08.05.2010 19:49 | von Redaktion | 18 Kommentare
Der Traum vom Fliegen
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Allgemeines
Auf dem Tempelhofer Feld wurde am Samstag die Bewegungsfreiheit ausgerufen. Dort, wo früher die Flugzeuge gelandet sind. Und was liegt näher, sich von den Besuchern deren Träume vom Fliegen erzählen zu lassen. Heben Sie mit ab:
tempelhof eröffnung berlin+box fliegen berlin-box flughafen


Juhu,
ich habheute versucht, auf das Feld zu kommen, aber die gesamte Neuköllner Seite war von Polizisten abgesperrt.
Toll.
Gesendet von Regina am 08.05.2010 22:24 #
Auch für Handbiker und Sport-Rolli-Piloten hiess es heute "Take off", Startbahn frei und rein in die Pole Position auf dem Tempelhofer Feld. Jetzt fliegen sie wieder - über den Asphalt.
Wer mit dem Rolli weniger sportlich ambitioniert das neue Areal erkundete und dann plötzlich vor geschlossenen Toren stand, der hatte eine weite Strecke vor sich - quer übers Flugfeld Richtung Haupttor Tempelhof. Für ältere Besucher und viele mit Rolli kaum zumutbar. Das Angebot einer Begleitung von A nach B wäre da sicherlich hilfreich.
Oder... "Miles and more". ;-)
Gesendet von Andrea am 08.05.2010 23:39 #
Mieses Wachschutzunternehmen: Wisag
Erlebniserfahrung gestern :
Junge ruppige Wachschützer die Erwachsene und Kinder anblafften sich nicht auf das Laufband in der ehemaligen Abfertigungshalle zu stellen.
Unfreundliche junge Wachschützer die man fragte ob man die Treppe in der Eingangshalle benutzen kann, weil keine Absperrkordel auf der Treppe vorhanden ist. Antwort: "dazu sind wir ja da"
Kinder die von hinten aus vier Meter Entfernung angeschrien wurden von jungen Wachschützern, die selbst noch nicht trocken hinter den Ohren sind : "runter da, aber ganz schnell".
Da hat der Senat wohl wieder mal die billigste Firma gesucht und gefunden. Selbsternannte unausgebildete Hilfssheriffs, schlimmer als Nahverkehrskontrolleure .
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@ regina
Es gab und gibt genug andere Ein/Ausgänge zum Betreten des Tempelhofer Feldes die alle mit der BVG relativ schnell zu erreichen sind wenn der eine Eingang nun mal gesperrt wurde.
Internet und Infokarten mit Allen Ein/Ausgängen tun ihr übriges.
Gesendet von Sensio am 09.05.2010 14:40 #
Ich konnte leider aus Zeitgründen nicht den Acker besuchen,
nur als Hinweis, seit Jahren gibt es rings um Berlin wesentlich größere Ödflächen zu bewundern.
Gibt es schon erste Erfahrungen mit dem Hundekot? Hoffentlich nehmen die Hunde ein so riesiges Ödland, noch dazu ohne Bäume, zum Kotabsetzen an. Hier sollte der Tierschutz etwa 10 000 Wäschepfähle einrammen, damit die Hunde dort nicht depressiv werden. Wir sollten stolz auf diese Ödfläche sein, seinesgleichen haben nicht viele Hauptstädte. Gibt es schon Erfahrungen, ob Touristen sich dorthin verlaufen haben ? Würde mich freuen.
Gesendet von Laube am 09.05.2010 23:16 #
Die Hunde werden ein Problem werden, von der Leine lassen kann man sie nicht, sie würden allem hinterher rennen und ob man sie wieder einfangen kann, ist auch so eine Sache.
Gesendet von Helen am 10.05.2010 10:08 #
@Helen
Alle Hunde dieser Welt, ganz besonders die Berliner Hunde, sind gut erzogen. Fragen Sie mal die Besitzer.
Ein gut erzogener Hund braucht keine Leine, der gehorcht auf's Wort, wenn auch nicht immer auf's erste ;-)
Gesendet von ulla am 10.05.2010 19:48 #
@ Ulla
Irgendwo habe ich gelesen, daß es auch einen Hundeauslaufplatz geben soll. Hoffentlich ist dort ein Ein-und Ausgang nicht weit, denn unterwegs verlieren die Vierbeiner wichtige Sachen und ob Herrchen oder Frauchen dann immer alle bekannten Utensilien dabei haben, ist auch so eine Frage.
Gesendet von Helen am 10.05.2010 21:29 #
Die wollen doch nur spielen!
Gesendet von karla am 10.05.2010 23:19 #
Ein Hundeauslaufplatz würde ich auch gut finden!
Und evtl ein großen Spielplatz für die Kids ... Platz ist ja genug da. Nur das geld ist wohl knap ... ;-)
Gesendet von Familie K am 11.05.2010 12:29 #
Ich bin beim Packen und hoffe, daß mir die Aschewolken keinen Strich durch die Rechnung machen.
Gesendet von Helen am 11.05.2010 13:34 #
Sollte man da auf die Idee kommen ein sog. Hundeauslaufgebiet zu errichten, dann sollte man dies auch mit einem Hunde Eintritt abgelten .
Pro Hund in etwa eine Stunde 2 Euro.
Überhaupt sollte der Senat das ganze Tempelhofer Feld in eine Art Erlebnisfeld aufteilen, in Areale und dafür könnte er dann jeweils Eintrittsgelder verlangen.
Ebenso sollte man einen Teilbereich mit Zäunen errichten, damit unsere Stadt Guerilla Kids zu einem verbilligten Berlin Pass Ticket dort Zäune einreißen können.
Das wird allerdings an der Berliner Finanzmisere scheitern.
Lieber wird er andernorts wieder Millionen an Euro zum Fenster verpulvern und das Tempelhofer Feld freien Investoren das Feld überlassen, die es dann teuer bebauen werden und das restliche Wohnumfeld mit in den Strudel von Mietspekulanten ziehen.
Gesendet von Gerhard Röster am 11.05.2010 14:38 #
@ Röster, Areale zu schaffen ist eine gute Idee, z.B. für die Kämpfe zwischen Großfamilien oder dealenden Jugendgruppen,
vielleicht auch zu festen Zeiten mit Zuschauern.
Ideal sind auch Moto-Cross-Rennen, Auto-Geländerennen für
private Luxus-Geländewagen usw. Immer noch besser als Leerstand, wie z.Zt. in einer Berliner Tageszeitung zu sehen ist.
Gesendet von Laube am 11.05.2010 15:35 #
Da gibts nix zum Abheben. Ich werde da gewiß nicht hingehen. Für mich ist das Leichenfledderei. Der älteste Airport der Welt, mit einer solchen Geschichte-daraus wird nun also ein Hundeauslaufplatz und ein Platz für Biker? Das hat Stil. Allerdings diese Art von Stil gibts wohl nur in Berlin. Mich wird das Gelände nie sehen. Wenn ich auf der Autobahn da vorbeifahre und sehe, wie auf dem einstigen Rollfeld Leute spazierenlaufen, kommen mir fast die Tränen. Für mich ist die Freigabe eines solchen geschichtsträchtigen Areals als Hundeauslaufgebiet und Bikerplatz das Mieseste, was einem hätte einfallen können. Wenn man schon meint, diesen Flugplatz schließen zu müssen, dann hätte man ein Museum o.ä. daraus machen sollen.
Gesendet von tempelhoferin am 13.05.2010 17:32 #
p.s. mich würde mal interessieren, ob die Frau, die dem kleinen Kind das Fliegen erklärt (man muß nur gaaaanz schnell mit den Füßen und den Händen wackeln, dann fliegt man), ihre pädagogischen Fähigkeiten doch noch mal überdenkt, wenn ihr Kind das mal ausprobiert, indem es aus dem 5. Stück in der Mietskaserne springt und das eiiiinfach mal ausprobiert.....Bei alledem finde ich, einfach mal den Fernseher ausmachen und zwischendurch mal wieder ein Buch in die Hand nehmen täte guuuuut....und da muß man nicht gaaaaanz dolll feste mit den Beinen und den Armen wackeln...nein, nein....
Gesendet von tempelhoferin am 13.05.2010 17:38 #
@Laube: Die Idee mit den Wäschepfählen find ich toll. So eine Art Traumatherapie für Hunde. Man könnte noch ein paar Grillpätze anordnen, damit sich auch die Familien, die vom ewigen Grün träumen, da wohl fühlen. und vielleicht noch ein kleines, abgetrenntes Plätzchen für die drogendealer, damit man die Hasenheide entlastet. Und vielleicht eine Art Erlebniszentrum für Steinewerfer, die sich da austoben könnten. Dann müßten nicht mehr so viele Autos im Prnzlberg dran glauben, sondern man könnte z.B. einen Rosinenbomber da aufstellen, den man demolieren kann, damit man Aggressionen abbauen kann. Juchu, welchn Spass für klein und groß, jung und alt, links und rechts....
Gesendet von tempelhoferin am 13.05.2010 17:43 #
@tempelhoferin, vielleicht gibt es mehr Geschichtsbewusstsein bei
dem Berliner Senat und den Berlinern ,als Sie denken.
Denn einmal den Boden berühren, auf dem der "große Führer Adolf H." viele Male gegangen und gestartet ist, wenn er zu seinen Raubzügen aufbrach, ja das ist doch ein erhebendes Gefühl und kann Tausende locken.
Eigentlich ist Tempelhof ja ein Museum, ein geheimes.
Gesendet von Laube am 14.05.2010 07:09 #
@Laube tut mir leid, aber ich habe da so meine Zweifel am Geschichtsbewußtsein. Viele in der heutigen zeit kennen doch eher den neuesten Gewinner aus der großartigen Serie Deutschland sucht den Superstar als irgendeine Figur aus der Geschichte oder gar Gegenwart. Sorry, klingt vielleicht überheblich, aber leider ist es so.
Gesendet von tempelhoferin am 14.05.2010 15:23 #
tempelhoferin 13.05.2010 17:32
Da gibts nix zum Abheben. Ich werde da gewiß nicht hingehen. Für mich ist das Leichenfledderei.
Nun ja, Leichen-flederei. ..
Es ist ja kein Friedhof. Und ein Anrecht, dass es auf ewige Zeiten ein Flugplatz sein muss besteht auch nicht.
Es gab da mal eine Initiative den Flugplatz zum Weltkulturerbe zu erheben.
Politisch hört man davon NICHTS.
Weltkulturerbe und wirtschaftliche Ausschlachtung des Geländes vertragen sich äußerst schlecht.
Dafür wird die Politik schon sorgen, dass es nicht soweit kommt.
Demnächst wird Tegel dicht gemacht, was längst beschlossene Sache ist.
Merkwürdigerweise regt sich dort vorab überhaupt kein Widerstand.
Werden dann auch Initiativen gegründet, Rentner in Bussen angekarrt zu Unterschriften Aktionen und sentimentale Storys verbreitet ?!
Das Tempelhofer Feld gab es schon ohne Flughafen.
Damals wo man diesen Flughafen errichtete, waren die Dimensionen der heutigen Luftfracht nicht absehbar.
Und dass ich Irgendjemanden aus sentimentalen Geschichtsgründen nur zum Erhalt dankbar sein muss ist auch lange vorbei.
Die Suppe hatten sich die Deutschen selbst eingebrockt.
Schon damals war man sich einig, dass Deutschland ein wichtiger wirtschaftlicher Standort im Herzen Europas wieder werden musste.
Gesendet von Gerhard Röster am 14.05.2010 22:31 #