18.10.2010 18:19 | von Redaktion | 4 Kommentare
Das Warten hat ein Ende
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Allgemeines
Auf dem Bürgeramt die Zeit totzuschlagen, das braucht eigentlich niemand mehr. Dank Terminvereinbarungen telefonisch und online kann die Wartezeit stark verkürzt werden. Wer trotzdem spontan aufs Bürgeramt geht, kann auf 14 Test-Ämtern jetzt den SMS-Service nutzen. Nummer ziehen, Handynummer angeben und circa zehn Minuten vor dem Aufrufen der Nummer kommt die SMS. In Schöneberg haben fast 1.500 Kunden den Komfort-Dienst genutzt.
In der Zwischenzeit kann man in der Nähe einkaufen oder im Cafe sitzen, jedenfalls nicht im Wartezimmer. Dieser Service wird geschätzt, ist aber teuer für die Bezirke. Denn jede SMS kostet. Im Bürgeramt Friedrichshain-Kreuzberg soll der Benachrichtigungs-Dienst erst eingeführt werden, wenn klar ist, wer im nächsten Jahr nach dem Testbetrieb dafür bezahlt. Aber der Terminservice – ob mit oder ohne SMS – geht auf jeden Fall weiter.


dat schreibe ick doch schon die janze Zeit :-)
aber @Margarita wills ja nicht wahrhaben.
Gesendet von Toska am 19.10.2010 17:47 #
Im großen und ganzem gehts hier um den erweiterten neuen sms Service-Dienst, den gab es also damals wo sie einmal Ihren Perso verlängerten noch gar nicht,
ich hatte auch mal eine Online-Abfrage vor paar Monaten gestartet, zwecks einer Meldeangelegenheit, nicht beim Bürgeramt , sondern bei der Ausländerbehörde.
Auf die Antwort warte ich noch heute. So viel zu verkürzten Wartezeiten, der Fall wurde von mir persönlich auf der Behörde geklärt.
Bei 1500 Kunden a 20cent pro sms wären das ungefähr 300 Euro.
Selbst wenn man die entsprechende Software in die Kosten rein rechnet, müsste sich das auf Dauer mit den entsprechenden Kosten rentieren.
Woanders wird das Geld zu Millionen in den Sand gesteckt, wenn es aber um Bürgerservice geht, fangen die Verantwortlichen wieder an zu weinen.
Wenn es danach geht, müsste der Bürger aus dem weinen bei Verschwendung seiner Steuergelder nicht mehr heraus kommen.
Gesendet von Margaritha am 20.10.2010 00:37 #
@ Margaritha,
wollen oder können Sie es nicht verstehen. Wie oft geht man denn zum Bürgeramt? In meinem Familien- & Bekanntenkreis etwa 1 mal alle 10 Jahre.
Es ist wie immer in Deutschland, unter anderem die Medien machen aus einer Mücke einen Elefanten oder anders gesagt: Viel Lärm um nichts.
Gesendet von Aussteiger am 20.10.2010 12:36 #
@Aussteiger
wenn Sie ein Ei umdrehen, wie sieht es von der anderen Seite aus? Für Sie scheinbar genauso wie von der umgedrehten Seite.
Terminvereinbarungen und A-N-D-E-R-E Dinge kann man online abwickeln.
Was Sie und Ihre Familie und noch sonst wer von Ihnen in zehn Jahren abwickelt, mach ich in drei Monaten auf den Berliner Behörden.
Wenn ich das alles Online machen würde, von dem was dann nicht klappt, wäre ich Weihnachten 2015 noch nicht fertig.
Mit anderen Worten ; Sie reden von ungelegten Eiern, von denen Sie keine Ahnung haben.
Gesendet von Margaritha am 20.10.2010 15:55 #