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Hunde müssen draußen bleiben

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Menschen und Hunde gemeinsam am und im Schlachtensee, damit soll jetzt Schluss sein. Bislang halten sich nur wenige Hundebesitzer an den hier herrschenden Leinezwang, sehr zum Ärger der zweibeinigen Schwimmer.  

Deswegen gilt jetzt: Kein Zutritt für Hunde an den Badestellen an der S-Bahnstation Schlachtensee oder an der alten Fischerhütte. Ordnungsamt oder Polizei kontrollieren und wer sich erwischen läßt zahlt 35 Euro.

Auch in Friedrichshain-Kreuzberg sollen Hunde aus einzelnen Parks ausgesperrt werden. Zum Beispiel vom Boxhagener Platz, aber hier schert man sich nicht um das Verbot. Viele Anwohner wünschen sich, dass am Traveplatz oder auf der Weberwiese das Hundeverbot strenger durchgesetzt wird.

Der Streit um das Hundeverbot in Parks und See ist neu entbrannt. Noch widersetzen sich die Hundefreunde - auch mangels ernsthafter Kontrollen.
Kommentare:

@v-brake meinte am 18.08.2010 12:19

"So viel Ordnungsamt kann es gar nicht geben, um dies alles zu überprüfen."

Überprüfen reicht nicht!
Die angetroffenen Hundehalter müssen zur Kasse gebeten werden.

Der Berliner Tierschutzverein sieht es als sinnvoller an, den Dialog mit uneinsichtigen Hundehaltern zu suchen.

Hört sich an, als ob diese Aussage am Grünen Tisch getroffen wurde.
Mit der alltäglichen Praxis im Berliner Leben hat das nichts zu tun.
Einen Hundehalter von seinem verfehlten Standpunkt zum Umschwenken zur Gesetzestreue zu überzeugen ist aussichtslos.

Sollte ich mich irren, dann sollte der Berliner Tierschutzverein mal Nachweise erbringen, wo damit nachhaltige Erfolge erreicht worden sind.

Oder will man damit erst jetzt anfangen?

Ich habe an mehreren Tagen "Hundeausführer mit 6 Tieren" gesehen, die wie selbstverständlich zur Badestelle kommen und die Hunde dann ins Wasser schicken.
Die Hundeführer kassieren dafür natürlich Geld.

Wenn wir jetzt mal rechnen:
6 x 35 EUR ergibt 210 EUR.
Erst damit bekommt das Gehirn einen Verhaltensreiz, der auch über längere Zeit anhält.
Der Hundeführer kann sich ja das Geld dann von den Hundehaltern einfordern. Auch das würde nachhaltig wirken, da der Hundeführer keine Tiere mehr in Obhut bekommt.

In jedem Fall eine voll durchschlagende Wirkung.

Gesendet von Blickwinkel am 18.08.2010 16:00 #

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