03.11.2009 17:50 | von Redaktion
Freispruch für Angeklagte im Autobrand-Prozess
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Allgemeines
Nacht für Nacht gehen in Berlin Autos im Flammen auf. Seit Jahresbeginn wurden mehr als 250 Autos durch Brandstiftung zerstört oder beschädigt.Die Täter werden häufig im links-extremen Spektrum vermutet. Doch im Fall der 21jährigen Berlinerin bestehen „durchgreifende Zweifel an der Täterschaft“, argumentierte Richter Andreas Lach. Er sprach die junge Frau nach fünf Monaten Untersuchungshaft vom Vorwurf der Brandanschläge auf Autos freigesprochen worden. Die Angeklagte, die der linksautonomen Szene nahe steht, wird für die Untersuchungshaft entschädigt.
Das Urteil gleicht einer Ohrfeige für Polizei und Staatsanwaltschaft: Die Staatsanwaltschaft war von der Schuld der Angeklagten überzeugt und forderte drei Jahre Haft. Sie kündigte Berufung an.
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