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AbendschauBlog

Eisglätte sorgt für Hochbetrieb im Krankenhaus

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Andrang auf der Rampe vor dem Benjamin-Franklin-Krankenhaus. Wieder fahren zwei Rettungswagen vor. Eis und Schneeglätte sorgen für Hochbetrieb in der Notaufnahme. Gleich nach der Einlieferung informiert die Notärztin das Stationsteam: Die Patentin ist auf dem Weg von der Haustür zum Auto gestürzt. zwanzig Minuten lang wartet sie in der Kälte auf Hilfe. In der Rettungsstelle wird zunächst das gebrochene Bein versorgt, der leitende Chirurg und die Krankenschwestern sind ein eingespieltes Team.

Allein am Wochenende wurden 120 Verletzte nur wegen der Eisglätte eingeliefert, knapp die Hälfte davon mit operationspflichtigen Verletzungen - in aller Regel Knochenbrüche. Seit Tagen sind die Operationsräume voll belegt. Aber die Schwestern strahlen Ruhe aus, trotz des alltäglichen Stresses in der Notaufnahme.

Denn der nächste Patient für das Benjamin-Franklin-Krankenhaus lässt nicht lange auf sich warten - es ist wieder ein Knochenbruch.
Kommentare:

Hätte man auf die Idee mit den Häftlingen nicht eher kommen können?

Tja, und mit den Hartz IV Empfängern, da bin ich auch schon der Meinung, dass man die ein wenig dafür einspannen könnte.

Gesendet von Toska am 09.02.2010 20:45 #

Hallo ihr Eisbären.

Alle, die verunfallen aufrgrund von nicht geräumten Wegen, sollten dies schlicht zur Anzeige bringen und der Krankenkasse das auch mitteilen. Die holen sich ggfalls die Kosten wieder von denen, die ihrer Pflicht nicht nachkommen

Es ist eine Zumutung, was sich eine Vielzahl an zur Räumung verpflichteten (oder die, an die abgegeben wurde) erlauben.

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 09.02.2010 21:49 #

Toska

N Abend an Sie da draussen.

Ähm, sollen ALG2 Bezieher jetzt auch noch büssen für das, was bezahlte Firmen nicht erledigen?

Oder vielleicht ein paar Häftlinge abhauen und wenn sie dann kriminelle Handlungen begehen, ist das Geschrei groß. Oder wollen wir die bewachen lassen, was immens Geld kosten wird?

Wieso setzt man nicht endlich die zur Räumung verpflichteten unter massiven Druck?
Es gäbe sehr effizient Menschen, die seit Jaaaaahren bezahlt in einem Ding namens Stellenpool hocken.
Die sollten in die Kluft des Ordungsamtes steigen und ausströmen, um den Räumungsverweigeren Beine zu machen.
DAS kostet keinen Extra Cent.

Ich finde, der Staat und der Steuerzahler finanziert schon genügend Gewinnmaximierer, die auf Kosten von Erstgenannten Menschen zu Dumpinglöhnen malochen lassen.

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 09.02.2010 21:56 #

Häftlinge u- Hartz IV- Empfänger finde ich eine sehr gute Idee. Ich verstehe nur nicht, warum vorige Woche als Tauwetter einsetzte, nichts getan wurde. Z.Zt. fällt kein Schnee, trotzdem wird auf den Gehwegen nichts gemacht. Chaotische Zustände, die nicht so sein müssten.

Gesendet von Janin am 09.02.2010 22:57 #

Ich streue täglich Salz auf die glatten Stellen meiner ständigen Wegen.
Dadurch sind meine Wege gut begehbar. Salz ist billig und sehr effektiv. Probieren Sie es aus, es macht obendrein noch Spaß.
Der Senat hat das zwar verboten, weil Bäume in Berlin einen höheren Stellenwert als Menschen haben, aber verbotenes zu tun
macht doppelt Spaß.

Gesendet von Laube am 10.02.2010 00:06 #

In Heiligensee ist seit langem nicht so viel gestreut worden wie in diesem Winter. Dort, wo nicht gestreut ist halte ich mich beim Vorbeigehen am Zaun fest. HOFFENTLICH HILFT ES IM fALL DER fÄLLE: zUM sTÜRZEN BRAUCHT ES ABER KEIN gLATTEIS; ES REICHT AUCH EIN UMFALLENDER kÜCHENHOCKER(Eigentest).
Ansonsten: Keinen Rutsch!!!

Gesendet von rg am 10.02.2010 07:44 #

@tosca
Idealerweise schippten die Häftlinge vor dem Gebäude der Senatsverwaltung der Justiz; so weit dies erkannbar war.
Ein legitimes Mittel um Kosten zu sparen?
Oder nur eine weitere Methode für Lohndumping?
Nicht Jeder hat einen Gefangenen bei sich zu Hause.

Wie wär's denn wenn jeder mal 'ne Schippe Sand (so weit noch vorhanden) in die Hand nehmen würde und vor seiner eigenen Tür ein bisschen streut und der eigenen Bequemlichkeit strotzt seinen Arsch bewegt und nicht Hartz4 Empfänger als billige Arbeitsklientel dafür heranzieht.

Gesendet von Rauchzart am 10.02.2010 11:00 #

weil Bäume in Berlin einen höheren Stellenwert als Menschen haben

Was erzählen Sie denn da... Der Mensch ist doch sowas unglaublich Tolles, Besonderes ist, deshalb hat er selbstverständlich immer und überall den höchsten Stellenwert...

Ich weiß jedoch auch gar nicht, inwiefern Salz überhaupt den Bäumen schaden soll. Halte das eher für eine Ausrede. Man streut es ja nicht auf oder an die Bäume/ Wurzeln. Und ob das Salz wirklich durch Stein und Asphalt dringt...? Falls hier jemand Näheres dazu weiß, freu ich mich über eine Erklärung.

Wo sind denn Ihre Wege, Laube - finde es gut, dass Sie das machen, denn gleichzeitig haben Ihre Mitmenschen auch was davon. :-)

Gesendet von cs am 10.02.2010 11:00 #

Es war zu lesen: In Hamburg hat sich der Senat zusammengesetzt und wegen der schlecht geräumten Wege, in ihrer Stadt, kurze Hand, mal 1000 Stellen zur Verfügung gestellt, um das Eis ein wenig zu beseitigen, mit einer Option plus 200 Stellen.
In Berlin sprechen Politiker, in der Abendschau davon, an wen man sich weden muss, wenn man durch einen Strurz Schadenersatzt haben möchte (natürlich nicht vom Senat, denn der hat ja Auftäge zum Räummen vergeben, ob das nun geschied ist ist den zuständigen egal).
Vieleicht sollte die Abendschau sich mal auf den Weg machen und vor den Häusern der Senatoren fest halten wie denn da der Weg geräumt ist. Jedenfalls bis zum Dienstwagen ( max. 50m, bei mehr, werden sonst wahrscheinlich die Füsse in den Tangoschuhen Kalt ).

Vor dem Berliner Wohnhaus von Herrn Westerwelle, hat der Schnee wohl kaum mehr als eine Stunde Zeit liegen zu bleiben.

Gesendet von mecki am 10.02.2010 13:11 #

Das Gejammere über die tatsächlich katastrophalen Zustände auf Berlins Straßen ist so lächerlich wie heuchlerisch und symptomatisch. Dieses Land gibt sich bindende Regeln (gemeinhin Vorschriften oder gar Gesetze genannt), nach denen in der Gemeinschaft das Zusammenleben organisiert werden soll, da es sonst nicht funktioniert. Vor der Durchsetzung dieser Regeln wird dann aber bewusst zurückgeschreckt, wenn es mal weh tun könnte oder Anstrengung verursacht oder einfach nicht ins Konzept eines feigen Populismus passt. Der gebetsmühlenartig wiederholte, aber folgenlose Verweis auf die Regeln und darin enthaltenen Strafandrohungen muss als Alibi für aktives Handeln herhalten. Regeln, deren Einhaltung man nicht durchsetzt, gehören konsequenterweise abgeschafft. Damit würden die Rechtsnormen der praktischen Rechtslage angepasst und man würde deutlicher sehen, wie es um diese bestellt ist. Denn ist es etwa ein Zufall, dass seit Jahren in Berlin kein Polizist mehr im Streifendienst zu sehen ist („mehr Grün auf die Straße“ !)? Hilflose Ordnungsämter scheuen inzwischen gleichfalls die Konfrontation (beinahe verständlich). Hundescheißhaufen und freilaufende Köter, die Jogger in Parks verunsichern, beschmierte Gebäude allerorten, Radfahrer, die auf Gehwegen riskant zwischen Fußgängern herumrasen, wildes Parken usw. usw., und nun noch als winterliches Bobon in der „behindertengerechten“ Stadt die Eishuckelpisten (und daran wird sich natürlich nichts ändern !). Und was soll man von sogenannten Intellektuellen (und den Medien !) halten, die auch nicht offen und mutig den Finger auf die Wunde legen, sondern solche fantasievollen Vorschläge machen wie: Bundeswehr zum Schneeräumen (Peymann in der Abendschau, sollte vielleicht witzig sein). Eine liberale Gesellschaft ohne Zwang ist nur mit entsprechend mündig und verantwortungsbewusst denkenden und handelnden Bürgern vorstellbar. Bestimmen die schon das Bild bei uns ? Aber wer, außer einem armen Blogger, darf das laut sagen ? Und wenn ich Herrn Körting mit Herrn Glietsch höre fällt mir immer nur ein : Was auch immer geschieht, nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken. (Kästner)

Gesendet von Ekkehart Wallis am 10.02.2010 13:11 #

@cs, ich habe einen Bericht über Salzstreuverbot auf Bürgersteigen in Berlin gesehen. Auf Straßen in Berlin ist das
seltsamerweise nicht verboten. Auf die Frage, warum der Senat
angesichts der zahllosen Knochenbrüche in Berlin das Verbot nicht außer Kraft setzt, angesichts des extremen Winters, wurde geantwortet: Wir ( der Senat von Berlin) sind stolz,
dass Berlin ein solches fortschrittliches Gesetz zum Schutz der Bäume hat. Und weil wir so stolz darüber sind, setzen wir es auch
nicht außer Kraft, egal wieviel Menschen sich die Knochen brechen.
Nun wissen wir, warum Bäume in Berlin wertvoller als Menschen sind. Vielleicht suchen die Verantwortlichen mal sicherheitshalber
einen Nervenarzt auf, es gibt heute schon sehr gute Medikamente
gegen geistige Verwirrung.

Gesendet von Laube am 10.02.2010 14:12 #

Ich verstehe mal wieder die ganze Aufregung nicht.
Der Berliner Senat hat vor 30 Jahren entschieden, das eine Beseitigung des Eises bis auf die Gehwegplatte, nicht mehr gesetzlich vorschreibt. Es reicht nur ein oberflächliches „Abstumpfen“ des Schnees aus.
Kein Winterdienst macht mehr als gesetzlich vorgeschrien ist.

Also Leute beschwert auch bei euren gewählten Politikern.

Gesendet von Aussteiger am 10.02.2010 14:46 #

@Toska
Ganz deiner Meinung!

@Kowalski
Wieso büssen? Das versteh ich nicht.
Gemeinnützige Arbeit für junge, gesunde und kräftge Menschen, die voll von der Gesellschaft unterhalten werden, ist doch etwas sehr Sinnvolles.

@Rauchzart
Sie glauben doch nicht im Ernst, dass für so einen zeitlich begrenzten "Notstand" normale Arbeitsplätze geschaffen werden?
Das ist doch im Moment genau die Situation für solche Maßnahmen, wie sie gestern in der rbb-AS von Claus Peymann vorgeschlagen wurden.

@Roland Koch
Glauben Sie nicht, dass wir Sie wegen Ihrer forschen Sprüche wählen.
Arbeitseinsatz zum Gemeinwohl ist längst gesetzlich möglich und geregelt.
Warum setzten Sie das in Ihrem Bundesland nicht konsequent und flächendeckend um?

Gesendet von Hernando am 10.02.2010 15:32 #

@Rauchzart @Uschi

Es ist richtig das Menschen in der Not geholfen wird, das werden die meisten auch so empfinden.

Ich denke nur, das man sich als Hartz IV-Empfänger schon im klaren sein sollte, woher dass Geld kommt!! Die jenigen können froh sein das sie überhaupt in einem Land lebten, wo das möglich ist.
Da ist es ja wohl nicht zuviel verlangt, wenn man mal Schneeschippen muss (wer gesundheitlich in der Lage ist )

Ich muss meine Medikamente, Brille, Zahnersatz selber zahlen. Ich kann keinen Antrag stellen. Ich bin mit 50 Cent übern den Bewilligungssatz.

Ich habe gestern ein Gespräch von drei Männern ( im besten Mannesalter ) mitbekommen, dass sie wohl um 3 früh sich bei der BSR hätten einfinden müssen, einer sagte zu den anderen> der Ollen vom Jobcenter habe ick meine AU hingeschmissen<, worauf die anderen sagten> prima, wir haben das selbe gemacht.

Ich habe meinen Arsch 45 Jahre bewegt, jetzt sind Sie dran @Rauchzart

Werte Redaktion-auch wenns ein wenig vom Thema weg ist, würde mich freuen wenns durchkommt- Danke

Gesendet von Toska am 10.02.2010 16:12 #

Markttag in Friedenau: Aus einem blauweißen Möchtegern-Polizeiauto (Ordnungsamt) entsteigen zwei bezirkliche Ordnungshüter und fallen auf dem nicht geräumten und total vereisten Gehweg fast auf die Nase. Was tun sie? Richtig, Eis und Schnee mannhaft ignorieren und dafür Knöllchen an Parksünder verteilen.

Gesendet von Werner am 10.02.2010 16:39 #

@Laube

Haben Sie nen Link? Man traut dem Senat ja vieles zu. Aber sowas?

Gesendet von cs am 10.02.2010 17:02 #

@Toska
"Ich muss meine Medikamente, Brille, Zahnersatz selber zahlen. Ich kann keinen Antrag stellen. "

Glauben Sie mir mal, das auch Hartz-Empfänger keine Brille finanziert bekommen. Und auch keine Medikamente. Ebenso wenig Kinder ab 12 Jahren.

Das läuft ebenso wie bei Rentner: Über das Einkommen wird ein bestimmter 5 - Satz ermittelt, denn man für Medikamente selbst zahlen muss, ehe man an eine Befreiung kommt. Also mal die Kühe im Dorf lassen, bitte.

Gesendet von karla am 10.02.2010 17:10 #

@Werner: Es wurde doch vor etwa vier Wochen der Leiter eines Ordnungsamtes anonym im Tagesspiegel zitiert. Demnach sei das Personal des Ordnungsamtes angewiesen worden, doch bitte bei glatten Gehwegen nicht zu genau hinzuschauen, denn dann wären die Ordnunsgamtsmitarbeiter ja nur noch mit der Sicherung von Gefahrstellen auf Gehwegen beschäftigt.

Asonsten, die Gehwege sollten wieder bis auf den Gehweg beräumt werden müssen. Und das muss dann auch im Winter konsequent durchgesetzt werden.

Zum Salz: Doch, Streusalz schädigt Stadtbäume langfristig und dauerhaft. Das Streuen von Salz auf den Straßen wird damit verteidigt, dass das Salz überwiegend über die Kanalisation abgeleitet würde.

Gesendet von Jürgen am 10.02.2010 17:34 #

Und wie gerät jetzt das Salz auf einem befestigten Gehweg mit den Bäumen in Kontakt? warum kann das nicht auch in die Kanalisation fließen?

Gesendet von cs am 10.02.2010 19:08 #

@Hernando

Wo waren Sie denn? Lange nicht gelesen. Hallooooo

Wenn ein Euro Job gemeinnützig ist, in Vertragsarbeit führen kann, bin ich die letzte die gegen Schneeschippen durch ALG2 Empfänger ist.
Sklavenarbeit gibt es erst, wenn Koch sich durchsetzt.

Problem ist nur, dass der Staat, Steuerzahler damit die Unternehmen finanziert, die ihrer bezahlten Pflicht nicht nachkommen. Gehwegplatten muss man nicht unbedingt sehen, aber wieso wird (zum großen Teil) nicht mal gestreut? Warum bei dem Tauwetter (war das letzte Woche oder vor 6 Monaten?) nicht das gröbste von den Bezahlten weggeschafft?

Langsam finde ich es müßig immer wieder den populistischen Behauptung zu widerlegen, dass die große Mehrheit der ALG2 Empfänger Leute sind, die auf der faulen Haut liegen. Die Mehrzahl der ca 7 Millionen ALG2 Bezieher schuften VOLLZEIT zu Dumpinglöhnen.

Ich bin übrigens mehr als sicher, dass ein Großteil der Beschäftigten dieser Schneeräumdienste genau das sind: ALG2 Empfänger, die Aufstocker sind...
Der Unternehmer nimmt Aufträge an, die er nicht schafft aufgrund Personalmangel....

Toska

Hallihallo an Sie

Karla sagte es ja: ein ALG2 Bezieher zahlt seine Medikamente, Praxisgebühr ebenfalls bis zu 2% des Brutto im Jahr= ca 82€, seine Brille, seine Zähne und Co zahlt er genau wie der Millionär. Grundversorgung Härtefall Zähne übernimmt die Kasse. Wie der aussieht, ahnen Sie sicher...DAMIT kriegt jedenfalls keiner eine Arbeit...
seinen Strom, sein Warmwasser, usw. aus dem Regelsatz v. 359€ (Single Alleinlebend, als Paarteil hat jeder nur noch 323€).

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 10.02.2010 19:22 #

Wenn man CDU-Politiker in Hamburg ist, hat man es besser ;-)
http://www.mopo.de/2010/20100209/hamburg/politik/der_skandal_um_eine_geraeumte_nebenstrasse.html

Gesendet von HResa am 10.02.2010 19:34 #

Bei der heutigen Abendschau mußte ich ein wenig grinsen.
Das THW schafft es nicht mal vor der eigenen Tür in der Soorstr. zu streuen. Fast täglich beschweren sich meine Kollegen(DRV Bund), wie glatt es dort ist.
Zu den Schlaglöchern: Die Mariannenstr. in Lichterfelde ist ein klasse Beispiel. Dort bräuchte man fast den Käfer " DUDU" um schadenfrei durchzukommen.
Weiterhin haben wir zwei Behindertenparkplätze in Marienfelde, Zernickstr.( meiner) und Ahrensdorfer Str., die jeweils von der BSR oder den Schneediensten zugeschippt wurden.
Bei Anfrage bei der Polizei, wurde gesagt, das Ordnungsamt ist zuständig, die meinen wir sollten den Hauswart fragen, ob er diesen freischippt. Schon eine Frechheit. Ich hoffe das ich die restliche Zeit des Winters Parkmöglichkeiten finde, aus denen ich mein schwer behindertes Kind schadfrei aus dem Auto heraus bekomme. lg Maja

Gesendet von Marion Antczack am 10.02.2010 20:27 #

@Jürgen, Ihr Denkansatz, dass Salz langfristig und dauerhaft Bäume schädigt ist richtig. Jedoch schädigt auch wochenlanges Glatteis auf Gehwegen kurzfristig, langfristig und dauerhaft die
Gesundheit und das Leben der Menschen.
Nun denken wir weiter, wenn tausende Bäume wegen des Salzes statt nach 50 Jahren schon nach 30 Jahren durch neue ersetzt werden müssen, ist das schlimmer, als wenn tausende Menschen
durch Glatteisstürze schwere Schäden erleiden oder zum Behinderten werden, im schlimmsten Fall zu Tode kommen?
Der Senat steht klar auf der Seite der Bäume. Herr Wowereit
sieht bei sich keine Schuld, wie er heute in der Abendschau vortrug, denn die notwendigen Gesetze sind vorhanden, obwohl er einräumte, dass sie nicht ausreichen, vielleicht auch falsch sind. Als Entschuldigung möchte ich ihm anrechnen, dass er gar nicht weiß, welchen Blödsinn seine Senatoren/-innen so verzapfen. Sein Vergleich der Lage der Menschen nach dem Erdbeben in Haiti und nach dem Glatteis in Berlin war dann doch sehr gewagt. Vielleicht zu sehr, die Opposition wird ihm diesen Vergleich noch lange übelnehmen, ich übrigens auch.
Ich werde jedenfalls weiter kiloweise Salz auf Bürgersteige streuen, da ich auf einen Krankenhausaufenthalt keine Lust verspüre.

Gesendet von Laube am 10.02.2010 21:04 #

Ich bin Hartz IV Empfängerin. Ich habe hier zwei mal vorm Haus den Zuweg freigeschaufelt, weil ich weiß wie Beschwerlich das Eis für ältere Mitbewohner ist. Doch nach dem Kommentar vor Herrn Peymann wird es mir extrem schwer fallen das noch einmal zu tun. Kein Minimum an Restwürde und Freiwilligkeit wird uns gelassen.

Wieso wird so ein ignoranter Unsinn gesendet?

Gesendet von Zornesröte am 10.02.2010 21:54 #

Zuerst bitte entschuldigen Sie mein schlechtes deutsch.
In California, wo meine Heimat ist, gibt es "chaingang" übersetzung ist Kettengruppe wörtlich. Viele zusammengekettet Straflinge arbeiten unter Aufsicht von Guards oder Sheriff für öffentliche Belange, wie das schneiden von Gras am Rand der Strasse oder auch trockenmachen von Sumpgebiet. Gefangene kosten Geld für Steuerzahler und geben so Arbeitskraft für den Staat zurück. Staat spart Geld, wenn Gefangene für Gemeinwohl arbeit leisten.

Warum nicht auch so in Deutschland?

Gesendet von M.J. Johnson am 10.02.2010 23:42 #

Komisch. Alle behaupten, Salz schädigt Bäume (habe neulich sogar was von Brücken und Häusern gelesen), aber keiner erklärt's.

Das Problem ist doch nicht, wer wichtiger ist (kann diese Gegeneinanderstellungen nicht leiden). Falls es zutreffen sollte mit dem ach so schädlichen Salz, gäbe es ja Alternativen (dicke Sandschicht, Splitt, Eis weghacken). Das Problem ist, dass größtenteils überhaupt nichts getan wird.

Gesendet von cs am 11.02.2010 00:32 #

@Uschi

Guten Morgen an Sie- bin heut früh dran, geht mal wieder zum Flughafen-hoffe der Kaffee schmeckt Ihnen nachher :-) mit Keks

Es geht mir ja darum, das zum Schneeschippen und Eisentfernen genug Leute da wären. Das hat nichts mit Sklavenarbeit zu tun. Wer Leistungen bezieht , kann auch dafür was tun. Das ist in anderen Ländern auch so. ( wer gesundheitlich und vom ALter dazu in der Lage ist ).
Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich kann nicht mit meiner Heizkostenabrechnung zum Amt gehen.

Ich finde es sehr gut, dass sich der RBB in der Sache jetzt dahinterklemmt und mit einen Trupp die Gehwege wo es nach Anrufen von Zuschauern schlimm ist von Eis und Schnee befreit.

Was unser Wowi da gestern mit seiner Gesetzänderung geschwafelt hat in der AS, mensch jetzt muss was gemacht werden. Vor allen Dingen der Satz : In Berlin ist alles anders, ja, da hat er Recht.

Naja , irgendwann wirds ja taun und dann gehen wir baden.

@Hernando

:-))) Tja, den einen fällt alles im Schoss, und die anderen- na, lassens wirs. Ich kenne jemanden, da habe ich nicht schlecht gestaunt, die genau weiss, für was welcher Antrag zu stellen ist um Geld zusätzlich zu Hartz IV zu bekommen.
Sie meinte, das steht ihr vom Staat zu. Irgendwas habe ich verkehrt gemacht.

Schöne Zeit, bin denn mal weg

Gesendet von Toska am 11.02.2010 04:43 #

@cs, auch wenn Sie Vergleiche nicht mögen, ohne Vergleiche und Schadensabwägungen geht es nicht. Es gibt einfach keine bessere Alternative als Salz, weil am wirkungsvollsten und billigsten.
Leider ist der Berliner Senat unfähig, dies zu erkennen.
Vergleiche bringt auch Herr Wowereit, indem er gestern vor Fernsehkameras sagte, dass die Berliner mit dem Glatteisproblem
nicht übertreiben sollten, " wir sind hier ja nicht in Haiti".
Solche Vergleiche sind eines Regierenden Bürgermeisters der Hauptstadt Deutschlands nicht erlaubt. Er soll sich doch um die Sorgen seiner ihm anvertrauten Bürger kümmern, auch wenn das in Haiti sehr schlimm ist.
Ich denke, dass er mit diesem Vergleich, auf dem Rücken der Berliner alles getan hat, damit er nicht wiedergewählt wird.

Gesendet von Laube am 11.02.2010 06:45 #

@Laube:

Das Problem ist einfach, dass die Gehwege nicht dann beräumt wurden, als es noch problemlos möglich war. Sie wurden erst beräumt oder trittsicher gemacht (wenn überhaupt), nachdem morgens oder etlichen Tagen schon dutzende Leute drüber gelatscht waren und den Schnee in eine kompakte Schicht verwandelt hatten.

Wie Gehwege aussehen können, die frühzeitig und konsequent (und zu Beginn mit etwas mehr Einsatz) beräumt wurden, sehe ich täglich. Da ist der Hauswart morgens um sechs raus und hat den Gehweg wirklich bis auf die Platte geräumt, und dann nochmal abends. Ergebnis: Kein Eis, und jetzt deutlich weniger Arbeit (und ein sicherer Gehweg). Dort, wo der Hauswart/die beauftragte Firma nach/während Schneefall erst gegen acht vorbeigekommen ist oder später, Eis! So einfach ist das. Und dann braucht man auch kein Salz mehr. Deswegen ist "cs" grundsätzlich zuzustimmen: Das Problem ist, dass größtenteils überhaupt nichts getan wurde und getan wird.

Gesendet von Jürgen am 11.02.2010 09:08 #

@Zornesröte

Vielleicht sollten Sie Ihren Zorn auf Ihre Bundestagsabgeordneten von ROT-GRÜN richten, die die gesetzlichen Grundlagen geschaffen haben.

Aus dem Sozialgesetzbuch:

§ 16d Arbeitsgelegenheiten

Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden. Werden Gelegenheiten für im öffentlichen Interesse liegende, zusätzliche Arbeiten gefördert, ist den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zuzüglich zum Arbeitslosengeld II eine angemessene Entschädigung für Mehraufwendungen zu zahlen; diese Arbeiten begründen kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts; die Vorschriften über den Arbeitsschutz und das Bundesurlaubsgesetz mit Ausnahme der Regelungen über das Urlaubsentgelt sind entsprechend anzuwenden; für Schäden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit haften erwerbsfähige Hilfebedürftige nur wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Gelegenheiten für solche Arbeiten, die im Interesse der Gemeinschaft liegen, gibt es massenhaft. Nicht nur im Winter bei Glatteiss.
Und junge, gesunde, kräftige Männer, die "keine Arbeit finden können" gibt es auch.
Mir steigt die Zornesröte eher deswegen ins Gesicht, weil diese Möglichkeiten fast überhaupt nicht genutzt werden.
Den entsprechenden Mitarbeitern der Behörden, die direkt an der Front arbeiten, kann man es nicht vorwerfen. Unterbezahlt und schlecht geführt, wie sie nun mal sind. Gerade in Berlin.
Da sind die gefragt, die gewählt werden wollen. Von denen, die hart arbeiten und von Hartz-IV-Empfängern, die ihren Pflichten nachkommen.

Um gleich noch das beliebte Argument mit der Schädigung des normalen Arbeitsmarktes zu entkräften: Es geht hier um zusätzliche Arbeiten und um Leute, bei denen erfolglos alles versucht wurde, sie in eine normale Arbeit zu vermitteln.

Gesendet von Hernando am 11.02.2010 09:38 #

Wenn alle, die Schnee beseitigen müssen, dies auch getan hätten, würde dieser Blog entfallen.
Die bisher zur möglichen Lösung des Problems gemachten Vorschläge haben meist Stammtischniveau, also keins.

Ordnungsämter bevorzugen die Überwachung der ruhenden Verkehrs,

Politiker (Wowi,Ramsauer, Lötsch) kommen mit Vorschlägen, die keine sind.
Die für alle Fehler hinhalten müssenden Hartz Vier Empfänger kriegen natürlich auch ihr Fett ab.

-Wie soll dass den gehen, Tausend Schnee/Eisschieber für Tausend Hartz Vierer???)-

Glatteis gibt es in allen Komunen in Deutschland, nicht nur Berlin und Hamburg.

Gesendet von rg am 11.02.2010 13:14 #

@Kowalski meinte am 10.02.2010 19:22
"Wo waren Sie denn? Lange nicht gelesen."

Hallo!
Ich hatte Ihnen nett geantwortet.
Leider ist es nicht durchgekommen.

@Moderator
Lassen Sie die paar Zeilen bitte durch. Ich möchte @Kowalski gegenüber nicht als unhöflich erscheinen.
Danke.

Gesendet von Hernando am 11.02.2010 18:36 #

am Checkpoint Charlie ist es beidseitig kreuzgefährlich glatt. und auch ein wichtiger zubringer Weg (auch FW-Zufahrt) zu einem Kindergarten zwischen Friedrichstrasse und Wilhelmstrasse ist zu glatt für die Mütter und die kleinen Knirpse. ich selber bleibe wohl auch besser daheim.

Gesendet von antje am 11.02.2010 19:52 #

Es ist schon erstaunlich, wie geduldig die Berliner sich diese unhaltbaren Zustände gefallen lassen!
Wieso schafft es Hamburg nun endlich , massiv die vereisten Straßen und Gehwege zu beräumen und Berlin nicht?
Es wird gelabert und gelabert : wenn jeder die gleiche Zeit nutzen würde und auch ein Stückchen Gehweg beräumen würde,wäre schon viel erreicht! DANACH kann man und SOLLTE man, die Verantwortlichen auch empfindlich zur Verantwortung ziehen!Ich befürchte nur, daß sich viele Winterdienstfirmen dann in die Insolvenz "retten".
Ganz doll bin ich vom Regierenden Bürgermeister enttäuscht, der bestimmt wieder viele Termine zur Berlinale hat, dem aber ganz offensichtlich seine schliddernden und rutschenden Bürger - da meine ich nicht die seit Wochen unter "Hausarrest" befindlichen älteren Menschen- so ziemlich "Wurscht" sind!
Gerade den Älteren gegenüber ist es einfach schon grob fahrlässig,was hier seit Wochen passiert!
Ich bin Autofahrerin, wenn ich denn mal "laufen" muß, nutze ich auch nur noch die Fahrbahn, muß allerdings ersteinmal die irren Eisberge am Straßenrand überwinden.....

Gesendet von Berlinerin am 11.02.2010 20:54 #

Hallo Leute,

wacht mal bitte auf.....VERDAMMTE SCH....., ES IST WINTER, und der ist für Berlin mal ungewöhnlich lang.

Sind wir denn schon so verwöhnt und verpimpert, dass wir gegen das Wetter wettern und nicht merken, dass das Jahr vier Jahreszeiten hat?

Soll die Stadt Rollsplit für zwanzig Jahre bevorraten und mehr Personal vorhalten, in der Voraussicht, dass es ein langer Winter werden könnte?

Sicherlich gibt es körperlich eingeschränkte Menschen die es in diesen Tagen schwer haben, aber da sind wir als Bürger doch mal selbst gefragt, ob wir nicht ne Schaufel in die Hand nehmen oder Oma über die Straße helfen wollen.

Wir können doch nicht ständig die Stadtregierung für solche Dinge mit übertriebener Hetze verantwortlich machen.

Was kommt als nächstes?
Soll die Stadt Heizlüfter in den Straßen aufstellen um eine schöne Jahreszeit zu simulieren? Und wer soll das alles bezahlen? Der Bürger, der später wieder schimpft, dass Berlin kein Geld hat? Und dann diese bösen, durch Kälte verursachten Schlaglöcher? Warum stopft die Stadt nicht diese Löcher?

Hallo? Vielleicht weil es wenig Nutzen bringt solange wir Frost haben?!

So langsam erinnern die Berichte der Abendschau an eine Tageszeitung, die den Populismus für höhere Auflagen anwendet.

Ich darf mal an die Schweinegrippe erinnern. Nach dem Motto: erst ist kein Impfstoff da (hilfe wir werden alle sterben), nun ist zuviel Impstoff da (hat doch keiner so viel verlangt) und den müssen wir jetzt bezahlen.

Gehts noch?

Ich freu mich schon auf die Sendung, wenn der Frühling fünf Minuten alt ist und sich die Frage stellt...:

Warum entsorgt die Stadt nicht die zig Tonnen von Rollsplit, den sie dort so böswillig hingestreut hat und der nun den guten Autolack zerkratzt sowie die neuen Schuhe zerstört?

...oder auf den Sommer, wenn man dann verlangt, Eis aus den Gletschern der Alpen zu holen, damit es nicht zu heiss ist...

Übrigens gibt es Spikes aus Gummi für Schuhe, die man sich in jedem Outdoorladen selbst kaufen kann. Ihr kauft euch ja auch Winterjacken wenn die Temperatur sinkt.

Ach, hab ich fast vergessen: mit Outdoor, Temperatur und Wetter können die Berliner ja nicht umgehen und die Jacken dienen nur zu modischen Zwecken.

Gruß

Gesendet von hobbit am 11.02.2010 21:05 #

@hobbit, Spikes an den Schuhen sind eine gute Idee. Herr Wowereit war heimlich so schlau sich diese zu besorgen, wie er jetzt hämisch grinsend nach einem Mosche Besuch seinen lieben Bürgern vorführte. Es entsteht der Eindruck, Herr Wowereit hat keine Lust mehr zu arbeiten, eine hohe Übergangsrente und anschließende Frühverrentung kann ihm noch viele schöne Tage bereiten mit mindestens 10000,- Euro im Monat. Er schreibt ein Buch und wird Millionär. Also ich würde mich an seiner Stelle auch einen Dreck um das Glatteis kümmern, macht er ganz richtig.

Gesendet von Laube am 11.02.2010 21:49 #

@ Hobbit
Sie haben Recht, ich stimme Ihnen zu.
Ich gehöre zum älteren Semester und habe auch manchmal Probleme mit den vereisten Straßen.

Vor einigen Tagen fuhr das Ordnungsamt durch unsere kleine Straße, auf dem Bürgersteig am Park standen ein paar Autos. Es war gerade die BSR durchgefahren und hatte den Schnee an den Straßenrand gewirbelt. Das Auto fuhr erst langsam, wollte stehen bleiben, fuhr dann aber schnell weiter. Es war zu beschwerlich zum Aussteigen! Bei anderem Wetter hätten sie aber Knöllchen verteilt. Ich hoffe nun, sie sind auf andere Sünder aus, denen man die Rechnungen für nicht geräumte Straßen präsentieren kann.

Gesendet von Helen am 11.02.2010 21:55 #

@hobbit 11.02.2010 21:05
Im Grunde haben Sie Recht, war schon immer ein Berliner Problem, mit dem Winter und dessen Folgen um zu gehen. Vor allen Dingen wird dabei vergessen, dass ursächlich bei ungeräumten Gehwegen die Eigentümer wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht in der Verantwortung stehen und ggfls. dafür haftbar gemacht werden können.
Aber verraten Sie mir bitte, wo gibt es noch die Spikes, sind in allen gängigen Outdoorläden usw. ausverkauft. Aber der nächste Winter kommt bestimmt, da werde ich mich mit den Dingern mal eindecken.
Der Wetterlage angemessen ein doppelter Rittberger Gruß und nicht so aufregen ;o)

Gesendet von Amantine am 11.02.2010 22:15 #

Es ist schon erstaunlich, wie geduldig die Berliner sich diese unhaltbaren Zustände gefallen lassen!
Wieso schafft es Hamburg nun endlich , massiv die vereisten Straßen und Gehwege zu beräumen und Berlin nicht?
Es wird gelabert und gelabert : wenn jeder die gleiche Zeit nutzen würde und auch ein Stückchen Gehweg beräumen würde,wäre schon viel erreicht! DANACH kann man und SOLLTE man, die Verantwortlichen auch empfindlich zur Verantwortung ziehen!Ich befürchte nur, daß sich viele Winterdienstfirmen dann in die Insolvenz "retten".
Ganz doll bin ich vom Regierenden Bürgermeister enttäuscht, der bestimmt wieder viele Termine zur Berlinale hat, dem aber ganz offensichtlich seine schliddernden und rutschenden Bürger - da meine ich nicht die seit Wochen unter "Hausarrest" befindlichen älteren Menschen- so ziemlich "Wurscht" sind!
Gerade den Älteren gegenüber ist es einfach schon grob fahrlässig,was hier seit Wochen passiert!
Ich bin Autofahrerin, wenn ich denn mal "laufen" muß, nutze ich auch nur noch die Fahrbahn, muß allerdings ersteinmal die irren Eisberge am Straßenrand überwinden.....

Gesendet von Berlinerin am 11.02.2010 22:42 #

@ Hernando (11.02.2010 09:38)

"... Mir steigt die Zornesröte eher deswegen ins Gesicht, weil diese Möglichkeiten fast überhaupt nicht genutzt werden..."

versuchen Sie doch einfach, auch einmal in der jetzt-zeit anzukommen! Ihre behauptung mag für das jahr 2003/2004 zutreffend gewesen sein, mittlerweile ist sie schlichtweg falsch. aber woher sollten Sie das auch wissen!

Gesendet von 1704 am 11.02.2010 22:43 #

Hallo Eis...Blogbären.

Spikes? Teuer, unpraktisch, braucht ihr nicht.
Jeweils zwei Weckglasgummis sind genauso effektiv. Jeweils eins vorn, eins hinten über dem Schuh und das Gerutsche wird (etwas) besser.

Toska

Hallo an Sie, wo immer sIe schon wieder sind. Jedenfalls viel Spass dort und auf den Kaffee komme ich zurück. Im Sommer ;-)

Hernando

Hallo zur Nacht.
Ich weiß doch, dass manche Beiträge nicht durchgehen. Kapiere das System zwar nicht, aber so what.
Hauptsache, Sie sind noch da :-)

Hobitt

Auch an Sie hallo.

Ähm, es geht doch nicht um den Winter, sondern darum, dass Verantwortliche ihren Pflichten nicht nachkommen. Dafür längst kassiert haben und in den NK Abrechnungen wird garantiert Winterdienst aufgeführt....

Ich bin zum Beispiel keine Oma und habe dennoch erhebliche Probleme. Da nutzt es nix, wenn Sie mir 'über die Straße helfen'. Es ist schlichtweg sch** für alle, die Bewegungseingeschränkt sind, aber eben auch für ganz Gesunde.

Haben Sie irgendeine Vorstellung, welche Kosten durch Knochenbrüche, Winterunfälle entstehen? Unfälle, die nicht sein müssten, wenn....

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 11.02.2010 23:25 #

Liebe Leser,

ich reg mich wirklich selten so auf, wie im Beitrag von vorhin.

Aber es geht im Allgemeinen doch darum, dass wir uns auf der einen Seite zu sehr auf andere verlassen und uns dadurch entmündigen lassen (egal ob Winter ist oder uns der Himmel auf den Kopf fällt). Auf der anderen Seite schließen wir uns den Meinungsmachern an, meckern (besonders wenn es ums Geld geht) und schieben unserer egoistischen Ethik altruistische Gründe vor.

Dies gilt aber auch immer dann verstärkt, wenn es zu Extremsituationen kommt, die keiner vorher sehen konnte oder für die keiner unmittelbar etwas kann.

Das Politiker sich meist dafür interessieren, wie sie sich ihren Lebensabend versüssen können, wissen wir dabei schon lange und der Großteil der Menschen würde es genau so machen, wenn sie es könnten (leider).

Aber wie gesagt, wir meckern und doktern immer an Symptomen rum, anstatt die Krankheit zu bekämpfen...denn das ist bequem.
Würden alle freiwillig etwas anpacken anstatt dafür belohnt werden zu wollen, wären wir vielleicht etwas besser dran und drauf.

Ich frage mich ob sich einige Blogger hier genauso äußern würden, wenn sie selbst Harz IV - Empfänger wären. Ich persönlich hätte ehrlich gesagt keine Lust auf Befehl in der Kälte stundenlang die Friedrichstraße vom Eis zu befreien, damit andere gemütlich dort shoppen gehen können, was ich mir selbst als Almosenabhängiger nie leisten könnte. Sei es drum.

Zum Leben gehören nun mal auch die schlechten Seiten, aber wir wollen nur die Guten. Dabei haben wir schon lange den Selbstanspruch und die Selbstverantwortung aufgegeben.

Stellt euch mal vor, wie toll wir anschließend den Frühling finden werden und dass wir im Sommer nicht so sehr von den Mücken gestochen werden, weil der harte Winter die Larven vernichtet hat. Ist doch auch schön.

@Amantine: laut Internetseite von PEAK Berlin haben die noch welche, kosten aber 19,95€ (wenn nicht vorhanden, irgendwo im Internet bestellen)

COOL bleiben....auch im Winter
bis denne

Gesendet von hobbit am 11.02.2010 23:28 #

Ich bin sehr dafür das Technische Hilfswerk zu rufen. Aber auf Kosten der Hausbesitzer. Wir Mieter zahlen schon jedes Jahr für Eis- und Schneebeseitigung. Das heißt wirklich so, auch wenn keine einzige Flocke fällt. - Ich meine, bei uns im Dreihöfehinterhaus fährt zwar so'n Wägelchen mit 'ner Zahnbürste vorm Maul. Aber das fegt den Schnee nur von A nach B, meistens weg von der Autoauffahrt und hin zum Fußgängerweg. Hinten fällt Dreck in die Löcher und das Eis wird dabei prima fest und glatt. Den Leuten, die sich damit ein Drittel vom Mindestlohn verdienen, macht das sicherlich mehr Spaß, als die Zigaretten noch dünner zu drehen. Aber denkt auch einer an diejenigen, die bei Glatteis nicht auf die Straße können und seit Sylvester von Nudeln mit Reis und Reis mit Nudeln leben? Vielleicht haben die noch nicht einmal Internet und können nur ihre vier Wände anmeckern? Und wer denkt an die Gesundheitskosten? Wie hoch sollen die Krankenkassenbeiträge bei den vielen Frakturen denn noch steigen? Wenn es nicht mehr so wichtig ist, heil über den Bürgersteig zu kommen, sparen wir uns doch gleich die Lebensmittelkontrolle. Oder lassen wir das mit den ewig teuren Messungen in Wasser und Luft. Abschalten von unsicheren Atomkraftwerken ist auch Quatsch. - Was mich an der ganzen Sache tröstet, ist die Kälte. Da tauen die Gletscher und Polkappen nicht ganz so schnell. Aber bestimmt zerreissen sich bald alle Medien das Maul über die neue Eiszeit. Ich weiß, Eiszeit heißt bei den Wissenschaftlern Kälteperiode. Die werden uns dann schon richtig aufklären. Aber ist die Kälte nun in den Köpfen oder in den Herzen, dass keiner mehr Schneeschippen will? Vor'n paar Jahren war das doch ganz normal. Es ist Winter, es schneit, man schippt. Mit und ohne Gesetz, das hat einfach jeder begriffen.
Na gut, ich verstehe, das, was normal ist, gilt heute nicht mehr. Ich werd ich, mach was ich will und das ist kreativ. Ich bau mir 'nen Mann aus Schnee und 'ne Frau und zwei Kinder, besser drei. Dann brauch ich einen Hund und ein Familienauto. Das bapp ich mir alles zusammen. Die Schneeoma kommt mit, wir fahren zum Zoo. Ich bau mir noch 'nen Knut und 'ne Gina. Jetzt bin ich perfekt. Da, wo sonst Parkplätze sind, steht meine ganze Familie mit Anhang in weiß. Die Parkplätze sind jetzt dicht von der Kreativität. Aber der Gehweg ist frei. Da hab ich den ganzen Schnee weggerollt. Weiterbauen kann ich nun nicht, vielleicht morgen. Und guck mal: Da kommt die Frau Buggen aus der Parterrewohnung. Die schiebt ganz fröhlich ihren Rollator vor sich hin. Mensch, die hab ich aber lange nicht gesehen.

Gesendet von IchliebedenWinter am 12.02.2010 01:16 #

Gestriger Beitrag:

"Das Eis und die politischen Konsequenzen"

Ein widerlicher Vergleich von Wowereit, "Wir sind hier nicht in Haiti!" - absolut anstandslos.

Gesendet von karla am 12.02.2010 08:43 #

@hobbit und ichliebedenWinter

Es ist schön, mal ein paar ganz gesunde Einstellungen zu diesem Winter zu lesen.

Eine schneefreie Großstadt wäre mir persönlich auch lieber; aber wir haben doch noch lange keinen Grund gleich auf "Weltuntergang" zu machen.

@karla

Wenn ich daran denke, wo überall, ob in Deutschland oder irgendwo anders in der Welt, das THW bei Katastrophen eingesetzt wird, frage ich mich, was an Wowereits Äußerung widerlich und anstandslos ist. "Versinken" wir hier in Berlin wirklich dermaßen im Schnee, daß es eine Katasthrophe ist?
Ich fand die Antwort auf die Megajammerei hier für sehr angebracht.

Gesendet von ulla am 12.02.2010 11:49 #

@ karla

Da muss ich ulla zustimmen - und eigentlich war es ja eben kein Vergleich. Bei all dem Gejammer (ich jammere auch über die vereisten Gehwege) muss man doch die Situation auch mal wieder relativieren...

Und sonst:

"Früher" - also zumindest im Osten - war jede Hausgemeinschaft mit Schneeschieber/besen ausgestattet und es stand ne Kiste Sand oder Asche im Keller (meistens). Da hat dann jeder vor seiner Haustür dafür gesorgt, dass es eis- und schneefrei bleibt.

Nun liegt alles in privater Hand - und schon gehts nicht mehr? Bei so nem bissel Winter? Ich frage mich ernsthaft, wie Berlin mit Winterverhältnissen zurecht kommen würde, wie sie z.B. in MV gerade zu finden sind...

Gesendet von nana am 12.02.2010 12:21 #

@ulla

Ich finde den Vergleich geschmacklos.

Das Leid anderer unserem gleichzusetzen...

Gesendet von karla am 12.02.2010 12:26 #

@ulla, ich habe den Vergleich mit Haiti als erster verwendet im S-Bahn Blog ( dort nachzulesen). Daraufhin habe ich wüste Beschimpfungen der Blogger über mich ergehen lassen müssen,
es steht mir nicht an, das Leid in Haiti mit dem Leid der S-Bahn Kunden zu vergleichen usw.
Ich hatte natürlich Recht mit meinem Vergleich, weil ja bei der S-Bahn Krise kein einziger Mensch verletzt wurde.
Was Herr Wowereit jedoch gemacht hat mit seinem Vergleich war
der Vergleich zwischen Unfall-Leid durch Glatteis und Unfall-Leid oder Tod durch ein Erdbeben. Und dieser Vergleich ist moralisch verwerflich, denn körperliches Leid darf man so nicht vergleichen.
Schon gar nicht als Regierender Bürgermeister.
Ich habe ihn als erster daraufhin in diesem Blog scharf angegriffen, heute liest man die Empörung über Herrn Wowereit in allen Zeitungen. Also wir Abendschau-Blogger werden von den Medien doch stark beachtet und darauf können wir etwas stolz sein.

Gesendet von Laube am 12.02.2010 12:43 #

@ ulla meinte am 12.02.2010 11:49

Selbst dieser Mensch sollte wissen, dass man d1esen Vergleich schon aus Anstand nicht vortragen sollte.

Gesendet von rg am 12.02.2010 13:11 #

Laube

Hallo an diesem Schneetag

"Und dieser Vergleich ist moralisch verwerflich, denn körperliches Leid darf man so nicht vergleichen."

Warum tun Sie e s dann? Nur weil Sie gesund sind und nicht nachvollziehen können, was ausfallende, überfüllte Bahnen für körperlich eingeschränkte bedeuten, nämlich mehr Schmerzen, ggfalls schlichtweg Ohnmacht...???

Nana
Auch Ihnen viele Eisgrüße

""Früher" - also zumindest im Osten - war jede Hausgemeinschaft mit Schneeschieber/besen ausgestattet und es stand ne Kiste Sand oder Asche im Keller (meistens). Da hat dann jeder vor seiner Haustür dafür gesorgt, dass es eis- und schneefrei bleibtNun liegt alles in privater Hand - und schon gehts nicht mehr? Bei so nem bissel Winter? "

Äh...was sind denn Vermieter (oder deren Beauftragte)? Sind das keine privaten sondern Institutionen?

Mieter zahlen (in der Regel, wurde oben schon gesagt) für Schnee und Eisräumung ( auch wenn kein Eis oder Schnee zum räumen vorhanden ist, steht in m. Vertrag auch). Jedes Jahr höhere NK.
Da würde ich, wenn ich gesund wäre, keinen Eisschieber in die Hand nehmen. Naja, oder wohl doch und die Kosten dafür aus den NK Abrechnungen rauskürzen.

Wenn ich lese: im Osten...wie war es denn im glorreichen Osten als die Schneekatastrophe war? Wo waren da die privaten Verräumer?

Das Grundproblem ist die Abkassiermentalität einiger (wohl einiger vieler) Unternehmer. Auf Minijobbasis Leute beschäftigen und Aufträge annehmen, in der Hoffnung, dass es keinen oder wenig Eis/ Schnee gibt.
Wenn dann doch und das so lange, dann ist nix mehr mit abgreifen und weil sie eben kein Personal haben, da die Gewinnmaximierung sonst nicht stimmen würde, passiert eben sowas.

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 12.02.2010 14:07 #

Ach Gottchen Kowalski,

Sie schreiben ja selber "Katastrophe". Da wäre wohl mit ner einfachen Schneeschaufel nicht viel Hilfe möglich gewesen... (Rügen)
Hier haben wir ja nun andere Zustände.

Typisch "Da würde ich, wenn ich gesund wäre, keinen Eisschieber in die Hand nehmen. " Genau. Sollen doch andere machen... (Alos). Ich zahl ja dafür, dass eben nichts gemacht wird. Aber ich mecker dann gaaanz laut, wenn anderswo als vor meiner Haustür nicht geräumt ist.

"Äh...was sind denn Vermieter (oder deren Beauftragte)? Sind das keine privaten sondern Institutionen? "

Ich schrieb doch, dass nun alles in privater Hand liegt, oder? War das nicht verständlich?

Gesendet von nana am 12.02.2010 14:56 #

ich beziehe mich einmal auf eine doch recht meinungsbildende zeitung (link) - dort heißt es:

"In der RBB-„Abendschau“ sagte er auf den Vorschlag, das Technische Hilfswerk (THW) zur Glättebekämpfung einzusetzen: 'Wir sind hier nicht in Haiti, wir sind in Berlin!'" (link)

worüber regen sich also einige hier auf, daß er bzgl. eines einsatzes des THWs keine notwendigkeit eines einsatzes sieht, gerade weil Berlin nicht in einer vergleichbaren situation mit Haiti zu sehen ist? vielleicht wissen das ja viele nicht, aber das THW ist eine organisation für den zivil- und katastrophenschutz, nicht eine einrichtung zur aufrechterhaltung laxer auffassungen über die räum- und streupflicht der stadt bzw. grundstückseigentümer. in Haiti hingegen ist das THW an einem ort, für den diese organisation auch vorgesehen ist, um technische hilfe zu leisten. dort ist eine naturkatastrophe über die menschen hereingebrochen, in Berlin ist lediglich winter, zugegebenermaßen heftiger als in den letzten jahren und viele Berliner kriegen sich allem anschein nach auch kaum noch ein wegen der empörenden eigenschaft des winters, auch glätte auf die straßen und wege zu bringen, aber mit sicherheit hat das alles nicht die dimensionen einer naturkatastrophe, weswegen auch das Technische Hilfswerk nicht benötigt wird... frage mich, nebenbei, wo denn der durchhalte- und behauptungswille der Berliner geblieben ist, 20 jahre nach fall der mauer fühlen sie sich hilflos dem winter preisgegeben (au, darf man wahrscheinlich gar nicht sagen, verhöhnung der maueropfer oder schon verherrlichung eines menschenverachtenden regimes).

hätte Wowereit allerdings lediglich geantwortet, er fände die idee, das THW zur hilfe zu rufen, abstrus und völlig überzogen, würde man sich darüber genauso aufregen wie jetzt über die "haiti-äußerung" - man läßt halt keine gelegenheit aus, und sei sie noch so idiotisch.

"Auch Claudia Hämmerling (55), Verkehrsexpertin der Grünen, ist sauer: 'Der Regierende soll regieren, keine Sprüche klopfen. Wenn allein am Wochenende mehr als 200 Menschen auf dem Eis ausrutschen, dann sollte er endlich was tun!'" (link)

nur einmal zur erinnerung. das erdbeben in Haiti forderte, soweit man heute weiß, 200.000 menschen das leben. 250.000 wurden verletzt und 1,5 millionen sind obdachlos.

wie sagte unser basta-kanzler immer so gern: wir wollen mal die kirche im dorf lassen!

mich würde allerdings echt interessieren, wer überhaupt auf die abstruse idee mit dem THW gekommen ist...

Gesendet von 1704 am 12.02.2010 15:20 #

@ nana (12.02.2010 14:56)

lassen Sie sich nicht irritieren, auch in westdeutschland war es lange zeit üblich, daß die bewohner eines mietshauses für die schnee- und eisbeseitigung gesorgt haben, und auch besagte sandkisten standen ausreichend und jederzeit zugänglich herum.

in Berlin war das evtl. anders (zuminest mental und bezogen auf den westteil der stadt), da waren für die schnee- und eisbeseitigung wahrscheinlich die west-alliierten zuständig, und bei bedarf wurde dann mit schwerem (räum)gerät die freiheit auf den straßen Berlins verteidigt. nun sind die westalliierten hier nicht mehr zuhause, da muß dann eben das THW ran, weil, wer hat schon schweres (räum)gerät einfach so herumstehen...

vielleicht handelt es sich ja bzgl. THW-idee um ein schweres nachkriegszeittrauma, und keiner merkt´s?

Gesendet von 1704 am 12.02.2010 15:28 #

@nana

jetzt sind Sie mir zuvor gekommen. Das, was ich außerdem noch schreiben wollte: Das Grundproblem ist nicht die Abkassiermentalität einiger Unternehmer sondern die Geiz-ist-geil-Mentalität vieler Mieter. Die Verträge sollen ja alle so wenig wie nur möglich kosten - schließlich muß man immer an die Nebenkosten denken! Wenn dann bei solchen ausgeknautschten Preisen in einem schneereichen Winter (der für die "Sparer" bei dem Vertrag, den ihr Vermieter abschließt, ins Reich der Märchen gehört) keine ausreichenden Leistungen erbracht werden können, ist es "einfach nicht zu fassen".

Da bleibt gar nichts anderes übrig - Sparer, die nicht rutschen wollen, müssen das Liegengebliebene selber wegschippen. Sozusagen "Eigenleistung" erbringen.

Gesendet von ulla am 12.02.2010 15:35 #

@nana

jetzt sind Sie mir zuvor gekommen. Das, was ich außerdem noch schreiben wollte: Das Grundproblem ist nicht die Abkassiermentalität einiger Unternehmer sondern die Geiz-ist-geil-Mentalität vieler Mieter. Die Verträge sollen ja alle so wenig wie nur möglich kosten - schließlich muß man immer an die Nebenkosten denken! Wenn dann bei solchen ausgeknautschten Preisen in einem schneereichen Winter (der für die "Sparer" bei dem Vertrag, den ihr Vermieter abschließt, ins Reich der Märchen gehört) keine ausreichenden Leistungen erbracht werden können, ist es "einfach nicht zu fassen".

Da bleibt gar nichts anderes übrig - Sparer, die nicht rutschen wollen, müssen das Liegengebliebene selber wegschippen. Sozusagen "Eigenleistung" erbringen.

Gesendet von ulla am 12.02.2010 15:37 #

@nana

Für die sozialistischen Schneeschippgemeinschaften war ja auch etwas Bewegung gar nicht schlecht, so wurde einem wenigstens mal warm.
Bei jedem auch nur etwas strengeren Winter gab es doch gravierende Energieprobleme im Osten. Aber selbst bei reichlich Vorrat hat man doch bei zweistelligen Minusgraden die Bude mit dem giftigen Braunkohledreck nicht warm bekommen.

Gesendet von Hernando am 12.02.2010 16:18 #

Nana und Ulla

Hallo Sie zwei.

Geiz ist geil Ulla? Wessen Geiz? Der der Vermieter, die abkassieren und dann nicht leisten? Meine NK sind fast zwei Drittel der KM...und da bin ich definitiv nicht in der Minderheit (war ja u. a. in der AS).

Ähm, ich weiß nicht, wie es bei Ihnen ist. Bei mir schlägt die Räumung Eis und Schnee (nachgesehen) mit 17€ (ganzjährig!) monatlich zu Buche. Als ich hier einzog waren es 7€, dann 15€ und seit 2 Jahren eben 17€ und bis auf letztes Jahr nix zu räumen.
Laut m. Rechnung knapp 700€...für nix???
MEINE NK steigen jedes Jahr und da sind keine Kosten, die ich als Mieter senken kann dabei (Heizung/ Strom)

Und, Nana,
"Typisch "Da würde ich, wenn ich gesund wäre, keinen Eisschieber in die Hand nehmen. " Genau. Sollen doch andere machen... (Alos). Ich zahl ja dafür, dass eben nichts gemacht wird. Aber ich mecker dann gaaanz laut, wenn anderswo als vor meiner Haustür nicht geräumt ist."

...entweder zahlen oder selber machen. Wenn Sie so gern Geld geben ohne dafür Leistung zu erhalten, können Sie das tun.
Zitieren Sie doch bitte komplett.

Für die 700 Teuros kann ich in der Tat ein Räumkommando mieten und hab noch was übrig, um die Blogbande zum Kaffee einzuladen....

1704

Hallihallo an Sie.

Öhm, auch heute ist es üblich, selber zu schippen. Nämlich für die, die dafür nicht zahlen.
Sie sind zufrieden, wenn Sie etwas bezahlen, was nicht geleistet wird?

Fakt ist doch, dass die, die zur Räumung verpflichtet sind und bezahlt wurden und werden, dieser Pflicht nicht nachgekommen sind.

Die Mentalität ist da wohl eher: ooooch, det bischen Schnee, morgen wieder weg...
Genau mit so einem Wochenlangen Schnee hat keiner gerechnet....und wer hat das nachsehen?

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 12.02.2010 16:20 #

@ Kowalski (12.02.2010 16:20)

Sie werden es wahrscheinlich nicht glauben, ich bezahle dafür (nicht eigentlich selbstbestimmt, sondern, weil der mietvertrag das von anfang an so vorsah) und es wird auch tatsächlich die entsprechende leistung erbracht,

wenn das bei Ihnen nicht der fall sein sollte, dann haben sie sozusagen ein problem mit dem vermieter, und das sollte man dann auch zu klären suchen. ich gehe davon aus, daß Sie deswegen trotzdem vernünftigerweise nicht zu denen gehören, die meinen, es müsse jetzt bundeswerhr oder das THW anrücken, nur weil die Berliner allem anschein nach ein wenig zu blöde sind, sich um ihre angelegenheiten zu kümmern... (sorry, für das "zu blöde", aber mir geht dieses thema mittlerweile mächtig auf den keks).

Gesendet von 1704 am 12.02.2010 17:08 #

1704

Guten Abend an Sie

Öhm, wie ist noch das Thema hier?
Wenn Ihnen das auf den Keks geht (ich hätte Cocoskekse da), dann essen Sie ihn doch. Den Keks.

Der Berliner ist nicht zu blöde. Die, die es tun müssten, tun es nicht und die, die dafür Sorge tragen sollten, die Nixtuer zu bestrafen, tun es auch nicht. Wer ist also zu blöde?
Der, der rausgehen muss???

Schön, wenn die Leistung bei Ihnen erbracht wird (bei mir teilweise auch), aber eben zum großen Teil nicht. Nicht 1704, darum geht es und darum brechens sich (auch gesunde) die Knochen, verunfallen..
Gehen Sie mal am Schlossparktheater in Steglitz lang...besser: versuchen Sie dort entlang zu gehen.

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 12.02.2010 19:36 #

Hallo an alle

Nachtrag: in der Tagesschau kam es gerade:
60 Millionen Euro Mehrkosten und fünf Mal soviele Unfälle wie sonst (gesamtes Bundesgebiet)

Die Kassen denken darüber nach, die Verantwortlichen in Regress zu nehmen.

Alors.

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 12.02.2010 20:10 #

Gibt es ein Leben nach dem Winter? Oftmals in den letzten Tagen konnte man glauben, nein. Schnee und Eis haben uns fest im Griff. Wie fast immer rufen Menschen nach der Politik, die soll es richten. Sind wir nicht einmal mehr in der Lage mit solch relativ einfachen Problemen fertig zu werden? Benötigen wir für alles Verordnungen und Gesetze? Wer sind die Hauptschuldigen an der Misere, die sich jetzt darstellt?
Dazu habe ich eine sehr klare Meinung. Schuld sind die Hauseigentümer und die Wohnungsgesellschaften. Sie beauftragen Winterdienste zur Schneebeseitigung. Diese kassieren zwar gerne ab, die letzten Winter ließen sich ja gemütlich angehen, sind aber nicht in der Lage, dem Schnee bzw. Eis, Herr zu werden. Wobei sie gerade für letzteres meist selbst die Verantwortung tragen. Mit Ihren Schneebürsten wird der Schnee nicht nur weggebürstet, sondern es bleiben stets umfangreiche Reste auf dem Gehweg zurück, welche mit speziellen Metallschneeschiebern beseitigt werden müssten . Dies geschieht in der Regel nicht mehr. Gestreut wird kaum noch, und wenn nur sehr spärlich.
Heute Morgen war wieder ein schönes Beispiel, der Neuschnee bescherte uns eine gewisse Trittsicherheit, jedenfalls auf den Gehwegen, die von Räumgeräten verschont blieben.
Für mich ist die Quintessenz aus diesem Winter, die Verantwortlichen sollten schnellstens die Lehren daraus ziehen. Das ungeeignete Räumgerät schnellstens austauschen. Oder die Verträge werden gekündigt. Knochenbrüche im Dreivierteltakt sollten wir uns nicht mehr leisten.
Das Motto des Winters sollte nicht lauten „läufst du noch, oder fliegst du schon“. Na dann Hals- und Beinbruch. ;-))

Gesendet von herbi am 12.02.2010 21:01 #

@U. Kowalski

Da gibt's wohl nur 2 Möglichkeiten - entweder Sie haben Ihre NK-Abrechnung nicht richtig gelesen oder Ihre Hausverwaltung behumst Sie.

Der Betrag für die Schneebeseitigung variiert natürlich je nach Grundstücksgröße - bei uns betrug er in den Jahren 2007 und 2008 € 332,90 jährlich, was bedeutet, daß auf unsere knapp 120 qm große Wohnung € 21,12 jährlich - nicht monatlich -entfallen.

Bevor Sie jetzt weiter schimpfen, sehen Sie sich lieber nochmal Ihre Abrechnung genau an.

Gesendet von ulla am 12.02.2010 21:44 #

@Kowalski
Die Kassen denken darüber nach, die Verantwortlichen in Regress zu nehmen.

Das hoffe ich doch sehr.
Nicht umsonst muss ich als erstes auf jedem Formular meiner KK zur Kostenerstattung ankreuzen:
"Liegt ein Unfall vor?" ja / nein
Wenn "ja", dann werden sie sicher versuchen, den Verursacher zu ermitteln und die Kosten bei ihm einzutreiben.

Gesendet von Hernando am 12.02.2010 22:16 #

Wer wird denn in Regreß genommen, nach meinem Verständnis der Eigentümer des Grundstücks und dieser kann dann die Kosten von dem Unternehmen, das er angeheuert an, zurückfordern. Es wird soviel gesagt und geschrieben in den Medien, daß man (ich) langsam den Durchblick verliert. Bis jetzt haben mich die neuen Gesetze nicht weiter interessiert, aber jetzt steht wieder eine Änderung ins Haus.

Gesendet von Helen am 12.02.2010 23:03 #

@ Helen meinte am 12.02.2010 23:03

Die Schnee- und Eisbeseitigungspflicht ist im Straßenreinigungsgesetz schlicht un umfangreich geregelt.

Beispiele:

1) Pflichtig ist der Hauseigentümer. Der kann deligieren, an wen auch immer.
2) Im Gesetz ist auch der Umfang des Räumens geregelt.

Irgendwelche Neuerungen wie von Fr. Lomscher erwähnt, sind schlicht Blödsinn, Überwachung des geltenden Gesetzes ist das A und O.

Gesendet von RG am 13.02.2010 08:31 #

Hernando

Guten Morgen Sie Schneehase ;-)

An dieses Formular dachte ich auch und verstehe nicht, warum es die Verunfallten nicht schon massenhaft ausfüllen mussten. Oder sagen die nicht, was passiert ist und wo? Hm.
Die Kassen kümmern sich dann schon in eigenem Interesse.

Was meinen Sie, wie schnell sich die Schreiben der Kassen rumgesprochen hätten und den Verantwortlichen Beine gemacht hätten.

Helen und RG

Hallo an diesem Schneesamstag.

Sie haben Recht und nur darum geht es:

"Irgendwelche Neuerungen wie von Fr. Lomscher erwähnt, sind schlicht Blödsinn, Überwachung des geltenden Gesetzes ist das A und O."

Weder braucht es ALG2 Bezieher noch Häftlinge noch den THW.

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 13.02.2010 09:32 #

@ Kowalski (12.02.2010 19:36)

"... Der Berliner ist nicht zu blöde. Die, die es tun müssten, tun es nicht und die, die dafür Sorge tragen sollten, die Nixtuer zu estrafen, tun es auch nicht. Wer ist also zu blöde?"

erstens stimmt das mit den "nixtuern" so nicht, und zweitens meinte ich mit Berliner natürlich alle Berliner, die bzgl. schnee- und eisbeseitigung involviert sind, sei es nun als "täter" oder "opfer". also diejenigen, die für die räumung verantwortlich sind, die, die die ausführung quasie kontrollieren wie auch diejenigen, die sich hauptsächlich meckernd mit dem thema befassen. ist ja nicht so, daß der bürger stets und ständig zur untätigkeit verdammt ist, nicht?

das andere: wir leben nun einmal in einem rechtsstaat, d.h. ganz natürlich, daß ad hoc-lösungen die ausnahme arstellen, weil der rechtsweg immer ein wenig länger ist. d.h. aber nicht, daß z.b. mieter deshalb das haus nicht mehr verlassen können oder zum nichtstun verdammt sind. im übrigen finde ich, hat @herbi (12.02.2010 21:01) mit dem, was er schreibt, vollkommen recht...

außerdem neigt der Berliner an sich, wenn er sich aufregt, stets zur übertreibung...

Gesendet von 88.75.201.196 am 13.02.2010 12:43 #

Ulla

Hallo an Sie
Oh, Sie kennen das Wörtchen behumst? Wenn ich das sage, wird oft erstmal geguckt:-)

Nee, ich hatte nachgeschaut und meine Zahlen stimmen.
Um mal für meine *Eigentümerin* eine Lanze zu brechen: sie kann nix dafür, sondern die HV und deren Beauftragte(r).
Bei uns ist eine Omi richtig übel gestürzt. Die war aber schlau und hat tatsächlich Anzeige erstattet. Spitze. Was denken Sie, wie es hier seit gestern abend aussieht?

88.75.201.196
Hallo. Sie kenne ich noch gar nicht und habe Sie auch nicht angesprochen.

", die sich hauptsächlich meckernd mit dem thema befassen. ist ja nicht so, daß der bürger stets und ständig zur untätigkeit verdammt ist, nicht?"

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Ich würde, wäre ich gesund, entweder zahlen oder schippen. Beides mit absoluter Sicherheit nicht.

Wenn Sie zu denen gehören, die Geld übrig haben, geben Sie es mir und ich backe Ihnen 1000 Kekse. Wenn ich das dann nicht tue und Ihnen sage, backen Se doch selbst, mit der Kohle fahre ich Toska besuchen, wünschen Sie sich dann guten Appetit....

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 13.02.2010 14:34 #

88.75.201.196 = 1704, von unterwegs

"Ich würde, wäre ich gesund, entweder zahlen oder schippen. Beides mit absoluter Sicherheit nicht."

hat auch niemand von Ihnen verlangt. was macht jemand, der für eine leistung bezahlt hat, aber die vereinbarte gegenleistung nicht erhält? richtig, er beschreitet den rechtsweg. was macht jemand, der gefahr in verzug sieht? richtig, er versucht abhilfe zu schaffen. der rest der möglichkeiten zu eigenem tun oder lassen liegt genau dazwischen...

wenn es wirklich so "katastrophal" in Berlin (gewesen) ist, frage ich mich allerdings, warum so wenige versuch(t)en, etwas zu tun - bin ja gespannt, wenn wirklich mal eine katastrophe hier in Berlin eintritt, ob dann auch alle warten, bis die dafür bezahlten oder gewählten aktiv werden...

das bzgl. "Geld übrig"/"1000 Kekse" lege ich dann mal unter 'karneval' ab...

Gesendet von 1704 am 14.02.2010 01:43 #

Alternativ und zumindest auf Gehwegen eignet sich Maisspindelgranulat als abstumpfendes Streumittel gegen Eis-und Schneeglätte.
Maisspindelgranulat ist pflanzlich, naturbelassen ohne Zusatzstoff, salzfrei, staubfrei, kratzfrei, schont Natur und Technik, angenehm leicht streu-und kehrfähig (Kompaktgranulat, Schüttgewicht 537 g/l), baut sich im Grünbereich biologisch ab. Empfindliche Bodenbeläge werden nicht verkratzt.
Einsatzbereiche: Bürgersteig, Hauseingang, Parkwege, Hausverwaltung, Umgebungen von Schule, Klinik, Hotel, Parkplatz; überall, wo Leute zu Fuß sicherer unterwegs sein wollen.

Gesendet von Wilderich Freiherr von Haxthausen am 14.02.2010 10:38 #

Eigenartig ist es schon Herr Henkel (CDU) hat den Winter entdeckt und kommt als "Strahlemann" vor die Kamera.Verkürzt wird das Interview von Herrn Wowereit wiedergeben.
Fordern sie in Ihren Sendungen die Ordnungsämter der Bezirke mit Nachdruck alle Rechtlichen Mittel einzusetzen, um die Verantwortlichen zur Einhaltung ihrer gesetzlichen Verpflichtung aufzufordern. und Verstösse mit Busgeld zu ahnen.Wenn sich Vermieter und Schneeräumbetriebe aus der Verantwortung stehlen das Eis auf Gehwegen wirksam zu beseitigen.
Man sollte vielleicht nachdenkenden den guten alten Hausmeister zu aktivieren.Dann braucht der RBB nicht mehr nachfragen bei Herrn Henkel (CDU) was sie senden sollen zum Thema Winter.

Gesendet von Adler am 14.02.2010 11:03 #

@ Adler

"Eigenartig ist es schon Herr Henkel (CDU) hat den Winter entdeckt und kommt als "Strahlemann" vor die Kamera".

Sowas Ähnliches dachte ich auch. Es wäre doch, um für sich selbst und seine Partei zu punkten, viel sinnvoller gewesen, in entsprechender Kleidung und mit Schneeschaufel ausgestattet, vor laufender Kamera dem Schnee zu Leibe zu gehen - und das nicht nur für ein paar Minuten sondern richtig - die Fraktionskollegen hätten ihm ja helfen können.

Gesendet von ulla am 14.02.2010 14:02 #

@Adler!
@Ulla!

Kann Ihnen beiden nur beipflichten, auch wenn ich die Äußerung von Herrn Wowereit gelinde gesagt taktlos halte!
Herrn Henkel sind doch die zahlreichen Berliner Bürger, vorwiegend die älteren Menschen, die sich derzeit nicht vor die Haustür wagen bzw. sich abquälen auf den total vereisten Bürgersteigen total egal und gleichgültig! Ihm geht es nur seine Selbstprofilierung!

Gesendet von Michael Klein am 14.02.2010 17:43 #

Bald taud der Schnee, der RBB beordert dann Henkel (CDU) vor die Kamera.
Und Wowereit muss dann Gummistiefel anziehen.Wenn er keine hat, vermuten einige das er Amts müde ist.
Besser wäre mal zu berichten wie Woweriet die Stadt zusammen hält in diesen Zeiten.
Schon vergessen einige "-konservative schwarze den Bankenskandal. Berlin hat sich davon noch nicht erhohlt.

Gesendet von Adler am 14.02.2010 18:10 #

Mit Berlin geht es immer schneller bergab. Nur raus aus dieser Stadt!!! Hier stimmt gar nichts mehr.

Gesendet von Frank am 15.02.2010 15:49 #

...und tschüss, @Frank

Gesendet von ulla am 15.02.2010 16:30 #

FRank

Guten Morgen an Sie

"Dickes B.
oben an der Spree
im Sommer tust du gut
im Winter tuts weh! (Seeed)

Die Ratten verlassen...oder besser, wer kein Eisbär ist, muss weinen.
Und?

Berlin ist die lebenswerteste Stadt und wenn Sie raus wollen, nur zu. Sind noch genug da, die bleiben wollen, sehen wollen und...
Ich habe schon in vielen deutschen und ausländischen Städten mein Zelt aufschlagen müssen. Die Zustände so manches Mal hier ärgern und nerven mich und dennoch: ich steh auf Berlin.

Uschi Kowalski

Gesendet von Kowalski am 16.02.2010 08:44 #

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