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Endlich Entschädigungen für S-Bahn-Kunden

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Ganz allmählich normalisiert sich der S-Bahn-Verkehr wieder. Aber auch wenn keine weiteren Pannen dazwischen funken, müssen die Kunden mindestens bis zum Jahresende noch mit längeren Taktzeiten und kürzeren Zügen leben. Als Entschuldigung gibt es Preisnachlässe für Stammkunden wie für Gelegenheitsfahrer im Gesamtwert von 70 Millionen Euro.

So können sich Kunden, die ihre Jahreskarte bar bezahlt haben, ihren Rabatt ab 1. April an S-Bahn- und BVG-Schaltern auszahlen lassen. Jahreskarten, die ab 1. April gekauft werden, sind entsprechend reduziert.

Details der Entschädigungsregelung finden Sie auf der Internetseite der S-Bahn und in der Sonderausgabe der Kundenzeitschrift Punkt 3 an allen S-Bahn-Verkaufsstellen.
Kommentare:

"Entschuldigungsleistungen für alle Fahrgäste" titelt der laden auf seiner hp. zehntausende erwerbslose und behinderte sind eben doch nicht "alle", sondern ballastexistenzen, wie hier plastisch zu erleben.
wenn auch subventioniert: die meisten sind ebenfalls stammgäste, knappsen sich die monatskarte von der kargen leistung ab, um nicht völlig immobil und ausgeschlossen zu sein.

danke s-bahn!

Gesendet von richard-speck am 25.02.2010 21:07 #

@Richard SPeck meinte am 25.02.2010 21

Schwerbehinderte mit mind. 70% und einem Zusatzmerkmal(z.B. "G"- Gebehindert) erhalten wahlweise eine ÖPNV-Jahreskarte für 60€.

Seitdem ich diese habe, bedauere ich erst recht jene, die auf Fahrstühle und Barrierefreiheit in diesem ÖPNV angewiesen sind.
Auf diese Menschen nimmt ja sowieso kaum jemand Rücksicht, warum denn nun die Bahn!!!

Gesendet von rg am 26.02.2010 07:18 #

Die Entschädigung nach dem Gießkannenprinzip ist großzügig, aber falsch. Hierbei werden hunderttausende entschädigt, ohne einen Schaden erlitten zu haben, während wenige hundert, die einen echten Schaden (z.B. Kündigung durch zu spätes Erscheinen auf der Arbeit) erlitten haben, leer ausgehen.
Also eine dumme Maßnahme, populistisch wird Geld verteilt.
Ich habe eine Abo-Karte, will aber kein Geld zurück erhalten.

Gesendet von Laube am 26.02.2010 07:51 #

Auch ohne ein BWL-Studium kann man erkennen, dass diese „Entschuldigung“ irgendwie ganz streng betriebswirtschaftlich ausgearbeitet ist. Wenn man sich die Leistungen unter:

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2010/pdf/punkt3_spezial_3.pdf

mal so durchliest, wird ersichtlich, dass man es auf die Abonnement-Kunden abgesehen hat.
Großmundig wird dort versprochen, dass auch diejenigen, die jetzt noch ein Abonnement bis zum 1.12.2010 abschließen in den Genuss dieser Aktion kommen.
„Kann man auch nach dem 10. Oktober 2010 ins Abo einsteigen und von den Freifahrten im November und Dezember 2010 profitieren? Ja. Mit einer Startkarte ist der Einstieg auch bis einschließlich 1.12.2010 möglich.“
Ich finde es unmoralisch, eine „Entschuldigungsaktion“ als Animation zum Abo-Abschluss zu verwenden. Da kommt für mich das Profitstreben des Mutterkonzerns DB wieder mal sehr stark zum Vorschein. Mann kann’s halt nicht lassen…..

Gesendet von BENNO am 26.02.2010 09:27 #

Mich wundert ja, dass diese Enstchädigungen nicht in die Sommerferien/ Urlaubszeit gelegt wurden, also in eine Zeit, wo wenige Nutzen davon haben....

Das mal wieder das Berlinticket ausgenommen ist, ist doch spitze :-(.

Gesendet von karla am 26.02.2010 10:49 #

Na klasse, noch warten bis November/Dezember.
Raffiniert eingefädelt von diesem mafiosen Verein.
Sonst könnte "man/n" ja noch auf den Gedanken kommen, dass ein regierender eines Posemuckel Landes eine Zwergenchefsache ausruft und die für März/April anvisierte Entschädigung nochmals ein paar Monate später haben will.

Mein Abo ist gekündigt, mein Geld kriegt dieser Verein nur noch dann, wenn ich mit dieser Geisterbahn fahren muss.
Leider sind viele Menschen auf diese Kamikaze Gesellschaft angewiesen.
Reine Marketing Augenwäscherei ist diese angebliche Entschuldigung. Den Oberen geht das doch alles am Aller-wertesten vorbei, diesem "Olymp" kann ja scheinbar rein gar nichts erschüttern.

Gesendet von Rauchzart am 26.02.2010 13:21 #

Pfui, was die S-Bahn bzw. der korrupte Vorstand aus Frankfurt treibt. Ich lasse mich in meiner Freizeit jedenfalls nicht mehr beschneiden und bin wieder auf das Auto umgestiegen. Habe mein Abo auf "Lebenszeit" gekündigt. Was ist eigentlich mit den Leuten, die eine gleitende Monatskarte ab und zu kaufen und bisher gekauft haben? Und wer schützt die Fahrgäste vor weiteren Direktiven des Konzerns - also was wird im Laufe des Jahres 2010 noch an Häßlichkeiten hervortreten? Dann kann ja im Nov./Dez. "alles miteinander abgegolten" werden - gleich die Dinge, von denen wir heute noch nichts wissen.

Gesendet von Annette am 26.02.2010 14:44 #

Mein ABO ist auch schon weg,und was ist mit der forderung von Wowi die Zahlungen schnell zu veranlassen,da war doch was auf
der PK von Grube und Wowi.Und jetzt erst am Ende des Jahres?
Dieser Saft Laden fährt auch keinen Normalfahrplan ab Dez 2010.
Gestern hat man erst die BR 485 still gelegt vom EBA wieder wegen nicht eingehaltener Kontrolle der Räder und Achsen.
Es wird bald noch schlimmer wenn da mal einer richtig Prüft.

Gesendet von Mario am 27.02.2010 21:58 #

teilw. korrektur zu meinem beitrag, der in dieser reihe ganz oben steht:

"Eingeschlossen in diese Entschuldigungsleistungen sind alle Nutzer eines Abonnements oder Jahreskarte, Semesterticketinhaber, Gelegenheitsfahrer und Inhaber von gleitenden oder kalendergebundenen Monatskarten. Die kalendergebundenen Monatskarten, wie das 10-Uhr-Monatsticket oder das Berlin-Ticket-S, werden ab dem 1. Oktober 2010 in den Verkaufsstellen der S-Bahn, BVG und der DB 15,- Euro günstiger verkauft. Die Einzelfahrausweise können an allen Wochenenden im November und Dezember als Tageskarten benutzt werden."

schreibt die s-bahn-kundenbetreuung. es wird auch auf deren hp darauf verwiesen, allerdings recht gut versteckt. warum das?

Gesendet von richard speck am 02.03.2010 09:11 #

Jaja, @Richard Speck (02.03.2010 09:11), so ist das mit der selektiven Wahrnehmung.
Was man nicht lesen will, das findet man auch nicht.
Geht uns allen mal so :-)
Hätte ja auch zu schön ins selbstgemalte Bild gepasst.

Aber was ich wirklich nicht gefunden habe: Wie sieht es denn mit einer Erstattung für den ca. 30-Euro-Anteil aus, den der Steuerzahler zum Ticket-S zuschießt?

Gesendet von Hernando am 02.03.2010 13:06 #

es ist völlig unangemessen, hernando, von selektiver wahrnehmung zu reden. statt andre zu pathologisieren zu trachten, prüfen sie sich selbst: haben sie´s gesehen? wenn ja, warum erst jetzt diese billige replik?

kommen sie für die steuermilliarden im "bankendeal" auf, dann steure ich die paar cent für das ticket s bei, einverstanden?

Gesendet von richard speck am 02.03.2010 19:20 #

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