quecksilber aus lief.
Der Geruch war unerträglich, die Lampe musste entfernt werden, sogar das Glas der Schlafzimmerlampe roch extrem.
Derartiges kann mit einer "alten" Glühbirne niemals passieren.
Übrigens ist mein Energieverbrauch seitdem ich diese "Wunder"lampen benutze in keinster weise gesunken.
Er bleibt immer relativ auf dem selben Level all die Jahre.
In punkto energiesparender Computer täuschen Sie sich ein wenig.
Die Netzteile sind mit den Jahren immer kleiner geworden,
der PC schaltet sich wenn man es im BS einstellt, auf Sparfunktion.
Da die modernen LCD-Monitore zwar weniger als ein Röhren Monitor verbrauchen, wird dies durch die immer größer werdenden Monitore aber wieder zunichte gemacht.
Vergessen haben Sie noch all die heimlichen Stromfresser die im Stand-by Modus an unser Stromnetz nuckeln.
Gesendet von j.debus am 04.11.2010 10:22 #
rg meinte am 04.11.2010 07:41
Ich schrieb zu keinem Zeitpunkt, dass elektrische Geräte aus dem Haushalt zu verbannen seien oder dies von mir gewünscht wäre, Sie können also ganz beruhigt weiterhin alle die Geräte benutzen, die Sie für sinnvoll halten, denn für den Betrieb dieser Geräte ist Energie aus Atomkraftwerken nicht notwendig. Und darum geht es hier doch, oder?
Es scheint ja in einigen Köpfen hier die Vorstellung zu bestehen, dass auf Atomstrom nicht verzichtet werden kann, weil dann die Lichter ausgehen oder vieles, an das man sich gewöhnt hat oder sonstwie für notwendig hält, nicht mehr genutzt werden könnte. Diese Vorstellung oder Befürchtung ist unbegründet, auf Energie aus Kernkraftwerken hätte man schon lange verzichten können, und die Weichen zu einem kompletten Atomausstieg waren auch bereits gestellt und breiter Konsens. Sogar der verantwortliche Minister hat in der Erläuterung aller heute möglichen Energiekonzepte eingeräumt, dass es auch ohne Atomkraft ginge.
Leider hat man sich nun das Märchen von der Kernkraft als Brückentechnologie einfallen lassen und wieder geht die Mär von einem Leben wie in der Steinzeit um, wenn man Atomkraftwerke abschalten würde. Elektrische Eierkocher, Kaffeemaschinen, Wasserkessel auf dem Herd, Toaster, Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen, Bügeleisen, Föne, elektr5ische oder elektronische Türschlossanlagen, Jalousien, elektrische oder elektronische Einbruchsicherungen, Hausbelichtung, elektrische Lichtquellen in der Wohnung, egal ob als Glüh- oder Energiesparlampe, Kochen oder das ständig laufende Radio, Fernsehen oder die vielen PSs oder sonstigen Computer in den Wohnung und was es sonst noch so alles an elektrischen Geräten gibt sind keine Kritierien dafür, deshalb Atomkraft zu nutzen, auch nicht, deshalb Atomstrom nutzen zu müssen. Nicht einmal für die industrielle Produktion ist Atomstrom essentiell notwendig, birgt aber enorme Risiken und hinterlässt ein Müllproblem, das in seiner Tragweite und Dauer politisch nicht überschaubar und deshalb auch nicht verantwortbar ist, weil es Zeiträume umfasst, für die kein Politiker und kein Kernkraftbetreiber tatsächlich die Verantwortung übernehmen und vor allem auch keine Garantien abgeben kann.
Gesendet von K. Ahrau am 04.11.2010 12:32 #
@ j.debus meinte am 04.11.2010 10:22
Die Stand-by Angelegenheit habe ich zwar vergessen anzuführen aber mehr nicht.
Ich habe für den Fernseher eine extra schaltleiste mit Ausschalter angeschaft, der Video läuft ohne, weil ja auch Nachts filme laufen die man aufnehmen kann.
Gleichwohl scheint mir Stromvebrauchrminderung eher ein Kampf
mit indflügeln zu sein, insbesondere wenn man unsere Nachbarländer/Europa betrachtet.
Gesendet von rg am 04.11.2010 12:54 #