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AbendschauBlog

Fixie-Alarm

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Die wilden Kerle, die auf Rädern ohne Bremsen durch Berlin preschen - sie bekommen Gegenwind von der Polizei. Schon ein Dutzend sogenannte "Fixies" haben die Beamten sichergestellt. Die Räder stehen jetzt in der "Sicherstellungshalle" der Polizei. Die sieht dadurch eher aus wie ein Fahrradgeschäft der Extraklasse. 

Das Rad-Depot bei der Polizei führt zu Unmut vieler Radsportler, die das für unverhältnismäßig halten. Rückendeckung erhalten sie jetzt von der Berliner Anwaltskammer. Vorstandsmitglied, Rechtsanwalt Jens von Wedel nennt die Aktion der Polizei "unverhältnismäßig". Schließlich sei die Sicherstellungen von Eigentum nur in sehr engen Grenzen möglich. Nur um eine abstrakte Gefahr abzuwehren, reiche nicht aus. Die Polizei hält dagegen: Die Bevölkerung müsse vor den Fixie-Fahrern geschützt werden und hat weitere Kontrollen angekündigt. 

Fahrspaß oder Irrsinn? 

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Kommentare (115)

Herr Rechtsanwalt Jens von Wedel sollte zuerst die Straßenverkehrsordnung außer Kraft setzen, dann erledigt sich alles von selbst.
Radfahrer vertreten durch ihr Verhalten zunehmend den Standpunkt, ohne Führerschein nur Fun und schnell vorwärts kommen.
Ein sicheres Rad ist ja nicht cool. Aber cool will ja jeder sein.
Ein Auto ist ein gefährliches "Gerät" und setzt verantwortungsvollen Umgang damit voraus.
Ein Fahrrad ohne Bremse ist Fun und gehört in die Spielzeugabteilung für Erwachsene und nicht auf öffentliche Straßen. Überlebenstraining ja, aber bitte nicht auf Berlins Straßen, Parks und Bürgersteige.
Wenn dann aber doch bitte nicht jammern, wenn hier und dort Menschen zu Schaden kommen, denn kein Fun ohne Risiko.
Leider trifft es dann aber immer völlig unbeteiligte an diesem Wahnsinn, und das sollte die Geselschaft schon verhindern.
Man kann die Sache ja auf die Spitze treiben und demnächst Fahrzeuge, in denen die Fahrer das Handy benutzt haben, als Tatwerkzeug einziehen. Das Handy nicht, denn damit wurde ja keine Tat begangen, sondern nur telefoniert!
Greift mit Sicherheit besser und schneller, als 35 EUR Strafe.
Mut zum Handeln, auch in anderen Bereichen, um die Gemeinschaft zu schützen, wäre sehr sinnvoll!

Bei dem Abendschaubericht hab ich mir echt an die Birne gefasst und gefragt: Hey, was geht ????

"Möchtegern wilde Kerle auf ihren tollkühnen Kisten" ;-)).

OOOPS, und dann jammern, wenn die Geräte eingezogen werden ...
Wie bekloppt und unsozial muss man sein, um zu merken, dass sowas echt nicht kompatibel ist mit den ach so lästigen Mitmenschen ?

Fixie? Fixkosten 10 000 Euro? Keine Bremsen, kein Licht.
Sturzhelm ? Fehlanzeige.
Ich empfehle die Havelchaussee.
Führt zum Unmut vieler Radsportler.
Klar doch. Man darf ja auch immer schön auf dem Gehsteig fahren.
machen doch alle. Ob mit oder ohne Bremse.
Die wilden Kerle? Ha , cool sieht jedenfalls anders aus.
Kinder hier könnt ihr was lernen, wenn Menschen nicht mehr wissen was ihnen einfällt.

Als Radfahrer mit einem polizeilich als sicher und StVO-gerecht eingestuften Rad hatte ich noch nie Probleme mit Fixie-Fahrern. Auch als Autofahrer nicht.
Allerdings ist das Fahrverhalten vieler Autofahrer in dieser Stadt extrem riskant. Beim Rechtsabbiegen wird nicht auf Radfahrer geschaut. Radwege werden zugeparkt, Tempolimit und rote Ampeln werden ignoriert, von verkehrsberuhigten Bereichen ganz zu schweigen. Aber werden Fahrzeuge bei diesen Verstößen beschlagnahmt? Dabei sind diese Verstöße viel gefährlicher als ein Fixie-Fahrer, der ja erstmal niemanden aktiv gefährdet.

Das diese Räder keine Bremse haben stimmt ja so nicht. Sie verfügen über einen starren gang und es ist ganz einfach damit anzuhalten, sowie bei einem Hollandrad mit Rücktritt, der Vergleich ist deshlab OK, da jemand der so ein Rad fährt meist ein Rad im perfekten Zustand hat, was man ja nicht von den meisten Radfahrern sagen kann. Liebe Polizei, lasst doch die Fixed Gear Fahrer in Ruhe, die sind harmlos...

einfach nur lächerlich, .... inlines, rollschuh und skateboard gehören ab jetzt auch verboten (und sichergestellt)... mehr kann ich nicht sagen

ich fahre seit fünf jahre ein bahnrad oder "fixie" (wie es hier im diesen artikel genannt wird) auf öffentliche strassen. wie schade dass die meisten leute nicht wirklich verstehen können was es bedeutet ein fahrrad mit starrlauf zu fahren.

was die meisten als bremse verstehen hat ein starrlauf nicht. aber was als bremse bezeichnet wird, 'Vorrichtung um ein Fahrzeug zu Verlangsamen oder zum Halten zu bringen', hat ein fahrrad mit starrlauf schon. das bremsen mit einem fahrrad mit starrlauf braucht halt übung und können. und mit diesen art von bremsen umzugehen muss mann anderes fahren als mit gewöhnliche fahrräder mit freilauf und handbremse oder rucktritt.

die die starrlauf fahren und es nicht beherschen sind ein grund für die grosse angst und auch misverstandnis um die ganze starrlauf scene.

es gibt meine meinung nach viele fahrradfahrer die mit freilauf, handbremsen, schutzblech und klingel herrum fahren aber trotzdem gefählich sind weil sie ihrem fahrräder nicht halb so gut beherschen wie die meisten starrlauffahrer.

Super Beitrag!

Das Video zeigt:

- Man kann mit Fixies super bremsen!

- Fixie-fahren macht sogar der Berliner Polizei Spass!

- Teures Eigentum zu beschlagnahmen, weil einem Rad die zweite Bremse fehlt ist "unverhältnismäßig"!

Meine Meinung:

- Dass von Fixie-Fahrern eine besondere Gefahr ausgeht, das müsste man erstmal in einer Unfallstatistik zeigen.

- Gefahr geht von Fahrern aus, die ihr Rad nicht beherrschen, die unvorsichtig und rücksichtslos fahren.
Das hat nichts mit einem bestimmten Typ Fahrrad zu tun!

- Wieviel Prozent der Berliner Fahrräder sind denn verkehrssicher? Vielleicht 50%? Wird der Rest jetzt beschlagnahmt? Warum dann Fixies?

- Die Berliner Polizei betreibt unter der Bezeichnung "Gefahrenabwehr" mit grossem Aufwand ein spezielle Aktion gegen die Berliner Fixie-Bike-Kulur?!
Hier die Gefahrenstatistik für Berlin:
http://crimeblips.informatik.fh-kl.de/apache2-default/
Wäre super, wenn die Herren bald wieder an die Arbeit gehen!!

Ich geb's zu. Ich bin Spießer, ich fahre mit Bremse, Helm und nachts manchmal sogar mit Licht! Bei fast jeder Fahrt durch die Stadt werde ich von Autofahrern, unachtsamen Fußgängern, Hunden und Radfahrer-Kollegen gefährdet. Wird ein Auto konfisziert, wenn dessen Fahrer einen vom Rad fegt, der Hund, wenn er unters Vorderrad rennt, ein 'normales' Rad? Kann man eigentlich Fußgänger konfiszieren?

Wozu also das Geheule und die Panik vor der Fixie Invasion?

Fiexies sind keine Waffen, sie sind Kult, viele davon sind Kunst. Und sie zu beherrschen ist Kunst. Wer nur hip sein will, aber die Kunst nicht beherrscht soll zur Notbremse greifen. Ansonsten: Freie Fahrt für freie Künstler!

In Punkto „Gefahrenabwehr“ drehen unsere Politiker wieder einmal ganz groß am Rad. Als Buhmann wird die Polizei vorgeschickt.

Es ist ja nicht nur so, dass gegen diese Fixed Gear Bikes unverhältnismäßig hart vorgegangen wird. (Mit einer stylishen zusätzlichen Handbremse wäre m.M.n. Bedenkenträgern Genüge getan.)

Paintball (Gotcha) soll ja auch verboten werden, um die Allmacht des Staates unter Beweis zu stellen, eine Kollektivstrafe an all denen zu verhängen, die man – Pi mal Daumen – in dieselbe Schublade wie den Winnenden-Amokläufer zu stecken sucht.

Durch Paintball zum Killer zu werden entspricht einer Logik, die als Nächstes noch Völker- und Brennball im Sportunterricht an den Schulen untersagt:
Querbezüge zu Killerspielen, in welchen Handgranaten oder Bowie-Messer geworfen werden, lassen diese Präventivmassnahme nämlich dringend geboten erscheinen!

Endlich wird mal durchgegriffen. Das man bei der kleinsten Gruppe der gefährlichen Verkehrsteilnehmer anfängt macht Sinn, denn hier besteht am ehesten Aussicht auf Erfolg. Im zweiten Schritt werden hoffentlich endlich alle Fahrräder ohne funktionierendes Licht aus dem Verkehr gezogen. Dann sind die Straßen schon mal um einiges sicherer. Danach kann man sich dann den Autofahrern widmen: Wer im Winter ohne Winterreifen unterwegs ist oder im Sommer ohne Profil sollte auch auf sein Auto verzichten. Auch die Fußgänger sollten in die Pflicht genommen werden: Bei Rot über die Ampel gibt jetzt einen Tag Knast, da man ja sonst nichts konfiszieren kann. Schließlich finde ich sollten auch diejenigen Mitbürger die in die U-Bahn steigen wenn schon das rote Licht leuchtet und der Fahrer laut und deutlich "zurückbleiben BITTE" gesagt hat zur Vernunft gebracht werden und mit einer elektronischen Fußfessel einen Monat lang am Bahnfahren gehindert werden!

So viel zum Thema Verhältnismäßigkeit.

Sportgeräte, wie diese Fahrräder (aber auch Skateboards etc.) haben im öffentlichen Straßenverkehr nichts verloren. Insofern schon richtig das wenigstens dagegen mal vorgegangen wird. Allerdings benehmen sich auch zahlreiche Pedalritter auf „normalen“ Fahrrädern, als ob die StVO erst noch erfunden werden müsste (Ampeln und Vorfahrtsregeln werden grundsätzlich ignoriert, es wird im Dunkeln ohne Licht entgegen von Einbahnstrassen gefahren, Bürgersteige werden rücksichtslos als Umgehungsrennbahn bei Stau genutzt. Und dann ist das Gejammer groß, wenns kracht; Schuld sind dann natürlich die bösen Autofahrer.
@Nobbi
Richtig, was Sie zum geplanten Verbot von Paintball meinen, allerdings spielen die in der Regel in abgeschlossenen Geländen (Hallen). Insofern wäre auch nichts dagegen zu sagen, wenn die Fans aller möglichen Fortbewegungsmittel wie Fixies, Tretroller, Skateboards etc., sich auf abgegrenztem Gelände bewegen würden, nur eben nicht im öffentlichen Straßenverkehr!

Es ist ganz einfach, die StVZO(Straßenverkehrszulassungsordnung) schreibt die Fahrradausrüstung vor.

Fahrräder, die dem in keinster Weise entsprechen gehören nicht auf die Straße.
Macht man mit Kfz genauso!!!.

Radfahren auch ohne traditionelle Bremse funktioniert- klassisch demonstriert im Film,

eine viel groessere Gefahr geht von den Radfahren mit desolaten Omaraedern in schlimmen zustand aus- nicht ohne grund sind sie der Hauptteil der Unfallverursacher....

Nichts ist unmöglich, wenn, ja wenn Regeln eingehalten werden.
Als Voraussetzung dafür braucht's Menschen, die sich verantwortungsbewusst verhalten.
Moderne Autos mit Bremsassistent, Spurassistent usw. haben Zusatzausrüstungen, die man früher als "behindertengerecht" bezeichnet hätte.
Heute wird es zum Trend, den Fahrer durch Elektronik zu wecken, wenn er am Steuer einschläft, ihn abzubremsen, wenn er den Sicherheitsabstand nicht einhält usw.
Wozu haben denn die Fahrer eigentlich einen Kopf mit Inhalt und hoffentlich auch einen Führerschein?
Wer nur "gut fahren kannn" wenn diese Hilfsmittel an Bord sind, der sollte sich doch ein Ticket bei der DB kaufen, gemütlich ins Abteil setzen und den Tag genießen.
Der Lok-Führer macht das schon!
Genauso, wie man heute moderne Autos technisch aufrüstet um uns vor zu gaukeln, damit Gefahren vermeiden zu helfen, fängt man an, die Fahrräder ab zu rüsten. Wahrscheinlich auch, um Gefahren zu vermeiden oder aus der Einsicht, eine nicht funktionierende Bremse ist einer nicht vorhandenen Bremse gleich zu setzen.
Kann man machen, setzt aber auch voraus, dass die Fahrer ihren Kopf mit Inhalt angemessen und situationsgerecht benutzen.
Da scheinen wir z.Z. eine Mondphase zu haben, die gänzlich alles aus den Fugen geraten lässt, denn es zählt nur das "ICH", das "Wir-Gefühl" ist nicht mehr vorhanden.
Von der Selbstüberschätzung einzelner "und das werden leider immer mehr" mal ganz abgesehen.
Wehret den Anfängen, heisst es so schön, aber wann waren die Anfänge?

Unglaublich! Wenn es keine wirkliche rechtliche Grundlage dafür gibt, warum können dann Fahrräder einfach so eingezogen werden??? Und sollte es nicht eher positiv sein, dass sich Menschen nun immer mehr für Räder als für Autos interessieren? Außerdem scheint es mir keinen wirklichen Sachverstand von Seiten der Polizei zu geben, wie oben erwähnt ist eine starre Nabe eine Möglichkeit sein Rad kontrolliert zu bewegen und entsprechend zu bremsen. Wäre nicht allen geholfen es würde mehr Energie in die Grundsätzliche Sicherheit von Radfahren investiert, wie z.B. richtige, durchgängige und befahrbare Radwege und mehr verkehrsberuhigte Zonen?
Letztlich würde der Polizei ein bisschen weniger Dogmatismus und dafür ein bisschen mehr Bürgernähe auch mal gut tun!

gibt es denn irgendwo eine Statistik, die bezeugen würde dass diese Räder besonders oft in Unfälle, etc. verwickelt sind?

Habe selber durch das Fahren eines "fixies" gelernt viel mehr auf den Verkehr, den Zustand meines Rades und mögliche Gefahren zu achten als zuvor, mit jedem anderen Rad

Man bekommt das Gefühl die Hauptstadtpolizei will sich profilieren...

the sad thing is, we have been riding them around berlin for the past ten years and the only reason the police are taking notice is because of all the press about the bikes, not because they noticed a rise in accidents.

many cities in the world, washington dc for example, have legalized these bikes in recent years because they found that the bikes were no more dangerous than any other bike.

the attitude of the berlin police and many citizens is simply one of intolerance. time to ban skateboards next?

Jährlich ca. 1200 Unfälle jährlich geschehen durch unachtsames Abbiegen von Autofahrern, meist in Zusammenhang mit sog. Radwegen. Das ist also ein relevantes Thema, dem sich die Polizei annehmen und wochenlange Aktionen durchführen könnte. Ebenso gegen Bürgersteig- oder Geisterradler. Einfach mal die Unfallstatistik von oben nach unten durcharbeiten - DAS bringt Sicherheitsgewinne.

Warum stattdessen die "Fixies" scheinbares Hauptaugenmerk der Polizei sind, erschließt sich mir nicht. Nichts gegen eine Kontrolle oder ein Bußgeld - aber so wie die Polizei das kommuniziert, ist der "Kampf gegen Fixies" ja fast Hauptaufgabe geworden. Unverständlich!

Ciao,
habe bericht heute gesen und mir an den Kopf gefasst. Die Polizei in Berlin hat mich letzte woche einfach vom rad runtergecogen, das geht doch nicht, dabei bin ich so erschroken als plötzlich ein mann vor mir stand und schreite: "Anhalten!" wenn ich ein rad mit besser bremsen gehabt hätte dann kein problem, aber na ja, das klapprad kommt jetz in den abfall und ich hol mir ein fixie, so wie in london wo ich mal eines hatte. typisch deutsch, berlin ist so locker, aber wenn es um autos und verkehr geht, dann haben sich die mit da.

@ Nobbi,

pssssst, ganz ruhig. Sonst könnten unsere "IQ-Bestien" von Politikern noch auf die Idee kommen den Motorsport zu verbieten, da das einige Autofahrer zum Rasen im Strassenverkehr verleiten könnte.

... das spannende an dem Abendschau-Beitrag war doch der Titel: "Nationaler Radverkehrskongress" ... ;-)

Da treffen sich vielleicht 500 Entscheidungsträger aus ganz Deutschland, Europa und sogar aus San Francisco und New York zwei Tage lang in Berlin, um das Thema Fahrradverkehr zu diskutieren - und die Abendschau kann nicht anders als nicht hinzukommen und stattdessen eine Glosse in einem Fahrradladen runterzureißen.

Dass Fixi fahren schon allein für die Lebenszeit der Knie tödlich ist, dürfte unter altgedienten Fixifahrern bekannt sein - Radfahrer sterben allerdings noch immer mit zwei Bremsen, funktionierendem Licht, bei Grün und auf dem Radweg unter rechtsabbiegenden Lkw, tagsüber, oft weiblich und überwiegend im Seniorenalter ...

Was ist eigentlich so schwer einen ernstzunehmenden Beitrag über das Rad fahren im Alltag und den Radverkehrskongress zu machen?

Ach der Herr Fahrradbeauftrager...
Sie sind doch der jenige welche der mal in der Berliner Abendschau dafür plädierte das alle Räder von Werk aus mit Nabendynamo verkauft werden, oder? 500 Entscheidungsträger, na das hört sich aber komisch an, ist das eine elitäre Gesellschaft oder darf jeder dabie sein? Warm liegt in diversen Fahrradläden denn keine Ankündigung dazu aus? Mehr gefährliche Fahrradwege etwa oder um was ghet es ? Und das es für die Knie tödlich ist stimmt auch nicht, kommt immer auf die Übersetzung an. Hatte früher immer KNieprobleme, seit ich Fixed fahre (47-17) habe ich überhaupt keine mehr, liegt das etwa an dem gleichmäßigem Tritt?
Der ADFC hat wirklich nachgelassen in den letzten 5 Jahren, warum gibt es eigentlich noch immer keine "richtige" Critical Mass in Berlin, wie z.B. in Budapest oder NYC?

was is denn das nun wider.... polizei als fahrradklauer!?
verwarnungsgeld und anhalt zum bremsenkauf ok... aber fahrradeinzug. unverschämt!
ansonsten freundlche grüße ans klima und die wirtschaftskrise
benzin is eh bald alle! :)

Ich habe vollstes Verständnis für die Durchsetzung der StVO durch die Polizei. Hierbei sollte jedoch die Verhältnismäßigkeit gewahrt werden. Als Präventivmaßnahme Eigentum zu beschlagnahmen ist dabei wohl der falsche Weg. Der Trend der Beschlagnahmung von Rädern mit starrer Nabe scheint gerade hip zu sein und folgt dem Trend des hipen Fixies. Es zeigt lediglich, dass die Verantwortlichen die Thematik nicht verstanden haben. Das dies so ist wurde ja bereits mit der Pressemitteilung Berlin, den 30.03.2009 Stadtweite Verkehrskontrollen zur Verhinderung von Radfahrerunfällen bewiesen. Nachfolgend ein Auszug:

„Estmals wird die Polizei verstärkt auch auf eine besondere Art von Fahrrädern achten, die so genannten „Fixies“ oder „Singlespeed-Bikes“. Dies sind nur minimalistisch ausgestattete Trend-Räder, die z.B. von Fahrradkurieren und Mitgliedern einer anwachsenden Fan-Szene vermehrt im Großstadtverkehr genutzt werden. Die Räder verfügen zum Zwecke der Gewichtsersparnis und zur Vermittlung eines ganz besonderen „Kicks“ bei der rasanten Fahrt über keinerlei Sicherheitsausstattung, auf Bremsen wird völlig verzichtet. Allein durch vorausschauendes Fahren und enormes Reaktionsvermögen müssen Unfälle verhindert werden. Der Gebrauch solcher ursprünglich für den Bahnradsport entwickelten Geräte im öffentlichen Straßenverkehr ist hochgradig gefährlich und zwangsläufig mit immensen Gesundheits- und Lebensgefahren für alle Verkehrsteilnehmer und die Fahrer selbst verbunden. In der Konsequenz wird die Polizei die Nutzer solcher Fixies nicht nur zur Anzeige bringen, sondern gleichzeitig eindringlich darauf hinweisen, dass die Räder künftig bei wiederholter Feststellung sichergestellt werden.“

http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/presse/archiv/20090330.0910.124389.html

Ich fahre ein Bahnrad mit starrer Nabe und ohne Bremse am Vorderrad. Den „ganz besonderen Kick“ von dem die Polizei redet habe ich noch nicht beim Fahren vermittelt bekommen. Beim Thema Gewichtsersparnis, ist den Ordnungshütern offenbar verborgen geblieben, dass die im Straßenverkehr bewegten Bahnräder überwiegend aus Stahl oder Alu bestehen, aber nicht aus dem extrem leichten Carbon. Der Unterschied in der Sicherheitsausstattung eines Rennrades ist die fehlende Bremse am Vorderrad. Für all die Ordnungshüter die das hier lesen und immer noch nichts verstanden haben empfehle ich den Besuch eines Radsportfachgeschäftes! Spätestens hier werden sie von der Realität eingeholt. Der überwiegende Teil der dort verkauften Sportgeräte/Rennräder entspricht nicht der StVO und wird doch auf der Straße benutzt.

Für all die jenigen die Statistik mögen noch ein paar Auszüge:
http://www.berlin.de/imperia/md/content/polizei/strassenverkehr/unfaelle/statistik/verkehrsopferbilanz_2008.pdf

Die 54,55% der 2008 getöteten Personen [30 Stk.] Verkehrstote in Berlin) waren Fußgänger! Weniger als ein Viertel waren Radfahrer [11 Stk.]. Radfahrer und Fußgänger haben eines gemeinsam, Sie haben keiner Knautschzone.

1,08% der Verkehrsunfallbeteiligten sind Füßgänger, 3,32 % sind Radfahrer, der Rest hat einen Motor und mindestens zwei Räder!
1,09% der Verkehrsunfallverursacher sind Füßgänger, 3,52 % sind Radfahrer!

Eigenartig der ungeschütz Verunfallte wird also präventiv auf´s Korn genommen. Was passiert mit den verbleibenden 95%? Wenn man die Wurzel des Übels packen will, kann die Bestrafung und Verfolgung der absoluten Minderheit der Verursacher wohl kaum der richtige Weg sein. Also wann werden PKW, LKW, Busse und Motorräder beschlagnahmt?

Als Hauptunfallursachen von Radfahrern wurden; Falsches Verhalten gegenüber Fußgängern, Alkoholeinfluss, Nicht angepasste Geschwindigkeit, Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr und Benutzung der falschen Fahrbahn genannt.

Als Hauptunfallursachen gegenüber Radfahrern wurden; Nichtbeachten der Verkehrsregelung, Ungenügender Sicherheitsabstand, Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr, Nichtgewähren der Vorfahrt und Fehler beim Abbiegen genannt.

Nun frag ich mich, wenn diese hochgradig gefährlichen und zwangsläufig mit immensen Gesundheits- und Lebensgefahren für alle Verkehrsteilnehmer verbundenen Fixies so gefährlich sind, warum spielt die Kategorie „gefährliche Fahrzeugmängel“ statisch überhaupt keine Rolle.

Wer tatsächlich glaubt, dass es Radfahrer gibt, die vollkommen Lebensmüde nur so zum Spaß ungebremst durch die Straßen düsen, hat neben der Funktionsweise der starren Nabe die gesamte Ästhetik des Radfahrens nicht verstanden.

Das Vorgehen der Polizei, die Kriminalisierung des Bahnradfahrens und damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit, ist lediglich eine kostenlose Werbung für „illegale hipe Trendsportgeräte“. Weiterhin führt sie, dazu dass man beim Anblick der Polizei Fersengeld gibt. Beides führt leider nicht zum Ziel der Polizei, der Sicherheit und Ordnung im Straßenverkehr.

Eigentlich ist es hier wie fast immer, wenn etwas durch Behörden
durchgeführt wird (auch das Rauchverbot in Gaststätten).

Schuld sind immer die anderen, die Polizei sollte sich mal um wichtigere Sachen kümmern und an Unfällen sind ja eh andere Schuld.

Gute Nacht Freunde.......!

fixed gear is not a crime!

@lars meinte
"Habe selber durch das Fahren eines "fixies" gelernt viel mehr auf den Verkehr, den Zustand meines Rades und mögliche Gefahren zu achten als zuvor, mit jedem anderen Rad"

Würde bedeuten, dass in neuen Autos, in denen die Bremse wieder mit Seilzug betätigt wird, und dann natürlich auch ohne ABS, die Fahrer viel aufmerksamer auf den Verkehr, den Zustand des Autos und mögliche Gefahren achten würden, als mit jedem anderen Auto!
Na, das ist doch mal ein guter Ansatz für mehr Verkehrssicherheit!
Oder nur Träumerei, wie sie realitätsferner nicht geht?

@peter marcus: "Ich habe vollstes Verständnis für die Durchsetzung der StVO durch die Polizei."

Hätte ich auch, sofern nicht ein Großteil der Verstöße - dabei auch die wirklich unfallrelevanten - ausgelassen würde.

:)

Wo gibst denn sowas , dass die Polizei einfach solche Dinger beschlagnahmt. Also das geht ja nun garnicht.

Haben die nichts anderes zu tun, bei der Polizei!?
Tsss, auf was die alles so kommen, ist doch wursch, ob ein paar Fussgänger umgenietet werden.
Und ich gehe mal davon aus , dass Herr RA von Wedel bestimmt Benz fährt.

Ansonsten kann ich nur @RG/08:50 zustimmen.

ich bin kein fixie-, sondern rennradfahrer, mit zwei bremsen, licht und allem was dazu gehört.
hallo blickwinkel: sehr richtig hast du geschrieben, dass "radfahrer" den standpunkt vertreten, ohne führerschein nur fun und schnell vorwärts zu kommen. da muss ich dir recht geben. es gibt einige radfahrer auf deutschlands strassen, die definitiv eine gefahr darstellen. allerdings ist mir noch nicht ein einziger fixie fahrer untergekommen, den ich dahin einordnen würde, sondern eher betrunkene hollandradfahrer, leute mit handy am ohr oder alte leute, die nicht mehr richtig die spur halten können und uhrplötzlich ausscheren. meine erfahrung mit fixie fahrern (meist fahrradkuriere) sind durchweg positiv ausgefallen.
eine noch viel größere gefahr geht von autofahrern der selben kategorie aus. autofahrer mit handy am ohr oder senioren am steuer ist definitv wesentlich gefährlicher, als ein fixie fahrer, zumal der fixie fahrer sein fahrzeug gut unter kontrolle hat, während der mann mit dem telefon am ohr die 2 tonnen nicht aufmerksam und kontrolliert bewegen kann bzw. der senior den unfall erst bemerkt, wenn er schon passiert ist.
ich glaube zwar schon, dass ich mit meinen beiden bremsen schneller zum stehen komme als ein fixie fahrer, aber meistens, muss ich eingestehen, fahren fixie fahrer wesentlich konzentrierter und aufmerksamer als normalos wie ich auf dem drahtesel.
man darf auch nicht außer acht lassen, dass die meisten fixie fahrer kurrier fahrer sind und damit ihr rad ganz anders beansprucht wird, als ein normales rad. die variante eine fixe nabe zu fahren ist da definitiv die wartungsärmste und außerdem freut sich jeder kranke mensch, wenn seine medizin schnellstmöglich bei ihm zuhause eintrifft.
im prinzip könnte ich weiterschreiben, würde aber eigentlich nur bereits erwähnte argumente wiederholen.
meiner meinung nach sind fixie bike fahrer keinesfalls gefählicher als normale radfahrer.

@Sean Stein meinte
"ich bin kein fixie-, sondern rennradfahrer, mit zwei bremsen, licht und allem was dazu gehört."

Damit ist die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr voll erfüllt (Daumen hoch).

fixie? Fehlanzeige (Daumen runter).

Es geht um Straßenverkehr und eine ORDNUNG!
Wieso müssen LKWs, wenn sie überprüft werden und erhebliche Mängel aufweisen, stehen bleiben?
Wegen der Sicherheit!
Warum müssen Schulbusse, wenn sie vor großer Fahrt überprüft werden, weil Eltern ein ungutes Gefühl haben, stehen bleiben?
Wegen der Sicherheit!
Die LKW- und Busfahrer haben keine Bedenken, mit derartigen Sicherheitsmängeln am Straßenverkehr Teil zu nehmen.

Es kommt also auf die Sichtweise an und nicht auf vielfach hier geforderte Statistiken.

Wer Statistiken braucht, um Verkehrsteilnehmern Ausnahmen von der bestehenden Ordnung zu gewähren, der hat den Sinn von Regeln nicht verstanden.

Schimpfen wir doch nicht auf die Polizei sondern erleichtern wir ihr die Arbeit, in dem wir uns alle ab sofort wieder regelkonform verhalten, und die Unfälle sich wirklich nur auf das UNVERMEIDBARE Minimum beschränken!

Es wäre ein Traum, wenn die Kameras an den Rot-Licht-Ampeln zukünftig arbeitslos werden und sich bei der Arbeitsagentur melden müssten.

Es ist viel Verhaltens-Potential ohne Kosten und Polizei vorhanden, es müsste von den Bürgern nur intensiv genutzt werden!

@Blickwinkel
Arbeitest Du vielleicht für die Polizei oder warum steckst Du all deine Negative Energie in die Kommentare. Schonmal so ein Rad gefahren? Oder überhaupst schonmal Rad gefahren? Es scheint ja nicht so schwer zu sein mit so einem Rad zu fahren, sonst würden es ja auch nicht so viele Leute machen, obwohl ja viele Autofahren, obwohl Sie es ja nicht wirklich können. Autofahrer und die Polizei gehen ja sowieso gerne Hand in hand, warum eigentlich, sponsort die Autolobby etwa die Polizei? Fahrrafahren ist gut: ist gesund, macht Spaß und hilft der Umwelt. Es gibt überall Kaoten auch auch Fahrrädern, aber umgebarcht habe die noch keinen, und wenn wiegesagt... Außnahmen bestätigen ja immernoch die Regel, oder? Blickwinkel geh Radfahren, das tuht gut und macht glücklich...

@ Blickwinkel meinte: "Wer Statistiken braucht, um Verkehrsteilnehmern Ausnahmen von der bestehenden Ordnung zu gewähren, der hat den Sinn von Regeln nicht verstanden."

Es ist genau umgekehrt:
Regeln (und die Polizei) sind dazu da uns vor Gefahren zu schützen, die in der Erfahrung auch wirklich welche sind!

Wenn sie das nicht tun, schützen sie uns nicht, sondern nehmen uns nur unsere Freiheit.

Frisch dabei mit meinem relativ neuen Bahnrad im Strassenverkehr und fahre so aufmerksam und vorausschauend wie noch nie zuvor in meinem Leben mit den unzähligen Rädern unter meinem Mittdreißiger-Hintern. Ich sehe und spüre als Fußgänger eher die Baumarkt-MTB-Halbstarken an mir vorbei rasen oder Klappermädelbikes mit Uschi oder Sandy unsicher und ängstlich den Lenker umklammernd auf mich zu halten, so dass es definitiv gesünder ist, einen Schritt zur Seite zu machen, als eine Gefährdung durch einen Fixi-Fahrer mit seiner einzelnen Bremse. Und seit den Zeiten des ABS in der motorisierten Branche wissen wir, dass bremsen und gleichzeitig ausweichen besser ist als Asphalt gummieren und quietschend draufhalten. Ersteres beherrscht nur ein geringer Bruchteil der Pedalieros und relativ schnell ein jeder Bahnradfahrer. Ach ja, und Daumen hoch um den Kids die Laufräder zu konfiszieren, im Winter verstossen die kleinen Racker ja auch gegen das Vermummungsverbot.

Die Frage, die hier noch niemand aufgeworfen hat, ist doch diese: "Was passiert, wenn Fixies erlaubt werden würden?" Ich habe das Fahren auf nem Fixie mal probiert und bin überhaupt nicht zurecht gekommen. Aus den meisten Beiträgen geht hervor, dass es ne Menge Übung und Konzentration benötigt, so ein Ding zu fahren. Wenn man Fixies also zuließe, dann wären plötzlich nicht mehr nur Fahrradkurriere und erfahrene Fixiefahrer unterwegs, weils ja so hipp und cool ist. Das möchte ich mir doch lieber nicht vorstellen, also ist es schon ganz richtig, dass man hier ein Zeichen setzt. Das schreckt die ab, die es sowieso nicht probieren sollten; diejenigen, die schon immer dabei sind, werden erst mal unterm Radar bleiben und wenn sich die Aufregung gelegt hat, wieder weiter machen. Also, Ball flach halten und Aufregung runterfahren...

Nun die Automobilindustrie bringt ja noch Geld ein, die sog. "umweltprämie" soll ja auch den Markt fördern und uralte Dreckschleudern aus dem Verkehr schaffen, nur leide bringt sie neue Dreckschleudern auf die Straße. Fahrräder bringen nunmal nicht soviel Geld ein, wie Autos.

Neben bei glaube ich ja, dass unsere Freunde und helfer sich an den Rädern aufgeilen, zumindest bin ich Velophilund bin nun fast 3 Jahre UNFALLFREI und BREMSENFREI durch München gefahren!
Es gehören zur fahrsicherheit also nicht unbedingt Bremsen, sondern viel mehr: ein klarer Verstand und Geist, n bissl Fleisch an den Schenkeln und der Wille sein Fahrrad instand zu halten.
Fixies sind keine Fahrräder wie sie jeder kennt, man verschmilzt mit diesem Rad und geht eine innige Beziehung ein, die , wie jede Beziehung, auf gegenseitigkeit basiert.
Dummen Kategorisierenden Regeln zu folgen ist also kompletter stuss und bringt nur ungerechtigkeit!

Hass, Hass, Hass wie noch nie! All Cycles Are Better! ACAB!

@Sabine Hermann meinte:
"obwohl ja viele Autofahren, obwohl Sie es ja nicht wirklich können"

Dann sollte mal darüber nachgedacht werden, ob die heutige Ausbildung zum Autofahren ausreicht, oder woran es sonst liegt!

Ist aber hier nicht das Thema!

@Andreas meinte:
"Es ist genau umgekehrt:
Regeln (und die Polizei) sind dazu da uns vor Gefahren zu schützen, die in der Erfahrung auch wirklich welche sind!"

Wer bitte ist befähigt, Gefahren aus Erfahrung so ein zu stufen, dass sie wirklich welche sind?

Mal eine interessante Variante für die Politiker der Neuzeit.
Oder noch besser, der Juristen.

Ich finde es schon sehr traurig, wenn die Polizei bei Autofahrern im Winter kontrollieren muss, ob in der Scheibenwaschanlage Frostschutz vorhanden ist und ob die Scheibenwaschanlage auch funktioniert.

Jedem Autofahrer ist in der Fahrschule vermittelt worden, dass freie Sicht unabdingbar ist.
Die Polizei in ihrer Machtlosigkeit muss nun auf das "Niveau" runter, um quasi "Kinderkram" zu kontrollieren.
Natürlich nimmt sie damit den Uneinsichtigen die Freiheit, aber aus Erfahrung ist schlechte Sicht eine große Gefahr.
Eine beweisbare Statistik liegt dafür natürlich nicht vor.

Arme Polizei!

Genauso traurig finde ich es, wenn die Polizei bei Radfahrern kontrollieren muss, ob die Beleuchtung einwandfrei funktioniert und alle Rückstrahler vorhanden sind.

Da ergibt sich jetzt natürlich ein Vorteil, bei Fixies erübrigt sich das!

Also doch ein Vorteil für die Polizei, oder?

Es wird hier wohl verkannt, dass es darum geht, ein Gefährt in den Straßenverkehr zu integrieren, das den Anforderungen nicht genügt.
Den Fahrkünsten des Nutzers ist sehr wenig Aufmerksamkeit zu widmen, denn vor dem Gesetz sind alle gleich.
Und wer will dem Busfahrer mit abgefahrenen Reifen absprechen, dass er nicht auch aus früheren Zeiten Fahrqualitäten hat die ihn befähigen, ein "belatschtes" Fahrzeug mit den Kindern sicher an das Ziel zu bringen!
Von Rechts wegen lässt man ihn aber diesen Nachweis nicht erbringen.
Finde ich auch sehr vernünftig, dass seine Freiheit in diesem Fall an 2. Stelle steht!

@Blickwinkel :

"...und die Unfälle sich wirklich nur auf das UNVERMEIDBARE Minimum beschränken!"

Was soll das denn bitte sein ? Es gibt "unvermeidbare" Unfälle ? Sind das die wo der Radfahrer an der Ampel vom rechtsabbiegenden KFZ umgenietet wird? Ging ja nicht anders, was fährt der auch "plötzlich" dort!

Ich fahre seit Jahren unfallfrei mit meinem Bahnrad auf der Straße. Ausnahmlos ALLE Unfälle die ich gesehen habe gingen entweder von KFZ Deppen aus oder Radfahrern die ihr Fahrzeug schlichtweg nicht beherrschten.

Und nun können sich alle weiter im Kreis mit der Diskussion drehen !

Mich würde interessieren, ob auch Einräder beschlagnahmt wurden/ werden?

Das wäre sehr schade, denn ich finde den Anblick solcher Einradfahrer sehr schön, wenn sie auf dem Gehweg fahren (hat so etwas Cicensisches!)

Sehe ich leider nur relativ selten. Vielleicht, weil für die Jungs und Mädels eben auch inzwischen ein "rauher Wind" weht?

Bonjour tristesse – Be Berlin

@nix zu sagen
" also ist es schon ganz richtig, dass man hier ein Zeichen setzt. Das schreckt die ab, die es sowieso nicht probieren sollten"

Das kann man ja nu wiederum ganz anders sehen, denn Dinge die anscheinend verboten sind und die einfach anders sind, reizen ja auch gerade junge leute, oder?
schön wie es immer mehr radfahrer bald geben wird. hoffentlich wird es dann auch sowas wie in Lndon geben, wo Autos täglich 5 Pfund zahlen, damit sie in der Innenstadt fahren dürfen!

@tumor meinte:
"...und die Unfälle sich wirklich nur auf das UNVERMEIDBARE Minimum beschränken!"
"Was soll das denn bitte sein ?"

Das ist ganz einfach und schnell erklärt:
Menschen machen Fehler! Selbst wenn im Straßenverkehr gegenseitige Rücksicht an oberster Stelle steht wird es sich nicht ganz vermeiden lassen, dass Unfälle passieren.
Vermeidbar sind aber alle vorsätzlichen Fehlverhalten, und von denen gibt es mehr als genug.
Den Verkehrssündern ist das auch bewusst, aber sie haben natürlich auch gleich die passende Ausrede parat, oder ihr Anwalt wird das dann schon regeln.
Die Unfälle, die durch vorsätzliches Fehlverhalten passieren, das ist z.Z. der größere Anteil, wären alle vermeidbar. Egal ob die Bagatelle, oder der Supercrash, der Autobahnen für Stunden lahm legt.
Die Fahrstile, die zu den Unfällen führen, wurden in der Fahrschule nie vermittelt.
Eigeninterpretationen von Verkehrsregeln und die eigene Überschätzung sind die Ursachen.

Würden alle so fahren, wie sie es in der Fahrschule gelernt haben, gäbe es wesentlich weniger für die Hilfskräfte zu tun.

@Blickwinkel, Sie schreiben: "Wieso müssen LKWs, wenn sie überprüft werden und erhebliche Mängel aufweisen, stehen bleiben?"

Müssen sie doch gar nicht! Nahezu jeder Lkw kann beim Rechtsabbiegen seinen Fahrbereich nicht einsehen. Dennoch gilt er als fahrtüchtig, trotz vieler tödlicher Unfälle.

Sie schreiben weiterhin: "Es kommt also auf die Sichtweise an und nicht auf vielfach hier geforderte Statistiken."

Sofern Sie sich auf mich beziehen, fordere ich keine Statistiken, ich nenne sie. Ich persönlich finde das Kontrollieren von Radfahrern auch keineswegs schlimm und dass Fixiefahrer wegen fehlender Sicherheitseinrichtungen Bußgelder erhalten wäre nicht mal erwähnenswert. Die Hauptunfallursachen kann ich aber schwarz auf weiß nachlesen - man kann sie nicht abstreiten. Ich kann aus Pressemeldungen der Polizei schlichtweg nicht ersehen, dass zielgerichtete Kontrollen z.B. wegen unachtsamen Rechtsabbiegens stattfinden.

Ich persönlich bemängele fehlende Kontrollen, die mir als "ordentlichen" Radfahrer helfen. So kann ich nur die typischen Fehler der Radfahrer vermeiden, bei den typischen Fehlern der anderen Verkehrsteilnehmer werde ich - und andere "normale" Radfahrer auch - im Regen gelassen.

Ein Thema, das generell bei solchen Diskussionen außen vor gelassen wird, ist regelwidrige Verkehrsplanung, von der Radfahrer überdurchschnittlich betroffen sind.

Ach jetzt laßt doch der Polizei Ihr Erfolgserlebnis. 12 Fixies beschlagnahmt und ins Fernsehen gekommen, ist doch gar nicht so schlecht. Und die Räder im Depot sehen ja echt mal geil aus, muß man schon sagen.

Klar gibts in dieser Stadt wichtigere Probleme, aber keines das einem so schöne Publicity bringt. Vor allem wenn der Personenkreis der drunter leidet eine friedliche Minderheit ohne fette Lobby ist.

Das ist nämlich das eigentliche Problem! Wenn Fahrradfahrer konsequent Ihre Rechte einfordern und dafür auch auf die Straße gehen würden (z.B. Critical Mass) würde das vielleicht zum Umdenken führen.

@Berlinradler meinte:
"ist regelwidrige Verkehrsplanung, von der Radfahrer überdurchschnittlich betroffen sind."

Dazu möchte ich mal eine Frage stellen, weil mir unlängst als Fußgänger ein wütender Radfahrer aufgefallen ist, wo nach meinem Eindruck er sich eindeutig verkehrswidrig verhalten hat.
Einige Tage später habe ich mir die Ampel und Schaltung aus seiner Richtung angesehen und festgestellt, dass er einwandfrei bei Rot für die Radfahrer über die Kreuzung gefahren ist.

Die Ampel hat Lichtzeichen für Fußgänger, Radfahrer und Autos.
Die kleine Ampel für Radfahrer bekommt als erste Rot.
Wenn dem so ist richtet sich heut zu Tage der durchschnittliche Radfahrer nach der Fußgängerampel. Die wird als 2. Rot.
Wenn dem so ist richtet sich heut zu Tage der durchschnittliche Radfahrer nach der Autoampel.
Schimpft dann wie ein Rohrspatz, dass er beim rechts Abbiegen beinahe umgefahren worden wäre.

Was haben die Verkehrsplaner und die Autofahrer da falsch gemacht?

Beispiel (Utopie, aber trotzdem):
Die Verkehrsplanung wird an ampelgeregelten Kreuzungen derart ausgerüstet, dass der LKW-Fahrer in seinem GRÜN eine zeitverzögerte Zusatzinformation (als Beispiel einen weißen Querstrich) bekommt, dass Radfahrer nun Rot haben.
Der LKW-Fahrer könnte jetzt bedenken- und gefahrlos nach rechts abbiegen.
Das funktioniert natürlich nur, wenn Radfahrer sich nach dem für sie zuständigen Lichtsignal richten.

Glauben Sie das?

Ich will meinen Satz
"Würden alle so fahren, wie sie es in der Fahrschule gelernt haben, gäbe es wesentlich weniger für die Hilfskräfte zu tun."
erweitern, um Missverständnisse zu vermeiden.

Gemeint sind natürlich alle Verkehrsteilnehmer, Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer, Autofahrer, LKW-Fahrer.

Kinder bekommen im Verkehrskindergarten und im Fahrradkursus das wichtigste Grundwissen vermittelt, durch die Polizei.

Was glauben Sie wie glücklich die Polizisten wären, wenn dieses Grundwissen im Alltag umgesetzt wird.

Sie können heute mit elektronischer Intelligenz eine Verkehrsplanung betreiben, die am grünen Tisch zufriedenstellend funktioniert.
Den Faktor Mensch können Sie in diese Planung nicht mit ein beziehen.
Regeln beachten ist nicht sein Ding.
Die elektronische Intelligenz funktioniert aber nur nach strengen logischen Regeln.

Zum Schluss noch ein Beispiel, weil es die neuste Masche von vielen Autofahrern ist.
An einer roten Ampel fahren sie nicht bis zur Haltelinie vor, sondern bleiben 2 m und mehr davor stehen. An vielen ampelgeregelten Kreuzungen sind Induktionsschleifen eingelassen, die die Schaltintervalle der Ampeln beeinflussen. Verkehrsplanungstechnisch sehr sinnvoll.
Können Sie sich vorstellen, wie oft ich schon aussteigen musste um dem 1. Fahrzeugführer zu erklären, dass die Haltelinie nicht nur Haltelinie heisst, sondern auch als diese respektiert werden muss?

Man kann ganz schnell über schlechte Verkehrsplanung schimpfen, aber gute TECHNIK funktioniert nur so gut, wie die Nutzer damit umgehen.
Noch ein Hinweis aus Bayern:
Dort kenne ich auch so eine Ampel. Da die Verantwortlichen das gleiche Problem mit den Verkehrsteilnehmern hatten wurde ein Zusatzschild aufgestellt" Bitte bis zur Haltelinie vorfahren"
Viel Autofahrer regen sich über den Schilderwald auf.
Sie selbst sorgen aber dafür, dass es immer mehr Schilder werden.

Heisst also, alle sollten die erlernten Regeln und Vorschriften einfach beachten, sich moderne Hilfsmittel zu Nutze machen und alles wird gut.

Den Berliner Verkehrsplanern würde ich nicht empfehlen an den Ampeln zusätzliche Schilder an zu bringen:
"Achtung, induktionsschleifengesteuerte Signalanlage, bitte auf allen Spuren bis zur Haltelinie vorfahren!"

Hat alles nicht direkt was mit Fixies zu tun, aber wenn Radfahrer Verkehrsplaner für ihr Fehlverhalten verantwortlich machen, muss man an die Einhaltung von Regeln erinnern.

Achso der Herr Blickwinkel kommt aus Bayern, jetzt verstehe ich diese ganze Korrektheit des gepflegten Herrn aus dem Süden.
Am allerlustigsten finde ich ja immer noch den Satz: "Können Sie sich vorstellen, wie oft ich schon aussteigen musste um dem 1. Fahrzeugführer zu erklären, dass die Haltelinie nicht nur Haltelinie heisst, sondern auch als diese respektiert werden muss?" Aussteigen an der Ampel um den anderen Autofahrer... Wie bitte? Na wenn es keine anderen Probleme gibt dann weiß ich ja auch nicht? Bald ist wieder Sternfahrt, yiiiipieeeeeh!!!!!!!!

Gewicht Durchschnittsauto = ca. 1500kg
Gewicht Durchschnittsradler = ca. 95kg
Faktor = ungefähr 15
Verhältnismäßigkeit von potentieller Gefahr zu aufgebürdeter Verantwortung = nicht gegeben
Danke Autonation

Die Berliner Polizei benimmt sich fast so wie die Monty Pyton Gang. Wuuuuuuuuuu, die sind aber soooo gefährlich die Radfahrer. Also Bitte die Herren, langeweile oder wie?

@Mensch:
Ihr Zitat "Fixies sind keine Fahrräder wie sie jeder kennt, man verschmilzt mit diesem Rad und geht eine innige Beziehung ein, die , wie jede Beziehung, auf gegenseitigkeit basiert."

RESPEKT vor dieser Aussage!!!

Sie meinen also einen richtig reellen Austausch mit "Gefühlen/Resonanz/Akzeptanz" oder zumindest den Versuch, sich anzunähern?
Ich kenne das nicht mit mobilen Geräten, jedoch mit Gebäuden.

Meinen Comment s.o. schränke ich nach diesem Comment auf unachtsame Ich-Denkerchen ein!

Hi Mensch, Bock auf mehr Austausch ??

@Jürgen ... warum fragst Du nicht einfach mal den RBB, was auf dem Nationalen Radverkehrskongress so diskutiert wurde - die Überschrift gab's ja gestern schon mal, vielleicht folgt ja der Bericht noch ... ;-) Zu der Veranstaltung konnte sich jeder kostenlos anmelden, Termine wie diesen findest Du zum Beispiel unter nationaler-radverkehrsplan Punkt de - dem Fahrradportal des Bundesverkehrsministeriums, welches übrigens Veranstalter ist. Dass Leute noch massenweise Flyer in Fahrradläden einsammeln wollen, konnte ich in den letzten Jahren nicht mehr bestätigen - und ich war verantwortlich für die eine oder andere Papierflut dort ... :-(

Aus meiner Sicht wäre die Veranstaltung allemal relavanter für eine Nachrichtensendung wie die Abenschau gewesen als ein Beitrag über Fixis der vielleicht höchstens einen Wert für "Brisant" gehabt hätte. In einem ernsthaften Beitrag wären die meisten Fragen wie die nach Radwegen beantwortet worden - Berlin hat die Benutzungspflicht der meisten Gehweg-Radweg aufgehoben und seit 2004 mehr als 70 Kilometer Radspuren auf den Fahrbahnen markiert und auch dadurch ist der Radverkehrsanteil seit dem um 50 Prozent gestiegen.

Das Thema Critical Mass hast Du übrigens nicht richtig verstanden - die Demos in Stettin, Warschau oder Budapest heißen nur Critical Mass, sind aber weder spontan noch unangemeldet - sondern von der Polizei und hunderten Ordnern begleitet. Als sich in Berlin noch niemand ernsthaft für das Thema Fahrrad interessierte, gab's eine nette kleine Veranstaltung dieser Art auch hier. In Berlin heißt diese Demo für mehr Fahrradverkehr übrigens "Sternfahrt", "Kreisfahrt" oder irgendwie auch "Velothon" als sportliches Massenevent. Die Sternfahrt ist dabei um ein Vielfaches größer als jede Critical Mass irgendwo. Und irgendwie beneiden uns darum die meisten anderen Metropolen - London mit der Freewheel und Brüssel mit der BiciCity haben sich die Veranstaltung bei uns inzwischen erfolgreich abgeguckt.

Zu den Nabendynamos stehe ich übrigens - machen inzwischen schönes 60-Lux-Licht ... ;-)

Aber ein Nabendynamo ist teuer und schwer, es gibt ja auch Leuts die gerne mit leichteren Rädern eine schnelle Runde drehen wollen. Die Batterielampen sind ja mittlerweile sowieso besser als z.B. normale Dynamo's, die wenn sie kaputt sind sowieso niemand repariert, ne neue Batterie lässt sich aber 24/7/365 überall erwerben. Ich habe nicht von Flyern geredet, sondern Poster gemeint, müssen ja nicht in Farbe sein, du kannst nicht verlangen das jeder Fahrradnarr von dieser Veranstaltung was weiss, nen Bericht darüber liest oder auch was im Radio etc. in den Medien aufschnappt. ADFC Mitglied sind ja nun auch nicht alle. Sollte aber jeder Fahrradnarr wissen! Eine Email an diverse Radläden tut es auch, wenn man sich schon Fahrradbeauftragter nennt, dann sollte man nicht nur auf seiner eigenen Website promo machen, sondern gerade z.B. den Kurieren (Kurierzentralen) oder wiegesagt einigen Radläden oder auch Radsportvereinen die Info zukommen lassen. Mag schon sein das Ihr eure achso tolle Sternfahrt habt, die ja nur so groß ist, da dort viele nur hinkommen um mal zu sehen wie es sich auf der AVUS fährt und um zu sagen das sie ne Radtour gemacht haben. 80% der Leute die auf der Sternfahrt dabei sind, sind doch keine wirklichen Radfahrern, das solltest Du auch wissen und vor allem sehen, da es nicht gerade ungefährlich ist wie manch einer unterwegs ist. In San Francisco und New York findet eine richtige CM jeden letzten Freitag im Monat statt und die sind nicht von der Polizei eskortiert und wenn dann bestimmt nur da die Polizei kommt und freiwillig eskortiert, die CM fährt aber spontan ihre eigene Route. Und die Radfahrer sind wirklich Radfahrer und nicht "einmal im Jahr Sternfahrtfahrer" Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken so eine Sternfahrt vielleicht jeden Monat zu machen oder zumindest während der 4 verschiedenen Jahreszeiten, wenn schon richtig und nicht nur 2 mal im Jahr, das ist zu wenig um auf Fahrräder aufmerksam zu machen. Das der RBB den Beitrag über den Fixie Trend gezeigt hat, liegt bestimmt nicht daran das hier jemand nach ner "Brisant-Story" sucht, sondern daran das darüber geredet wird und das hat ja Herr Jarasch zumindest schon erreicht, desweiteren wird auf das unfassbare Verhalten der Polizei aufmerksam gemacht und es geht ja trotzdem immernoch um ein Thema das am wichtigsten für uns alle ist, und das ist das Fahrrad!
Achso, das es 50% mehr Radfahrer gibt, wird wohl auch daran liegen das vielleicht nicht mehr so viel Geld den Leuten zur Verfügung steht um mit so einer unnützen Benzinschleuder von Schöneberg nach Prenzlauer Berg und zurück zu kommen und natürlich da es mehr und mehr Singlespeed und Bahnräder gibt!
Nur nen kleiner Scherz, schön wärs...

So sieht det nämlich aus...

http://www.youtube.com/watch?v=6-ypQmqK9fo&eurl

@Blickwinkel, Sie sprechen einige interessante Themen an - einige davon möchte ich gerne kommentieren.

Bezügl. Ihrer Frage, welche Ampel gilt - im Detail kann ich Ihnen das ehrlich gesagt nicht beantworten, die entsprechenden Regelungen für Radfahrer sind ziemlich kompliziert - das Thema wird aber im Internet tiefgreifend diskutiert. In Ihrem genannten Falle denke ich, die Radwegampel gilt - übrigens auch wenn der Radler auf der Fahrbahn fährt. Soweit ich weiß, gilt die Radwegampel sogar, wenn der Radfahrer erlaubterweise die Linksabbiegerspur mit eigener Ampel benutzt - pedantische STVO-Treue wäre hier allerdings lebensgefährlich.

Sie schlagen vor: "Die Verkehrsplanung wird [...] derart ausgerüstet, dass der LKW-Fahrer in seinem GRÜN eine zeitverzögerte Zusatzinformation [...] bekommt, dass Radfahrer nun Rot haben. Der LKW-Fahrer könnte jetzt bedenken- und gefahrlos nach rechts abbiegen."

Aus Sicht der Autofahrer ein denkbares Szenario. Mir als bei grün fahrendem Radfahrer hilft das kein Stück, es ist also keine Problemlösung, die Radfahrer entlastet. Der Lkw-Fahrer bleibt weiterhin blind - normale Fahrzeuge können und müssen bremsen können, wenn andere Fehler machen.

Ich würde bei solchen Situationen eher für getrennte Rechtsabbiege- und Geradeaus-Ampelphasen plädieren. Wäre der Verkehrsfluss nicht wichtiger als die Verkehrssicherheit, so wären diese Ampelphasen ganz normal. Ein anderer Ansatz, in Berlin Mitte öfters zu sehen, ist die Führung des Geradeaus-Radwegs links von der Rechtsabbiegerspur. Ein weiterer Ansatz ist, gar keinen Radweg zu bauen.

Sie schreiben: "An vielen ampelgeregelten Kreuzungen sind Induktionsschleifen eingelassen, die die Schaltintervalle der Ampeln beeinflussen. Verkehrsplanungstechnisch sehr sinnvoll."

Aus Sicht der Radfahrer nicht. Ich warte ungerne, bis endlich ein Auto kommt - ich habe wegen solcher Induktionsschleifen schon Rotlichtverstöße begehen müssen, um überhaupt weiterfahren zu können. Induktionsschleifen sind eines von vielen klassischen Beispielen, bei denen Radfahrer schlichtweg vergessen wurden.

Weiterhin schreiben Sie sinngemäß, dass ein generelles Einhalten der Verkehrsregeln zu weniger Unfällen führen würde. Das stimmt durchaus, ist aber leider nur ein Wortspiel, das in der Realität nicht erreichbar ist. Weder alle Radfahrer, noch alle Fußgänger, noch alle Autofahrer werden sich jemals an alle Regeln halten - das wäre ein Idealbild, es bringt aber nichts darüber zu philosophieren, da dieser Zustand nie eintreten wird. Also muss man nach anderen Möglichkeiten suchen, Unfälle zu senken. Wenn an einer Straße die Unfallzahlen signifikant gesenkt wurden, so hing das fast immer mit baulichen Maßnahmen zusammen. Übrigens haben auch die vielen Tempo-30-Zonen in Berlin zu einer enormen Senkung der Unfallzahlen geführt, von weit über 500 Toten in den 70ern auf unter 100 heutzutage.

Besonders schlechte Erfahrungen hat man mit Bürgersteigradwegen gemacht, eine logische Konsequenz daraus wäre, darauf weitgehend zu verzichten. Radfahrer werden in engen Straßen oft nah überholt - eine Konsequenz daraus wäre, wenigstens bei Neubaustraßen für ausreichende Breite zu sorgen. Nicht nur Radfahrer sollten über richtiges Verkehrsverhalten aufgeklärt werden, sondern auch Autofahrer. Viele wissen gar nicht, dass sie mit großem Abstand überholen und notfalls auch mal warten müssen. Viele wissen auch nicht, dass die meisten Radwege von Radfahrern nicht benutzt werden müssen.

@Michael meinte:
"Am allerlustigsten finde ich ja immer noch den Satz: "Können Sie sich vorstellen, wie oft ich schon aussteigen musste um dem 1. Fahrzeugführer zu erklären, dass die Haltelinie nicht nur Haltelinie heisst, sondern auch als diese respektiert werden muss?" Aussteigen an der Ampel um den anderen Autofahrer... Wie bitte?"

Ja Michael, wenn es Ihnen Spaß macht, stundenlang vor einer roten Ampel zu stehen, weil der Erste "Hemmschwellen" hat, dann bitte.
Ihn zu bitten, bis zur Haltelinie zu fahren ist für mich angemessener, als, wie der Standartdautofahrer das natürlich macht, zu hupen.
Und mit der Zuordnung "Bayern", da liegen Sie falsch, ich bin Urberliner.
Nur das Schild habe ich dort zuerst gesehen.
Ich kann Ihnen auch versichern dass es Autofahrer gibt, die sich zwar über die unendliche Rotphase gewundert haben und sich dann bedankt haben, dass ich ihnen den Hinweis mit der Induktionsschleife gegeben habe.
Kurz zurückgesetzt, sauber rangefahren und Schwups, die Ampel wird manchmal dann ganz schnell Grün.
Sonst würden die wahrscheinlich heute noch warten und auf defekte Ampeln in Berlin schimpfen!

Wenn Sie aber den Satz lustig fanden, warum nicht, ein bisschen Spaß soll ja auch immer dabei sein.
Ich wünsche ein schönes Wochenende und allzeit unfallfreie Fahrt.

@Jürgen ... da scheint sich ja einiges aufgestaut zu haben ;-)

Dieser Blog scheint Dich ja sehr zu interessieren. Dann klick Dich doch einfach mal auch auf die wenigen Fahrradportale - tut nicht weh und Du erfährst alles, was außer Fixi sonst noch so los ist.

Wenn ich eine Demo oder Veranstaltung organisiere - es sind inzwischen hunderte - dann kriegen die Fahrradläden mit Mail von mir eine Mail. Die Antwort ist übrigens meist null und mindestens die Hälfte der Fahrradläden in Berlin scheint noch immer keine Mail zu haben.

Ich gucke mir die Fahrraddemos in Europa oder auch Südamerika übrigens gerne selbst an - nach USA habe ichs noch nicht geschafft. Entgegen der Legende sind Critical Mass immer angemeldet und polizeibegleitet - zumindest da, wo sie wirklich die Leute erreichen und relevante Teilnehmerzahlen haben.

Deine Nabendynamo-Phobie ist übrigens unbegründet - in jedem Baumarkt-Fahrrad ist inzwischen so ein Ding drin. Das Gewicht erhöht sich um erstaunliche 300 Gramm - also wie eine kleine Cola ...

Die Überschrift des Abendschau-Beitrages war übrigens "Nationaler Radverkehrskongress" - was hätte das für eine Weiterbildung werden können, falls ein Beitrag dazu gebracht worden wäre ... :-)

@Fahrradbeauftragter, beim 60-Lux-Scheinwerfer aber bitte nicht vergessen, den fehlenden Rückstrahler anzubringen. :-)

Das Thema Licht könnte man medienseitig übrigens auch mal von einer anderen Seite her beleuchten. Nämlich von der Seite, wie der Gesetzgeber die Radfahrer jahrzehntelang im Dunkeln hat stehen lassen durch unsinnige Vorgaben von Strom und Spannung, die - in ihrem Produkt gerade mal 2,4 Watt - in den Glühlampen so gut wie kein Licht erzeugen konnten. Die Gesetze haben sich kaum geändert, glücklicherweise allerdings die Technik, die aus dieser dürftigen Leistung seit ca. 3 Jahren endlich Licht herausholt - was war das für ein Befreiungsschlag, als ich endlich meinen IQ Fly-Scheinwerfer hatte und alle (unzulässigen) Zusatzlampen ausrangieren konnte!

Während die anderen über unbeleuchtete Räder schimpften, schimpfte ich darüber, dass ich mit meinem "beleuchteten" Rad fast gar nichts sehen konnte.

Leider macht der Gesetzgeber weiterhin keine Qualitätsvorgaben, und so wird es weiterhin eindrahtige Dynamos geben, an deren Verkabelung nach 50-100 km irgendwas kaputtgeht, egal ob man das Licht anhatte oder nicht. Und ehrlich, welcher Radfahrer hat einen Spannungsprüfer, das Fachwissen oder überhaupt die Muße, seine Lichtanlage 1x im Monat zu reparieren? Viele - nicht alle - fahren eher unfreiwillig unbeleuchtet.

Die Gesetze könnte man wie folgt anpassen: Frontleuchte nur Halogen oder LED (ich glaube, das ist über die neu vorgeschriebene Mindestleuchtstärke bereits der Fall), Rückleuchte nur noch LED, Verkabelung nur zweidrahtig, Verbot unsinniger Stromführungen (z.B. ins Schutzblech integriert). Und wie bereits angesprochen, könnte man Batterielampen endlich legalisieren. Fehlende Zuverlässigkeit kann kaum ein Argument sein, ein Akku oder eine Batterie hält oft länger als eine schlechte Lichtanlage.

@ berlinradler meinte am 09.05.2009 09:34

"Welche Ampel gilt"?

Na die für Radfahrer gilt für diese. Wenn keine Radfahrerampel vorhanden ist, dann gilt die für FUßGÄNGER!!!.

Nachzulesen in der StVO-Straßenverkehrsordnung.

@Berlinradler meinte:
"Induktionsschleifen sind eines von vielen klassischen Beispielen, bei denen Radfahrer schlichtweg vergessen wurden."

Im konkreten Fall bin ich überfragt, wie an solchen Kreuzungen die Signalschaltung auch durch Radfahrer beeinflusst wird. Es sind jedenfalls in allen Richtungen Radwege auf dem Gehweg angelegt.

Als Denkanstoss: Nehmen wir mal an, in den Radwegen sind so empfindliche Schleifen, dass diese auch auf kleinvolumiges Metall reagieren.
Wie Sie richtig ausführen, müssen die Radfahrer nicht die Radwege benutzen.
Wozu sollte man diesen technischen Aufwand betreiben?

Vielleicht sollte man auch in eienr 3 Millionen-Stadt bezirksweise mal "Shared place" ausprobieren.
Wieder am Eingang ein neues Verkehrszeichen, aber dafür dann keine mehr.

Ich würde es begrüßen.

Ich wünsche ein schönes Wochenende und stets eine unfallfreie Teilnahme am Straßenverkehr.

@RG, Ihr Beispiel gilt nur für Radfahrer auf einem Radweg ohne Radwegampel. Ganz so einfach ist das Thema nicht, man beachte mein Beispiel des Linksabbiegens. Auch ob die Fahrbahnampel für den Radweg gilt (Beispiel T-Kreuzung), ist abhängig von baulichen Dingen, in diesem Falle der weißen Haltelinie.

@Blickwinkel, bei Shared Space bin ich sofort dabei! Generell bei allen Maßnahmen, die den Kraftverkehr dort ausbremsen, wo er sich die Flächen mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen muss - also in Städten fast überall. Soweit ich informiert bin, ist man in Berlin zu Shared Space derzeit nicht bereit, allerdings soll es wohl in Potsdam mal ausprobiert werden. Ggf. werde ich mir das dort interessiert ansehen.

Es ist schon bewundernswert wie genau Leute, die ein Fixie nur aus nem Internetvideo kennen, über die Gefahren die sie angeblich bergen Bescheid wissen.
Bis ca. 1920 waren Fixies Stand der Technik und wurden u. A. auf der Tour de France gefahren. Finde ich persönlich ein interessanteres Argument zu der ganzen Sache als das Bauchgefühl von Leuten die eigentlich gar Nichts darüber wissen. "Kenn ich nich, mag ich nich"...

Zunächst mal allgemein:

Es gibt eine StVO, in der ist genau geregelt, WAS ein Fahrrad verkehrstauglich macht. U.a. gehören da Bremsen dazu und ein funktionierendes Lichtsystem. Punkt. Ich fand die Bremsvorführung nicht sonderlich Vertrauen erweckend, muss ich sagen.

@Max
1920!!! Wo sind wir denn stehen geblieben?
Aha, Tour de france - hier gehts um den Berliner Straßenverkehr, bitte nochmal recherchieren.

Ist ja eine Bremse dran (Starre Nabe), die vielleicht nicht so gut wie eine Scheibenbremse bremst, aber dafür fährt ja unsereins auch vorrausschauender. Hollandräder/Klappräder haben auch Bremsen, auch wenn die überhaupt nicht bremsen, aber das ist es auch schwieriger das Feindbild zu erklären. Ist doch schön wenn junge Menschen Fahrradfahren und nicht alle ein Auto haben wollen. Bald wird es vielleicht wieder so wie 1920 sein, da das Benzin bald alle ist, der Sprit dadurch teurer und niemand sich mehr ein Auto leisten kann, was dann wiederum zur Folge hat, das es weniger Autos in der Innenstadt geben wird. Endlich! Trotzdem ist es doch für den Laien nicht uninterresant zu erfahren das früher bei der Tour de France mit einem starren Gang gefahren wurde, das ist bestimmt nicht leichter als der Berliner Straßenverkehr.
Ich werde jetz erst mal schön durch die Oranienstr. mit meinem neuen Bahnrad rollen... Hach macht das Spaß! Mich kriegt Ihr nie...

"Es gibt eine StVO, in der ist genau geregelt, WAS ein Fahrrad verkehrstauglich macht. U.a. gehören da Bremsen dazu und ein funktionierendes Lichtsystem. Punkt."

Nach der StVZO müssen alle Fahrräder mit einer fest installierten und funktionsfähigen dynamobetriebenen Lichtanlage ausgestattet sein. Einzige Ausnahme sind bislang Rennräder mit einem Gewicht bis 11 kg und nach einer geplanten Änderung der StVZO auch Mountainbikes bis 13 kg. Bei diesen dürfen batteriebetriebene Scheinwerfer und Schlußleuchten verwendet werden. Diese müssen funktionsfähig sein und (auch am Tage) mitgeführt werden.

"Mitgeführt werden" heißt in diesen Fällen nicht notwendigerweise auch "am Fahrrad angebracht". Bei den passiven Beleuchtungselemente sind auch verschiedenste Varianten bereits jetzt schon StVO-konform.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradbeleuchtung#Passive_Beleuchtungselemente

Ansonsten:
Offenbar wiehert der Amtsschimmel nicht nur. Er ist wohl auch imstande sich zu bewegen.

Cars Kill
Police should take it easy go ride and chill!

Berlin needs a bigger Critical Mass to get folks together to ride a bike and to make people understand that bicycles are the best vehicles and that the car has no future anymore. Bicycle will take over the world. We will all get more relaxed, move more, be more healthy and eventually the whole system will change for good!

GO OUT RIDE A BIKE!

Fahrradfahren, super Idee!

Gibt es nicht andere Dinge zu tun als verrückte Radfahrer zu jagen, vielleicht noch mit Blaulicht?

@ berlinradler meinte am 09.05.2009 16:20

Mein "Beispiel" gab die StVO wieder und nicht nur den Radfahrer auf dem Radweg.
Im Übrigen werden sämtliche Verhaltensweisen im öfftl. Straßenverkehr in der StVO geregelt, man muss halt nur suchen.

@RG, dass die STVO das regelt, habe ich nicht bestritten. Ich schrieb nur, dass ich die Regelungen in jedem Detail nicht kenne und dass sie für Radfahrer komplizierter sind als für andere Verkehrsteilnehmer. Sie müssen wissen, ob Fußgänger-, Radweg- oder Fahrbahnampel gilt. Bevor ich aber auf der Fahrbahn anhalte - womit niemand hinter mir rechnen wird - nur weil die Radwegampel rot zeigt - oder gar auf der Linksabbiegerspur dann fahre, wenn die dortige Fahrbahnampel rot ist - verzichte ich meiner Gesundheit zuliebe auf die genaue Einhaltung der STVO.

"Sämtliche Verhaltensweisen" werden in der STVO teilweise nur grob beschrieben, viele Konkretisierungen (z.B. zum notwendigen Überholabstand) werden durch Gerichte vorgenommen. Auch nützt mir die STVO nichts bei widersprüchlichen Angaben - ich kann Ihnen genug Beispiele nennen, wo ich laut Ausschilderung gleichzeitig radfahren darf und das Radfahren verboten ist. Mangelhafte Ausführungen - z.B. bis zur Kreuzung "unsichtbare" Radwege machen die strenge STVO-Einhaltung ebenso gefährlich wie das Nutzen zu enger "Schutzstreifen".

Sehr streng genommen dürfte ich an der Ampel nicht mal die Füße von der Pedale nehmen - nun aber genug der Beispiele. Meine Intention war es lediglich, darauf hinzuweisen, dass auch Radfahrer Probleme haben und es nett wäre, wenn die Polizei auch diese angehen könnte.

@RG ... wir müssen wohl noch mal dringend eine Nachschulung in Sachen StVO / StVZO anbieten ;-)

Natürlich gilt für Radfahrer im Regelfall - mehr als 90 Prozent der Fälle - die normale Fahrbahnampel.

Im Ausnahmefall - auf einigen der rund 600 Kilometer baulich angelegten Radwege in Berlin zum Beispiel - können Radfahrerampeln gelten, wenn diese nicht abgedeckt sind aufgrund der aufgehobenen Radwegbenutzungspflicht. Im letzteren Fall können Radfahrer zwischen der (sicheren) Fahrbahn und dem Radweg wählen - es gelten die normalen Fahrbahnampeln für beide Fälle.

Und in einem weiteren kleinen Ausnahmefall können auch Fußgängerampeln für Radfahrer gelten - immer dann, wenn ein baulich angelegter Radweg auf dem Gehweg verläuft und die Radwegfurt von der Fußgängerfurt nur durch eine weiße Linie unterbrochen ist.

Ist die Radwegfurt durch zwei weiße Linien von der Fußgängerfurt getrennt, gilt die Fahrbahnampel, so lange keine separate Radfahrerampel vorhanden ist.

Letzter in Berlin seltener Ausnahmefall wäre der gemeinsame Geh- und Radweg mit gemeinsamer Fußgänger- und Radfahrerampel ...

Alles verstanden? Naja, man kann ja nicht alles wissen ;-)

Es macht doch einfach nur Spaß Radzufahren, also wozu die ganze aufregung?

"Und in einem weiteren kleinen Ausnahmefall können auch Fußgängerampeln für Radfahrer gelten - immer dann, wenn ein baulich angelegter Radweg auf dem Gehweg verläuft und die Radwegfurt von der Fußgängerfurt nur durch eine weiße Linie unterbrochen ist."

Gegenbeispiel:
Auf der Aroser Allee(Rckdf) verlief bis zum letzten Jahr der Radweg auf dem Fußweg. An der Kreuzungen waren trotzdem extra Fahrradampeln angebracht.

@karla ... stimmt, die Enklave Reinickendorf hatte ich vergessen ;-)

Der Radweg auf dem Gehweg der Aroser Allee zählt in die Kategorie "baulich getrennt" (also mit Bordstein) von der Fahrbahn. Im Kreuzungsbereich ist er durch zwei weiße Linien von der Fußgängerfurt getrennt - es gilt also die Fahrbahnampel (wenn nicht benutzungspflichtig, also kein blaues Radwegschild an jeder Kreuzung und Einmündung) und in den benutzungspflichtigen Abschnitten die Radfahrerampel - bin mir nicht sicher, ob da noch die blauen Schilder dran sind.

Hallöchen,

bin letzte Woche morgens auf dem Weg zur Arbeit in einen Wildwestkrimi geraten.

Habe fälschlicherweise auf der falschen Seite den Radweg benutzt. Wurde dann an einer Strasseneinmündung fast von einem Polizeibus angerempelt. Der Polizist am Steuer meinte nur lapidar, dass mir das nicht passiert wäre, wenn ich auf der korrekten Seite gefahren wäre. Ich muss dazu sagen, ich wohne auf der falschen Seite und fahre 100m nach dieser Einmündung sowieso auf die "richtige" Seite rüber.

Meine Antwort gegenüber der Polizei war nur: Beim nächsten Mal dann(dieses Mal ging ja nicht mehr...)

Dies hat den Herrn am Steuer so erzürnt, dass er mit seinem stattlichen VW-Polizeibus auf den Radweg fuhr um meine Verfolgung aufzunehmen. Als ich dies sah, rief ich nur nach hinten, dass ich vorne sowieso rüber fahre. Hat nichts gebracht.
Er kam näher und ich bin dann, weil ich spät dran war und ins Geschäft musste, in eine für die Polizei nicht einfahrbahre Strasse eingebogen. Zuvor bin ich allerdings noch genötigt worden, mit viel Gas geben auf einer vielbefharenen Strasse dem nahenden Verkehr auszuweichen.

Mein Puls war hoch, aber ich dachte, ich hätte sie abgehängt und war frohen Mutes, rechtzeitig ins Geschöft zu kommen.

Pustekuchen!

An der nächsten Kreuzung sah ich den Bus schon anrollen und ich ahnte nichts Gutes. So war es auch. Auf meiner Höhe sagte der Polizist nur, ich solle anhalten, sonst ziehe er mich vom Rad.

Ich war perplex und hielt natürlich an.

Einmal in den Fängen, wurde natürlich gesucht und fotografiert und langsam gemacht. Das Fahrrad wäre nicht nach StVO-Vorschrift. Es handelt sich um ein Mountainbike unter 10 Kilo - und klar habe ich keine Katzenaugen. Dafür aber batteriebetriebene Stecklichter.
Eine Belehrung, so sagte der Beamte zwar, bekomme ich gleich, hat er aber vergessen. Er meinte nur, 15,- € für den falschen Radweg und nochmals 25,- € für die Nichtbeachtung einer Beamtenweisung. Ob ich unterschreibe und es zugebe.

Ich unterschrieb nicht und gab auch nur das Fahren auf der falschen Seite zu. Was ja wohl offensichtlich war.

Beamtenweisung? War das etwa: Das wäre nicht passiert, wenn du auf der korrekten Seite gefahren wärst... ich hatte dies jedenfalls nicht als eine solche verstanden, sondern als ein Anpöbeln.

FAZIT: Eine unverhältnismäßige Aktion(evtl. mit Blaulicht - was sowieso verboten wäre!) der Polizei und ich hatte einen tollen Start in den Tag.

Soviel zu unverhältnismässigen Aktionen der Polizei hier zu Lande.

Fixie fahr ich persönlich nicht, habe aber genügend Freunde, die ein solches Fortbeweungsmittel nutzen. Man kann auch tollen Sport wie z.B. Bike-Polo damit spielen. Einige von deren Bikes haben auch eine zweite (Vorder-)bremse.

Die Polizei sollte sich auch ihre wesentlichen Aufgaben besinnen.

Cheers...

Du böser böser Fahrradfahrer was fällt Dir überhaupt ein sich der Polizei zu wiedersetzen?

Hallo Andy
Das ist ja mehr als unerhört, da hätte ja so allerhand passieren können! Aber so ähnlich ist es ja auch jedes jahr am ersten Mai, die Polizisten verhalten sich ja immer korrekt! Wohl kaum, ich hoffe Du hast Dir die Nummer des Polizisten geben lassen? Der sollte zur Verantwortung gezogen werden, wir sind ja hier nicht in einem Clint Eastwood-Movie!

Aus einem Blog:

Reply by zeifghef 18 hours ago
Es ist in den letzten 2 Tagen mehrmals passiert, dass "brakeless" Fahrer mit blaulicht von zivilen Fahrzeugen verfolgt wurden. Dabei kam es wohl zu Hollywood ähnlichen Verfolgungsjagten bei denen auch die Polizeiwagen nicht geschont wurden (z.B. hemmunglos über Verkehrsinseln wenden).

Ich bin sehr gespannt auf Pfingsten, das wird wohl ein sehr heißer Sommer.

Warum denn Pfingsten?

Die Radfahrexperten sind ja hier fast unter sich.
Da kann ich nicht mithalten.

Aber all ihr lieben, rücksichtsvollen und fähigen Radfahrer, könnt ihr bitte mal den bösen aus eurer Zunft von mir ausrichten, was mich so an ihnen stört:

- Die in Gegenrichtung fahrenden Rf. gefährden die Fußgänger erheblich. Man konzentriert sich nämlich beim Überqueren eines Rf-Weges auf die Seite, wo eigentlich was herkommen könnte. Nach einem bösen Rempler war das einzige, was der Rf. rausbrachte: "Ich hab doch geklingelt."

- Fahren auf dem Bürgersteig gefährdet Fußgänger, vor allem Kinder.
Die Rf.-Klientel, die das macht, ist meist resistent gegen nette Hinweise, im Gegenteil: Oft aggressiv und unverschämt.

- Mitnahme von Rf. in der S-Bahn ist sicher verkehrspolitsich sinnvoll.
Hier scheiden sich aber die Geister. Neben den netten Rf. gibt es leider eine ganze Menge von absolut rücksichtslosen Zeitgenossen: Tür zustellen und dumm weggucken, wenn jemand rein oder aus will.
Und auch immer wieder sehr gerne gemacht: Mindestens 4 Plätze blockieren und trotzdem noch die Kleidung anderer beschmutzen.
Vom Rumrasen in S-Bahn-Foyers und auf Bahnsteigen will ich mal gar nicht reden.

Schwarze Schafe gibt es leider überall, Radfahren auf dem Bürgersteig oder im Gegnverkehr gehört sich nicht, da stimmte ich Ihnen zu, aber Radfahrer die über bahnsteige rasen hab ich noch nie gesehen, hört sich aber spannend an! Einen wunderschönen Sonntag wünsch ich noch.

@Fahrradbeauftragter meinte am 10.05.2009 12:10

Der Radweg befindet sich seit letztem (?) Jahr auf der Fahrbahn. Was ich sehr begrüße.

@ Fahrradbeauftragter meinte am 10.05.2009 11:30

Ich habe nichts gegen das "Dazulernen", aber Ausnahmen mag es ja geben, letztlich kann man nicht alles wissen.
Trotzdem, die StVZO gilt nicht bei der Radwegebenutzung/-streifenben..
Einen schönen Abend noch

Durch den Bericht wird dies noch zu einem wahren Trendsport, diese gefährliche Fahrrad. Da traut man sich ja garnicht mehr aus dem Haus.

Ich fahre jetzt schon seit fast zwei Jahren so ein "verbotenes" Fahrrad und kann mir nicht vorstellen jemals wieder eine anderes Rad in der Stadt zu benützen.

Das Rad ist leicht, wartungsarm und dazu noch super fix. Ich kann auch damit sehr gut anhalten.

Ich bin 37 Jahre alt, weiblich, habe zwei Kinder und arbeite als Buchhalterin. Ich bin sozusagen stinknormal und nicht besonders hip, scheint sich nicht nur um durchgeknallte szene Kids und Fahrradkuriere zu handeln die sich in diese Art Fahrrad verliebt hat.

Irrsinner Fahrspaß, genau richtig erkannt!

Nicht nur einfach zu fahren, sondern einfach einfach!

Eine Aufregung um nix. Die Herren Beamten sollten vielleicht eher mal was gegen die ganzen Radwegebeparker und Handybenutzer meisst mit großen Jeep's die mehr als unnötig sind in der Stadt unternehmen. Tze Tze Tze...

aus dem Tagesspiegel:
Der Busfahrer fuhr wieder an, touchierte dabei aber einen Radfahrer, der plötzlich vor dem Bus aufgetaucht war. Kurz darauf erschienen etwa sieben junge Männer, die begannen, das Fahrzeug erneut mit Schlägen und Tritten zu attackieren. Eine Seitenscheibe auf der Fahrerseite und die Stoßstange des Busses wurden dabei beschädigt. Der Busfahrer, der unverletzt blieb, drückte den Alarmknopf an seinem Cockpit, worauf sofort ein Notruf in BVG-Zentrale und bei der Polizei ausgelöst wurde. Am Bus selbst wurde durch den Alarmknopf die Warnblinkanlage eingeschaltet. Dies scheint die Täter abgeschreckt zu haben, sie flüchteten unerkannt in Richtung Oranienburger Straße, ebenso der Radfahrer, der vermutlich zu den Tätern zählte.

Jetzt frage ich mich?
Der Radfahrer war bestimmt so ein verrückter mit nem Fixie!
Oder wer soll es sonst gewesen sein Herr Oberkomissar?

@Fahrradbeauftragter, in entsprechenden Verkehrsforen wird das mit der Ampel anders dargestellt. Die Urteilssprechung scheint immer in die Richtung zu gehen, dass Radwegampeln für Radfahrer gelten, egal wo sie fahren. Allerdings verstehe ich Ihre Ausführungen so, dass an nicht benutzungspflichtigen Radwegen die Radwegampeln meistens / immer ungültig gemacht wurden, das ist mir so noch nicht aufgefallen, muss ich mal beobachten.

@ Franziska Meer meinte am 10.05.2009 23:21

"Die Herren Beamten sollten vielleicht eher mal was gegen die ganzen Radwegebeparker und Handybenutzer..."

Diesen Spruch (sinngemäß) kenne ich seit 1975. Alls sind lieb und nett, aber die anderen...

hallo RG!
Sie scheinen ja ein nun wirklicher Autofahrer mit Herz zu sein! Klar gibt es auch Fahrradfahrer die sich nicht an die Regeln halten, aber mit einem Fixi zu fahren und/oder im Auto sich danebenzubenehmen sind nun mal so unterschiedlich wie schwarz und weiß. Auto's töten, Fahrrad nicht!

.. berlin (und gerade der osten) sollte sich lieber ma n beispiel an zB köln und seinen radwegen nehmen. über den rosa luxemburg platz zu heizen find ich auch MIT bremsen echt scheissgefährlich. In köln kann man schön auf einer eigenen fahrradstraße - auch fixed - cruisen.

aber solange der wowereit das sagen hat, wird im dicken b ja eh noch viel mehr unfug passieren. mach mir da keine hoffnung, die polizei ist da auch nciht viel schlauer wie man in dem film da sehen kann.. gedrillte hohlköpfe.

@ Franziska Meer meinte am 11.05.2009 17:12

Natürlich habe ich ein Herz, ohne lebt es sich ziemlich schlecht.

Außerdem habe ich auch ein Liegedreirad(wg. der Gesundheit) und kein Auto.
Ich muss ihnen widersprechen, dass Fahrräder nicht töten.
Der Weg vom Leben ins Jenseits kann nach dem Zusammenstoß mit einen Fahrrad ein sehr kurzer sein.
Über die Autofahrer brauchen wir dabei nicht zu diskutieren.

Mein Einwand bezog sich darauf, das der Wachtmeister an der Ecke oder wo auch immer im Grunde ja immernur eins machen kann.

Seitdem ich auf meinem Bahnrad unterwegs bin, fahre ich viel vorsichtiger und vorausschauender.

Ist schon ziemlich drollig, wie hier die diverse Zweiradfans Ihre „persönliche Freiheit“ verteidigen. Keiner scheint sich je gefragt zu haben, wie es auf unseren Straßen aussehen würde, wenn sich auch nur ein Teil der Autofahrer so benehmen würde (praktisch können die das höchstens einmal, dann schlägt die Justiz zu und mindestens ist die Pappe weg).
Also mal vorstellen:
Autos fahren ohne Rücksicht auf Ampeln (welche gilt eigentlich!), die übrigen hinderlichen Verkehrsteilnehmer sind selber schuld, wenn sie im Weg sind und die Theorie, dass die StVO für alle gilt, ist eine Provokation. Und überhaupt soll sich die Polizei doch um andere Dinge kümmern!
Ergebnis:
Die Straßen würden so aussehen, wie der Teutoburger Wald nach der Varus-Schlacht und die Überlebenswahrscheinlichkeit auf öffentlichem Straßenland wäre in Bagdad größer.
Fazit:
Im Bewußtsein etlicher Zeitgenossen ist das Benutzen eines Fahrrades offensichtlich keine Fortbewegungsart sondern eine Ideologie und zwar (wie alle Ideologien) eine ziemlich gefährliche!

@werner:
mit verlaub, wieviele fälle sind ihnen bekannt, in denen autofahrer (oder auch fußgänger) durch regelwidriges verhalten von fahrradfahrern zu schaden gekommen sind?
ich habe die zahlen nicht zur hand, in wieviel fällen radfahrer (oder fußgänger) durch regelwidriges verhalten von autofahrern zu schaden (oder sogar zu tode) gekommen sind.
ich glaube aber auch ohne hier zahlen vorlegen zu können, daß autofahrer bei weitem (!!!) mehr schaden anrichten als fahrradfahrer.
ich will verkehrsrowdys hier nicht in schutz nehmen, aber man sollte doch die verhältnismässigkeit nicht gänzlich ausser acht lassen.

Autos mit Fahrrädern zu vergleichen geht nun wirklich nicht, das ist eine Sache, aber Berlin mit Bagdad zu vergleichen ist geschmacklos.
Es geht nur um Fahrräder und wie schon mal bemerkt, Autos töten, Fahrräder haben vielleicht auch schon mal einen Fußganger bzw. Radfahrer getötet, aber das passiert bestimmt äußerst selten?
Schönen Abend noch WERNER! Und MANOU, sei doch froh das Herr Wowereit noch unser Bürgermeister ist oder glaubst Du etwa das sich die CDU ernsthaft für Fahrräder interresiert?

Get out ride a bike!

Nach so viel Pro-Bike-Poesie möchte ich auch etwas dazu beisteuern ;-)

Get inspired!
-----------------------------

... I want to ride my bicycle
I want to ride my bike
I want to ride my bicycle
I want to ride it where I like ...

(Queen: Bicycle Race)

http://www.photocase.com/de/photodetail.asp?i=144214

und noch ein sehr schönes Video dazu...

http://www.youtube.com/watch?v=KyW9864AXVk&feature=channel_page

Put the fun between your legs!

http://www.youtube.com/watch?v=h10rOAY0QjU

Super Bericht!
Das zeigt mal wieder wie selbst in Berlin sich die Polizei kleinbürgerlich hat. Gibt es nicht andere wichtigere Dinge als sich um eine paar Fahrradfahrer zu kümmern? So gefährlich scheint es ja wirklich nicht zu sein, in Hamburg sind auch einige mit solchen Fahrrädern unterwegs und die sehen so aus als ob Sie es wirklich unter Kontrolle haben. Einen schönen Fahrradsommer...

Bahnräder sind SEXY!

Hallo, wollte nur dazu sagen das es Spaß mach Fahrrad zu fahren und da zur Zeit so viel in der Presse über Fixies steht, es wohl bald noch mehr geben wird. Danke liebe Polizei, das Ihr die Fahrradkultur so anheizt!

haben skateboards bremsen?

@WXI

Fährst du mit deinem skateboard im Berufverkehr auf der Fahrbahn?

Mit Blaulicht verfolgen die Herren Polizisten schon Fixiefahrer! Das geht nun wirklich zu weit, oder? Wenn dann was passiert, wer ist denn dann eigentlich Schuld? Die Polizei in Berlin, eine Geschichte für sich... Traurig!

"Auto's töten, Fahrrad nicht!"

Weder noch. Der Mensch tötet, nicht die Geräte (in Analogie zu Waffen).

So mitten in der Nacht möchte ich mal eine kleine Kritik an die Fahrradfahrer loswerden:
Warum glaubt Ihr, bei Rot einfach so drauflosfahren zu können und wenn jemand im Wege steht, sich noch erbösen könnt mit Meckern und Schläge drohen oder einfach "umfährt", was Euch nicht schnell genug aus dem weg hopst ?

Und andererseits soll man Mitleid haben ??

@ Sebastian Burmester meinte am 13.05.2009 20:10

Die Antwort ist einfach: Entweder der eine oder der andere ist Schuld, vielleicht auch beide.

Mich begeistern ja immer wieder Äußerungen von Menschen, die von der Polizei soviel Ahnung haben wie die Kuh vom tanzen!!!

@ karla

ich fahr fixed aus dem selben grund wie ich skateboard fahre. und das hat nix zu tun mit
am morgen "trendig" zur arbeit zu kommen.

und apropos berufsverkehr... ich möcht nicht wissen wieviele fahrräder ("hab das rad vom flohmarkt für 150 kroeten") die da so rumfahren wirklich funktionierende bremsen haben bzw. in nem ordentlichen zustand sind.

Mensch Leute... bleibt doch mal Sachlich, man kann nicht alles und jeden in einen Topf werfen. Fixie hin oder her, über diesen Fahrradspaß lässt sich streiten. Verkehrs tauglich oder nicht, whatever... Bußgelder ja, doch ist die Sicherstellung nicht ein schwerwiegender Eingriff in das Eigentum und somit auch eine Verletzung des Grundrechts und persönlicher Freiheit!

Cheers!

An Bricky Merlon

Natürlich verhalten sich so ALLE Fahrradfahrer, nicht wahr?
Ich sage ja auch nicht das ALLE Auto's sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Aber über Auto's sollten wir lieber nicht reden, das Thema würde ja nur ausarten, aber den Deutschen ist ihr Auto ja heilig, genießt das solange es diese Dinger noch gibt, den früher oder später sindse wech....

@ Yasmin meinte am 12.05.2009 21:56

Bahnfahren is more sexier !

@Sternchen meinte am 14.05.2009 12:03

Sehr sehenswert! Sollten sich alle mal zu Gemüte führen und überlegen, wie sie selbst leben würden, mit solch einer kurzen Daseinsperspektive!

»Ich lebe ein Leben am Rande der
Gesellschaft, und die Regeln der
Durchschnittsgesellschaft gelten nicht
für die Randbereiche.«

Tamara de Lempicka

oder, wie es im Liede heißt

"... Kaum gedacht,
War der Lust ein End gemacht!
Gestern noch auf stolzen Rossen,
Heute durch die Brust geschossen,
Morgen in das kühle Grab. ..."

(Friedrich Hauff
* 29. November 1802 in Stuttgart
+ 18. November 1827 in Stuttgart

Reiters Morgengesang)

Hier nachzulesen:
http://agn-www.informatik.uni-hamburg.de/people/1vogler/lyrik/lyrik.html

Ich plädiere für :
TÜV und
Haftpflichtversicherungspflicht für Fahrräder

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