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Demonstration gegen Vorratsdatenspeicherung

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Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft heute zu dem europaweiten Demonstration für mehr Datenchutz auf. Unter dem Motto "Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn“ werden heute in Berlin bis zu 30.000 Menschen vor dem Roten Rathaus erwartet.

Nachtrag 19:20 Uhr: Die Polizei spricht von über 15.000 Teilnehmern, nach Angaben der Veranstalter nahmen rund 50.000 Menschen teil.

Aufgerufen zu dem Protestmarsch hat ein breites Bündnis politischer Parteien von Linke über Bündnis90 / Die Grünen bis zur FDP, aber auch attac, ver.di, diverse Journalistenverbände, der Chaos Computer Club und die Freie Ärzteschaft.

Die zahlreiche Gruppen und Parteien befürchten, dass durch die geplante Vorratsdatenspeicherung die Freiheit des Glaubensbekenntnisses, die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, die Koalitionsfreiheit, Unternehmensintegrität, die Arbeit von Ärztinnen und Ärzten, Beratungsdiensten und Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten gefährdet wird.

Fälle von Datenklau und Datenmissbrauch haben in letzter Zeit stark zugenommen. 

Vor einem Jahr hatten sich fast 10.000 Menschen zu einer Demonstration gegen den Überwachungswahn versammelt. 

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Kommentare (9)

Ein interessanter Textbeitrag von der AS. Ich bin auf die heutige Bildberichterstattung gespannt. Hoffentlich wird die nicht so langweilig wie vorstehender Text.

@ Redaktion

3. absatz --> gefährdet wird.

@ 1704
Danke. Ist korrigiert.

Schön zu sehen, wie sicher die zu speichernden Daten sind (sein werden)...

@ nana (11.10.2008 22:09)

und dabei ist/wäre der mißbrauch von kontodaten nur das kleinere übel...

Was also tun? Statt zu telefonieren wieder die Kunst des Briefeschreibens aufleben lassen? Kommunikation mit Krankenkassen, Geldinstituten und ähnlichen Einrichtungen nur noch persönlich? Einkaufen wieder im Kaufhaus statt online? Jede Woche mehrmals den Gang in die Bibliothek machen (für Hausaufgaben)? Statt SMS lieber Telegramme schicken (gibts das eigentlich noch)?

nana schrieb:
> Einkaufen wieder im Kaufhaus statt online?

Vom Online-Einkauf halte ich persönlich nichts. Vor allem hat man dann auf den Kontoauszügen so kleine Beträge, dass man den Durchblick verliert. Online einzukaufen ist auch teurer, weil die Versandkosten dazu kommen. Das Einkaufen im Kaufhaus ist dagegen preiswerter.

Frank Winkel meinte am 11.10.2008 23:03

Nun, bei vielen Online-Shops entfallen die Versandkosten ab einem bestimmten Betrag (z.B. beim Bücherkauf). Und wenn man auf der Suche nach einem guten Preis für ein ganz bestimmtes Produkt sucht, ist das online meistens einfacher, als "draußen" von Laden zu Laden zu laufen...

Frank Winkel meinte am 11.10.2008 23:03
Das Einkaufen im Kaufhaus ist dagegen preiswerter.

Nun da kommt es wohl auf den Artikel an, den man kaufen möchte. Ich habe durch das Einkaufen im Internet schon ne Menge Geld gespart. Obwohl ich mir die meisten Artikel per Nachnahme zusenden lasse. Man muss nur genau darauf achten, wie seriös die Anbieter sind. Und selbstverständlich die Preise vergleichen.

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