"Berlin ist nicht Haiti", diese Äußerung von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit hat Wellen geschlagen. Dabei ist sie natürlich sachlich nicht falsch. Nur wenn's um das Eis geht, das den Berlinern augenblicklich das Leben schwer macht, versteht kaum einer Spaß. Die schwarz-grüne Opposition wirft Wowereit uni sono Bürgerferne vor, redet von "Gesschmacklosigkeit". Tut Berlin genug gegens Eis? Was meinen Sie? Damit Sie sich ein vollständiges Bild der Haltung des Regierenden Bürgermeisters machen können, stellen wir das komplette Interview ins Blog.
wowereiteisglätte
Kommentare:
wie ich bereits im thread "Eisglätte sorgt für Hochbetrieb im Krankenhaus" (1704, 12.02.2010 15:20) zum ausdruck brachte: "man läßt halt keine gelegenheit aus, und sei sie noch so idiotisch." das gilt für die politisch agierenden hier in der stadt wie für die bürger Berlins, die an Wowereit eh schon habituell herumnörgeln und ittlerweile für fast alles mißliche in der stadt7dem land verantworltich machen wollen. nur zu, haut den lukas, dafür ist er ja da, nicht?
Man kann dem Regierenden vieles vorwerfen, aber er hat hier nicht verglichen. Nur gesagt, Berlin ist nicht Haiti.
Was mich weiter ärgert, ist die Tatsache, dass man in HH durchaus in der Lage ist, sich zusammzusetzen und hier eben nicht.
W. kann weiter labern und appellieren, es nützt seit Wochen nix.
Genau das ist ihm vorzuwerfen.
...aber: ist es neu, dass er als Regierender sich erst spät oder gar nicht kümmert?
Wetten, auf der Berlinale rutscht keiner rum und aus?
Das hat jetzt Vorrang....
Hallo,
wirklich toll, Ihr Haiti-Eis! Der Arroganz-Vorwurf ist noch mild.
So etwas kostet die Wiederwahl...hoffentlich!
Schon mal GG Art. 2 (2) gelesen?
Unfreundliche Grüße
A. Schmidt
GG Art. 2 (2):
"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit..."
Da haben Sie recht.
Da (leider) eine Mehrzahl der Politiker in einer Art Wolkenkukuksheim lebt, keine Rutschgefahr wahrnehmen kann, dauert es sicher ein bißchen, bis dort realisiert wird, dass es ein Problem GIBT.
Jemand (hier) schrieb schon, dass der Berliner sehr geduldig ist und sich zu lange zu viel gefallen lässt.
Im Blog Eisglätte habe ich den Regierenden Bürgermeister der Hauptstadt Deutschlands bereits scharf angegriffen wegen dieser
Respektlosigkeit gegenüber den Opfern der Eisglätte in Berlin und den Opfern des Erdbebens in Haiti. Warum macht Herr Wowereit das? Es verstärkt sich der Eindruck, er will nicht mehr. Soweit muss sich ein weltbekannter Politiker in der Gewalt haben, dass er so etwas nicht äußert. Er legte noch nach und verspottet die Berliner: seht her, ich habe Spike-Schuhe, mir kann nichts passieren. Herr Wowereit betreibt seine Abwahl, wir sollten ihn dabei mit unserem Stimmzettel unterstützen.
Man nehme eine beiläufige Bemerkung des Regierenden Bürgermeisters und bastele daraus eine Überschrift. So lenkt man die Diskussion in die gewünschte Richtung. In einigen Kommentaren ist der Erfolg nachzulesen.
Danach wird weder auf die vernünftigen Argumente des Regierenden eingegangen, noch auf die, freundlich ausgedrückt, merkwürdige Interviewführung der Reporterin.
Nach meiner subjektiven Meinung hat der Regierende die Fragen sehr umfangreich und klar beantwortet. Die Aufregung, dass Berlin nicht Haiti ist, resultieren wohl daraus, dass einige den Sinn dieser aussage nicht richtig verstehen bzw. nicht einordnen können.
ich möchte darauf hinweisen, dass das im Einführungstext genannte "Zitat" in dieser Form nie gesagt worden ist. Wowereit wörtlich: "Wir sind nicht in Haiti". Wenn man es in Anführungszeichen setzt, sollte es sich auch exakt um das gesprochene Wort handeln. Hier ist es zwar inhaltlich ungefähr dasselbe, aber in anderen Fällen eben nicht oder es gibt weiteren Spielraum für (evtl. falsche) Interpretationen. Mit der Bitte um Korrektur (auch der weiteren Rechtschreibfehler) und freundlichen Grüßen!
Gesendet von
Thomas Rauschenberg
am 13.02.2010 00:41
#
@Helen
Es geht! Auch hier. Da bin ich sicher.
@herbi
Welche Argumente brachte Wowi? Hab´ich was verpasst?
Broemme heisst der Mann des THW und schon als Chef der Feuerwehr war er äusserst umsichtig.
Blockadevergleiche sind zwar sehr weit hergeholt, aber wenn schon, dann blockieren sich die Behörden selbst. Vor der eigenen Haustür kehren (sic!) und dann wie Eisbär Kalle
http://www.youtube.com/watch?v=-y2kHr8mfR0
so schon sagt: "eins zu eins zu Abmarsch" (und die Verantwortlichen zur Verantwortung ziehen)
Laube
Guten Morgen auch für Sie
Nee, der Regierende macht viele Dinge (oder eben auch nicht, wo es nötig wäre).
Er hat sich aber nicht lustig gemacht. Wo sehen Sie das denn?
Naja, eigentlich braucht man sich über die üblichen arroganten Äußerungen unseres (Noch) Bürgermeisters nicht mehr aufzuregen. Da hilft nur, im Jahre 2011 das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen.
Ohne Zweifel, Berlin ist nicht Haiti, aber ein bisschen mehr Feingefühl würde auch dem "Großen Lackschuh-Klaus" gut stehen.
Wie ich gestern der Abendschau entnehmen konnte, besinnen sich die Berliner jetzt allerdings allmählich und greifen in vorbildlicher Weise selbst zu Besen und Spaten, um der BSR ein wenig unter die Arme zu greifen. Denn wenn man sich auf den Senat verlässt...
Die BSR hat doch mit den GEHWEGEN eher nichts zu tun?!
Was soll der Regierende denn machen (außer selber schaufeln)?
Vielleicht sollten die Ordnungsämter (so sie denn zuständig sind) ein paar Knöllchen weniger verteilen, dafür die Hauseigentümer/Vermieter an ihre Pflichten erinnern...
@alle, Herr Wowereit ist nicht irgendjemand, sondern ein Politiker
in hoher Funktion, dadurch weltweit bekannt. Deshalb muss an sein Handeln eine hohe Messlatte angelegt werden, denken wir nur an die berühmten Vorgänger auf seinem Posten, Reuter, Brandt, Diepgen u.a.
So gesehen hat er hier völlig versagt. Richtig wäre es gewesen, als erste die Sorge um das Wohlergehen der bislang hunderter Verletzten in seiner Stadt zum Ausdruck zu bringen und ihnen schnelle Genesung zu wünschen. Die ganz große Geste wäre es gewesen, am Krankenbett eines zugegipsten Berliners mit einem Blumenstrauß und vielen Kameras zu erscheinen.
Das alles weiß Wowi auch, aber er will nicht mehr. Seine Haltung und Sprache sprüht nicht mehr. Burn out Syndrom gibt es überall.
Wenn ich mir den Zustand seiner Partei ansehe, kann ich ihn sogar verstehen. Ein Rücktritt wäre für ihn eigentlich nicht verkehrt. Wir werden sehen.
Einige werden erst schlau, wenn sie selbst auf die >Fresse< gefallen sind. Das ist nicht neu.
Das Unfallkrankenhaus hat täglich 100 Eis-Opfer zu behandeln.
Das sind, hochgerechnet auf Berlin, mindestens 500 Verletzte.
Wieviel müssen noch zu Schaden kommen, bis man aufwacht?
Den untätigen Hausbesitzern flattern jetzt Bussgeldbescheide in´s Haus. Richtig, aber viel zu spät.
Wer schreibt die Bussgeldbescheide für den Senat? Riesenflächen vor öffentlichen Gebäuden sind nicht begehbar. Und die Umwelt-senatorin weist die Vorwürfe zurück. Das ist das Einzige, was die gut können.
Es ist der übliche Berliner Filz. Sarazzin hat Recht.
ist nicht so wichtig, aber manche leute würden eine solche reihe so nicht aufstellen: "Reuter, Brandt, Diepgen" (wg. "in hoher Funktion, dadurch weltweit bekannt" und "Deshalb").
inwieweit herr Diepgen weltbekannt ist oder war, würde ich eher sehr sehr relativ beantworten, von daher ist die "meßlatte" evtl. doch nicht ganz so hoch zu hängen wie Sie das hier tun. so gesehen ist auch der vorwurf, Wowereit habe hier "völlig versagt" ziemlicher quatsch (meine meinung, andere sehen das natürlich völlig anders).
"Die ganz große Geste wäre es gewesen, am Krankenbett eines zugegipsten Berliners mit einem Blumenstrauß und vielen Kameras zu erscheinen."
ich würde mit Ihnen jede wette eingehen, daß, hätte Wowereit das getan, mindestens hier im Abendschaublog jede menge abfällige bis zynische bemerkungen über herrn Wowereit zu lesen wären, mindestens von PR-gag bis ausnutzung der notlage anderer für eigene (wahlkampf)zwecke...
"Das alles weiß Wowi auch, aber er will nicht mehr. Seine Haltung und Sprache sprüht nicht mehr. Burn out Syndrom gibt es überall."
kennen Sie irgendeinen politiker, der sich nach vielen jahren in einem politischen amt noch so gibt wie zu anfang? Sie verwechseln politische erfahrung, auch im umgang mit medien und öffentlichkeit, mit vermuteten stimmungen oder inneren zuständen.
"Burn out Syndrom gibt es überall." - stimmt, heißt aber nicht, daß überall jeder von einem solchen betroffen ist. z.b. in der bloggerszene ist dieses phänomen nahezu unbekannt...
"Ein Rücktritt wäre für ihn eigentlich nicht verkehrt. Wir werden sehen."
finde ich klasse, daß Sie sich solche sorgen machen um Klaus Wowereit und daß Sie zu wissen meinen, was für diesen armen menschen eigentlich das beste wäre. ganz nebenbei zeigen Sie natürlich auch auf, warum sich viele über die harmlose äußerung Wowereits hier und anderswo so mächtig aufregen und wozu das alles dient.
ich bin mir nicht ganz sicher, ob das nun eigentlich für oder gegen diejenigen spricht, die sich hier über Wowereit echauffieren, denn eines nehme ich denen am allerwenigsten ab, daß es ihnen dabei um die verunglückten auf den straßen Berlins geht oder darum, daß in ausreichendem maße der schnee- und eisräumung nachgekommen wird...
Also das mit den Blumen ist doch Humbug. Die Verletzten kämen sich doch veralbert vor. Na ja, vielleicht auch nicht. Das hängt von jedem selber ab. Einige scheinen zu vergessen, daß Wowereit nicht nur der Bürgermeister einer Stadt ist, sondern auch einem Land vorsteht.
Denn die meisten Firmen würden ihre Zeit nicht damit verbringen zu räumen oder zu streuen, sondern damit, von Einsatzort zu Einsatzort zu gelangen.
So stehts in der Morgenpost und das ist genau das was ich auch Beobachte , die kleinen Streuer sieht man immer nur Rumflitzen aber kaum streuen oder Täuscht das ?Vielleicht sollte das mal anders eingeteilt werden ? die Räumen 10meter und düsen zum nächsten Einsatzort, warum machen die nicht ein Karree auf einmal ??wär ja mal ne Überlegung wert !
Packen wirs an und sitzen es aus. So wie so oft in dieser Stadt.
Wäre das Thema kein Thema, würde sich Wowereit auch nicht dazu äußern. Aber den Schuh hat er sich mit diesem Interview selbst angezogen.
Wo überall Eis auf dem Bürgersteig liegt, kann jeder selbst sehen.
Nur das Ordnungsamt scheint blind zu sein. Seit Wochen.
Hauseigentümer vertrauen auf diese Ordnungsrechtliche Blindheit.
Gerade an den Straßenecken ist oftmals nichts passiert.
Jetzt hackt wieder jeder auf jedem herum.
Selbst Wowereit verhonepipelt die Berliner.
Wer den Spott sät braucht für den Schaden nicht aufkommen.
Scheint das Motto zu sein.
Da hat sich so einiges angehäuft. Da helfen dann auch keine Spikes unter den Schuhen auf der Berlinale.
Der Berliner hat zwar zu allem eine Meinung. Aber doof ist er deshalb noch lange nicht. Und das Langzeitgedächtnis ist auch noch ganz gut in Schuss.
Bis zum Herbst 2011 reicht es allemal.
Kann der Argumentation von Herbi nur zustimmen.
Der RBB schickt eine Praktikantin los um Herrn Wowereit bloss zustellen.
Bin gespannt, wenn Tauwetter einsetzt und der "Strahlenmann" Henkel (CDU) vor die Kamera tritt.
Die Redaktion, sollte wichtigere Themen behandeln als Populisten ein Forum zu geben.
Ich kann den Mann im Grunde nur bewundern, mit welcher Gelassenheit er auf die immer gleichen Fragen der Reporterin reagiert. Es wurde seinerseits als das formuliert, was das Problem ausmacht: mangelndes Verantwortungsgefühl seitens der Grundstückseigentümer, ein Straßenreinigungsgesetz, das der Überarbeitung bedarf, die Bezirke, die in der Tat immer gesteigerten Wert auf ihre Verantwortlichkeit nicht nur in Sachen Winterdienst legen, die sich auch bei anderen Themen eine Bevormundung durch den Senat verbitten. Und dass wir hier kein Krisengebiet sind wie Haiti, davon kann sich jeder mit einem Blick durchs Fenster überzeugen. Das THW einzubinden, das wahrlich andere Aufgaben hat, und die Hausbesitzer so aus der Pflicht zu nehmen, wäre populistischer Aktionismus. Inzwischen hat die Stadt um die 4000 Bußgeldbescheide, angefangen mit 1000 Euro, verschickt. Hierzu bedurfte es einer entsprechenden Dokumentierung, damit diese Bescheide auch vor einem Gericht Bestand haben, sollten die Herrschaften, die ihre Pflichten sträflich verletzt haben, auf die Idee verfallen, sich juristisch dagegen zu wehren. Merkwürdig nur, dass man immer nach dem Staat ruft, wenn es einem gerade in den Kram passt, ansonsten den mündigen Bürger herauskehrt und dem Staat mitunter am liebsten gar keine Steuern mehr zukommen lassen möchte. Ein Anruf und entsprechender Druck beim eigenen Hausbesitzer, eine Minderung der Betriebskosten bei der nächsten Abrechnung für mangelhaft erbrachten Winterdienst, vorausgesetzt, man hat alles schön dokumentiert, so wie die Stadt es seit einiger Zeit tut, wären Möglichkeiten, dem Frust über schlechten Service ein Ventil zu verschaffen. Aber ein lässig hingeworfener Kommentar, ein unangebrachtes Wowereit-Bashing, das keinerlei Konsequenzen für den zeitigt, der sich dessen bedient, ist natürlich bequem. Alles andere hieße eigenverantwortlich sein, etwas, was so mancher "Staatsbürger" meidet, wie der Teufel das Weihwasser. Da wird man lieber wieder unmündig und ruft nach dem Übervater.
@Angelika, Ihr Beitrag ist so lang wie falsch. Wenn Herr W. sich von einer Praktikantin austricksen läßt, umso schlimmer. Und er war nicht gelassen sondern hilflos. Zuletzt hat er sich mit dem Haiti-Vergleich eines Regierenden als unwürdig erwiesen.
Wie sollen die Berliner Vertrauen zum Regierenden haben bei der Lösung der Aufgaben Berlins, Arbeitsplatzbeschaffung, soziales Stadtmilieu, preiswerte Wohnungen schaffen, Kriminalitätsbekämpfung, Integration und vieles andere?
Herr Wowereit schafft es nicht einmal, die winzige Aufgabe der
Gehsicherheit für die Bürger bei einem monatelangen Glatteisproblem in den Griff zu bekommen.
Ein solches Problem löse ich in maximal 3 Tagen. Da hier Gefahr im Verzug ist, muss Herr Wowereit sofort reagieren, er kann sich da nicht hinter Gesetze verstecken.
Herr Wowereit weiß das auch alles selbst, das braucht ihm niemand zu sagen, aber, der Mann will nicht mehr, er schmeißt hin. Prominente Vorbilder in seiner Partei gibt es zahlreiche
( Lafontaine, Schröder). Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für seinen Rücktritt und Neuwahlen, bevor es noch schlimmer für ihn kommt.
Leider wird bei uns, ob im Zusammenhang mit der S-Bahn oder mit den Unbillen des Winterwetters, immer ganz schnell "Chaos" oder Katastrophe" geschrien. Ich bi kein ausgesprochener Fan des Regierenden, aber was er gemeint hat ist wohl, daß man die Kirche gefälligst im Dorf lassen sollte. Berlin ist in der Tat nicht Haiti.
Das Straßenreinigungsgesetz bedarf keiner Änderung, alle winterlichen Situationen und deren Beseitigung sind dort angeführt.
Es fehlt die Überwachung und damit die Durchsetzung des Gesetzes.
4000 Anzeigen sind von der Summe her ein lauter Lacher, sie dokumentieren höchstens, dass etwas(!) gemacht wird.
aber auch Sie werden doch wohl der ansicht sein, daß für die "überwachung" nicht der Regierende Bürgermeister zuständig ist, oder? er hat meines wissens nach auf die zuständigen stellen hingewiesen.
@ all
schon einmal von bezirksstadträten gehört? bezirksämtern? bezirksbürgermeistern? wie dazu die ordnungsämter zu sehen sind? und wenn man sich schon über den senat aufregen möchte, dann doch aber so, daß die behörde gemeint ist, die für die bezirksaufsicht verantwortlich ist, und das ist nicht der Regierende Bürgermeister...
Erster Glatteistote - Wowereit abgetaucht, so stellt sich die Situation jetzt für den Regierenden dar. Kein gutes Bild und
seinen Vergleich mit Haiti. Das war doch klar, dass es auch Tote bei diesem Glatteis und der hilflosen Lage der Regierenden gibt. Neben dem heute offiziellem ersten Toten ( laut einer Berliner Zeitung) gibt es immer eine Dunkelziffer.
Herr Wowereit kann sagen, die Bezirksämter sind Schuld, streuen nicht richtig. Da Herr Wowereit für nichts verantwortlich ist, hat er niemals Schuld - so einfach ist das.
Nun werden sein Rücktritt und Neuwahlen für ihn und uns doch die
bessere Lösung.
Wenn Sie sich die grausamen Bilder aus Haiti mal ins Gedächtnis rufen - wie die Menschen mit bloßen Händen in den Trümmern gesucht haben und dann daran denken, daß die Berliner zu bequem waren, mal selbst eine Schneeschaufel in die Hand zu nehmen, müssen Sie zugeben, daß jeder einzelne von uns Schuld am Glatteis und den damit verbundenen Unfällen hat. Sie auch.
Auch aus diesem Blickwinkel, daß hier nur gemeckert wird statt zu helfen, hat der Regierende Recht mit seinem Ausspruch.
Ich finde ja, dass es wirklich zu weit geht, den Regierenden für den Unfalltod des Rentners verantwortlich machen zu wollen.
Es hat doch jeder Mensch auch eine Eigenverantwortung - und wenn der Mann auf vereister Fahrbahn (!) ausgerutscht und sehr unglücklich gefallen ist, dann ist das sicher ein sehr traurige Geschichte, hat aber nichts mit Verantwortlichkeiten zu tun. Sondern mit dem Winter.
Man kann auch auf einer zugefrorenen Pfütze ausrutschen oder auf einer Bananenschale.
Der Fußgänger ist soweit ich gelesen habe, beim Freimachen seines Pkw gestürzt und hat sich verletzt.
Den sich daraus bedauerlicherweise ergebenen Tod des Fußgängers nun Wowereit an zu lasten halte ich für weit hergeholt.
da machen Sie sich das jetzt aber sehr einfach. Sie wissen doch garnicht, was und wie das alles passiert ist.
Wo gibst denn eine Dunkelziffer?? Sie sollten nicht so sehr die BZ lesen.
Seien sie froh, dass Sie nicht in Haiti leben müssen. Das ist das ärmste Land dieser Welt und Sie regen sich hier über einen Bericht aus der Springerpresse auf und schieben nun Wowi die Schuld in die Schuhe.
Gehts noch bei Ihnen ? über so viel Unverständniss und Dummheit steigt mir gleich der Blutdruck.
Ich stimme hier @Ulla und @nana völlig zu.
Das ist eine unglückliche und trauige Geschichte.
Sie können auch beim spazierengehen erstochen werden, ist dann auch Wowi schuld. ?????
@Uschi
von @1704 brauchen Sie kein Geld annehmen. Ich nehme Sie auch so mit in Urlaub beim nächstenmal( aber nur mit Biskuitrolle ) :-)))))
@laube
auch wenn Karneval,-Faschingszeit ist und die Narren los gelassen; wir leben (zum Glück) in Berlin.
Die meisten Unfälle passieren immer noch im Haushalt.
Vielleicht schneit es ja dort auch bei einigen und Wowereit ist dann dafür verantwortlich?
Herr Wowereit, ich bin grade von der Leiter gefallen.
Bitte treten Sie deshalb zurück.
Berlin Alaaf !
Schon richtig, dass heute die Bezirksämter (Ordnungsämter) und damit die Bezirksfürsten und Stadträte zuständig sind. Aber waren sie das immer? Gab es nicht mal zentrale Behörden, die diese Aufgabe einheitlich für die ganze Stadt wahrgenommen haben? Mindestens bis in die 80er, als diese Aufgaben bei der Polizei lagen, funktionierte die Durchsetzung der Vorschriften wesentlich besser (4000 Anzeigen bei den Zuständen sind wirklich ein Alibi-Witz).
Fragt man sich nun, wer und aus welchen Gründen für die Übertragung auch dieser Aufgabe an die Bezirke verantwortlich ist, landet man denn schon beim Senat. Wer sich dann auch noch etwas in der Berliner Verwaltung auskennt, weis, dass die Bezirksämter schon immer Probleme mit der Wahrnehmung ihnen übertragener Aufgaben hatten, weil sie hauptsächlich Versorgungsanstalten für „verdiente“ Parteigenossen sind.
Haiti-Wowereit ist mit seinem unglücklichen Vergleich selbst sauer auf sich. Eine Entschuldigung hat er auch nicht fertiggebracht. Er
hofft jetzt auf schnell einsetzendes Tauwetter, sodass sich Probleme von selbst erledigen. Mit der Zustimmung zum neuen Afghanistan Konzept der regierenden FDP/CDU/CSU Koalition hat er sich als Parteivorstand der SPD aber beeilt.
Vielleicht hat er noch nicht bemerkt, dass er nicht mehr mit Frau Merkel regiert. Das Glatteis in Berlin hat er auch erst nach 3 Monaten bemerkt.
"Die meisten Unfälle passieren immer noch im Haushalt."
@ laube hat ja nicht behaupet, daß jemand von einer leiter gefallen und deshlab zu schaden oder gar um das eigene leben gekommen und dafür letztlich klaus Wowereit als regierender Bürgermeister verantwortlich sei. auch hat er, @laube, keinerlei bemerkung über die häufigkeitsverteilung statistisch erfaßter unfälle gemacht.
wenn ich mir Ihren gedanken aber einmal zu eigen machte und mit @Laubes logik zu verbinden suchte, dann ergäben sich für mich ganz andere fragen, oder auch "ungereimtheiten"" - z.b. warum es in Berlin überhaupt noch fahrzeuge gibt, die für das befahren von öffentlichen straßen zugelassen sind. denn, im gegensatz zum häuslichen bereich, ist hier tatsächlich so etwas wie eine öffentliche verantwortung gegeben.
"Durch Rücksichtslosigkeit oder Fahrlässigkeit kam es im Jahr 2008 in Berlin zu insgesamt 124.992 registrierten Verkehrsunfällen. Dabei wurden 14.525 Personen leicht verletzt,
1.752 Personen schwer verletzt und 48 Personen getötet." (quelle: link)
es ist schon merkwürdig, daß z.b. solche zahlen mit relativer gelassenheit zur kenntnis genommen werden, während die durch schnee, eis oder glätte verunfallten hier fast schon als natinale, mindestens aber als regionale katastrophe wahrgenommen werden. da würde ich, in abwandlung der weisen worte von Klaus Wowereit sagen: Berlin ist eben Berlin...
@1704
"...worte von Klaus Wowereit sagen: Berlin ist eben Berlin..." und in dieser Stadt hat eben jeder recht.
Bei Unfällen ist "nur jeder" selbst betroffen und deren Umfeld.
In diesem Winter sieht es halt anders aus.
Sozusagen "solidarische Betroffenheit" für Alle.
Dass Wowereit jetzt "weise" Worte spricht, na mit der These stehen S i e wohl so ziemlich alleine auf weiter Flur.
S-Bahn Entschädigung für Berliner Fahrgäste will man bei der Bahn erst im November raus-rücken.
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/S-Bahn-Berlin;art141,3030697
Tja, so sehen "Chefsachen" aus.
Im Rheinland ist nur für wenige Wochen Karneval.
In Berlin haben wir davon 12 lustige Monate.
Anstatt Spikes gibt es die rote Pappnase für "Haiti ist nicht Berlin".
Sie haben völlig recht: bei unfällen ist nur jeder selbst betroffen und dessen umfeld. worin wir uns dabei unterscheiden: in diesem winter wie auch im frühling, sommer, herbst.
kennen Sie bestimmt: "Es ist ein Unglück, so weit gekommen zu sein, daß als der beste Prüfstein der Wahrheit die Menge der Gläubigen gilt, in einem Gewimmel, in dem die Zahl der Narren die der Weisen um ein so Vielfaches übertrifft." (Montaigne, Essais)
wieso dann plötzlich s-bahn? weil das "Haiti-Zitat" doch nicht so viel hergibt? weil Sie bzgl. "chef-sachen" eine bestimmte erwartungshaltung haben, die nicht erfüllt worden ist? spricht das wirklich gegen denjenigen, der etwas zur chef-sache erklärt hat oder haben soll, oder spricht es gegen Ihre erwartungen? kann es sein, daß Sie bzgl. s-bahn mindestens so "geimpft" worden sind wie @Laube bzgl. "Haiti"? was mich immer ein wenig wundert: eigentümer der s-bahn ist die DB, und der eigentümer der DB ist der bund. habe ich auch nur 1 sterbenswörtchen darüber gehört, daß frau Merkel ihren job schlecht macht?
bzgl. Ihres letzten absatzes gehe ich enmal davon aus, daß Sie Ihre meinung ganzjährig haben. vielleicht hilft IHnen das hier ein wenig: "... «Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich 'Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?'» Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: »Wer hat mir das angetan?»" (Thich Nhat Hanh, Das Herz von Buddhas Lehre)
im übrigen empfinde ich es nicht gerade als "weise" von Ihnen, wenn Sie auf die genannten unfallzahlen von mir mit eben jener gelassenheit reagieren, die ich im text (1704, 16.02.2010 16:06) schon erwähnte...
@1704, Ihr Freund Wowereit hat ja nicht nur den geschmacklosen Vergleich mit Haiti in die Welt gesetzt, er hat ja auch noch in diesem Zusammenhang die Berliner belogen, wie sich gestern in der Abendschau gezeigt hat. Im Interview mit den Hausbesitzern
wurde klar gesagt, dass der Senat die Verantwortung hat für die Sicherheit der Bürgersteige auch der privaten Häuser hat, da diese Eigentümer sich von der Verantwortung loskaufen können, wenn sie der Stadt den Nachweis der Beauftragung einer Schneeräumfirma vorlegen. Dann übernimmt die Stadt die weitere Sicherheit. So kann also ein in New York lebender Hausbesitzer sich von der Verantwortung loskaufen und das macht er natürlich. Zu tausenden werden diese Verträge von der Stadt anerkannt. Also hat Wowereit uns belogen, dass die privaten Eigentümer erst einmal ihre Pflicht erfüllen müssen.
Herr Wowereit weiß nicht was in seinem Hause los ist, er sollte besser zurücktreten und den Weg für Neuwahlen freimachen. Dann wären wir diese Witzfigur von seinem Pressesprecher gleich mit los.
was sollen solche Äusserungen?
Wenn ich als Grundstückseigentümer einem Winterdienst den Auftrag erteile, die Schnee & Eisbeseitigung zu übernehmen, dann muss ich auch dem "Schneider" sein. Ich kann mich nicht immer in Berlin aufhalten um diesen Winterdienst zu überwachen oder wollen Sie mir vorschreiben wo ich mich auf dieser Erde aufhalte? Ich dachte das dieses mit dem Ende der DDR aufgehört hätte.
Ich bin ganz gewiss kein Freund des Sonnenkönigs aber dafür kann er auch nichts.
Nur noch komisch fand ich den Bericht in der gestrigen AS unter der Überschrift „Bezirke unternehmen etwas“:
Offenen Brief an den Senat und die Aussage eines Bezirksvertreters, man sei überfordert.
QUOD ERAT DEMONSTRANDUM!
Sie können auch weiterhin sonstwo weilen. das einzige, was ihnen passieren kann, ist, daß Ihnen ein bußgeldbescheid ins haus flattert, den Sie durchreichen können oder auch nicht, je nachdem, wie der vertrag gestaltet ist, den Sie mit dem schneeräumdienst abgeschlossen haben, und bei privaten schadensersatzklagen das rechtliche problem wälzen, ob sie oder der schneeräumdienst nun schadensersatzpflichtig sind...
Wowi hat recht.
Rutschfestes Schuhwerk scheint für manchen etwas Unbekanntes zu sein. Es gibts auch Spikes für n Appel und n Ei zum Drunterschnallen. Ich selbst jogge jeden Tag 8 km durch die Stadt, egal bei welchem Wetter - und bin diesen Winter exakt 0x ausgerutscht / hingefallen.
Also gibts keine anderen Themen - dass sich die Abendschau wochenlang mit Schnee und Eis befassen muss? Und die bescheuerte Opposition springt auch noch auf den Zug auf und fordert, dass das zur Chefsache wird. Herrlich.
Ich persönlich fand die erste Folge der "Eisbrecher"-Beiträge ein absolutes Highlight --> 4 Leute von der BSR und exakt 1 Helfer von der Abendschau befreien einen winzigen Abschnitt Strasse vom Eis. Das war wahrscheinlich auch noch ein armer Praktikant... Dazu werden sie dann als die neuen Helden bezeichnet - da hat die Abenschau echt mal was auf die Beine gestellt!
Na, Eis geschippt? Ich auch, aber das mit Schokolade, in meinen Magen :-)
Muss ich zum HNO oder hat Wowereit im zufällig (?) mitgeschnittenen Gespräch am Rande der Berlinale (keine Rutschnale) tatsächlich gesagt:" das ist eben so" auf die Aussagen der Berliner Bürger zum Eiszustand?
Der Haitispruch war doof, aber nun nicht vergleichend.
Sollte ich mich verhört haben, dann korrigiert mich, wenn nicht, dann gehört der Regierungende abgeschafft.
Toska
Aloha, na, ich hoffe, auf Kokosnusschalen rutscht man nicht, mit denen schippert man nur:-)
Lieben Dank für das Mitnahmeangebot. Mir reicht es, wenn ich derzeit bis Spandau und zurück schaffe. Die Biskuitrolle wird geliefert, sobald sie wieder da sind. Sie müssen nur die gewünschten Früchte mitbringen ;-)
Rauchzart
Sie kriegen natürlich auch ein Stück von der Rolle (!)
Nächste Woche will die S Bahn sich zu Verantwortlichkeit äussern. Seien wir es zufrieden. Der Karneval ist zuende, Berlin lässt sich weiter die Narrenkappe aufsetzen.
Aus den anderen ARD Regionalprogrammen ersehe ich, dass vereiste Gehwege nicht nur ein Berliner Problem sind. Ich habe aber noch nicht gehört, dass der Hamburger Bürgermeister zum Eishacken aufgefordert wurde."Abendschau" auf Stimmungsmache? Ein Reporter und ein RBB-Fahrzeug, wann hackt endlich Chatrin Böhme mit?
Gesendet von
Hartmut Woerner
am 17.02.2010 20:55
#
Haiti-Wowereit beschimpft Berliner und RBB, das Glatteis macht Wowereit zur tragischen Figur. Was hat sich der Regierende Bürgermeister bloß gedacht, vor laufenden Kameras die Berliner auf der Internationalen Berlinale und den RBB wegen seiner Berichterstattung von der Eisfront zu diffamieren?
Eine wunderbare Aktion der Abendschau zum Mitmachen bei der
Eisbekämpfung wird von ihm verspottet; nur noch peinlich Herr Wowereit. Das alles in der Abendschau vom 17.2. dokumentiert.
Jetzt sind ein Rücktritt von Herrn W. und Neuwahlen für Berlin doch eine reale Alternative geworden, Herr W. will nicht mehr, das hat er uns deutlich zu verstehen gegeben und langsam gewinnt man die Überzeugung, er kann es auch nicht.
@ Laube
Also, daß Sie den Regierenden nicht mögen, haben sicher alle mitgekriegt. Aber wie stellen Sie sich das mit Neuwahlen vor? Im nächsten Jahr wird sowieso gewählt, da kann jeder sein Kreuzchen da machen, wo er es für richtig und wichtig hält. Nur sollten dann auch viele wählen gehen. An die Kosten für Neuwahlen will ich da garnicht denken.
Wenn bei un s so eine Kampagne stattfinden würde, würde ich auch mitmachen. Aber bei uns ist alles geräumt.
liebe Abendschau, ich finde, so langsam fällt die stimmungsmache gegen Wowereit auf jene zurück, die sich zu stimmungsmachern gemadchct haben oder sich dazu mißbrauchen lassen. wenn noch ein kleiner rest journalistenethos bei den stimmungsmachern vorhanden sein sollte, dann wäre jetzt eine gute gelegenheit, dies auch nach außen hin zu dokumentieren. dazu reicht aber nicht, mal so etwas wie einen "neutralen" beitrag zu senden, sondern mal einen oder mehrere, der/die sachlage klar darstellt und entstandene oder herbeigeredete "mißverständnisse" besetigt. und evtl. herrn Wowereit gegenüber mit fundierten fragen kommen, nicht mit solchem kleinkarierten firlefanz...
Ich weiß zwar nicht, wie man das richten soll. Aber ich pflichte @ 1704 bei.
Ich finde keinen Faden in den Geschichten, mal wird zugestimmt, mal kommen Leute zu Wort, die sich nur in Szene setzen wollen (Henkel usw.) Nur erfährt man nicht, was hat Wowereit eigentlich überhaupt gesagt.
Natürlich sagen Leute, es ist eben Winter, ich ja auch, aber dieser Winter ist von Anfang an unterschätzt worden, obwohl die Meteorologen einen richtigen Winter vorausgesagt haben. Jetzt haben wir den Kladderadatsch, aber das einer Person in die Schuhe zu schieben, ist wohl ein bißchen zu flach.
Die Medienkritik an der AS ist einer der wenigen Punkte, bei denen ich oft mit Ihnen übereinstimme.
Das Interview war eine Zumutung. Ich hätte es Wowi nicht für übel genommen, wenn patzig geworden wäre.
Die Dame muss noch viel üben.
Aber wenn wir mal die gesamte Winter-Glätte-Thematik nehmen, da hat der rbb und speziell auch die AS doch auch recht viel angestoßen und bewirkt.
Das muss man auch sehen.
ich bestreite gar nicht, daß die AS "recht viel angestoßen und bewirkt" hat, aber das hätte sie auch erreichen können, indem sie auf die mißstände hineist und darüber berichtet, aber eben mit zutreffenden informationen und ohne (gewollte) stimmungsmache gegen den Regierenden bzw. den senat... der zweck (auf mißstände hinweisen wollen) heiligt nicht das mittel (mit irreführendem politisch zu argumentieren). sollte dieses mittel gar nicht bewußt eingesetzt worden sein, dann muß sich die Abendschau aber sehr intensiv die frage nach ihrer professionalität stellen (lassen)...
@Helen, es gibt viele Möglichkeiten bei einem Rücktritt des Regierenden außer teuren Neuwahlen, z.B. er legt sein Amt nieder
( das beste was er jetzt machen kann, um den Schaden für die SPD zu minimieren), und es wird ein kommissarischer Beamter
als Bürgermeister bis zu den Neuwahlen eingesetzt. Beispiele gibt es aus anderen Bundesländern reichlich.
Während Herr Wowereit am Schreibtisch Gesetze und Verordnungen studiert und nach Ausflüchten sucht, dass nicht er Schuld an der Eiskatastrophe hat, wird er von zehntausenden Arbeitslosen eines besseren belehrt, wie man mit Aktivität und Zupacken eine Krise löst. Herr W., sie können es nicht.
Wäre gleich bei Beginn des Schneefalles richtig überall geräumt
worden, dann hätten wir jetzt nicht so viel Unfallopfer und die
Eisräumaktionen. Es wäre für den Steuerzahler günstiger geworden.
Die Krankenkassen holen sich das Geld, was sie für die Unfallopfer
ausgeben müssen vom Bürger wieder.
Aber es hieß ja am Anfang: "Jetzt haben wir endlich Winter". Es
wird aber nicht so weit gedacht, daß man gleich das Richtige tut,
damit es nachher nicht so teuer wird.
Tauwetter abwarten? Alles nicht so schlimm?
Tote und hunderte Konchenbrüche durch Stürze aufgrund nicht geräumter Flächen, Wege, Straßen nicht schlimm?
Öhm
Heute hat es getaut, genau wie gestern tagsüber. Was ist passiert? Die Pfützen wurden zu spiegelglatten Eisflächen. Dolle show wenn nicht wenigstens bei 'weichem' Eis die weichen Birnen der Verantwortliche n zur Vernunft führen
Im übrigen sehe ich es wie Hernando (hallihallo)
"Aber wenn wir mal die gesamte Winter-Glätte-Thematik nehmen, da hat der rbb und speziell auch die AS doch auch recht viel angestoßen und bewirkt.
Das muss man auch sehen."
#1704 - am 16.02.2010 23:40
nur noch kurz ...
Ich weiß ja wirklich nicht, wem Sie hier verteidigen,
aber dass Sie mir teilweise recht geben, ist schon fast ein Gnadenakt ihrerseits.
Dass Sie Wowereit nun jetzt auch noch als weise versuchen darzustellen, grenzt langsam aber doch an Blasphemie.
Kommt jetzt noch demnächst Konfuzius im Vergleich mit Wowereit?
sagen Sie mir Einen Politiker der Weise sein soll?
"wieso dann plötzlich s-bahn"
Weil alles mit allem zusammen hängt,
Wowereit hat sich mit dem Eischaos nur auf die Gefilde des Bevölkerung begeben.
Ansonsten sagt er ja nicht viel, zu brisanten Themen.
Schnee und Eis sind ein Thema, was sich von selbst erledigen wird.
So kann man brisante Themen, elegant umschiffen, wenn "der-Pöbel" sich auf unwichtige Dinge stürzt :)
"bzgl. Ihres letzten absatzes gehe ich einmal davon aus, daß Sie Ihre meinung ganzjährig haben. "
Nöö, ich bin ein Wechselbalg
und ändere die Meinung ganzjährig, wenn man mich überzeugen kann.
"«Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich 'Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?'» Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: »Wer hat mir das angetan?»" (Thich Nhat Hanh, Das Herz von Buddhas Lehre)"
Das ist schon richtig.
Aber erklären Sie mir mal den Zusammenhang mit einem regierenden bürgermeister dieser Stadt.
Geht er etwa ins Kloster ...
Da stehen demnächst ganz andere Themen auf der Tagesordnung ...
Da ist das Eis schon längst geschmolzen und Wowereit wird dann wieder auf Tauchstation gehen!
für "gnadenakte" ist 1704 nicht zuständig, und über "blasphemie" scheinen Sie nicht allzu viel zu wissen. wie Sie bei der gelegenheit auf Konfuzius kommen, ist mir ein rätsel. zum rest Ihres kommentars: ich gehe einmal davon aus, daß sie Ihren kommentar mindestens so wenig ernst nehmen wie ich...
es stehen schon seit einiger zeit ganz andere themen auf der tagesordnung, aber da die Berliner Abendschau darüber noch nicht berichtet hat, wissen das nur wenige...
"es stehen schon seit einiger zeit ganz andere themen auf der tagesordnung, aber da die Berliner Abendschau darüber noch nicht berichtet hat, wissen das nur wenige..."
@Petra, Sie haben völlig recht, dass die Meteorologen im Fernsehen einen völligen Schwachsinn reden, wenn es um "Weiße Weihnacht" oder "herrliche Sonnentage" geht, auch wenn die
Ernte auf den Feldern vertrocknet. Ein Wetterbericht hat ohne Bewertungen zu erfolgen, weil sich die Menschen unterschiedliches Wetter erhoffen. Heute muss aber jede Meldung
zur "Show" gemacht werden, wegen der "Einschaltquote".
ZUm Schneeräumen von Anfang an müssen Sie wissen, dass der Senat dies abgeschafft hat, es reicht zu warten bis die dämlichen Berliner den Schnee festgetrampelt haben und der Hausbesitzer wirft dann eine Handvoll Splitt darüber. Also für den Eispanzer hat eindeutig der Senat die Schuld, an der Spitze der
ahnungslose Herr W.
@Kowalski
Ich meinte mit meinem Einwand lediglich, die "Überraschungen und Schätze" die an´s Tageslicht kommen, die solange vom Schnee gnädig bedeckt wurden.
P.S.- Holen sie sich mal wieder ein und machen sie aus Berlin keinen Kriegsschauplatz. Langsam wird es wirklich nicht mal mehr peinlich sondern lächerlich!
@88.75.58.222
Gibt es nicht ein Gesetzt, das alle Hausbesitzer verpflichtet, bei
Schnee und Eis ordentlich zu räumen?
Oder ist das mit diesem Gesetz wie bei vielen anderen Gesetzen
auch Grundgesetz)so, dass es nach dem Geschmack der
"Oberen" geändert wurde?
z.b. das, was als westerwelle durch´s land schwappt, oder auch organisierung der finanzierung der finanz- und wirtschaftskrise, daß an den deutschen börsen längst wieder leerverkäufe erlaubt sind, das casino also wieder eröffnet worden ist, die banken, nach abwälzung der selbst verursachten kosten wieder gewinne machen, aber unternehmungen, mittlere und kleinere betriebe probleme haben, geld für zwischenfinanzierungen zu erhalten, in tarifverhandlungen seitens der gewerkschaften nur noch hauptsächlich um den erhalt von arbeitsplätzen gekämpft wird, das allgemein verfügbare einkommen im durchschnitt weiter sinken wird - wollen Sie noch mehr?
sind natürlich alles keine "Berliner themen", denn Berlin ist eine insel im irgendwo...
Das sollte doch eigentlich jeden in die aktive Politik treiben.
Nur dort kann man was bewegen.
Nicht in Blogs.
Schon gar nicht dadurch, dass man Namen von Mitmenschen für billige Polemik missbraucht.
wie ich bereits im thread "Eisglätte sorgt für Hochbetrieb im Krankenhaus" (1704, 12.02.2010 15:20) zum ausdruck brachte: "man läßt halt keine gelegenheit aus, und sei sie noch so idiotisch." das gilt für die politisch agierenden hier in der stadt wie für die bürger Berlins, die an Wowereit eh schon habituell herumnörgeln und ittlerweile für fast alles mißliche in der stadt7dem land verantworltich machen wollen. nur zu, haut den lukas, dafür ist er ja da, nicht?
Gesendet von 1704 am 12.02.2010 17:25 #
Hallo Blogisten
Man kann dem Regierenden vieles vorwerfen, aber er hat hier nicht verglichen. Nur gesagt, Berlin ist nicht Haiti.
Was mich weiter ärgert, ist die Tatsache, dass man in HH durchaus in der Lage ist, sich zusammzusetzen und hier eben nicht.
W. kann weiter labern und appellieren, es nützt seit Wochen nix.
Genau das ist ihm vorzuwerfen.
...aber: ist es neu, dass er als Regierender sich erst spät oder gar nicht kümmert?
Wetten, auf der Berlinale rutscht keiner rum und aus?
Das hat jetzt Vorrang....
Uschi Kowalski
Gesendet von Kowalski am 12.02.2010 17:59 #
Meine Mail von gestern an den Regierenden:
Hallo,
wirklich toll, Ihr Haiti-Eis! Der Arroganz-Vorwurf ist noch mild.
So etwas kostet die Wiederwahl...hoffentlich!
Schon mal GG Art. 2 (2) gelesen?
Unfreundliche Grüße
A. Schmidt
GG Art. 2 (2):
"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit..."
Und auch Schwerin zeigt, daß es auch anders geht:
http://www.schwerin.de/?&internet_pressemitteilungen_id=3506
"Schwerin geht dem Winter an den Kragen
Stadt ruft Bürgerinnen und Bürger am Sonnabend zu Gemeinschaftsaktion auf"
Man kann das auch "Subbotnik" nennen, aber es hilft.
Gesendet von Achim Schmidt am 12.02.2010 19:52 #
@ Kowalski meinte am 12.02.2010 17:59
Allzu schnell waren die in Hamburg ja auch nicht, erst seit dieser Woche wird dort der Schnell abgestumpft.
Gesendet von RG am 12.02.2010 19:55 #
Rg
Hallihallo
Kekse zum Abendtee?
Da haben Sie recht.
Da (leider) eine Mehrzahl der Politiker in einer Art Wolkenkukuksheim lebt, keine Rutschgefahr wahrnehmen kann, dauert es sicher ein bißchen, bis dort realisiert wird, dass es ein Problem GIBT.
Jemand (hier) schrieb schon, dass der Berliner sehr geduldig ist und sich zu lange zu viel gefallen lässt.
Uschi Kowalski
Gesendet von Kowalski am 12.02.2010 20:13 #
Im Blog Eisglätte habe ich den Regierenden Bürgermeister der Hauptstadt Deutschlands bereits scharf angegriffen wegen dieser
Respektlosigkeit gegenüber den Opfern der Eisglätte in Berlin und den Opfern des Erdbebens in Haiti. Warum macht Herr Wowereit das? Es verstärkt sich der Eindruck, er will nicht mehr. Soweit muss sich ein weltbekannter Politiker in der Gewalt haben, dass er so etwas nicht äußert. Er legte noch nach und verspottet die Berliner: seht her, ich habe Spike-Schuhe, mir kann nichts passieren. Herr Wowereit betreibt seine Abwahl, wir sollten ihn dabei mit unserem Stimmzettel unterstützen.
Gesendet von Laube am 12.02.2010 20:15 #
@ Achim Schmidt
Von Berlinern können so etwas nicht verlangen (Schwerin).
Gesendet von Helen am 12.02.2010 21:55 #
Man nehme eine beiläufige Bemerkung des Regierenden Bürgermeisters und bastele daraus eine Überschrift. So lenkt man die Diskussion in die gewünschte Richtung. In einigen Kommentaren ist der Erfolg nachzulesen.
Danach wird weder auf die vernünftigen Argumente des Regierenden eingegangen, noch auf die, freundlich ausgedrückt, merkwürdige Interviewführung der Reporterin.
Nach meiner subjektiven Meinung hat der Regierende die Fragen sehr umfangreich und klar beantwortet. Die Aufregung, dass Berlin nicht Haiti ist, resultieren wohl daraus, dass einige den Sinn dieser aussage nicht richtig verstehen bzw. nicht einordnen können.
Gesendet von herbi am 12.02.2010 22:19 #
@ herbi (12.02.2010 22:19)
"... dass einige den Sinn dieser aussage nicht richtig verstehen bzw. nicht einordnen können."
wäre der satz von mir, stünde statt können, und auch hinter verstehen, ein ganz dickes
nicht wollen!
Gesendet von 1704 am 12.02.2010 22:46 #
Hallo,
ich möchte darauf hinweisen, dass das im Einführungstext genannte "Zitat" in dieser Form nie gesagt worden ist. Wowereit wörtlich: "Wir sind nicht in Haiti". Wenn man es in Anführungszeichen setzt, sollte es sich auch exakt um das gesprochene Wort handeln. Hier ist es zwar inhaltlich ungefähr dasselbe, aber in anderen Fällen eben nicht oder es gibt weiteren Spielraum für (evtl. falsche) Interpretationen. Mit der Bitte um Korrektur (auch der weiteren Rechtschreibfehler) und freundlichen Grüßen!
Gesendet von Thomas Rauschenberg am 13.02.2010 00:41 #
@Helen
Es geht! Auch hier. Da bin ich sicher.
@herbi
Welche Argumente brachte Wowi? Hab´ich was verpasst?
Gesendet von Achim Schmidt am 13.02.2010 01:41 #
Man macht hier wieder mal eine Mücke zum Elefanten.
Richtig , Wowi hat ausnahmsweise mal Recht.
Er hätte es nur etwas feinfühliger sagen sollen.
Es wird ein Theater gemacht, Mensch , wir haben einen ganz normalen Winter mit allen drum und dran, nichts weiter !!!
Wie es zum Beichspiel der Herr ( weis jetzt den Namen im Moment nicht ) vom THW gesagt hat, das hatte Stil und stimmte von vorn bis hinten.
Berlin hat Blokaden ausgehalten , und jetzt wird ein Theater gemacht, sondersgleichen . Ganz Europa hat mit Schnee zu kämpfen.
Mir gehts wie @1704 auch langsam aufn Keks.
Bis irgendwann, Labsi wird zugemacht und Urlaub wird weitergemacht.
Gesendet von Toska am 13.02.2010 08:09 #
Toska
Sie Reisefuchs, hallo.
Broemme heisst der Mann des THW und schon als Chef der Feuerwehr war er äusserst umsichtig.
Blockadevergleiche sind zwar sehr weit hergeholt, aber wenn schon, dann blockieren sich die Behörden selbst. Vor der eigenen Haustür kehren (sic!) und dann wie Eisbär Kalle
http://www.youtube.com/watch?v=-y2kHr8mfR0
so schon sagt: "eins zu eins zu Abmarsch" (und die Verantwortlichen zur Verantwortung ziehen)
Laube
Guten Morgen auch für Sie
Nee, der Regierende macht viele Dinge (oder eben auch nicht, wo es nötig wäre).
Er hat sich aber nicht lustig gemacht. Wo sehen Sie das denn?
Uschi Kowalski
Gesendet von Kowalski am 13.02.2010 09:39 #
Naja, eigentlich braucht man sich über die üblichen arroganten Äußerungen unseres (Noch) Bürgermeisters nicht mehr aufzuregen. Da hilft nur, im Jahre 2011 das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen.
Ohne Zweifel, Berlin ist nicht Haiti, aber ein bisschen mehr Feingefühl würde auch dem "Großen Lackschuh-Klaus" gut stehen.
Wie ich gestern der Abendschau entnehmen konnte, besinnen sich die Berliner jetzt allerdings allmählich und greifen in vorbildlicher Weise selbst zu Besen und Spaten, um der BSR ein wenig unter die Arme zu greifen. Denn wenn man sich auf den Senat verlässt...
Gesendet von Bastian am 13.02.2010 09:58 #
@ Bastian
Die BSR hat doch mit den GEHWEGEN eher nichts zu tun?!
Was soll der Regierende denn machen (außer selber schaufeln)?
Vielleicht sollten die Ordnungsämter (so sie denn zuständig sind) ein paar Knöllchen weniger verteilen, dafür die Hauseigentümer/Vermieter an ihre Pflichten erinnern...
Gesendet von nana am 13.02.2010 12:31 #
@alle, Herr Wowereit ist nicht irgendjemand, sondern ein Politiker
in hoher Funktion, dadurch weltweit bekannt. Deshalb muss an sein Handeln eine hohe Messlatte angelegt werden, denken wir nur an die berühmten Vorgänger auf seinem Posten, Reuter, Brandt, Diepgen u.a.
So gesehen hat er hier völlig versagt. Richtig wäre es gewesen, als erste die Sorge um das Wohlergehen der bislang hunderter Verletzten in seiner Stadt zum Ausdruck zu bringen und ihnen schnelle Genesung zu wünschen. Die ganz große Geste wäre es gewesen, am Krankenbett eines zugegipsten Berliners mit einem Blumenstrauß und vielen Kameras zu erscheinen.
Das alles weiß Wowi auch, aber er will nicht mehr. Seine Haltung und Sprache sprüht nicht mehr. Burn out Syndrom gibt es überall.
Wenn ich mir den Zustand seiner Partei ansehe, kann ich ihn sogar verstehen. Ein Rücktritt wäre für ihn eigentlich nicht verkehrt. Wir werden sehen.
Gesendet von Laube am 13.02.2010 13:02 #
Einige werden erst schlau, wenn sie selbst auf die >Fresse< gefallen sind. Das ist nicht neu.
Das Unfallkrankenhaus hat täglich 100 Eis-Opfer zu behandeln.
Das sind, hochgerechnet auf Berlin, mindestens 500 Verletzte.
Wieviel müssen noch zu Schaden kommen, bis man aufwacht?
Den untätigen Hausbesitzern flattern jetzt Bussgeldbescheide in´s Haus. Richtig, aber viel zu spät.
Wer schreibt die Bussgeldbescheide für den Senat? Riesenflächen vor öffentlichen Gebäuden sind nicht begehbar. Und die Umwelt-senatorin weist die Vorwürfe zurück. Das ist das Einzige, was die gut können.
Es ist der übliche Berliner Filz. Sarazzin hat Recht.
Gesendet von Achim Schmidt am 13.02.2010 13:26 #
@ Laube (13.02.2010 13:02)
ist nicht so wichtig, aber manche leute würden eine solche reihe so nicht aufstellen: "Reuter, Brandt, Diepgen" (wg. "in hoher Funktion, dadurch weltweit bekannt" und "Deshalb").
inwieweit herr Diepgen weltbekannt ist oder war, würde ich eher sehr sehr relativ beantworten, von daher ist die "meßlatte" evtl. doch nicht ganz so hoch zu hängen wie Sie das hier tun. so gesehen ist auch der vorwurf, Wowereit habe hier "völlig versagt" ziemlicher quatsch (meine meinung, andere sehen das natürlich völlig anders).
"Die ganz große Geste wäre es gewesen, am Krankenbett eines zugegipsten Berliners mit einem Blumenstrauß und vielen Kameras zu erscheinen."
ich würde mit Ihnen jede wette eingehen, daß, hätte Wowereit das getan, mindestens hier im Abendschaublog jede menge abfällige bis zynische bemerkungen über herrn Wowereit zu lesen wären, mindestens von PR-gag bis ausnutzung der notlage anderer für eigene (wahlkampf)zwecke...
"Das alles weiß Wowi auch, aber er will nicht mehr. Seine Haltung und Sprache sprüht nicht mehr. Burn out Syndrom gibt es überall."
kennen Sie irgendeinen politiker, der sich nach vielen jahren in einem politischen amt noch so gibt wie zu anfang? Sie verwechseln politische erfahrung, auch im umgang mit medien und öffentlichkeit, mit vermuteten stimmungen oder inneren zuständen.
"Burn out Syndrom gibt es überall." - stimmt, heißt aber nicht, daß überall jeder von einem solchen betroffen ist. z.b. in der bloggerszene ist dieses phänomen nahezu unbekannt...
"Ein Rücktritt wäre für ihn eigentlich nicht verkehrt. Wir werden sehen."
finde ich klasse, daß Sie sich solche sorgen machen um Klaus Wowereit und daß Sie zu wissen meinen, was für diesen armen menschen eigentlich das beste wäre. ganz nebenbei zeigen Sie natürlich auch auf, warum sich viele über die harmlose äußerung Wowereits hier und anderswo so mächtig aufregen und wozu das alles dient.
ich bin mir nicht ganz sicher, ob das nun eigentlich für oder gegen diejenigen spricht, die sich hier über Wowereit echauffieren, denn eines nehme ich denen am allerwenigsten ab, daß es ihnen dabei um die verunglückten auf den straßen Berlins geht oder darum, daß in ausreichendem maße der schnee- und eisräumung nachgekommen wird...
Gesendet von 1704 am 13.02.2010 15:33 #
Also das mit den Blumen ist doch Humbug. Die Verletzten kämen sich doch veralbert vor. Na ja, vielleicht auch nicht. Das hängt von jedem selber ab. Einige scheinen zu vergessen, daß Wowereit nicht nur der Bürgermeister einer Stadt ist, sondern auch einem Land vorsteht.
Gesendet von Helen am 13.02.2010 21:12 #
@1704 meinte am 12.02.2010 22:46
„wäre der satz von mir, stünde statt können, und auch hinter verstehen, ein ganz dickes nicht wollen“!
Natürlich, so könnte man es auch schreiben. Sie wissen doch, dass ich etwas moderater schreibe. Obwohl dies manchmal sehr viel Disziplin erfordert.
Gesendet von herbi am 13.02.2010 21:16 #
Denn die meisten Firmen würden ihre Zeit nicht damit verbringen zu räumen oder zu streuen, sondern damit, von Einsatzort zu Einsatzort zu gelangen.
So stehts in der Morgenpost und das ist genau das was ich auch Beobachte , die kleinen Streuer sieht man immer nur Rumflitzen aber kaum streuen oder Täuscht das ?Vielleicht sollte das mal anders eingeteilt werden ? die Räumen 10meter und düsen zum nächsten Einsatzort, warum machen die nicht ein Karree auf einmal ??wär ja mal ne Überlegung wert !
Gesendet von Micha am 13.02.2010 23:52 #
@ herbi (13.02.2010 21:16)
"moderater" - ja, und irgendwie finde ich das ganz oft auch sehr erstaunlich.
Gesendet von 1704 am 14.02.2010 01:47 #
Packen wirs an und sitzen es aus. So wie so oft in dieser Stadt.
Wäre das Thema kein Thema, würde sich Wowereit auch nicht dazu äußern. Aber den Schuh hat er sich mit diesem Interview selbst angezogen.
Wo überall Eis auf dem Bürgersteig liegt, kann jeder selbst sehen.
Nur das Ordnungsamt scheint blind zu sein. Seit Wochen.
Hauseigentümer vertrauen auf diese Ordnungsrechtliche Blindheit.
Gerade an den Straßenecken ist oftmals nichts passiert.
Jetzt hackt wieder jeder auf jedem herum.
Selbst Wowereit verhonepipelt die Berliner.
Wer den Spott sät braucht für den Schaden nicht aufkommen.
Scheint das Motto zu sein.
Da hat sich so einiges angehäuft. Da helfen dann auch keine Spikes unter den Schuhen auf der Berlinale.
Der Berliner hat zwar zu allem eine Meinung. Aber doof ist er deshalb noch lange nicht. Und das Langzeitgedächtnis ist auch noch ganz gut in Schuss.
Bis zum Herbst 2011 reicht es allemal.
Gesendet von anon am 14.02.2010 12:54 #
Kann der Argumentation von Herbi nur zustimmen.
Der RBB schickt eine Praktikantin los um Herrn Wowereit bloss zustellen.
Bin gespannt, wenn Tauwetter einsetzt und der "Strahlenmann" Henkel (CDU) vor die Kamera tritt.
Die Redaktion, sollte wichtigere Themen behandeln als Populisten ein Forum zu geben.
Gesendet von Adler am 15.02.2010 12:23 #
Ich kann den Mann im Grunde nur bewundern, mit welcher Gelassenheit er auf die immer gleichen Fragen der Reporterin reagiert. Es wurde seinerseits als das formuliert, was das Problem ausmacht: mangelndes Verantwortungsgefühl seitens der Grundstückseigentümer, ein Straßenreinigungsgesetz, das der Überarbeitung bedarf, die Bezirke, die in der Tat immer gesteigerten Wert auf ihre Verantwortlichkeit nicht nur in Sachen Winterdienst legen, die sich auch bei anderen Themen eine Bevormundung durch den Senat verbitten. Und dass wir hier kein Krisengebiet sind wie Haiti, davon kann sich jeder mit einem Blick durchs Fenster überzeugen. Das THW einzubinden, das wahrlich andere Aufgaben hat, und die Hausbesitzer so aus der Pflicht zu nehmen, wäre populistischer Aktionismus. Inzwischen hat die Stadt um die 4000 Bußgeldbescheide, angefangen mit 1000 Euro, verschickt. Hierzu bedurfte es einer entsprechenden Dokumentierung, damit diese Bescheide auch vor einem Gericht Bestand haben, sollten die Herrschaften, die ihre Pflichten sträflich verletzt haben, auf die Idee verfallen, sich juristisch dagegen zu wehren. Merkwürdig nur, dass man immer nach dem Staat ruft, wenn es einem gerade in den Kram passt, ansonsten den mündigen Bürger herauskehrt und dem Staat mitunter am liebsten gar keine Steuern mehr zukommen lassen möchte. Ein Anruf und entsprechender Druck beim eigenen Hausbesitzer, eine Minderung der Betriebskosten bei der nächsten Abrechnung für mangelhaft erbrachten Winterdienst, vorausgesetzt, man hat alles schön dokumentiert, so wie die Stadt es seit einiger Zeit tut, wären Möglichkeiten, dem Frust über schlechten Service ein Ventil zu verschaffen. Aber ein lässig hingeworfener Kommentar, ein unangebrachtes Wowereit-Bashing, das keinerlei Konsequenzen für den zeitigt, der sich dessen bedient, ist natürlich bequem. Alles andere hieße eigenverantwortlich sein, etwas, was so mancher "Staatsbürger" meidet, wie der Teufel das Weihwasser. Da wird man lieber wieder unmündig und ruft nach dem Übervater.
Gesendet von Angelika am 15.02.2010 13:18 #
@Angelika, Ihr Beitrag ist so lang wie falsch. Wenn Herr W. sich von einer Praktikantin austricksen läßt, umso schlimmer. Und er war nicht gelassen sondern hilflos. Zuletzt hat er sich mit dem Haiti-Vergleich eines Regierenden als unwürdig erwiesen.
Wie sollen die Berliner Vertrauen zum Regierenden haben bei der Lösung der Aufgaben Berlins, Arbeitsplatzbeschaffung, soziales Stadtmilieu, preiswerte Wohnungen schaffen, Kriminalitätsbekämpfung, Integration und vieles andere?
Herr Wowereit schafft es nicht einmal, die winzige Aufgabe der
Gehsicherheit für die Bürger bei einem monatelangen Glatteisproblem in den Griff zu bekommen.
Ein solches Problem löse ich in maximal 3 Tagen. Da hier Gefahr im Verzug ist, muss Herr Wowereit sofort reagieren, er kann sich da nicht hinter Gesetze verstecken.
Herr Wowereit weiß das auch alles selbst, das braucht ihm niemand zu sagen, aber, der Mann will nicht mehr, er schmeißt hin. Prominente Vorbilder in seiner Partei gibt es zahlreiche
( Lafontaine, Schröder). Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für seinen Rücktritt und Neuwahlen, bevor es noch schlimmer für ihn kommt.
Gesendet von Laube am 15.02.2010 15:10 #
Hoffentlich haben die Wähler in nächsten Jahr nichts vergessen!!!
Gesendet von Frank am 15.02.2010 15:46 #
Leider wird bei uns, ob im Zusammenhang mit der S-Bahn oder mit den Unbillen des Winterwetters, immer ganz schnell "Chaos" oder Katastrophe" geschrien. Ich bi kein ausgesprochener Fan des Regierenden, aber was er gemeint hat ist wohl, daß man die Kirche gefälligst im Dorf lassen sollte. Berlin ist in der Tat nicht Haiti.
Gesendet von hani am 15.02.2010 16:34 #
@ Laube
"Ein solches Problem löse ich in maximal 3 Tagen"
okay, Laube for president! yes, he can!
Gesendet von 1704 am 15.02.2010 17:01 #
@ Angelika meinte am 15.02.2010 13:18
Das Straßenreinigungsgesetz bedarf keiner Änderung, alle winterlichen Situationen und deren Beseitigung sind dort angeführt.
Es fehlt die Überwachung und damit die Durchsetzung des Gesetzes.
4000 Anzeigen sind von der Summe her ein lauter Lacher, sie dokumentieren höchstens, dass etwas(!) gemacht wird.
Gesendet von RG am 15.02.2010 17:23 #
@ RG (15.02.2010 17:23)
aber auch Sie werden doch wohl der ansicht sein, daß für die "überwachung" nicht der Regierende Bürgermeister zuständig ist, oder? er hat meines wissens nach auf die zuständigen stellen hingewiesen.
@ all
schon einmal von bezirksstadträten gehört? bezirksämtern? bezirksbürgermeistern? wie dazu die ordnungsämter zu sehen sind? und wenn man sich schon über den senat aufregen möchte, dann doch aber so, daß die behörde gemeint ist, die für die bezirksaufsicht verantwortlich ist, und das ist nicht der Regierende Bürgermeister...
Gesendet von 1704 am 15.02.2010 20:00 #
@ 1704,
Ihr Beitrag von 10:01 hat mir gefallen. So richtig schön kurz aber kräftig, weiter so.
Gesendet von Aussteiger am 15.02.2010 20:00 #
@1704
Nö, sind alle neu hier in der Stadt....
Gesendet von karla am 15.02.2010 20:39 #
Erster Glatteistote - Wowereit abgetaucht, so stellt sich die Situation jetzt für den Regierenden dar. Kein gutes Bild und
seinen Vergleich mit Haiti. Das war doch klar, dass es auch Tote bei diesem Glatteis und der hilflosen Lage der Regierenden gibt. Neben dem heute offiziellem ersten Toten ( laut einer Berliner Zeitung) gibt es immer eine Dunkelziffer.
Herr Wowereit kann sagen, die Bezirksämter sind Schuld, streuen nicht richtig. Da Herr Wowereit für nichts verantwortlich ist, hat er niemals Schuld - so einfach ist das.
Nun werden sein Rücktritt und Neuwahlen für ihn und uns doch die
bessere Lösung.
Gesendet von Laube am 16.02.2010 07:53 #
@Laube
Wenn Sie sich die grausamen Bilder aus Haiti mal ins Gedächtnis rufen - wie die Menschen mit bloßen Händen in den Trümmern gesucht haben und dann daran denken, daß die Berliner zu bequem waren, mal selbst eine Schneeschaufel in die Hand zu nehmen, müssen Sie zugeben, daß jeder einzelne von uns Schuld am Glatteis und den damit verbundenen Unfällen hat. Sie auch.
Auch aus diesem Blickwinkel, daß hier nur gemeckert wird statt zu helfen, hat der Regierende Recht mit seinem Ausspruch.
Gesendet von ulla am 16.02.2010 08:22 #
@ Laube
Ich finde ja, dass es wirklich zu weit geht, den Regierenden für den Unfalltod des Rentners verantwortlich machen zu wollen.
Es hat doch jeder Mensch auch eine Eigenverantwortung - und wenn der Mann auf vereister Fahrbahn (!) ausgerutscht und sehr unglücklich gefallen ist, dann ist das sicher ein sehr traurige Geschichte, hat aber nichts mit Verantwortlichkeiten zu tun. Sondern mit dem Winter.
Man kann auch auf einer zugefrorenen Pfütze ausrutschen oder auf einer Bananenschale.
Gesendet von nana am 16.02.2010 08:56 #
@ Laube meinte am 16.02.2010 07:53
Der Fußgänger ist soweit ich gelesen habe, beim Freimachen seines Pkw gestürzt und hat sich verletzt.
Den sich daraus bedauerlicherweise ergebenen Tod des Fußgängers nun Wowereit an zu lasten halte ich für weit hergeholt.
Gesendet von RG am 16.02.2010 09:34 #
Also @Laube
da machen Sie sich das jetzt aber sehr einfach. Sie wissen doch garnicht, was und wie das alles passiert ist.
Wo gibst denn eine Dunkelziffer?? Sie sollten nicht so sehr die BZ lesen.
Seien sie froh, dass Sie nicht in Haiti leben müssen. Das ist das ärmste Land dieser Welt und Sie regen sich hier über einen Bericht aus der Springerpresse auf und schieben nun Wowi die Schuld in die Schuhe.
Gehts noch bei Ihnen ? über so viel Unverständniss und Dummheit steigt mir gleich der Blutdruck.
Ich stimme hier @Ulla und @nana völlig zu.
Das ist eine unglückliche und trauige Geschichte.
Sie können auch beim spazierengehen erstochen werden, ist dann auch Wowi schuld. ?????
@Uschi
von @1704 brauchen Sie kein Geld annehmen. Ich nehme Sie auch so mit in Urlaub beim nächstenmal( aber nur mit Biskuitrolle ) :-)))))
Gruß von den Malediven
Gesendet von Toska am 16.02.2010 13:59 #
@laube
auch wenn Karneval,-Faschingszeit ist und die Narren los gelassen; wir leben (zum Glück) in Berlin.
Die meisten Unfälle passieren immer noch im Haushalt.
Vielleicht schneit es ja dort auch bei einigen und Wowereit ist dann dafür verantwortlich?
Herr Wowereit, ich bin grade von der Leiter gefallen.
Bitte treten Sie deshalb zurück.
Berlin Alaaf !
Gesendet von Rauchzart am 16.02.2010 14:29 #
Werte Frau, Laube,
sie lassen sich mit dem Thema "Winter" von den konservativen vereinnahmen.
Gesendet von Adler am 16.02.2010 14:44 #
Schon richtig, dass heute die Bezirksämter (Ordnungsämter) und damit die Bezirksfürsten und Stadträte zuständig sind. Aber waren sie das immer? Gab es nicht mal zentrale Behörden, die diese Aufgabe einheitlich für die ganze Stadt wahrgenommen haben? Mindestens bis in die 80er, als diese Aufgaben bei der Polizei lagen, funktionierte die Durchsetzung der Vorschriften wesentlich besser (4000 Anzeigen bei den Zuständen sind wirklich ein Alibi-Witz).
Fragt man sich nun, wer und aus welchen Gründen für die Übertragung auch dieser Aufgabe an die Bezirke verantwortlich ist, landet man denn schon beim Senat. Wer sich dann auch noch etwas in der Berliner Verwaltung auskennt, weis, dass die Bezirksämter schon immer Probleme mit der Wahrnehmung ihnen übertragener Aufgaben hatten, weil sie hauptsächlich Versorgungsanstalten für „verdiente“ Parteigenossen sind.
Gesendet von Werner am 16.02.2010 14:44 #
Haiti-Wowereit ist mit seinem unglücklichen Vergleich selbst sauer auf sich. Eine Entschuldigung hat er auch nicht fertiggebracht. Er
hofft jetzt auf schnell einsetzendes Tauwetter, sodass sich Probleme von selbst erledigen. Mit der Zustimmung zum neuen Afghanistan Konzept der regierenden FDP/CDU/CSU Koalition hat er sich als Parteivorstand der SPD aber beeilt.
Vielleicht hat er noch nicht bemerkt, dass er nicht mehr mit Frau Merkel regiert. Das Glatteis in Berlin hat er auch erst nach 3 Monaten bemerkt.
Gesendet von Laube am 16.02.2010 15:18 #
@ Rauchzart (16.02.2010 14:29)
"Die meisten Unfälle passieren immer noch im Haushalt."
@ laube hat ja nicht behaupet, daß jemand von einer leiter gefallen und deshlab zu schaden oder gar um das eigene leben gekommen und dafür letztlich klaus Wowereit als regierender Bürgermeister verantwortlich sei. auch hat er, @laube, keinerlei bemerkung über die häufigkeitsverteilung statistisch erfaßter unfälle gemacht.
wenn ich mir Ihren gedanken aber einmal zu eigen machte und mit @Laubes logik zu verbinden suchte, dann ergäben sich für mich ganz andere fragen, oder auch "ungereimtheiten"" - z.b. warum es in Berlin überhaupt noch fahrzeuge gibt, die für das befahren von öffentlichen straßen zugelassen sind. denn, im gegensatz zum häuslichen bereich, ist hier tatsächlich so etwas wie eine öffentliche verantwortung gegeben.
"Durch Rücksichtslosigkeit oder Fahrlässigkeit kam es im Jahr 2008 in Berlin zu insgesamt 124.992 registrierten Verkehrsunfällen. Dabei wurden 14.525 Personen leicht verletzt,
1.752 Personen schwer verletzt und 48 Personen getötet." (quelle: link)
es ist schon merkwürdig, daß z.b. solche zahlen mit relativer gelassenheit zur kenntnis genommen werden, während die durch schnee, eis oder glätte verunfallten hier fast schon als natinale, mindestens aber als regionale katastrophe wahrgenommen werden. da würde ich, in abwandlung der weisen worte von Klaus Wowereit sagen: Berlin ist eben Berlin...
Gesendet von 1704 am 16.02.2010 16:06 #
@1704
"...worte von Klaus Wowereit sagen: Berlin ist eben Berlin..." und in dieser Stadt hat eben jeder recht.
Bei Unfällen ist "nur jeder" selbst betroffen und deren Umfeld.
In diesem Winter sieht es halt anders aus.
Sozusagen "solidarische Betroffenheit" für Alle.
Dass Wowereit jetzt "weise" Worte spricht, na mit der These stehen S i e wohl so ziemlich alleine auf weiter Flur.
S-Bahn Entschädigung für Berliner Fahrgäste will man bei der Bahn erst im November raus-rücken.
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/S-Bahn-Berlin;art141,3030697
Tja, so sehen "Chefsachen" aus.
Im Rheinland ist nur für wenige Wochen Karneval.
In Berlin haben wir davon 12 lustige Monate.
Anstatt Spikes gibt es die rote Pappnase für "Haiti ist nicht Berlin".
Gesendet von Rauchzart am 16.02.2010 19:50 #
@ Rauchzart (16.02.2010 19:50)
Sie haben völlig recht: bei unfällen ist nur jeder selbst betroffen und dessen umfeld. worin wir uns dabei unterscheiden: in diesem winter wie auch im frühling, sommer, herbst.
kennen Sie bestimmt: "Es ist ein Unglück, so weit gekommen zu sein, daß als der beste Prüfstein der Wahrheit die Menge der Gläubigen gilt, in einem Gewimmel, in dem die Zahl der Narren die der Weisen um ein so Vielfaches übertrifft." (Montaigne, Essais)
wieso dann plötzlich s-bahn? weil das "Haiti-Zitat" doch nicht so viel hergibt? weil Sie bzgl. "chef-sachen" eine bestimmte erwartungshaltung haben, die nicht erfüllt worden ist? spricht das wirklich gegen denjenigen, der etwas zur chef-sache erklärt hat oder haben soll, oder spricht es gegen Ihre erwartungen? kann es sein, daß Sie bzgl. s-bahn mindestens so "geimpft" worden sind wie @Laube bzgl. "Haiti"? was mich immer ein wenig wundert: eigentümer der s-bahn ist die DB, und der eigentümer der DB ist der bund. habe ich auch nur 1 sterbenswörtchen darüber gehört, daß frau Merkel ihren job schlecht macht?
bzgl. Ihres letzten absatzes gehe ich enmal davon aus, daß Sie Ihre meinung ganzjährig haben. vielleicht hilft IHnen das hier ein wenig: "... «Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich 'Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?'» Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: »Wer hat mir das angetan?»" (Thich Nhat Hanh, Das Herz von Buddhas Lehre)
im übrigen empfinde ich es nicht gerade als "weise" von Ihnen, wenn Sie auf die genannten unfallzahlen von mir mit eben jener gelassenheit reagieren, die ich im text (1704, 16.02.2010 16:06) schon erwähnte...
Gesendet von 1704 am 16.02.2010 23:40 #
@1704, Ihr Freund Wowereit hat ja nicht nur den geschmacklosen Vergleich mit Haiti in die Welt gesetzt, er hat ja auch noch in diesem Zusammenhang die Berliner belogen, wie sich gestern in der Abendschau gezeigt hat. Im Interview mit den Hausbesitzern
wurde klar gesagt, dass der Senat die Verantwortung hat für die Sicherheit der Bürgersteige auch der privaten Häuser hat, da diese Eigentümer sich von der Verantwortung loskaufen können, wenn sie der Stadt den Nachweis der Beauftragung einer Schneeräumfirma vorlegen. Dann übernimmt die Stadt die weitere Sicherheit. So kann also ein in New York lebender Hausbesitzer sich von der Verantwortung loskaufen und das macht er natürlich. Zu tausenden werden diese Verträge von der Stadt anerkannt. Also hat Wowereit uns belogen, dass die privaten Eigentümer erst einmal ihre Pflicht erfüllen müssen.
Herr Wowereit weiß nicht was in seinem Hause los ist, er sollte besser zurücktreten und den Weg für Neuwahlen freimachen. Dann wären wir diese Witzfigur von seinem Pressesprecher gleich mit los.
Gesendet von 88.75.58.222 am 17.02.2010 09:09 #
@ 88.75.58.222 meinte am 17.02.2010 09:09
Ihr Post ist sachlich falsch. weiter bringt sie und viele anderen ein Blick in das Straßenreinigungsgesetz, §§3 (Winterdienst, ff).
Gesendet von RG am 17.02.2010 12:20 #
@ 88.75.58.222,
was sollen solche Äusserungen?
Wenn ich als Grundstückseigentümer einem Winterdienst den Auftrag erteile, die Schnee & Eisbeseitigung zu übernehmen, dann muss ich auch dem "Schneider" sein. Ich kann mich nicht immer in Berlin aufhalten um diesen Winterdienst zu überwachen oder wollen Sie mir vorschreiben wo ich mich auf dieser Erde aufhalte? Ich dachte das dieses mit dem Ende der DDR aufgehört hätte.
Ich bin ganz gewiss kein Freund des Sonnenkönigs aber dafür kann er auch nichts.
Gesendet von Aussteiger am 17.02.2010 12:27 #
Nur noch komisch fand ich den Bericht in der gestrigen AS unter der Überschrift „Bezirke unternehmen etwas“:
Offenen Brief an den Senat und die Aussage eines Bezirksvertreters, man sei überfordert.
QUOD ERAT DEMONSTRANDUM!
Gesendet von Werner am 17.02.2010 12:36 #
@ Aussteiger (17.02.2010 12:27)
Sie können auch weiterhin sonstwo weilen. das einzige, was ihnen passieren kann, ist, daß Ihnen ein bußgeldbescheid ins haus flattert, den Sie durchreichen können oder auch nicht, je nachdem, wie der vertrag gestaltet ist, den Sie mit dem schneeräumdienst abgeschlossen haben, und bei privaten schadensersatzklagen das rechtliche problem wälzen, ob sie oder der schneeräumdienst nun schadensersatzpflichtig sind...
Gesendet von 1704 am 17.02.2010 17:17 #
Wowi hat recht.
Rutschfestes Schuhwerk scheint für manchen etwas Unbekanntes zu sein. Es gibts auch Spikes für n Appel und n Ei zum Drunterschnallen. Ich selbst jogge jeden Tag 8 km durch die Stadt, egal bei welchem Wetter - und bin diesen Winter exakt 0x ausgerutscht / hingefallen.
Also gibts keine anderen Themen - dass sich die Abendschau wochenlang mit Schnee und Eis befassen muss? Und die bescheuerte Opposition springt auch noch auf den Zug auf und fordert, dass das zur Chefsache wird. Herrlich.
Ich persönlich fand die erste Folge der "Eisbrecher"-Beiträge ein absolutes Highlight --> 4 Leute von der BSR und exakt 1 Helfer von der Abendschau befreien einen winzigen Abschnitt Strasse vom Eis. Das war wahrscheinlich auch noch ein armer Praktikant... Dazu werden sie dann als die neuen Helden bezeichnet - da hat die Abenschau echt mal was auf die Beine gestellt!
Gesendet von Rob am 17.02.2010 20:01 #
Hallo Blogbande
Na, Eis geschippt? Ich auch, aber das mit Schokolade, in meinen Magen :-)
Muss ich zum HNO oder hat Wowereit im zufällig (?) mitgeschnittenen Gespräch am Rande der Berlinale (keine Rutschnale) tatsächlich gesagt:" das ist eben so" auf die Aussagen der Berliner Bürger zum Eiszustand?
Der Haitispruch war doof, aber nun nicht vergleichend.
Sollte ich mich verhört haben, dann korrigiert mich, wenn nicht, dann gehört der Regierungende abgeschafft.
Toska
Aloha, na, ich hoffe, auf Kokosnusschalen rutscht man nicht, mit denen schippert man nur:-)
Lieben Dank für das Mitnahmeangebot. Mir reicht es, wenn ich derzeit bis Spandau und zurück schaffe. Die Biskuitrolle wird geliefert, sobald sie wieder da sind. Sie müssen nur die gewünschten Früchte mitbringen ;-)
Rauchzart
Sie kriegen natürlich auch ein Stück von der Rolle (!)
Nächste Woche will die S Bahn sich zu Verantwortlichkeit äussern. Seien wir es zufrieden. Der Karneval ist zuende, Berlin lässt sich weiter die Narrenkappe aufsetzen.
Uschi Kowalski
Gesendet von Kowalski am 17.02.2010 20:22 #
Aus den anderen ARD Regionalprogrammen ersehe ich, dass vereiste Gehwege nicht nur ein Berliner Problem sind. Ich habe aber noch nicht gehört, dass der Hamburger Bürgermeister zum Eishacken aufgefordert wurde."Abendschau" auf Stimmungsmache? Ein Reporter und ein RBB-Fahrzeug, wann hackt endlich Chatrin Böhme mit?
Gesendet von Hartmut Woerner am 17.02.2010 20:55 #
Haiti-Wowereit beschimpft Berliner und RBB, das Glatteis macht Wowereit zur tragischen Figur. Was hat sich der Regierende Bürgermeister bloß gedacht, vor laufenden Kameras die Berliner auf der Internationalen Berlinale und den RBB wegen seiner Berichterstattung von der Eisfront zu diffamieren?
Eine wunderbare Aktion der Abendschau zum Mitmachen bei der
Eisbekämpfung wird von ihm verspottet; nur noch peinlich Herr Wowereit. Das alles in der Abendschau vom 17.2. dokumentiert.
Jetzt sind ein Rücktritt von Herrn W. und Neuwahlen für Berlin doch eine reale Alternative geworden, Herr W. will nicht mehr, das hat er uns deutlich zu verstehen gegeben und langsam gewinnt man die Überzeugung, er kann es auch nicht.
Gesendet von Laube am 17.02.2010 22:11 #
@ Laube
Also, daß Sie den Regierenden nicht mögen, haben sicher alle mitgekriegt. Aber wie stellen Sie sich das mit Neuwahlen vor? Im nächsten Jahr wird sowieso gewählt, da kann jeder sein Kreuzchen da machen, wo er es für richtig und wichtig hält. Nur sollten dann auch viele wählen gehen. An die Kosten für Neuwahlen will ich da garnicht denken.
Wenn bei un s so eine Kampagne stattfinden würde, würde ich auch mitmachen. Aber bei uns ist alles geräumt.
Gesendet von Helen am 17.02.2010 22:22 #
liebe Abendschau, ich finde, so langsam fällt die stimmungsmache gegen Wowereit auf jene zurück, die sich zu stimmungsmachern gemadchct haben oder sich dazu mißbrauchen lassen. wenn noch ein kleiner rest journalistenethos bei den stimmungsmachern vorhanden sein sollte, dann wäre jetzt eine gute gelegenheit, dies auch nach außen hin zu dokumentieren. dazu reicht aber nicht, mal so etwas wie einen "neutralen" beitrag zu senden, sondern mal einen oder mehrere, der/die sachlage klar darstellt und entstandene oder herbeigeredete "mißverständnisse" besetigt. und evtl. herrn Wowereit gegenüber mit fundierten fragen kommen, nicht mit solchem kleinkarierten firlefanz...
Gesendet von 1704 am 17.02.2010 22:43 #
Ich weiß zwar nicht, wie man das richten soll. Aber ich pflichte @ 1704 bei.
Ich finde keinen Faden in den Geschichten, mal wird zugestimmt, mal kommen Leute zu Wort, die sich nur in Szene setzen wollen (Henkel usw.) Nur erfährt man nicht, was hat Wowereit eigentlich überhaupt gesagt.
Natürlich sagen Leute, es ist eben Winter, ich ja auch, aber dieser Winter ist von Anfang an unterschätzt worden, obwohl die Meteorologen einen richtigen Winter vorausgesagt haben. Jetzt haben wir den Kladderadatsch, aber das einer Person in die Schuhe zu schieben, ist wohl ein bißchen zu flach.
Gesendet von Helen am 17.02.2010 23:17 #
@1704 meinte am 17.02.2010 22:43
Die Medienkritik an der AS ist einer der wenigen Punkte, bei denen ich oft mit Ihnen übereinstimme.
Das Interview war eine Zumutung. Ich hätte es Wowi nicht für übel genommen, wenn patzig geworden wäre.
Die Dame muss noch viel üben.
Aber wenn wir mal die gesamte Winter-Glätte-Thematik nehmen, da hat der rbb und speziell auch die AS doch auch recht viel angestoßen und bewirkt.
Das muss man auch sehen.
Gesendet von Hernando am 17.02.2010 23:49 #
@ Hernando (17.02.2010 23:49)
ich bestreite gar nicht, daß die AS "recht viel angestoßen und bewirkt" hat, aber das hätte sie auch erreichen können, indem sie auf die mißstände hineist und darüber berichtet, aber eben mit zutreffenden informationen und ohne (gewollte) stimmungsmache gegen den Regierenden bzw. den senat... der zweck (auf mißstände hinweisen wollen) heiligt nicht das mittel (mit irreführendem politisch zu argumentieren). sollte dieses mittel gar nicht bewußt eingesetzt worden sein, dann muß sich die Abendschau aber sehr intensiv die frage nach ihrer professionalität stellen (lassen)...
Gesendet von 1704 am 18.02.2010 00:02 #
@Helen, es gibt viele Möglichkeiten bei einem Rücktritt des Regierenden außer teuren Neuwahlen, z.B. er legt sein Amt nieder
( das beste was er jetzt machen kann, um den Schaden für die SPD zu minimieren), und es wird ein kommissarischer Beamter
als Bürgermeister bis zu den Neuwahlen eingesetzt. Beispiele gibt es aus anderen Bundesländern reichlich.
Während Herr Wowereit am Schreibtisch Gesetze und Verordnungen studiert und nach Ausflüchten sucht, dass nicht er Schuld an der Eiskatastrophe hat, wird er von zehntausenden Arbeitslosen eines besseren belehrt, wie man mit Aktivität und Zupacken eine Krise löst. Herr W., sie können es nicht.
Gesendet von Laube am 18.02.2010 11:22 #
Wäre gleich bei Beginn des Schneefalles richtig überall geräumt
worden, dann hätten wir jetzt nicht so viel Unfallopfer und die
Eisräumaktionen. Es wäre für den Steuerzahler günstiger geworden.
Die Krankenkassen holen sich das Geld, was sie für die Unfallopfer
ausgeben müssen vom Bürger wieder.
Aber es hieß ja am Anfang: "Jetzt haben wir endlich Winter". Es
wird aber nicht so weit gedacht, daß man gleich das Richtige tut,
damit es nachher nicht so teuer wird.
Gesendet von Petra am 18.02.2010 21:01 #
Alles nicht so schlimm.
Tauwetter abwarten!
Gesendet von Büffel am 18.02.2010 21:44 #
Büffel
Guten Abend an Sie
Tauwetter abwarten? Alles nicht so schlimm?
Tote und hunderte Konchenbrüche durch Stürze aufgrund nicht geräumter Flächen, Wege, Straßen nicht schlimm?
Öhm
Heute hat es getaut, genau wie gestern tagsüber. Was ist passiert? Die Pfützen wurden zu spiegelglatten Eisflächen. Dolle show wenn nicht wenigstens bei 'weichem' Eis die weichen Birnen der Verantwortliche n zur Vernunft führen
Im übrigen sehe ich es wie Hernando (hallihallo)
"Aber wenn wir mal die gesamte Winter-Glätte-Thematik nehmen, da hat der rbb und speziell auch die AS doch auch recht viel angestoßen und bewirkt.
Das muss man auch sehen."
Uschi Kowalski
Gesendet von Kowalski am 18.02.2010 23:28 #
#1704 - am 16.02.2010 23:40
nur noch kurz ...
Ich weiß ja wirklich nicht, wem Sie hier verteidigen,
aber dass Sie mir teilweise recht geben, ist schon fast ein Gnadenakt ihrerseits.
Dass Sie Wowereit nun jetzt auch noch als weise versuchen darzustellen, grenzt langsam aber doch an Blasphemie.
Kommt jetzt noch demnächst Konfuzius im Vergleich mit Wowereit?
sagen Sie mir Einen Politiker der Weise sein soll?
"wieso dann plötzlich s-bahn"
Weil alles mit allem zusammen hängt,
Wowereit hat sich mit dem Eischaos nur auf die Gefilde des Bevölkerung begeben.
Ansonsten sagt er ja nicht viel, zu brisanten Themen.
Schnee und Eis sind ein Thema, was sich von selbst erledigen wird.
So kann man brisante Themen, elegant umschiffen, wenn "der-Pöbel" sich auf unwichtige Dinge stürzt :)
"bzgl. Ihres letzten absatzes gehe ich einmal davon aus, daß Sie Ihre meinung ganzjährig haben. "
Nöö, ich bin ein Wechselbalg
und ändere die Meinung ganzjährig, wenn man mich überzeugen kann.
"«Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich 'Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?'» Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: »Wer hat mir das angetan?»" (Thich Nhat Hanh, Das Herz von Buddhas Lehre)"
Das ist schon richtig.
Aber erklären Sie mir mal den Zusammenhang mit einem regierenden bürgermeister dieser Stadt.
Geht er etwa ins Kloster ...
Da stehen demnächst ganz andere Themen auf der Tagesordnung ...
Da ist das Eis schon längst geschmolzen und Wowereit wird dann wieder auf Tauchstation gehen!
Gesendet von Rauchzart am 18.02.2010 23:34 #
@ Rauchzart (18.02.2010 23:34)
für "gnadenakte" ist 1704 nicht zuständig, und über "blasphemie" scheinen Sie nicht allzu viel zu wissen. wie Sie bei der gelegenheit auf Konfuzius kommen, ist mir ein rätsel. zum rest Ihres kommentars: ich gehe einmal davon aus, daß sie Ihren kommentar mindestens so wenig ernst nehmen wie ich...
es stehen schon seit einiger zeit ganz andere themen auf der tagesordnung, aber da die Berliner Abendschau darüber noch nicht berichtet hat, wissen das nur wenige...
Gesendet von 1704 am 19.02.2010 02:21 #
1704
Guten Morgen Ihnen
"es stehen schon seit einiger zeit ganz andere themen auf der tagesordnung, aber da die Berliner Abendschau darüber noch nicht berichtet hat, wissen das nur wenige..."
Die da sind?
Uschi Kowalski
Gesendet von Kowalski am 19.02.2010 08:41 #
@Petra, Sie haben völlig recht, dass die Meteorologen im Fernsehen einen völligen Schwachsinn reden, wenn es um "Weiße Weihnacht" oder "herrliche Sonnentage" geht, auch wenn die
Ernte auf den Feldern vertrocknet. Ein Wetterbericht hat ohne Bewertungen zu erfolgen, weil sich die Menschen unterschiedliches Wetter erhoffen. Heute muss aber jede Meldung
zur "Show" gemacht werden, wegen der "Einschaltquote".
ZUm Schneeräumen von Anfang an müssen Sie wissen, dass der Senat dies abgeschafft hat, es reicht zu warten bis die dämlichen Berliner den Schnee festgetrampelt haben und der Hausbesitzer wirft dann eine Handvoll Splitt darüber. Also für den Eispanzer hat eindeutig der Senat die Schuld, an der Spitze der
ahnungslose Herr W.
Gesendet von 88.75.58.222 am 19.02.2010 08:56 #
@Kowalski
Ich meinte mit meinem Einwand lediglich, die "Überraschungen und Schätze" die an´s Tageslicht kommen, die solange vom Schnee gnädig bedeckt wurden.
P.S.- Holen sie sich mal wieder ein und machen sie aus Berlin keinen Kriegsschauplatz. Langsam wird es wirklich nicht mal mehr peinlich sondern lächerlich!
Gesendet von Büffel am 19.02.2010 12:27 #
@88.75.58.222
Gibt es nicht ein Gesetzt, das alle Hausbesitzer verpflichtet, bei
Schnee und Eis ordentlich zu räumen?
Oder ist das mit diesem Gesetz wie bei vielen anderen Gesetzen
auch Grundgesetz)so, dass es nach dem Geschmack der
"Oberen" geändert wurde?
Gesendet von Petra am 19.02.2010 14:15 #
@ Kowalski (19.02.2010 08:41)
z.b. das, was als westerwelle durch´s land schwappt, oder auch organisierung der finanzierung der finanz- und wirtschaftskrise, daß an den deutschen börsen längst wieder leerverkäufe erlaubt sind, das casino also wieder eröffnet worden ist, die banken, nach abwälzung der selbst verursachten kosten wieder gewinne machen, aber unternehmungen, mittlere und kleinere betriebe probleme haben, geld für zwischenfinanzierungen zu erhalten, in tarifverhandlungen seitens der gewerkschaften nur noch hauptsächlich um den erhalt von arbeitsplätzen gekämpft wird, das allgemein verfügbare einkommen im durchschnitt weiter sinken wird - wollen Sie noch mehr?
sind natürlich alles keine "Berliner themen", denn Berlin ist eine insel im irgendwo...
Gesendet von 1704 am 19.02.2010 14:57 #
...so viel Themen, so viel Missstände.
Das sollte doch eigentlich jeden in die aktive Politik treiben.
Nur dort kann man was bewegen.
Nicht in Blogs.
Schon gar nicht dadurch, dass man Namen von Mitmenschen für billige Polemik missbraucht.
Gesendet von Hernando am 19.02.2010 16:11 #